Crocus sativus (1 Artikel)

Crocus sativus Safranpflanze Safrancrocus LuberaCrocus sativus, Safran ist das teuerste Gewürz der Welt und dennoch für alle zugänglich, weil Sie es nun auch als Krokuszwiebel in unserem Lubera-Shop kaufen können. Das luxuriöse Liliengewächs aus der Pflanzenfamilie der Krokusse ist von einem gehörigen Hauch Mystik umweht...
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Crocus sativus
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ab ¤ 0,43/Pfl. Crocus sativus Safrankrokus - die echte Safranpflanze mit dem roten Gold
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Crocus sativus Safranpflanze Safrancrocus...es beschwört Assoziationen und Bilder von orientalischen Gewürzkarawanen und farbenfrohen Basaren hervor. Wer denkt bei den Blüten des Safran-Krokus nicht an berittene Händler mit Turban und mit Säcken beladene Kamele, die mit den duftenden Spezereien tagelang unterwegs sind? Während der Antike salbten die Griechen ihre Frauen mit dem zarten Duft aus den Blüten der Crocus sativus, Kaiser Nero bestreute die Strassen im antiken Rom mit den goldenen Fäden dieser Safranpflanze und die Römer verteilten das wertvolle Gewürz sogar auf dem Hochzeitsbett, um einen Liebesimpuls anzufachen.

Crocus sativus kaufen

Was erwartet Sie, wenn Sie in unserem Lubera Shop einige Zwiebeln vom Safrankrokus für den Anbau im eigenen Garten kaufen? Natürlich kaufen Sie Blumenzwiebeln, aber wirklich interessiert sind Sie hier für einmal nicht an der Pflanze, auch nicht an der Blüte, sondern vor allem an den kleinsten weiblichen Organen der Blüte, an dem sich in drei Zweige oder Narben verzweigenden Griffel. Nur daraus wird das begehrte Gewürz, der Safran gewonnen. Daher zunächst ein kleines Gewürzporträt zum ersten Kennenlernen.

Was genau an Crocus sativa wird zum Safrangewürz?

Safran als Gewürz besteht aus den kräftig rot gefärbten Narbenschenkeln des Crocus sativus. Der Safran-Krokus aus der Pflanzenfamilie der (Schwert)-Liliengewächse trägt im Inneren seiner zarten violetten Blüte einen Griffel, von dem insgesamt drei Narbenschenkel abgehen. Werden nur diese feinen dunkelroten Fäden für Safran verwendet, spricht man von elegiertem Safran, während die naturelle Variante einen rund 10-prozentigen Anteil von Griffelstücken enthält. Die volkstümliche Bezeichnung "Suppengelb" und das Kinderlied, das davon handelt, wie dieses Gewürz aus der Blüte der Safranzwiebeln den "Kuchen gel" macht, erklärt die aussergewöhnliche Färbekraft des ziegelroten Crocetins (neben ätherischem Öl und Crocin. Dies feinen Narbenschenkel können nur von Hand gewonnen werden. Sie sind nicht nur winzig klein, beim Trocknen nach der Ernte verlieren sie auch noch ungefähr 80 Prozent ihres Gewichts. Auf einem Hektar (10'000 m2) wachsen 150'000 bis 220'000 Blüten. Aus all diesen Blüten lässt sich gerade mal ein Kilogramm Safran gewinnen… Im Mittelalter kostete dieses erlesene Gewürz etwa dreimal so viel wie Pfeffer, heute ist es in guter Qualität um die Hundertmal teurer.

Vorteile von Crocus sativus

Als eine der ältesten Kulturpflanzen hat der Safrankrokus, wenn er im eigenen Garten angebaut wird, gleich mehrere Vorteile:

  • Seine herrlichen, wahrhaft königlichen Blüten: Als Krokus sind die Pflanzen der Safranzwiebeln Mitglied in der Familie der Schwertliliengewächse, bekannt auch unter dem Namen "Iris". Da das Symbol der Lilie seit vielen Jahrhunderten mit europäischen Herrscherhäusern verbunden ist, hat der Crocus sativus königlichen Ursprung. Schliesslich steht die Lilie für Reinheit und Unschuld, ist traditionell das Sinnbild der heiligen Maria und ist gleichzusetzen mit kostbaren Ölen, die für die Herstellung erlesener Parfüme verwendet werden.
  • Das antizyklische Wachstum des Safran-Krokus: Er wächst und blüht im Herbst, er bildet seine Blüten im Winter und er ruht im späten Frühling und Sommer.
  • Safrankrokus als Statussymbol: Als Verwandter der Schwertlilie dienten diese Krokusgewächse über lange Zeit als Statussymbol und wurden daher strengstens bewacht. Nur Reiche konnten sich diese kostbaren Gewächse leisten, um sich das luxuriöse Gewürz in die Hochzeitsbetten zu streuen oder, wie der berühmte Gelehrte und Alchimist Paracelsus, Safran für seine zahlenden Patienten als Heilmittel zu nutzen.
  • Safranfäden werden zum wertvollsten Gewürz: Bis in die Gegenwart sind die getrockneten, fadenförmigen Narbenschenkel aus der Blüte des Crocus sativus aufgrund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe eine sehr edle Zutat und damit weltweit das teuerste Gewürz. Preise von mehr als 30 Euro je Gramm sind keine Seltenheit – schliesslich braucht es für ein Kilogramm zwischen 150.000 und 220.000 Blüten, wofür ein erfahrener Safranpflücker im Herbst rund zwei Wochen Zeit benötigt.
  • Crocus sativus – Luxusgewürz und auch natürlicher Stimmungsaufheller: Die edlen Fäden, die sich aus dem Safrankrokus gewinnen lassen, sind durch ihre hochwertigen Inhaltsstoffe Balsam für die Seele und haben zugleich einen positiven Einfluss auf unseren Serotonin- und Cortisolspiegel sowie zu bestimmten Botenstoffen im menschlichen Gehirn. Darüber hinaus fördert Safran auf natürliche, schonende Weise innere Harmonie und mentalen Ausgleich zwischen Familienleben, Alltag und Beruf.

Crocus sativus Knollen

Die Safranzwiebeln bei uns im Lubera Shop gehören mit einem Durchmesser von 10/+ cm zu den grössten Exemplaren, die der Fachhandel anbietet. Wichtig zu wissen beim Safrankrokus: Die später zu erwartende Anzahl Blüten ist abhängig vom Zwiebelumfang, wie die folgende Übersicht zeigt.  

Umfang der Knollen (cm) Menge an Blumenblüten im ersten Jahr aus 100 Safranknollen
7 bis 8 20 bis 40 Stück
8 bis 9 80 bis 150 Stück
9 bis 10 150 bis 200 Stück
10 bis 11 200 bis 300 Stück

Beachten Sie beim Kaufen von Crocus sativus Knollen, dass sie leicht austrocknen können, falls sie nicht unmittelbar nach dem Eintreffen bei Ihnen zu Hause im Garten eingesetzt werden. Kommen sie nicht gleich ins Beet, lagern Sie die Krokuszwiebeln besser für einige Tage im Gemüsefach des Kühlschranks.

Safran Krokus pflanzen

Safrankrokus sollte möglichst früh gepflanzt werden, spätestens aber Mitte/Ende Oktober, womit Sie ziemlich sicher sein können, dass Sie sich bereits im folgenden Jahr auf eine herrliche Pracht violetter Blüten erfreuen dürfen. Wählen Sie einen Standort im Garten, der über einen sandigen oder sonst gut entwässernden Boden mit einem hohen Nährstoff- und Humusgehalt verfügt. Verdichtete oder übermässig schwere Böden werden zur Verbesserung ihrer Durchlässigkeit und der Vermeidung von Staunässe zusätzlich mit grobem Sand angereichert. Im Gegensatz zu anderen Krokusgewächsen verträgt der Crocus sativus auch einen etwas schattigeren Standort, falls die sonnigen Plätze im Garten bereits belegt sind. Dennoch gilt für diese Safran Krokus Pflanzen, dass sich unter Vollsonne mehr und kräftigere Blüten ausbilden werden als an lichtärmeren Standorten. Beim Graben der etwa 10 bis 12 cm tiefen Pflanzlöcher (für Zwiebelgrössen von 10/+) sollte ein seitlicher Pflanzabstand zwischen 10 und 15 cm eingehalten werden. Im Gegensatz zu den im Frühjahr blühenden Krokussen wird der Crocus sativus also ein wenig tiefer in die Erde gesetzt, da die Knollen grösser sind und die Safranpflanzen mit 15 bis 20 cm Wuchshöhe im Herbst auch weiter aus dem Boden klettern.

Das antizyklische Wachstum des Safran Krokus

Der Safran Krokus hat einen etwas eigenwilligen Jahres-Takt-Plan: Er blüht und wächst, wenn fast alles nicht mehr blüht und wächst. Und er ruht, wenn alles andere wächst.

  • Das Wachstum beginnt im September bis Anfang Oktober, im Pflanzjahr entsprechend später
  • Die Blüte entwickelt sich im Oktober und dauert ca. 1 Monat
  • Im November und Dezember entwickeln sich die Blätter, das sogenannte Safrangras, das nach der Blüte keinesfalls abgeschnitten werden sollte. Die Blätter assimilieren und stärken die Knolle. Dieses Krokusgrün überdauert auch tiefe Temperaturen bis -15°C aus, hält sich auch perfekt grün unter Schnee und stirbt erst im Frühling ab.
  • Im späten Frühling und Sommer schläft der Safran Krokus, da hat er seine den meisten andere Pflanzen entgegengesetzte Ruhephase.

Anbau, Ernte und Verarbeitung der Safranpflanzen

Anbau, Ernte sowie die Verarbeitung der Safranpflanze waren schon immer ausschliesslich Handarbeit. Daran hat sich bis heute kaum etwas geändert. Zum Herbst, meistens Ende Oktober sorgt dann der Regen dafür, dass die Knollen aus dem Boden spriessen und die bis dahin staubtrockenen Äcker innerhalb weniger Tage in riesige lilafarbene Teppiche verwandeln. Von nun an muss bei grösseren Anpflanzungen mit Crocus sativus alles schnell gehen, denn sobald die Pflanzen ihre Blüte auszutreiben beginnen, muss innerhalb weniger Tage geerntet werden, wenn das wertvolle Gewürz nicht verderben und es sein volles Aroma behalten soll. Die Blüten vom Safran-Krokus werden in grossen Weidenkörben nach Hause transportiert, wo dann die geschickten Finger der Ernte-Frauen die drei roten Fäden aus den gelben Staubblättern entfernen. Im letzten Arbeitsgang trocknet man dann diese Narbenschenkel entweder draussen an der Sonne oder in feine Siebe gelegt über einer Gasflamme oder Holzkohle.

Crocus sativus Safranfäden

Bild: Frisch geerntete Safranfäden – bereit für die Trocknung

Kann man Safran-Krokus Crocus sativa wirklich bei uns anbauen?

Der Anbau in Mitteleuropa findet auf einigen wenigen spezialisierten Betrieben und auch in einem Dorf im schweizerischen Wallis statt. Voraussetzung für den erfolgreichen Anbau ist eine zuverlässige Blütenbildung im Herbst – und diese wiederum ist davon abhängig, dass es über die Zeit der Pflanzenentwicklung im September und während der Blüte im Oktober durchschnittlich doch noch 15°C warm wird. Safran-Krokusse sollte also auch im Hausgarten eine gut besonnte Lage möglichst noch mit Abstrahlung des Hauses gepflanzt werden. Zur Not ist auch vorstellbar, dass man in einem schlechten Herbst auch mal behelfsmässig ein Tunnel über seine Crocus sativa spannt, um die Temperatur zu verbessern.

Crocus sativus Pflege

Der Safrankrokus ist bei aller Eleganz und dem Hauch Luxus, der ihm innewohnt, erfreulich pflegeleicht. Sieht man von dem beachtlichen Arbeitsaufwand bei der Ernte der Safranblüten ab, ist er fast ein Selbstläufer während seiner Kultivierung bis hin zur Öffnung seiner ersten Blütenknospen, die zwischen Mitte bis Ende Oktober einzusetzen beginnt. Beim Austrieb der Safranpflanze darf es dann aber schon eine Portion organischer Dünger oder gut abgelagerter Kompost sein, um das Nährstoffdepot rings um die Pflanzstelle wieder zu ergänzen.

Crocus Sativus überwintern

Oft stellt sich bei den Hobbygärtnern die Frage, wie mit den welken Blättern beim Crocus sativus umgegangen werden soll, die sich kurz nach der herbstlichen Blüte an der Pflanze bilden. Unser Rat: Lassen Sie das Laub dran, denn die darin eingelagerten Nährstoff- und Wasserreserven werden von den Zwiebelpflanzen auch jetzt noch gebraucht. Die Blätter an den Safrankrokussen sind also erst dann abschneiden, wenn alles restlos verwelkt ist. Obwohl Crocus ziemlich kälteresistent ist, empfehlen wir bei langanhaltendem Frost einen leichten Winterschutz aus Stroh. Laub oder Reisig rings über dem Wurzelbereich anzubringen.

Safran Krokus vermehren

Die Safranzwiebeln müssen nach der Vegetationsperiode nicht extra aus der Erde gebuddelt werden, um die Pflanzen durch Teilung zu vermehren. Bevor die alte Knolle vollständig abstirbt, haben sich neue Tochterknollen gebildet, die pünktlich zur nächsten Saison mit dem Neuaustrieb starten. Wenigstens eine davon sollte stehen bleiben, die restlichen können zur Vermehrung verwendet werden. Dazu müssen Sie seitlich neben einer Crocus sativus Pflanze lediglich ein kleines Loch ausheben: Die Knöllchen sitzen nur knapp unter der Oberfläche, lassen sich ohne Mühe abdrehen und können sofort an einem neuen Standort eingepflanzt werden. Die Samenvermehrung von Safran-Krokus ist nicht möglich, da die Blüten wegen des dreifachen und nicht teilbaren Chromosomensatzes unfruchtbar sind… Sozusagen zur Kompensation schenken Sie uns die roten Gewürzfäden.

Krankheiten und Schädlinge der Safranpflanze

Safran ist für die Menschen ein wahrer Luxus, für die Wühlmäuse im Garten sind es die Safranzwiebeln, die häufig dem ungebremsten Fresstrieb der unliebsamen Lemminge zum Opfer fallen. Gegen diese unerwünschte Invasion ist weder ein Kraut gewachsen, noch hilft einer der unzähligen Tipps aus den einschlägigen Gartenforen. Wenn Ihnen die Freude an den Crocus sativus nicht vergehen soll, dann setzen Sie die Zwiebeln lieber gleich in spezielle Pflanzkörbe in den Boden. Das vertreibt die lästigen Nager zwar noch lange nicht aus den Beeten, aber die leckeren Knollen wären zumindest sicher unter Verschluss. Während ein weiterer Schädlingsbefall nicht zu befürchten ist und auch kaum Pflanzenkrankheiten an Safrankrokussen bekannt sind, wäre nur noch die Staunässe mit einhergehender Wurzelfäule eine sehr ernste Gefahr für Ihre Safranfarm. Verhindern lässt sich der damit meist verbundene Totalausfall durch eine sorgfältig angelegte, zwei bis vier cm starke Drainageschicht aus grobem Bausand, die vor der Pflanzung in den Boden eingearbeitet wird. Weiterhin besteht die Möglichkeit, Ihre Crocus sativus auf Dämme oder auf einen schiefen Hang zu pflanzen, die das Regenwasser sofort von den Wurzeln der wasserempfindlichen Knollen ableiten.

Safran Krokus – Verwendung als Gewürz

Das Safrangewürz wird in Form der getrockneten Gewürzfäden gelagert und wird erst zum Gebrauch weiter verarbeitet. Das volle Aroma der Blüten vom Safrankrokus wird erreicht, wenn die Fäden zwischen den Fingern oder in einem Keramikmörser zerrieben werden. Das so entstandene Pulver muss jetzt noch wenigstens 15 Minuten in etwas heissem Wasser oder Milch eingeweicht werden, kommt aber, um ein Verflüchtigen des typischen Aromas zu vermeiden, erst gegen Ende der Kochzeit in die Speisen.

So prüfen und erkennen Sie die Qualität des Safran-Gewürzes

Sollte der Ertrag Ihrer Safranzwiebeln anfangs noch so gering sein, dass Safran dazugekauft werden muss, beachten Sie bitte Folgendes:

  • Echter, also hochwertiger Safran ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Wenn ganze, zwischen drei und vier Zentimeter lange und kräftig dunkelrote Fäden gekauft werden, sind Sie auf der sicheren Seite. Pinkfarbene, gelbe oder sehr kurze Fäden sind oft ein Hinweis auf minderwertige Qualität.
  • Bei bereits gemahlenem Pulver aus den Fäden der Crocus sativus Blüten ist Vorsicht angesagt, da hier von den Herstellern oft preiswertere gemahlene Kurkuma, Ringelblumen, Chili oder Paprika untergemischt werden.
  • Echter und garantiert reiner Safran aus der Krokus Blüte ist überall teuer, da Ernte und Verarbeitung jede Menge Arbeit machen. Beim Auflösen verfärben sich Flüssigkeit oder das Fett der Speisen beim echten Safran übrigens nur langsam, während es bei Fälschungen wesentlich schneller geht.

Beim Safran entscheidet die Menge über Farbe und Aroma der zubereiteten Speisen. Bei einem Gericht für vier Personen genügen meist wenige Fäden oder eine Messerspitze mit Pulver (0,125 Gramm). Beachten Sie bei der Lagerung, dass Safran äusserst lichtempfindlich ist. Es muss trocken, luftdicht und dunkel aufbewahrt und innerhalb von zwei Jahren verbraucht werden. 

Wie gesund oder wie giftig ist Safran?

Zunächst die schlechte Nachricht über die Blütenfäden vom Crocus sativus: Pro Person und Tag dürfen maximal 1,5 Gramm von diesem wertvollen Gewürz verwendet werden. Grössere Mengen sind gesundheitsschädlich, die tödliche Dosis liegt je nach körperlicher Konstitution zwischen 5 und 20 Gramm.

Aber es gibt auch viele Beispiele, welche gesundheitlichen Vorteile uns dieses natürliche Würzmittel schenkt. Lassen Sie uns abschliessend noch auf zwei Beispiele aus der medizinischen Praxis eingehen.

Safran verbessert die Sehschärfe

Eine italienische Studie, an der 29 Patienten mit einer Makuladegeneration über 15 Monate teilnahmen hat ergeben, dass sich die Sehschärfe bei den Probanden bereits nach drei Monaten verbessert hat. Eingenommen wurde ein Präparat, das 20 mg Safran enthielt und ein Absterben der lichtempfindlichen Netzhautzellen stoppen konnte. 

Crocus sativus – das Antidepressivum aus der Volksmedizin

Als natürliche Sonnenpflanze eignen sich Safranpräparate bei nervösen Magen- sowie Unterleibskrämpfen und wirken ähnlich einem Beruhigungsmittel. Dazu steigert es die körperlichen und seelischen Kräfte, vertreibt Trübsinn sowie Lustlosigkeit und unterstützt bei der Stressbewältigung. Laut Erkenntnissen der Traditionellen Europäischen Medizin erhöht der Verzehr von Safran unseren Serotoninspiegel und lässt Betroffene besser durch Depressionen und Angstzustände kommen. Präparate, die aus dem Safrankrokus gewonnen wurden, zeigten bei der Einnahme keinerlei Nebenwirkungen bei den Probanden und waren dabei noch effektiver als viele konventionelle Depressiva.

Herkunft des Safran Krokus

Ursprünglich stammt Crocus sativus aus Kleinasien, wo man die Pflanzen bereits seit Jahrtausenden kultiviert hat. In den Zeiten der Phönizier baute man die edlen Blumen auf Sardinien an, während sich die berühmten Safranäcker bei den alten Römern in den Abruzzen befanden. Die Verbreitung des Safran Gewürzes und der Safranpflanze im südlichen Europa und im gesamten Mittelmeerraum verdanken wir arabischen Kaufleuten Der Name Safran oder "zafferano", wie er im Italienischen genannt wird, lässt sich daher auf das arabische Wort "za´faran" zurückführen, was so viel wie "gelb sein" bedeutet. Es folgte ein Siegeszug durch Italien, der im 13. Jahrhundert in der Toskana begann. Schon damals galten die roten Fäden des Crocus sativus als Luxusprodukte, auf die sogar eine Steuer erhoben wurde. Später hat man die kostbaren Blüten der Pflanzen tatsächlich als Zahlungsmittel eingesetzt. Verwendet wurde der Safran ursprünglich lediglich als Heilmittel und zum Färben von Kleidern. In den Küchen der Herrschenden kam der Safrankrokus erst viel später an.

FAQ - die wichtigsten Fragen und Antworten zu Crocus sativus
Kann ich Safran selber im Garten anbauen?

Ja, wählen Sie eine möglichst warme und gut besonnte Stelle, die auch gut abtrocknet und keine Staunässe aufweist. Auch eine zusätzliche Wärmeabstrahlung des Hauses kann nicht schaden. Safran-Krokusse brauchen für Austrieb und Blüte im September und Oktober ca. 15°C; nötigenfalls kann man auch nachhelfen, indem man über der Pflanzstelle im Herbst ein Plastiktunnel anbringt.

Warum ist Safran so teuer?

Weil die die Produktion sehr aufwändig ist und nur per Hand erfolgen kann. Die Blüten müssen geerntet werden und danach werden die Stempelfäden, aus denen das Safrangewürz gewonnen wird, von Hand ausgezupft.

Wie viel Safran kann ich von 1m2 Safranpflanzen gewinnen?

Von einem m2 kann am ca. 0.1g Safran gewinnen, was durchaus für einige Gerichte reichen kann. Vielleicht ist aber diese Angabe besser verständlich: Für ein Safranrisotto benötige ich ca. 12-15 Blütenfäden (eben die narbentragenden Fäden der Safranblüte). Das entspricht also 4 bis 5 Blüten. Das heisst aber auch, dass wir aus einem m2 Safrankrokus doch einiges an Gewürzen gewinnen können, wenn darauf ca. 15-25 Blüten produziert werden. Auf einen m2 pflanzen Sie ca. 30 Crocus sativus Knollen.

Dürfen Safranzwiebeln direkt im Freiland überwintern?

Die Zwiebeln sind sehr frostresistent und müssen zum Herbst nicht aus der Erde geholt werden. Wenn es unter -15°C kalt wird, sollte der Krokus-Platz mit Laub oder Reisig abgedeckt werden In besonders regnerischen Regionen macht eine Überwinterung in einem wettergeschützten, nicht zu hellen Raum aber durchaus Sinn.

Stimmt es, dass der Safran-Krokus die Liebeslust zu steigern hilft?

Iranische Forscher sind der Sache auf den Grund gegangen und haben festgestellt, dass sich die Lust auf Zweisamkeit mit regelmässigem Safrangenuss wieder ins Lot bringen lässt. Mit täglich 15 mg Safranextrakt fanden 60 Prozent der Männer bereits nach gut vier Wochen rasch ins normale Liebesleben zurück. Die weiblichen Probanden konnten bei doppelter Dosis zumindest ihre körperliche Bereitschaft zum Sex wieder steigern.

Womit lässt sich eine beginnende Wurzelfäule an den Knollen behandeln?

Auch im Anfangsstadium lassen sich Pilzinfektionen bei einer Crocus sativus nicht bekämpfen, sondern führen zu einem Totalverlust. Da hilft nur: Befallene Pflanzen im Restmüll entsorgen und frische Safranzwiebeln im Lubera Shop bestellen.

Kann man Safranzwiebeln auch unter kleine Obstbäume pflanzen?

Aufgrund der geringen Höhe der Stauden spricht nichts gegen eine Unterpflanzung von Obstgehölzen mit Safranzwiebeln. Beachtet werden muss allerdings, dass die Krokusse ausreichend Sonnenlicht bekommen.

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Crocus sativus, Safrankrokus (0)

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