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Orangenbaum kaufen

Zu viele Sorten? Zu viel Auswahl?

Der Lubera® Kaufberater hilft...
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Reinhard Jank Dein Berater:
Reinhard Jank

Kaufberater Orangen

Wer Orangen und andere Zitruspflanzen kauft und pflanzt, holt mediterranes Lebensgefühl in seinen Garten. Süssorangen sind entstanden aus Kreuzungen von Mandarinen (Citrus reticulata) und Pampelmuse (Citrus maxima). Bis heute haben sich unzählige Sorten entwickelt. Die süss-aromatischen Früchte sind vielseitig verwendbar und machen den Orangenbaum zu einem beliebten Klassiker für Terrasse, Balkon oder Wintergarten.

In diesem Kaufberater helfen wir dir, die besten Sorten für deinen Garten und deine Verwendungszwecke zu finden. Wir ordnen die grosse Vielfalt von Orangen nach Winterhärte, Reifezeit, Orangetypen, Wuchsstärke und Geschmack. Da bleibt wirklich kein Orangenwunsch offen.

Orangen nach Reifezeit

Frühreifende Orangen

Diese Sorten liefern ab November reife Orangen.

Spätreifende Orangen

Während die winterharte Mini-Orange 'Thomasville' ab November reift und bis April am Baum hängenbleiben kann, ist die Orange ‘Valencia late’ erst im Mai und Juni des Folgejahres reif. Damit ermöglicht sie den Genuss von Orangen im Sommer.

Dauerblühende Orange

Die Orangensorte 'Quattro Stagioni' blüht, fruchtet und reift verteilt über das ganze Jahr

Orangen nach Typen

Man unterteilt Orangensorten in vier Gruppen: die Blondorangen (ohne rote Fruchtfleischfärbung), die Navelorangen (mit dem Nabel und Höcker auf der dem Stiel entgegengesetzten Seite), die Blutorangen (mit Anthocyanen im Fruchtfleisch) und die Vanilleorangen (mit stark reduzierter Säure). Als fünfte Gruppe haben wir zusätzlich Orangen mit gestreifter Schale.

Blondorangen

Das Fruchtfleisch von Blondorangen ist orange gefärbt, ohne Rotfärbung durch Anthocyane wie bei den Blutorangen.

Navel-Orangen

Typisch für die Navel-Orangen ist der Nabel, die rundliche Ausbuchtung, die auf der Gegenseite des Fruchtstiels, bei der ehemaligen Blüte entsteht. Beim Schälen entdeckt man da eine kleine Zwillingsfrucht, eine zweite kleine Blondorange, die sich an der Spitze der Frucht eingenistet hat. Navel-Orangen sind sehr süss und saftig. Im Gegensatz zu den meisten anderen Süssorangen sollte man sie nicht zu lange am Baum hängenlassen, weil sie sonst ihren frisch-süssen Geschmack verlieren und etwas bitter werden.

Blutorangen

Die natürlichen roten Farbstoffe, die antioxidativ wirkenden Anthocyane, sind für die Rotfärbung der Blutorangen (wie auch bei unseren rotfleischigen Äpfeln, den Redloves) verantwortlich.

Vanille-Orangen

Die Vanille-Orangen sind durch die abwesende Säure sehr süss und angenehm zu essen.

Orangen mit gestreifter Schale

Diese Orangensorten sind durch die gestreifte Schale äusserst dekorativ.

Orangen nach Geschmack

Der Säure- und Zuckergehalt von Orangen unterscheidet sich deutlich. Während Vanilleorangen fast keine Säure enthalten, sind Blond- und Navelorangen etwas saurer. Blutorangen schmecken dank der enthaltenen Anthocyane leicht säuerlich. Einige winterharte Orangensorten beinhalten weniger Zucker und haben einen säuerlichen Geschmack.

Süsse Orangen ohne Säure (Vanille-Orangen)

Die Vanille-Orange 'Vaniglia Sanguigno' ist durch die Abwesenheit von Säure sehr angenehm zu essen. Hier wird das Fruchtfleisch nicht durch sauer schmeckende Anthocyane rot gefärbt, sondern durch das auch in Tomaten vorkommende Carotin Lykopin.

Süsse Orangen mit etwas Säure

Der süsse Geschmack dieser Sorten wird durch etwas Säure abgerundet, sodass man ein vollmundiges Geschmackserlebnis hat.

Säuerliche Orangen

Diese Sorten können in der Küche wie Zitronen verwendet werden, sie eignen sich besonders für die Verarbeitung zu Marmelade.

Orangen nach Wuchsstärke

Kompakte Orangenbäume

Die Calamondin, eine Miniorange, ist schwach wachsend und bleibt kompakt. Sie ist zwar nicht winterhart, aber so robust, dass sie sogar in einer Wohnung kultiviert und überwintert werden kann. Zur Blütezeit im Frühling wird die ganze Wohnung in herrlichen Blütenduft gehüllt

Mittelstark wachsende Orangenbäume

Diese Sorten wachsen etwas stärker, aber bilden eine kompakte Krone aus.

Stark wachsende Orangenbäume

Diese Sorten werden in den Garten oder in einen ausreichend grossen Topf gepflanzt nach einigen Jahren etwa 5 Meter hoch.

Samenlose Orangen

In unserem Orangen-Sortiment findest du auch kernlose Zitrussorten.

Orangen nach Winterhärte

Das ist wohl der Traum jedes Zitrusliebhabers: Winterharte Zitruspflanzen, die auch nördlich der Alpen ins Freiland gepflanzt werden können und die Winter ohne Schäden überstehen. Muss das ein Traum bleiben? Nein, denn viele Zitruspflanzen bringen aus ihren Ursprungsgebieten in China und Indien, am Fusse des Himalaya schon einiges an Frosthärte mit. Allerdings sollte man auch winterharte Sorten einige Jahre als Kübelpflanzen anbauen, und dann erst an einem milden Ort auspflanzen (Hauswand, Terrassenrand).

Winterharte Orangen

Einige Orangen und Orangenhybriden sind ausreichend winterhart, sodass sie in geschützten Regionen mit Weinbauklima in den Garten gepflanzt werden können. Damit wird der Traum vom eigenen Orangenbaum im Garten wahr.

Winterharte Orangen mit grossen Früchten

Diese Sorten bilden Früchte, die mit klassischen aus dem Supermarkt bekannten Orangen vergleichbar sind.

Winterharte Orangen mit kleinen Früchten

Diese Sorten bilden kleine Snack-Orangen und können gemeinsam mit der aromatischen Schale verzehrt werden. Besonders schmackhaft ist eine Marmelade aus dem Fruchtfleisch und der Schale.

Reinhard Lieblings-Orangen

Bei einer so grossen Auswahl ist es natürlich schwer, Favoriten zu finden. Hier habe ich eine Auswahl meiner Lieblingssorten zusammengestellt. Besonders gefällt mir die dunkle Farbe der Blutorange ‚Moro‘. Die Mini-Orange ‚Thomasville‘ blüht schon als junge Pflanze und liefert Massen von kleinen süss-sauren Snacks, die gemeinsam mit der Schale gegessen werden können. Die Orange 'Troichang' zeichnet sich durch die Winterhärte und einen interessanten, würzigen Geschmack aus. Die Orange 'Ichangorange' ist eine der besten winterharten Zitrussorten, sie trägt grosse Blüten und erfrischend saure Früchte.
Reinhard Jank

Gärtnerwissen Orangenbaum

Orangenbaum kaufen – Winterfrüchte & Duft für deutsche Balkone und Terrassen Zwergorange, Citrus mitis, orangenbaum kaufen

Warum einen Orangenbaum kaufen? 

Ein Orangenbaum (Citrus × sinensis) bringt mediterranes Lebensgefühl direkt nach Hause: glänzendes, dunkelgrünes Laub, duftende weiße Blüten und im Winter die namensgebenden orangefarbenen Früchte. Für deutsche Hobbygärtner ist er die ideale Kübelpflanze: kompakt zu führen, dekorativ – und mit etwas Know-how zuverlässig fruchtend. Der vielleicht größte Reiz: Orangen reifen in der kühlen Jahreszeit, wenn im Garten sonst kaum geerntet wird. So wird Balkon oder Terrasse in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart oder München zum Zitrus-Highlight.

 

Orangenbaum kaufen: Sortenüberblick & Auswahl

Wer einen Orangenbaum kaufen möchte, hat die Wahl zwischen vier Hauptgruppen – jede mit eigenem Charakter.

  • Blondorangen (ohne rote Färbung im Fruchtfleisch): Klassiker für Saft und Frischverzehr. Tipp: 'Valencia Late' – im Erwerbsanbau bewährt; bei uns oft gleichzeitig Blüte und Vorjahresfrüchte am Baum.
  • Blutorangen (mit Anthocyanen): intensiveres Aroma, spannendere Optik. Klassiker 'Moro', aromatische 'Sanguinello', Spezialitäten wie 'Arcobal' (farbiger Mix). Blutorangen benötigen kühle Nächte zur Rotfärbung.
  • Navel-Orangen (mit „Nabel“ an der Blütenseite): sehr süß, leicht zu schälen; nicht zu lange am Baum hängen lassen, da sie sonst an Frische verlieren.
  • Vanille-Orangen (säurearm): für alle, die Säure schlecht vertragen. Empfehlung: 'Vaniglia Sanguigno' (zartrosa Schimmer der Schale).

Verwandte & „Miniorangen“: Calamondin (Mandarine × Kumquat) ist extrem dekorativ und toleranter für helle Innenräume; botanisch keine Orange, aber als Zimmer-Zitrus beliebt.

Orangenbaum pflanzen & umtopfen – kurz & präzise

  1. Topf wählen: Start ≥ 10–12 l, sehr große Abzugslöcher; Untersetzer mit Abstand (Rost), nie Wasser stehen lassen.
  2. Drainage: 3–5 cm Blähton/Tonscherben/Kies.
  3. Substrat: strukturstabile Kübelpflanzenerde mit 10–20 % mineralischem Anteil (Sand/Lava) für Luft & Halt.
  4. Einsetzen: Ballen anrauen, Veredelungsstelle über Substrat, Hohlräume füllen, gut andrücken.
  5. Angießen: einmal durchdringend, dann erst wieder bei klarer Oberflächentrockenheit.
  6. Umtopfen: alle 3–4 Jahre; bei starkem Wurzelschnitt Krone proportional einkürzen.

Standort & Kultur: so gelingt’s in Deutschland

Sonne schlägt alles. Ein vollsonniger, windgeschützter Platz (Süd/Südwest) ist für Zuckerbildung und Aroma entscheidend. Ideale Mikroklimata: vor hellen Wänden, auf wärmespeichernden Terrassen, beschirmt gegen Schlagregen im Frühjahr/Herbst.
Über die Saison: Von April/Mai bis Oktober/November draußen kultivieren. Frühjahrsnächte ggf. mit Vlies schützen.

Gießen & Düngen: die Erfolgsformel

  • Gießen nach Bedarf, nicht nach Kalender. Erst wässern, wenn die obere Schicht trocken reißt und sich am Topfrand löst; dann durchdringend gießen, Überschuss ablaufen lassen. Im Sommer meist 1–2×/Woche, in Übergangszeiten weniger.
  • Düngung:
    • Frühjahr: Langzeitdünger (~2 g pro Liter Topfvolumen).
    • Saison (Mai–August): alle 14 Tage flüssiger Zitrusdünger (N-betont) mit Spurenelementen (Fe, Mg, Zn, Mn, B, Cu, Mo).
    • Chlorose? Eisen- oder Zitrusdünger ausbringen.

Schnitt & Form: moderat statt radikal

Orangenbäume wachsen kompakt-rund. Schneide sie sparsam: abgestorbene, reibende, nach innen wachsende Triebe entfernen; einzelne Ausreißer einkürzen. Wichtige Regel: Keine „Bubikopf“-Dichte – die Krone licht halten, damit Blätter und Früchte abtrocknen und knospenbildende Triebspitzen erhalten bleiben.

Eigene Orangen ernten – zur richtigen Zeit

Die Färbung (Schale/Fruchtfleisch) setzt bei kühleren Temperaturen (ca. 3–12 °C) ein – deshalb reifen Orangen bei uns im Winter bis ins Frühjahr. Viele Sorten lassen sich monatelang reif am Baum halten; Ausnahme: 'Navel' zügig ernten. Schneide die Früchte mit einer Schere ab (reißen schadet).

Orangenbäume überwintern: hell & kühl

Pflichtprogramm nördlich der Alpen: ein helles, kühles Winterquartier bei 3–12 °C (Treppenhaus mit Fenster, Kaltwintergarten, Garage mit Fenster + Zusatzlicht). Warm + dunkel ist tabu: Das führt zu Blattfall und Schädlingsdruck.
Gießen im Winter: sehr sparsam – erst bei beginnendem Blatteinrollen.
Blattverlust passiert? Ruhe bewahren: Im Frühjahr um 20–30 % einkürzen, Langzeitdünger geben, hell stellen – oft treibt der Baum wieder willig aus.

Orangenbaum kaufen: häufige Fragen – kurze Antworten

  • Trägt er bei mir? Ja – wenn er im Sommer in der Vollsonne steht, gutes Substrat, Düngung und hell-kühles Winterquartier passen.
  • Wie lange von Blüte bis Ernte? 6-9 Monate; daher oft Blüten & Früchte gleichzeitig.
  • Indoor geeignet? Nein, Orangen brauchen viel mehr Licht als Wohnräume bieten. Nur Calamondin ist zimmertauglich.

Fazit – Orangenbaum kaufen lohnt sich

Ein Orangenbaum vereint Zierwert, Duft und Winterernte. Mit sonnigem Sommerstandort, präziser Wassergabe, Zitrusdünger und hell-kühler Überwinterung wird der Traum von eigenen Orangen auch in Deutschland real.

Die 5 wichtigsten Tipps zur Kultur von Orangenbäumen

  1. Standort: Sommer vollsonnig & warm, vor Wänden/Windschatten; im Winter hell & 3–12 °C.
  2. Wasser: Erst gießen, wenn die Oberfläche trocken ist; dann gründlich. Staunässe vermeiden (Drainage!).
  3. Nährstoffe: Im Frühjahr Langzeitdünger, Mai–August alle 14 Tage Zitrusdünger mit Spurenelementen; Eisen bei Chlorose.
  4. Schnitt: Licht in die Krone, nur korrigieren; nach Wurzelschnitt Krone proportional einkürzen.
  5. Ernte: 'Navel' frisch und vollständig ernten; andere Sorten können lange am Baum bleiben – immer mit Schere schneiden.
FAQ - Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Orangenbaum kaufen
Wie lange dauert es bis ein Orangenbaum Früchte trägt?

Ab Kauf ca. 1-2 Jahre, viele Bäume blühen und fruchten auch schon in der Verkaufsgrösse, sie sind dann ca. 4 Jahre alt. Im Lubera-Shop kannst du vorgezogene Orangenbäume kaufen.

Wie lange geht es von der Blüte bis zur Reife der Früchte?

Hier bei uns nördlich der Alpen dauert das 9-14 Monate. Viele Früchte bleiben über den Winter am Baum, entwickeln sich im Winterquartier nur langsam, und werden dann erst im folgenden Frühling und Frühsommer reif.

Welche Temperaturen verträgt ein Orangenbaum?

3 bis ca. 35 °C. Darüber stellen sie auch das Wachstum ein… Unter 10-12° reduzieren sie den Stoffwechsel und gehen in Winterruhe. Frost unter 0° ertragen sie nur für einige wenige Stunden, sonst gibt es Schäden.

Wie pflegt man einen Orangenbaum?

Der ideale Standort ist voll sonnig, warm und geschützt. Giessen Sie den Orangenbaum nur wenig. Sobald die Erde auch in den unteren Schichten abgetrocknet ist, kann intensiv und durchdringend gegossen werden. Im Frühjahr und im Herbst sollte etwas weniger gegossen werden. Düngen Sie den Orangebaum einmal pro Woche, z.B. mit dem Instant Zitrusdünger von Lubera. Dieser ist besonders stickstoffhaltig. Überwintern Sie den Orangenbaum hell und kühl (5°-10°C), ideal sind ein Treppenhaus oder eine Garage mit Fenstern

Muss ich alle Orangen miteinander pflücken oder kann ich sie am Baum hängen lassen und nach und nach geniessen?

Die meisten Orangensorten können monatelang reif am Baum hängen bleiben, sozusagen ein eigenes Fruchtlager… Eine Ausnahme stellt die Navelorange dar, die man möglichst in der Vollreife vollständig abernten sollte

Wächst in Orangenbaum auch in der Wohnung?

Nein, das geht nicht, vor allem fehlt ihm hier im Winter und Sommer das Licht, und im Winter suggeriert die zu warme Temperatur, dass es Sommer sei – aber der Baum lässt schlimmstenfalls aus lauter Unverständnis die Blätter fallen, weil er zu wenig Licht aufnehmen kann… Eine Ausnahme stellt die Calamondin dar, die gut im Haus kultiviert werden kann.

Wie pflegt man einen Orangebaum im Winter

Sicherstellen, dass es kühl 3 bis 12/15°C und möglichst hell ist. Darüber hinaus nichts machen, nur giessen, wenn sich die Blätter einzurollen beginnen.

Videos
#1304 Ein Zitrusbaum im Kübel als Lebensbegleiter
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Fragen & Antworten (2)
Frage
20.03.2024 - Orangenblüten
Guten Morgen
Unsere Zitruspflanzen überwintern jeweils in der Laube und entwickeln sich prächtig, alle auch mit Früchten.
Nun trägt die Orange ca. 200 Blüten, ist aber nur 60 cm hoch. Regelt sich das selber, oder sollen wir nur einen Teil stehen lassen?
Herzlichen Dank für die Antwort!
Antworten (1)
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Frage
04.12.2023 - Sumo Orange
Ist es Lubera geplant in absehbarer Zeit die amerikanische Sumo Orange als Baum zu verkaufen? Oder dessen japanisches Original?
Antworten (1)
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