Inhaltsverzeichnis
- Überleben auf einer einsamen Insel mit Selbstversorger Garten
- Zucchini – die Grundversorgung im Selbstversorger Garten
- Tomaten – aromatisch und ertragreich
- Chili – würzig, kompakt und pflegeleicht
- Zuckermais – aromatisch und pflegeleicht
- Kräuter zum Kochen und für Tee
- Zwiebeln – robuste Würzpflanzen
- Mehrjähriges Blattgemüse – kontinuierliche Vitaminversorgung
- Süsskartoffeln – erst Blattgemüse, dann Knollenschatz
- Oca – die Schattenknolle
- Kartoffeln – zuverlässige Sattmacher im Selbstversorger Garten
- Erdnüsse – das besondere Eiweissgemüse
- Andenbeeren – das süsse Naschobst
- Fazit: Überleben geht auch lecker
Zusammenfassung
Wie kann ein Selbstversorger Garten unter extremen Bedingungen funktionieren? Aufgrund der vielen Nachrichten an den Lubera-Kundendienst wurde ich auf eine einsame Insel verbannt, um von dort aus Anfragen zu beantworten. Zur Selbstversorgung durfte ich 36 ausgewählte Gemüsepflanzen aus dem Lubera-Sortiment mitnehmen. Die Herausforderung: wenig Platz und kaum Zeit für Pflege. Deshalb kommen nur besonders robuste, ertragreiche und pflegeleichte Sorten infrage. Ziel ist ein möglichst effizientes System, das auf kleiner Fläche zuverlässig Nahrung liefert – von schnell wachsenden Zucchini über widerstandsfähige Tomaten bis hin zu sättigenden Knollen und mehrjährigem Blattgemüse. Das Ergebnis ist ein durchdachtes Selbstversorgungskonzept, das zeigt: Mit den richtigen Pflanzen funktioniert produktiver Anbau auch unter schwierigen Bedingungen – und erst recht im eigenen Selbstversorger Garten.
Praxis-Tipps
Auf resistente Sorten setzen: Wähle gezielt Gemüsepflanzen, die widerstandsfähig gegen Krankheiten und Witterung sind. Gerade Freilandtomaten, robuste Zucchini oder resistente Kartoffeln reduzieren Pflegeaufwand im Selbstversorger Garten deutlich und sparen dadurch viel Zeit.
Fläche effizient nutzen: Kombiniere Kulturen mit unterschiedlichem Wuchs: Hoch wachsende Pflanzen wie Mais oder Tomaten, bodendeckende Kulturen wie Süsskartoffeln oder Oca und kompakte Kräuter. So holst du aus einer kleinen Fläche das Maximum heraus.
Mehrjährige Pflanzen integrieren: Setze gezielt auf mehrjährige Kulturen wie Kräuter, ewige Zwiebeln oder Blattgemüse. Sie liefern über Jahre Ertrag, ohne dass du jedes Jahr neu pflanzen musst – ideal für den pflegeleichten Selbstversorger Garten.
Überleben auf einer einsamen Insel mit Selbstversorger Garten
Stell dir vor: Du bist auf dem Weg in die wohlverdienten Ferien – Sonne, Meer, ein bisschen Nichtstun. Dann kommt alles anders. Schiffbruch. Gestrandet auf einer einsamen Insel. Bei mir lief das etwas anders. Ich bin nicht durch einen Schiffbruch hier gelandet – sondern wegen unseres Kundendienstes. Denn in letzter Zeit bekommen wir bei Lubera so viele Nachrichten von euch, von unseren Kunden, dass unser Kundendienst kaum noch hinterherkommt. Die Lösung? Radikal. Ich wurde direkt vom Züchtungsfeld geholt und auf eine einsame Insel verbannt – mit dem klaren Auftrag, von dort aus Kundendienstanfragen zu beantworten.
Zur Selbstversorgung durfte ich 36 Gemüsepflanzen aus dem Lubera-Sortiment mitnehmen – sorgfältig und sicher in 3er-Gruppen in 6 Paketen verpackt, damit sie die stürmische Überfahrt problemlos überstehen. Auf hoher See geht es manchmal ähnlich turbulent zu wie in den Paketzentren unserer Versanddienstleister.
Die Bedingungen auf der Insel? Gemässigtes Klima, etwas wärmer und trockener als im Schweizer Rheintal. Aber eben auch: begrenzter Platz, wilde Tiere mit Appetit auf alles, was wächst – und ein Alltag, der wenig Raum für gärtnerische Feinarbeit lässt. Haus bauen. Feuer machen. Überleben. Kundendienst nicht vergessen.
Damit sich die Pflanzen gut entwickeln und zuverlässig Ertrag liefern, brauche ich vor allem robuste Sorten, die auch unter schwierigen Bedingungen kontinuierlich wachsen – ohne viel Pflegeaufwand. So bleibt mir genug Zeit für den Kundendienst, statt ständig im Garten arbeiten zu müssen.
In diesem Artikel stelle ich dir meine Auswahl von 36 Gemüsepflanzen vor – gezielt zusammengestellt für eine sichere Selbstversorgung bei minimalem Aufwand. Es sind Sorten, die auch unter anspruchsvollen Bedingungen zuverlässig funktionieren. Und genau deshalb eignen sie sich nicht nur für die einsame Insel, sondern ebenso für deinen Selbstversorger Garten.
Zucchini – die Grundversorgung im Selbstversorger Garten
Die Basis meines Selbstversorger Gartens auf der Insel bilden Zucchini. Wenn Zeit und Platz begrenzt sind, braucht es Gemüse, das zuverlässig hohe Erträge liefert – und genau das leisten Zucchini. Sie wachsen schnell, sind produktiv und liefern bei vergleichsweise geringem Pflegeaufwand eine grosse Erntemenge.
Mit drei Zucchinipflanzen kann ich auf der Insel fast täglich kleine, zarte Früchte ernten – vorausgesetzt, ich finde sie rechtzeitig im Blätterdschungel, bevor sie sich in keulenförmige Überlebenswaffen verwandeln. Regelmässiges Ernten lohnt sich doppelt: Junge Zucchini schmecken am besten, und die Pflanze wird dadurch angeregt, immer neue Früchte nachzuschieben.
Auch kulinarisch sind Zucchini vielseitig einsetzbar. Sie eignen sich für Salate, lassen sich dünsten, braten oder grillen und können gefüllt zubereitet werden. Selbst in süssen Rezepten wie Zucchinikuchen finden sie Verwendung und erweitern so die Möglichkeiten einer abwechslungsreichen Ernährung.
Bild: Gelb, robust und äusserst produktiv.
Sie wächst kompakt, eignet sich auch für kleinere Flächen, Hochbeete und grosse Töpfe und liefert bei Lubera im Test durchschnittlich bis zu 20 Früchte pro Pflanze und Monat. Dazu kommt: Sie ist gesund, wenig anfällig für Mehltau und Viruskrankheiten und wurde für den biologischen Anbau ausgelesen. Ihre gelben, zarten Früchte bringen ausserdem Farbe auf den Teller.
Bild: Grün, sehr ertragreich und resistent.
Sie wächst kompakt und aufrecht, reift früh und gleichmässig nach und brachte im Lubera-Test rund 16,5 Früchte pro Pflanze und Monat. Geschmacklich ist sie süsslich-nussig – also genau das Richtige, wenn man nach einem Tag Kundendienst nicht auch noch geschmacklose Wasserkörper essen möchte.
Bild: Gestreift und gerippt, sehr robust und ertragreich.
Im Lubera-Test überzeugten sie mit sehr gutem Laub und schönen Früchten. Das festere, eher fleischige Fruchtfleisch ist ideal zum Braten und Grillen – perfekt also, wenn das Lagerfeuer ohnehin schon brennt.
Tomaten – aromatisch und ertragreich
Tomaten sind ein zentraler Bestandteil meiner Selbstversorgung: Sie liefern Vitamine, Frische, Säure, Süsse und vor allem viel Aroma – also genau das, was man braucht, um dem Alltag des Kundendienstes auf der einsamen Insel zu entkommen.
Für die Insel kommen natürlich nur Freilandtomaten infrage. Ein Gewächshaus oder Regenschutz ist keine Option – der Fokus liegt daher auf Sorten, die auch ohne Schutz zuverlässig wachsen und Ertrag bringen. Deshalb setze ich auf die OpenSky® Tomaten von Lubera: robuste Freilandtomaten, die ohne Witterungsschutz auskommen, gegen wichtige Tomatenkrankheiten wie die Kraut- und Braunfäule resistent sind und trotzdem richtig gut schmecken.
Freilandtomate OpenSky® 'Happyblack'®
Bild: Rot-schwarz geflammte Cherrytomaten, platzfest, saftig und mit intensivem Aroma.
'Happyblack'® ist die erste schwarze resistente Freilandtomate und trotzt den wichtigsten Pilzkrankheiten wie Kraut- und Braunfäule sowie Alternaria. Geschmacklich bringt sie nicht nur Süsse und Säure, sondern auch diese besondere fleischige Würze, die man Umami nennt.
Freilandtomate OpenSky® 'ClimbingTom'®
Bild: Sehr stark wachsend und besonders gesund.
Sie ist besonders resistent gegen Kraut- und Braunfäule und bleibt auch im Freiland lange gesund. Die tiefroten Salattomaten schmecken hervorragend, ausgewogen süss-sauer und leicht würzig – ideal für Salate, zum Kochen oder direkt von der Pflanze in den Mund.
Freilandtomate OpenSky® 'Amberone'
Bild: Bernsteinfarbene, kompakt wachsende Salattomate.
Die Salattomate mit der ungewöhnlichen Farbe: reif bernsteinfarben mit feinen braunen Streifen, unreif attraktiv dunkelgrün gezeichnet. Sie wächst für eine Freilandtomate eher kompakt, bleibt lange gesund und ist sehr tolerant gegen Kraut- und Braunfäule. Geschmacklich ist sie feinwürzig mit angenehmer, nicht aufdringlicher Süsse – perfekt in Scheiben auf Brot, im Salat oder als kleine Belohnung nach einer erfolgreich abgewehrten Wildtierattacke.
Chili – würzig, kompakt und pflegeleicht
Da ich scharfes Essen liebe, habe ich drei Chilis ausgewählt. Wer es weniger scharf mag, kann stattdessen auf Paprika ausweichen. Chilis bringen Würze und Abwechslung in die Selbstversorgung. Schon kleine Mengen reichen aus, um Gerichte geschmacklich deutlich zu verändern – ein wichtiger Vorteil, wenn die Auswahl an Zutaten begrenzt ist. Gleichzeitig sind viele Sorten kompakt, ertragreich und gut für den Anbau auf kleiner Fläche geeignet. Für den Selbstversorger Garten auf der einsamen Insel habe ich bewusst robuste, freilandtaugliche Sorten gewählt, die auch ohne intensiven Pflegeaufwand zuverlässig tragen. Sie wachsen kompakt, sind standfest und liefern über einen langen Zeitraum kontinuierlich Früchte.
Bild: Bunt, kompakt, robust, ertragreich und angenehm scharf.
Eine besonders spannende Sorte, denn hier gleicht keine Pflanze der anderen: Unterschiedliche Fruchtformen, Farben und Wuchsvarianten sorgen für echte Überraschungen im Beet oder Topf. Trotz dieser Vielfalt bleibt der Wuchs angenehm kompakt (20–40 cm), ideal für Balkon und Hochbeet. Die Pflanzen sind sehr robust, fruchtbar und auch für den Freilandanbau bestens geeignet. Mit einer Schärfe von etwa 5–7 liefert sie ordentlich Würze, bleibt aber noch gut geniessbar.
Freilandchili OpenSky® 'Chilitto Rojo'
Bild: Standfest, dekorativ und kräftig scharf.
Diese Sorte überzeugt durch ihren extrem kompakten, standfesten Wuchs und leuchtend rote, klassische Chilischoten. Mit nur 20–40 cm Höhe ist sie perfekt für Töpfe, Balkonkästen oder als dekorativer Blickfang im Beet. Geschmacklich steht klar die Schärfe im Vordergrund (ca. 7/10), wodurch sie sich ideal als Würzchili eignet – frisch oder getrocknet.
Freilandchili OpenSky® 'Happy Kunterbunt'
Bild: Kompakte, dekorative Chili mit Farbwechsel von violett bis rot.
Ein echtes Highlight für Auge und Gaumen: Die Früchte durchlaufen ein faszinierendes Farbspiel von violett über creme und orange bis hin zu kräftigem Rot. Die Pflanzen wachsen etwas grösser (40–60 cm), bleiben aber kompakt und tragen reichlich. Geschmacklich zunächst mild-gemüsig mit leichter Süsse, überrascht diese Sorte mit einer deutlichen Schärfe (bis ca. 7/10). Perfekt für alle, die dekorative Pflanzen und eine gewisse Schärfe kombinieren möchten.
Zuckermais – aromatisch und pflegeleicht
Zuckermais darf in meinem Garten nicht fehlen: Frisch geerntete Maiskolben sind ein Genuss – süss, saftig und direkt vom Beet auf den Grill oder in den Topf.
Bild: Früher Zuckermais mit süssen Körnern, kräftigem Wuchs und zuverlässigem Ertrag.
Eine frühe, bewährte Sorte mit besonders süssen, zarten Körnern. Die Pflanzen wachsen kräftig und erreichen etwa 140–160 cm Höhe. Sie bilden zuverlässig schöne, gleichmässige Kolben und eignen sich ideal für Frischverzehr, Kochen oder Grillen. Durch die frühe Reife kann man schon relativ bald die ersten Kolben ernten – perfekt für einen schnellen Erfolg im Garten.
Bild: Hoher, robuster Zuckermais mit zweifarbigen Körnern.
Stärkerer Wuchs und spätere Reife. Die Pflanzen werden deutlich höher (bis über 2 m) und bringen zweifarbige gelb-weisse Körner hervor. Geschmacklich überzeugt die Sorte mit intensiver Süsse und saftiger, zarter Konsistenz. Sie ist robust und sorgt auch bei wechselhaftem Wetter für gute Erträge.
Kräuter zum Kochen und für Tee
Kräuter sind ein zentraler Bestandteil der Selbstversorgung: Sie benötigen wenig Platz, sind meist pflegeleicht und verbessern den Geschmack nahezu jeder Mahlzeit. Gerade mit wenigen Zutaten ermöglichen sie eine abwechslungsreiche und aromatische Küche. Für die Insel habe ich bewusst mediterrane Kräuter gewählt. Sie sind an sonnige, eher trockene Standorte angepasst, kommen mit durchlässigen Böden gut zurecht und benötigen nur wenig Pflege. Zu viel Wasser oder Dünger ist sogar eher nachteilig, da es das Aroma beeinträchtigen kann.
Rosmarinus officinalis 'Abraxas'
Bild: Kompakt wachsend, immergrün und intensiv aromatisch.
Rosmarin eignet sich besonders gut für Kartoffelgerichte, Gemüse, Fisch oder Grillgerichte. Er ist trockenheitsverträglich und benötigt nur wenig Nährstoffe.
Bild: Mehrjährig, winterhart, aromatisch und ideal für Pasta, Tomaten- und Gemüsegerichte.
Die Pflanze bleibt kompakt und liefert über lange Zeit würzige Blätter. Frisch verwendet ist Oregano gut, getrocknet wird er oft noch intensiver – also ideal, um Vorräte anzulegen.
Salvia officinalis 'Evita Strong'
Bild: Wüchsig, robust und trockenheitsverträglich.
Die aromatischen Blätter eignen sich für Tee, Kräutergerichte und herzhafte Speisen. Zudem ist die Sorte tolerant gegenüber Echtem Mehltau und damit besonders pflegeleicht im Anbau. Nebenbei blüht Salbei schön blau-violett und lockt Bestäuber an.
Zwiebeln – robuste Würzpflanzen
Zwiebelgewächse sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Selbstversorgung. Sie bringen Schärfe, Tiefe und Aroma in viele Gerichte und sind gleichzeitig sehr zuverlässig im Anbau. Besonders wertvoll sind mehrjährige Arten, die sich selbst erhalten und über lange Zeit hinweg kontinuierlich geerntet werden können. Für die Insel setze ich deshalb auf sogenannte „ewige Zwiebeln“: Pflanzen, die jedes Jahr wieder austreiben, sich teilweise selbst vermehren und regelmässig frisches Zwiebelgrün liefern – ohne dass sie ständig neu gepflanzt werden müssen.
Bild: Essbar von Blatt bis Knolle, robust und selbstvermehrend.
Statt Samen bildet sie oben am Stängel neue kleine Zwiebeln – und pflanzt sich damit gleich selbst wieder ein. Du kannst hier alles ernten: das Zwiebelgrün, die unterirdische Zwiebel und die kleinen „Luftzwiebeln“, die sogar noch intensiver schmecken. Wenn du sie nicht erntest, wandern sie einfach weiter – eine Zwiebel, die langsam die Insel übernimmt. Sympathisch.
Bild: Knoblauch ohne Knolle – dafür mit Dauerproduktion.
Du erntest einfach die Blätter, die ein mildes Knoblaucharoma ohne Nachgeschmack liefern. Dazu kommen essbare, leicht süssliche Blüten – optisch schön, kulinarisch überraschend.
Bild: Mehrjährige Zwiebel mit mildem, aromatischem Grün.
Sie bildet keine klassischen Zwiebeln, dafür aber sehr viel mildes, aromatisches Grün – fast wie Schnittlauch, nur kräftiger. Einmal etabliert, wächst sie jedes Jahr weiter, wird dichter und liefert von Frühling bis fast Winter frisches Zwiebelgrün.
Mehrjähriges Blattgemüse – kontinuierliche Vitaminversorgung
Mehrjähriges Blattgemüse ist für den Selbstversorger Garten auf der einsamen Insel besonders wertvoll. Einmal etabliert, liefert es über viele Jahre hinweg zuverlässig frische Blätter – ganz ohne jährliche Aussaat oder Pflanzung. Damit stellt es eine dauerhafte Quelle für Vitamine, Mineralstoffe und frisches Grün dar, bei minimalem Pflegeaufwand. Die Nutzung ist flexibel: Junge Blätter eignen sich ideal für Salate, während ältere Blätter gekocht, gedünstet oder wie Spinat verarbeitet werden können. So bleibt die Ernährung abwechslungsreich, auch unter einfachen Bedingungen.
Ein weiterer Vorteil: Viele dieser Pflanzen kommen mit weniger Licht gut zurecht und wachsen auch im Halbschatten oder sogar im Schatten. Damit lassen sie sich auch auf schwierigen Standorten einsetzen, die für andere Kulturen ungeeignet sind.
Baumkohl Everkale® 'Greenwave'
Bild: Ein mehrjähriger Kohl für die dauerhafte Ernte.
Everkale® Greenwave wächst kompakt und buschig und liefert über viele Jahre hinweg frische Blätter. Die mittelgrossen, aromatischen Kohlblätter können jung im Salat oder gekocht in der Küche verwendet werden. Besonders wertvoll ist die lange Erntezeit vom Frühling bis in den Winter hinein.
Bild: Vielseitiger Meerkohl mit zarten Sprossen, hoher Winterhärte und kräftigem Wuchs.
Der vielseitige Meerkohl ist ein echtes Feinschmeckergemüse für viele Jahre. Neben den grossen Blättern können auch zarte, gebleichte Sprosse als „Meerkohlspargel“ sowie Blüten und Knospen genutzt werden. Caramba® White überzeugt durch kräftiges Wachstum, hohe Winterhärte und eine erstaunliche Anpassungsfähigkeit an verschiedene Böden.
Blattzichorie 'Catalogna Special'
Bild: Robuste Blattzichorie, mild-würzig, vielseitig verwendbar und trockenheitsverträglich.
Eine robuste Blattzichorie mit mild-würzigem Geschmack und breitem Einsatz in der Küche. Die jungen Blätter eignen sich hervorragend für Salate, während ältere Blätter auch gekocht oder als Spinatersatz verwendet werden können. Dank ihrer starken Pfahlwurzel ist sie trockenheitsverträglich. Wenn die Samenbildung unterdrückt wird, kann sie mehrjährig wachsen.
Süsskartoffeln – erst Blattgemüse, dann Knollenschatz
Süsskartoffeln bringen im Selbstversorger Garten auf der einsamen Insel doppelten Nutzen: Im Sommer liefern sie essbare Blätter, die roh in kleinen Mengen in Salate passen oder wie Spinat gekocht werden können. Im Herbst kommt dann der eigentliche Schatz aus dem Boden im Selbstversorger Garten: grosse, nahrhafte Knollen, die satt machen, süss schmecken und sich vielseitig zubereiten lassen. Nach etwa 110 bis 130 frostfreien Tagen können die Knollen ab Ende September geerntet werden.
Bild: Sehr süss, fein in der Textur und beim Garen schön farbstabil.
Die Knollen haben eine hellgelbe Fleischfarbe und werden weich bis fast schmelzend. Perfekt für Ofengemüse, Püree oder als süsser Energieschub nach einem Tag voller Kundendienst.
Bild: Aromatische Knollen mit gelb-oranger Marmorierung und süsslichem Geschmack mit Maroninoten.
Diese Sorte bringt nicht nur Ertrag, sondern auch Charakter. Die Knollen sind innen gelb-orange marmoriert und schmecken angenehm süss mit deutlichen Maroni-Noten.
Bild: Intensiv violett, innen wie aussen, mit vielen Anthocyanen und einem ganz eigenen Geschmack.
Die Knollen schmecken süss mit einer leicht herben Note, die an schwarze Schokolade erinnert. Sie braucht etwas länger bis zur Ernte, belohnt dafür aber mit dem besonderen Aroma.
Oca – die Schattenknolle
Oca ist für unsere Selbstversorgung besonders spannend, weil sie auch im Halbschatten oder sogar im Schatten wächst. Die Pflanzen bilden attraktive, kleeartige Blätter, bedecken den Boden schnell und setzen ab September an bodennahen Trieben ihre Knollen an. Auch die Blätter sind nutzbar: Sie schmecken angenehm säuerlich und passen besonders gut frisch in Salate. Geerntet wird möglichst spät, idealerweise im November oder Dezember, damit die Knollen noch lange wachsen können. In der Küche sind Oca vielseitig: roh als säuerlich-frischer Snack mit Salz und Pfeffer, gekocht als Püree oder besonders fein als Ofen-Chips.
Bild: Grosse, farbige Knollen mit frischem, leicht säuerlichem Geschmack – ideal für Chips, Püree oder Rohkost.
Die grössten Knollen der drei Sorten. Sie sind oft rot, rosa oder gelblich gefärbt, manchmal mit kleinen Auswüchsen, fast wie kleine Gemüseskulpturen. Der Geschmack ist frisch säuerlich mit leicht erdigem Ton, der beim Kochen oder Backen verschwindet. Besonders gut eignet sich Tuberosa für Ofenchips, Püree oder als farbiger Rohkost-Snack mit Salz, Pfeffer und Dip.
Bild: Gelbe Oca mit mildem Geschmack, kräftigem Wuchs und vielseitiger Verwendung in der Küche.
Die gelbe Oca-Sorte mit leuchtenden Knollen und besonders gutem Frischgeschmack. Die Säure ist milder, der Geschmack klarer und weniger erdig als bei manchen roten Sorten. Tuberello wächst kräftig, deckt den Boden gut ab und reagiert weniger empfindlich auf Sommerhitze. In der Küche ist sie sehr vielseitig: roh als Snack, gebacken als Chips oder gekocht als gelbes, feines Püree.
Bild: Rote, längliche Oca mit frischer Säure, farbstark, vielseitig und auch im Beet dekorativ.
Leuchtend rote, längliche Knollen und damit besonders viel Farbe in die Ernte. Frisch gegessen zeigt sie eine deutliche, fast zitronige Säure, die sehr gut zu Salz, Pfeffer oder cremigen Dips passt. Beim Backen wird Tubered fruchtiger und milder; als Ofenchips bleibt die rote Schalenfarbe besonders schön erhalten. Auch der rötliche Wuchs der Triebe macht die Pflanze im Beet attraktiv.
Kartoffeln – zuverlässige Sattmacher im Selbstversorger Garten
Kartoffeln gehören auf jede einsame Insel: Sie sättigen, sind vielseitig, lassen sich lange lagern und passen zu fast allem, was sonst im Selbstversorger Garten wächst. Die Revoluzzer®-Kartoffeln von Lubera sind besonders interessant, weil sie auf starke Resistenzen gegen Kraut- und Knollenfäule gezüchtet wurden. Das Laub bleibt dadurch lange gesund, die Pflanzen können länger wachsen und die Knollen in Ruhe ausbilden.
Kartoffelpflanze Revoluzzer® 'Simsalata'®
Bild: Festkochende Kartoffel mit gelber Schale und roten Augen und mild-buttrigem Geschmack.
Die festkochende Sorte für alle, die Kartoffelsalat, Bratkartoffeln und Pellkartoffeln lieben. Ihre gelbe Schale mit den roten Augen macht sie schon optisch besonders, das hellgelbe Fleisch bleibt beim Kochen formstabil. Dank ihrer breiten Resistenz gegen Krautfäule, Alternaria, Nematoden und Viren eignet sie sich sehr gut für einen unkomplizierten Anbau ohne chemischen Pflanzenschutz. Geschmacklich ist sie mild, kartoffelig und manchmal leicht buttrig.
Kartoffelpflanze Revoluzzer® 'Bravera'®
Bild:Mehlige, rotschalige Kartoffel mit cremiger Textur, gutem Ertrag und leicht süss-nussigem Geschmack.
Die rotschalige, mehlige Kartoffel für Püree, Suppen, Ofenkartoffeln und alles, was weich, cremig und sättigend sein soll. Sie wächst gesund bis in den Herbst hinein und kann pro Pflanze gute Erträge bringen. Die Knollen haben eine schöne rot-rosa Schale und gelbes Fleisch; beim Kochen wird daraus ein erdiger, leicht süsslicher Kartoffelgeschmack mit feiner Nussnote. Wer auf einer einsamen Insel etwas Wärmendes und Sattmachendes kochen möchte, wäre mit Bravera sehr gut versorgt.
Kartoffelpflanze Revoluzzer® 'YingYang'®
Bild: Bunte, vorwiegend festkochende Kartoffel, robust, vielseitig und leicht fruchtig-würzig im Geschmack.
Die bunte, ausgeglichene Sorte: rot-rosa und gelb gemustert, vorwiegend festkochend und sehr vielseitig in der Küche. Sie eignet sich für Bratkartoffeln, Raclette, Beilagen und einfache Ofengerichte. Ihre starke Resistenz gegen Kraut- und Knollenfäule, Alternaria, Nematoden und wichtige Kartoffelviren macht sie robust und gartenfreundlich. Dazu bringt sie mit ihrer dünnen Schale, dem hellgelben Fleisch und dem leicht fruchtig-würzigen Geschmack etwas Abwechslung in den Kartoffelvorrat.
Erdnüsse – das besondere Eiweissgemüse
Erdnüsse sind für den Selbstversorger Garten auf der einsamen Insel besonders spannend, weil sie nahrhaft, eiweissreich und lagerfähig sind. Die (Not) Just Peanuts®-Sorten wurden so ausgewählt, dass sie auch in unserem Klima im Freiland oder im Topf funktionieren. Wichtig ist ein warmer, sonniger Standort mit lockerem, gut drainiertem Boden. Die Pflanzen blühen oberirdisch, schieben die befruchteten Blüten dann aber in den Boden – dort entstehen die Erdnusshülsen. Geerntet wird im September bis Oktober, sobald ein Teil des Laubs braun wird, die Stängel aber noch grün sind. Danach müssen die Erdnüsse rasch und gut getrocknet werden.
Erdnusspflanze (Not) Just Peanuts® Justpink®
Bild: Sehr ertragreiche Erdnuss mit vielen Hülsen, rosa Häutchen und buschigem Wuchs.
Die ertragreichste Sorte im Lubera-Sortiment. Sie wächst buschig und verzweigt, bildet viele erdnahe Blüten und dadurch besonders viele Hülsen. Pro Pflanze sind bei guten Bedingungen deutlich über 200 Nüsschen möglich. Die Nüsschen sind mittelgross und haben ein hübsches rosa Häutchen. Justpink® ist damit die sichere Sorte für alle, die möglichst viele eigene Erdnüsse ernten möchten.
Erdnusspflanze (Not) Just Peanuts® Justmore®
Bild: Erdnuss mit grossen Hülsen und mehreren Kernen, robust, aromatisch und besonders wetterverträglich.
Die Sorte mit den besonders grossen Hülsen. Oft sitzen nicht nur zwei, sondern drei oder sogar vier Nüsschen in einer Hülse – deshalb wirkt sie fast wie eine „Schlangennuss“. Die dunkelroten Nüsschen sind gross und aromatisch. Besonders wertvoll ist Justmore® in kühleren oder feuchteren Lagen, weil das Laub lange gesund bleibt und die Hülsen dadurch länger ausreifen können. Sie ist also eine gute Wahl, wenn man auf eine robuste und wetterverträgliche Erdnuss setzen möchte.
Erdnusspflanze (Not) Just Peanuts® Justblack®
Bild: Erdnuss mit dunkelroten bis schwarzen Kernen, robust, ertragssicher und besonders kälteverträglich.
Dunkelrote bis fast schwarze Nüsschen und damit eine besondere Farbe in die Ernte. Die Sorte liefert sichere, mittlere bis hohe Erträge mit meist zwei Nüsschen pro Hülse. Ihr grösster Vorteil ist die starke Widerstandsfähigkeit gegen feuchtere und kühlere Witterung. Das Laub bleibt im Herbst länger grün als bei vielen anderen Sorten, sodass Justblack® auch bei späterer Pflanzung oder längerer Kultur noch gut ausreifen kann. Für eine einsame Insel wäre sie die robuste Sicherheitsvariante unter den Erdnüssen.
Andenbeeren – das süsse Naschobst
Auch in einer Selbstversorgungssituation darf etwas Süsses nicht fehlen. Andenbeeren sind dafür eine ideale Wahl: Sie liefern zuverlässig hohe Erträge, bringen eine angenehme Fruchtsüsse und können über einen langen Zeitraum geerntet werden. Die Pflanzen wachsen ähnlich wie Tomaten, sind unkompliziert im Anbau und tragen von Juli bis in den Herbst hinein kontinuierlich reife Früchte. Charakteristisch ist die papierartige Lampionhülle, die die Beeren schützt und gleichzeitig anzeigt, wann sie erntereif sind. Andenbeeren bevorzugen einen sonnigen, warmen Standort und lockeren, gut durchlässigen Boden. Sie lassen sich sowohl im Beet als auch im Topf kultivieren und sind damit flexibel einsetzbar – auch bei begrenztem Platz.
Durch ihre Kombination aus Ertrag, Robustheit und Geschmack sind sie eine wertvolle Ergänzung im Selbstversorger Garten – besonders dann, wenn neben der Grundversorgung auch Genuss eine Rolle spielen soll.
Andenbeere '(Big) Little Buddha'
Bild: Grossfruchtige Physalis mit saftig-frischem Geschmack, kräftigem Wuchs und hohen Erträgen.
Die Früchte sind zwei- bis dreimal so gross wie bei klassischen Physalis – saftig, weich und angenehm fruchtig. Der Geschmack ist etwas weniger intensiv süss als bei anderen Sorten, dafür wirkt er frischer und saftiger. Die Pflanze wächst kräftig und hoch (bis etwa 2 m) und braucht entsprechend Platz, belohnt dafür aber mit eindrucksvollen, grossen Naschfrüchten.
Bild: Aromatische Nasch-Physalis mit hohem Ertrag, süssen Beeren und kompaktem Wuchs.
Die klassische Naschsorte mit dem besten Aroma und sehr hohem Ertrag. Sie beginnt früh zu fruchten und liefert oft schon ab Juli grosse Mengen mittelgrosser, süsser Beeren. Geschmacklich überzeugt sie mit einem ausgeprägten Kokos- und Vanillearoma, ganz ohne Bittertöne. Durch den buschigeren, etwas kompakteren Wuchs ist sie zudem einfacher zu handhaben als die grosswüchsigen Sorten – ideal für Topf und Garten gleichermassen.
Bild: Fruchtige Physalis mit frischer Säure, kräftigem Wuchs und aromatischen gelb-orangen Beeren.
Die besonders fruchtige Variante. Hier trifft das typische Physalis-Aroma aus Vanille und Kokos auf eine deutlich spürbare, erfrischende Fruchtsäure. Das macht die Beeren besonders lebendig im Geschmack und sorgt dafür, dass man kaum aufhören kann zu naschen. Die Pflanzen wachsen kräftig und aufrecht und tragen zuverlässig mittelgrosse, gelb-orange Früchte.
Fazit: Überleben geht auch lecker
Meine 36 Inselpflanzen sind keine zufällige Gemüsebox, sondern ein kleines Überlebenssystem: Zucchini liefert schnelle Masse, Kartoffeln, Süsskartoffeln und Oca sorgen für Sättigung, Kräuter und Zwiebeln für Geschmack, Blattgemüse für Vitamine, Erdnüsse für Eiweiss und Andenbeeren für die süsse Abwechslung. Genau darum sind diese Sorten nicht nur für eine einsame Insel interessant, sondern auch für jeden Selbstversorger Garten, in dem mit wenig Aufwand möglichst viel geerntet werden soll. Und falls wir irgendwann weniger E-Mails von euch bekommen und ich von der Insel zurückkomme, nehme ich die Pflanzen wieder mit und pflanze sie in meinen Selbstversorger Garten in Österreich.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.