Birkenfeige (1 Artikel)

Birkenfeige Lubera Ficus Benjamina BenjaminiDie Birkenfeige ist eine vielseitig einsetzbare, immergrüne Ficus Zimmerpflanze. Kleinbleibende Sorten können dauerhaft auf der Fensterbank kultiviert werden. Grössere Varietäten sind imposante Solitärpflanzen für Wohnräume, Empfangshallen und lichte Treppenhäuser oder dienen als Raumteiler in grossen Büros. Diese Pflanzen wirken in Innenräumen als Luftverbesserer. Sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit in ihrer Umgebung und nehmen über ihre Blätter gasförmige Schadstoffe aus der Raumluft auf.

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Ficus benjamina 'Danielle'
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Ficus benjamina 'Danielle'
Der klassische Ficus - die Easy-Plant par excellence
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Seinen deutschen Namen trägt dieser Baum, weil er mit seinen filigranen, überhängenden Trieben und der lockeren Krone einer Hängebirke ähnelt. Die botanische Bezeichnung Ficus benjamina ist durch eine Lautverschiebung entstanden. Ursprünglich leitete sich der Artname von „benzoin“ ab, was „mit Harz“ bedeutet. Daraus wurde später „benjoine“ und letztendlich - in Anlehnung an den biblischen Namen Benjamin - die heutige Artbezeichnung. Häufig wird die Birkenfeige einfach „Benjamini“ genannt. Nach dem Gummibaum ist die Birkenfeige die am zweithäufigsten kultivierte Zierfeige.

Die 3 grössten Vorteile der Birkenfeige

  • Dekorative, grosse Zimmerpflanze
  • Für alle hellen Wohn- und Büroräume geeignet
  • Guter Luftreiniger

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Die Wildform von diesem Ficus hat glänzende, dunkelgrüne Blätter mit einer Länge von 5 bis 12 cm. In seiner Heimat in Indien und Südostasien wird der Baum etwa 12 Meter hoch. In Kultur sind verschiedene Sorten entstanden, die sich in ihrer Wuchshöhe, Blattgrösse und in der Laubfärbung unterscheiden. Sie werden als mehrstämmige Büsche, als Bäume und mit geflochtenen Stämmen kultiviert.

Kleinbleibende Sorten wie ‚Natasha‘ eignen sich für die dauerhafte Kultur auf der Fensterbank. Sie werden nur etwa 60 bis 80 cm hoch und ihre Blätter erreichen nicht mehr als 2,5 cm Länge. ‚Too Little‘ und ‚Wiandi‘ sind besonders zierliche Zwergformen, die sich sehr gut für die Gestaltung von Zimmer-Bonsai eignen. Ihre Blätter werden nur 1,5 cm lang.

Die meisten Sorten wachsen zu grossen Grünpflanzen mit einer Höhe von 150 bis 200 cm heran. Eine solche klassische Birkenfeige mit dunkelgrünem Laub ist ‚Danielle'. Sie bevorzugt einen hellen Standort, kann aber auch in einiger Entfernung von einem Fenster im Raum stehen. Buntlaubige Sorten wie ‚Variegata‘, ‚Samantha‘ ‚Starlight‘ oder ‚Golden King‘ benötigen mehr Licht.

Standort für Zimmerpflanzen

Birkenfeigen brauchen möglichst gleichbleibende Kulturbedingungen. Sie mögen keine Zugluft und schätzen es nicht, wenn ihre Position zum Licht verändert wird oder man sie umstellt. Das führt oft zum Blätter-Abwurf. Der ideale Standort sollte hell bis halbschattig sein. Ein Platz an einem Ost- oder Westfenster mit etwas Morgen- oder Abendsonne ist ideal. Je dunkler die Belaubung ist, desto weniger Licht benötigen die Pflanzen. Grüne Sorten können problemlos auch einige Meter entfernt von einem Fenster in einem hellen Raum stehen. Panaschierte Pflanzen brauchen einen möglichst hellen Standort ohne direkte Mittagssonne, damit ihr Laub nicht vergrünt.
In der Wachstumszeit von März bis September ist eine Temperatur zwischen 22 und 28 °C ideal. Im Winter, wenn das Lichtangebot geringer ist, darf sie auf 18 °C absinken.

Pflege der Birkenfeige 

Diese Pflanze ist eine Grünpflanze mit mittlerem Wasserbedarf. Versorgen Sie Ihren Benjamini im Sommer mehrmals in der Woche mit kleinen Wassergaben, damit das Substrat nie ganz austrocknet. Giessen Sie immer nur wenig, sodass kein Wasser durch das Substrat in den Übertopf hindurchfliesst. Sollten Sie einmal zu viel gewässert haben, müssen Sie das Wasser sofort abgiessen, weil die Pflanzen keine Staunässe vertragen. Am besten kontrollieren Sie mit der Fingerprobe, ob die obere Substratschicht trocken ist und wässern dann bei Bedarf. Geben Sie von März bis Oktober alle 14 Tage etwas Grünpflanzendünger mit dem Giesswasser. Alternativ können Sie die Grünpflanzen auch mit Düngestäbchen oder anderen Langzeitdüngern im Substrat düngen.
Die trockene Luft, die während der Heizperiode von Heizkörpern aufsteigt, kann Blattfall auslösen. Erhöhen Sie in der Zeit die Luftfeuchtigkeit durch das Aufstellen von Wasserschalen oder regelmässiges Besprühen der Pflanzen. So können Sie auch einem Befall mit Spinnmilben vorbeugen.

Benjamini umtopfen

Diese Zimmerpflanzen müssen umgetopft werden, wenn der Topf für ihre Wurzeln zu eng wird oder die Qualität der Erde nachlässt. Kleinere Pflanzen sollten Sie jährlich im Februar oder März in frische Blumen- oder Grünpflanzenerde umsetzen und bei Bedarf einen 2 bis 5 cm grösseren Topf wählen. Grössere Ficus benjamina in Kübelpflanzenerde brauchen nur alle 2 bis 3 Jahre umgetopft zu werden. Die Substrate für Kübelpflanzen haben einen grösseren Anteil an Ton und Perlit und sind dadurch länger stabil in ihrer Struktur und behalten ihre Wasserhaltefähigkeit länger als normale Blumenerde. Darum müssen sie nicht so häufig gewechselt werden. Wenn sich auf der Oberfläche unansehnliche, weisse Beläge aus Salzen und Kalk abgelagert haben, reicht es, diese in einer 2 bis 3 cm dicke Schicht abzutragen und sie durch frische Erde zu ersetzen.

Häufige Schädlinge an Ficus

Die häufigsten Schädlinge an Birkenfeigen sind Schildläuse und Spinnmilben. Wenn die Pflanzen nicht zu gross sind, können diese mit ungiftigen Hausmitteln bekämpft werden.

Schildläuse sitzen meistens auf der Blattunterseite nahe der Mittelader und saugen Pflanzensaft. Ihre Ausscheidungen verkleben das Blattwerk und auch die Fensterbank und den Boden um sie herum. Auf dem zuckerhaltigen Honigtau können sich Schwärzepilze ansiedeln. Spülen Sie die Pflanzen mit warmem Wasser ab und wischen Sie die befallenen Triebe mit einem in Alkohol oder Spiritus getränktem Lappen ab. Dadurch trocknen die Läuse aus und sterben ab.

Besonders im Winter werden Birkenfeigen häufig von Spinnmilben befallen. Der Grund ist die niedrige Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen. Wenn Sie die Luftfeuchtigkeit hochhalten oder die Pflanzen mehrmals in der Woche mit weichem Wasser besprühen, bleiben die Milben fern. Ein Befall äussert sich als feine, weisse Pünktchen auf der Belaubung und durch zarte Gespinste. Brausen Sie in dem Fall die Pflanze mit warmem Wasser ab und umhüllen Sie die Krone mit einer lichtdurchlässigen Plastiktüte. Dadurch bleibt die Luftfeuchtigkeit über mehrere Tage so hoch, dass die Milben absterben.

Im Fachhandel stehen geeignete Pflanzenschutzmittel für Zimmerpflanzen zur Verfügung, die effektiv gegen die Schädlinge wirken.

Vermehrung von Ficus

Die Birkenfeige kann durch Kopfstecklinge vermehrt werden. Schneiden Sie dafür 10 bis 15 cm lange, gesunde Triebspitzen von der Mutterpflanze ab. Entfernen Sie die Blätter bis auf 3 oder 4 an der Spitze. Stecken Sie die Stecklinge bis zum Ansatz des verbliebenen Blattwerks in Gefässe mit feuchter Anzuchterde. Schützen Sie die Anzucht mit einer transparenten Abdeckung vor Verdunstung. Zum Bewurzeln benötigt Ficus benjamina mindestens 20 °C. Ideal sind Temperaturen um 25 °C. Pflanzen Sie die Jungpflanzen in gedüngte Erde um, wenn diese nach 4 bis 8 Wochen die ersten neuen Blätter bilden. Buntlaubige Sorten benötigen einige Wochen länger zum Anwachsen als grüne.

Zimmerpflanzen als Luftreiniger

In Innenräumen können sich in der Luft Schadstoffe ansammeln, die aus Teppichen, Möbeln oder technischen Geräten ausdünsten. In verschiedenen Studien wurde festgestellt, dass Ficus benjamina solche Substanzen wie Formaldehyd, Xylol und Toluol in grösseren Mengen aus der Raumluft entfernen kann. Solche Gase verursachen auf Dauer Müdigkeit, Kopfschmerzen und Nervosität. Gleichzeitig nehmen die lebenden Pflanzen Kohlendioxid auf, geben Sauerstoff ab und erhöhen die Luftfeuchtigkeit. Damit sorgen Sie insgesamt für ein besseres Raumklima.

Sind Ficus Zimmerpflanzen giftig?

Die Birkenfeige gilt als schwach giftig. Werden grössere Mengen von den Pflanzen gegessen, löst das Erbrechen und Durchfall aus. Stellen Sie die Pflanzen für pflanzenfressende Haustiere unzugänglich auf. Für Reptilien ist sie allerdings ungiftig. Sie kann als Terrarienpflanze verwendet werden. Austretender Milchsaft kann die Haut und die Schleimhäute reizen.
Über die Blätter geben alle Ficus-Arten Substanzen ab, die eine Latex-Allergie auslösen können. Es treten dann typische Allergiesymptome wie Heuschnupfen (gereizte Augen und Nase) und Asthma auf. Für Latex-Allergiker ist diese Sorte nicht als Zimmerpflanzen geeignet.

FAQ - die wichtigsten Fragen und Antworten zur Birkenfeige
Was tun, wenn der Ficus die Blätter verliert?

Die Birkenfeige reagiert auf ungünstige Umweltbedingungen, in dem sie ihre Belaubung abwirft. Sie schützt sich damit vor zu grosser Verdunstung bei Wassermangel und reduziert ihren Energiebedarf, wenn sie sich auf eine veränderte Situation einstellen muss. Es gibt viele Ursachen dafür: Veränderungen der Tageslänge im Herbst, Veränderungen im Lichtangebot durch einen Standortwechsel, Zu trockenes Substrat, Staunässe, Zugluft, Trockene Heizungsluft, Kälte im Wurzelraum. Stellen Sie störende Einflüsse wie trockene oder zu kalte Luft ab. Kontrollieren Sie, ob die Pflanzen genug Wasser haben oder sorgen Sie dafür, dass die Erde abtrocknen kann, wenn sie zu nass ist. Wenn die Ursache eine Veränderung am Standort ist, geben Sie ihr einige Wochen Zeit, um sich an die neuen Bedingungen anzupassen.

Wie oft muss ich meine Birkenfeige umtopfen?

Für das Umtopfen im Frühjahr gibt es zwei Gründe: 1. Die Pflanze braucht frisches, nährstoffreiches Substrat. 2. Die Pflanze braucht einen grösseren Topf. Wie oft sie das tun müssen, hängt darum davon ab, wie stark ihre Birkenfeige während des letzten Sommers gewachsen ist und wie gut die Qualität des Substrats noch ist. Kleinere Pflanzen in Töpfen mit einem Durchmesser von etwa 20 cm sollten Sie jährlich in frische Erde umpflanzen und dabei, wenn nötig, einen grösseren Topf wählen. Wenn Sie für größere Birkenfeigen eine strukturstabile Erde für Kübelpflanzen nehmen, müssen die nur alle 2 bis 3 Jahre umgetopft werden. Die Pflanzen wachsen nicht mehr so schnell und brauchen darum nicht jährlich einen grösseren Topf. Da Kübelpflanzenerde mehr überschüssige Salze und Kalk aufnehmen kann als Blumenerde, bietet sie dem Baum länger gute Lebensbedingungen als Blumenerde. 

Reagiert man als Birkenallergiker allergisch auf Birkenfeige als Zimmerpflanze?

Die Zimmerpflanze Ficus benjamina gehört zu den Maulbeergewächsen und ist nicht mit der 'Birke' verwandt. Allergiker sollten demnach keine Probleme haben, so eine Pflanze zu haben.

Kann Ficus benjamini auf dem Balkon stehen?

Es ist möglich, die Birkenfeige auf dem Balkon zu kultivieren. Dabei sollte man darauf achten, dass die Temperaturen zwischen 18 und 30 Grad Celsius liegen sollten und ein absonniger, halbschattiger Standort ausgewählt wird. Im Herbst oder bei zu kalten Nächten sollte die Pflanze wieder ins Innere geholt werden. Es empfiehlt sich zu dem, den Ficus an den Balkonstandort 'zu gewöhnen'. Stellen Sie die Pflanze dafür einige Tage im Sommer in den Schatten nach draussen, damit er sich an das Sonnenlicht gewöhnen kann. Danach kann er an einen halbschattigen Platz ziehen.

Sind die Blätter der Birkenfeige giftig?

Die Birkenfeige gilt als schwach giftig. Daher sollten Sie die Pflanzen für pflanzenfressende Haustiere unzugänglich aufstellen und von Kindern fernhalten. 

Warum hat die Birkenfeige klebrige Blätter?

Klebrige Blätter an einer Birkenfeige sind ein Zeichen für saugende Schädlinge, die Ihrer Pflanze den Pflanzensaft entziehen. Dabei scheidet das Ungeziefer klebrigen Honigtau aus, der sich als Belag auf die Blätter legt. Um Ihre Birkenfeige zu retten, können Sie die Pflanze mit einem weichen, nassen Tuch abwischen und anschliessend kopfüber mit klarem Wasser abduschen. Da dadurch bekannterweise nicht alle Schädlinge erwischt werden, sollten Sie die Birkenfeige zusätzlich mit einer Schmierseifenlösung behandeln (bestehend aus einem Liter abgekochten Wasser und einem Esslöffel Schmierseife).

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Birkenfeige (0)