Rhabarber kaufen
Gärtnerwissen Rhabarber
Rhabarber kaufen – fruchtig, frisch und herrlich unkompliziert
Mit Rhabarber kaufen holt man sich ein echtes Frühlingsgefühl in den Garten: unverwechselbar fruchtig-säuerlich, vielseitig in der Küche und überraschend pflegeleicht. Ab etwa Mitte April liefern kräftige Pflanzen die ersten Stiele – genau zur Zeit, in der man nach Winterende wieder Lust auf frische Aromen hat.
Rhabarber kaufen: welche Sorte passt zu mir?
Bei Lubera® findest du klassische Frühlingssorten und immertragende Typen – je nach Erntewunsch:
- Early Green: sehr früh (Mitte April–Anfang Juni), dicke, überwiegend grüne Stiele, angenehm erfrischend; ideal auch zum Verfrühen/Treiben.
- Himbeerrot: außen rot, innen grün, zuverlässig und ergiebig – die Allround-Sorte für Kuchen & Kompott.
- Siruparber® Canada Red: durchgehend rot bis ins Fruchtfleisch, mild, verkocht besonders schnell – die erste Wahl für leuchtend pinker Sirup.
- Livingstone (immertragend): rosarote Stiele, milder Geschmack, erntebar von April bis in den Herbst – die Ausnahme von der »Johanni-Regel«.
- Lowberry® Lilibarber: Mini-Rhabarber für Balkon & Terrasse (10–20 cm Stiellänge); fein geschnitten als fruchtig-säuerliche Würze.
- Springbarber® mit frühem Ertrag von April bis Mai, z. B. der grünstielige Springbarber® Kickoff®
- Everbarber® bieten den Vorteil, dass sie den gesamten Sommer über neue Blattstiele bilden, die kontinuierlich geerntet werden können. Beispiele sind Everbarber® 'Pinkbarber'®, der dauertragende pink-rote Rhabarber, dann Everbarber® 'Cropstar'®, Garant für höchste Erträge oder Everbarber® 'Potstar'®, der sich ideal für den Anbau im Kübel eignet.
Kauf-Tipp: Wer Vielfalt in Geschmack und Verwendung möchte, kombiniert beim Rhabarber kaufen eine frühe grüne Sorte (Start & Kuchen) mit rotstieligem Siruparber (Farbe, Sirup) – plus Livingstone für die lange Saison.
Was ist essbar – und wie verarbeitet man Rhabarber?
Genutzt werden ausschließlich die Stiele. Bei Bedarf schälen und blanchieren oder kochen. Die Oxalsäure nimmt mit der Jahreszeit zu – daher endet die klassische Ernte um den längsten Tag (siehe Ausnahme Livingstone). Für Konfitüren & Kompott dürfen Stiele auch leicht unreif geerntet werden: mehr Säure und Pektin ergeben eine schöne Bindung.
Standort & Platzbedarf im deutschen Garten
Rhabarber wurzelt tief (bis ~1 m) und liebt nährstoffreiche, gleichmäßig feuchte Böden ohne Staunässe.
- Licht: Sonne bis Halbschatten; Halbschatten ist in warmen Regionen (Rhein-Main, Oberrheingraben, Donauraum) vorteilhaft für zarte Stiele.
- Fläche: pro Pflanze mindestens 1 m² einplanen; Blütenstände können bis 2 m hoch werden.
- Gute Nachbarn: Erdbeeren, Erbsen, Kopfsalat.
Rhabarber pflanzen – Termin, Boden, Abstand
Containerware kann von März bis November (frostfrei) gesetzt werden. Den Boden gründlich lockern, humos aufbessern (Kompost/Stalldung) und keine Verdichtungen im Pflanzbereich belassen.
- Abstand: bei mehreren Pflanzen 50 cm zwischen den Reihen, 80 cm in der Reihe; als Dreiergruppe im gleichseitigen Dreieck (≈80 cm).
- Setztiefe: so pflanzen, dass über dem oberen Wurzelbereich 3–4 cm Erde/Kompost liegen.
- Wurzelballen aufrauen (mit Kralle/Schraubendreher) – das fördert die Einwurzelung.
- Nach dem Setzen gründlich einschlämmen und mulchen.
Rhabarber verfrühen – früher ernten mit einfachem Trick
Ab Mitte Februar lässt sich Rhabarber antreiben: einen schweren Tontopf (oder Forcing-Glocke) über die Pflanze stülpen. Nach 6–8 Wochen sind die ersten Stiele schnittreif. Danach die Abdeckung entfernen, damit die Pflanze Blattmasse für den Sommer aufbauen kann.
Pflege & Düngung: wenig Aufwand, viel Ertrag
Rhabarber ist robust, kaum krankheitsanfällig und erstaunlich langlebig. Entscheidend sind Wasser und Nährstoffe:
- In den ersten 2–3 Wochen nach der Pflanzung täglich wässern (ohne Staunässe).
- Jährlich im Spätwinter/Frühjahr organisch versorgen (verrotteter Mist, reifer Kompost). Alternativ hat sich ein saisonaler Langzeitdünger (z. B. Frutilizer® Saisondünger plus) bewährt.
- Blütenstände bei klassischen Sorten früh ausbrechen, damit die Kraft in Stiele und Rhizom geht. Livingstone darf ab dem 3. Standjahr auch einmal blühen – netter Zierwert, ohne die Ernte wesentlich zu schmälern.
Ernte: richtig ziehen statt schneiden
Bei kräftigen 5-l-Pflanzen ist im Pflanzjahr oft schon eine Probierportion (1–3 Stiele) möglich – abhängig von Pflanztermin und Wuchs.
- Ab Jahr 2/3 gilt: Von April bis Juni jeweils ein Drittel bis maximal die Hälfte der aufgebauten Stiele ernten.
- Nie schneiden: Stiel fassen, leicht ziehen und seitlich abdrehen – so löst er sich an der natürlichen Sollbruchstelle.
- Ernteschluss traditionell um Johanni (ca. 24. Juni), damit die Pflanze Reserven für das Folgejahr einlagert. Livingstone ist die Ausnahme: Ernte bis in den Herbst.
Verjüngung & Umpflanzen
Lässt der Wuchs nach 8–10 Jahren nach (dünnere, weniger Stiele), hilft eine Teilung des Rhizoms: Juni bis Anfang August ausgraben, Blätter entfernen, das Rhizom in Stücke mit je einer sichtbaren Knospe teilen und neu pflanzen (Rhizom 1–3 cm mit Erde bedecken). Die Sommerteilung bewährt sich, weil die Pflanze aktiv ist und schnell weiterwächst.
Rhabarber pflanzen – die Punkte
- Standort wählen: nährstoffreich, feucht, ohne Staunässe, Sonne/Halbschatten.
- Boden lockern & verbessern: Kompost oder Stallmist einarbeiten.
- Pflanzabstände einhalten: 50 cm Reihen, 80 cm in der Reihe / Dreieck 80 cm.
- Wurzelballen aufrauen, so setzen, dass 3–4 cm Erde darüber liegen.
- Einschlämmen, mulchen, in den ersten Wochen gleichmäßig feucht halten.
Die 4 wichtigsten Tipps zur Kultur von Rhabarber
- Sorte nach Nutzung wählen: Early Green (früh & kräftig), Himbeerrot (ergiebig), Siruparber® Canada Red (Farbe & Sirup), Livingstone (lange Saison).
- Ernten, nicht schneiden: Stiele herausdrehen, nicht abtrennen – schützt das Rhizom.
- Nährstoffe & Wasser: jährlich organisch oder mit Langzeitdünger versorgen; gleichmäßig feucht, aber ohne Staunässe.
- Johanni beachten – außer bei Livingstone: klassische Sorten bis Ende Juni ernten; für neue Vitalität alte Horste im Sommer teilen.
Rhabarber kann das ganze Jahr gepflanzt werden, sofern der Boden nicht gefroren ist.
Ab Mitte Februar kann Rhabarber vorgezogen werden. Nehmen Sie dazu am besten einen schweren Tontopf. Nach ca. 6 bis 8 Wochen können Sie die frischen Stängel ernten. Nach der Ernte sollte der Rhabarber nicht mehr zugedeckt werden. So kann der Rhabarber nochmals durchstarten und Blätter ausbilden. Für mindestens 1 Monat sollte danach keinen Rhabarber mehr geerntet werden.
Die im Rhabarber enthaltene Oxalsäure macht den Rhabarber ab einer gewissen Menge giftig. 100 Gramm rohe Rhabarber enthalten 500 Milligramm Oxalsäure. Die Giftigkeit des Rhabarbers trifft nur zu, wenn er vor dem Verzehr weder gekocht noch blanchiert wird.
Rhabarberpflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort. Rhabarber wächst auch im Halbschatten, allerdings hat die fehlende Sonne Einfluss auf die Stängeldicke und das Aroma.
Als gute Nachbarn gelten Erbsen, Kopfsalat und Erdbeeren. Beachten Sie bei der Pflanzung, dass der Rhabarber sehr gross und breit werden kann.
Ja, sehr gut sogar. Nehmen Sie dazu eine mindestens 2-jährige Pflanze. Graben Sie die ganze Pflanze aus und vierteln oder teilen Sie den Wurzelballen mit einem Spaten oder Brotmesser. Jedes dieser Teile sollte über eine Knospe verfügen. Trocknen Sie die Schnittstelle des Wurzelballens vor der Pflanzung ab.
Die beste Zeit dafür ist in der Mitte des Sommers.
Meine bisherigen Versuche waren nicht sehr erfolgreich. Ein - deutscher - Gärtner meinte nun, dass der Rhabarber vielleicht wachsen aber ungenießbar sein würde weil durch die hohen Temperaturen der Gehalt an Oxalsäure von Anfang an ziemlich hoch sein würde.
Ich würde es gerne einmal mit der Sorte 'Livingstone' probieren. Was meinen Sie dazu?
Eignen sich die Rhabarbern für den Anbau im Gewächshaus? Und wenn ja, muss ich auf etwas besonderes achten?
Vielen Dank für die Rückmeldung und sommerliche Grüsse
Danke sehr im Voraus. Grüße von Galina Bischof
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.