Alpenveilchen (4 Artikel)

Alpenveilchen Cyclamen LuberaAlpenveilchen sind beliebte Beet- und Balkonpflanzen und in vielen Haushalten auch als Zimmerpflanzen zu finden. Die majestätisch anmutenden Blüten, die stolz auf langen Stängeln aus den knackigen Blättern emporragen, erscheinen von September bis April. Doch Cyclamen persicum besticht nicht nur durch eine lange Blütezeit, sondern auch durch eine ebensolche Lebensdauer: es ist nicht ungewöhnlich, dass die Gewächse 20 Jahre und älter werden. Vorausgesetzt natürlich, sie werden entsprechend gehegt und gepflegt…

 

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Weitere wertvolle Informationen über Alpenveilchen

Alpenveilchen Cyclamen LuberaSpricht man vom klassischen Alpenveilchen, so ist grundsätzlich das Zimmer-Alpenveilchen, auch persisches Alpenveilchen, gemeint. Die Cyclamen persicum gehört zur Familie der Primelgewächse und ist im östlichen Mittelmeerraum beheimatet. Dort wächst es wild und frei, was sich von den hierzulande angebotenen Pflanzen nicht behaupten lässt. Bei ihnen handelt es sich grundsätzlich um Zuchtformen, zu denen über 20 Arten gehören. Eines haben sie alle gemeinsam: es handelt sich ausschliesslich um Züchtungen der Wildart. Diese sind jedoch nicht winterhart, so dass sie in unseren Breitegraden als Zimmerpflanzen kultiviert werden.

Persische Alpenveilchen können bis zu 30 cm hoch werden. Ihre oberirdischen Pflanzenteile entspringen einer rundlichen Knolle, die einen Durchmesser von bis zu 15 cm erreichen kann. Die herzförmigen, knackigen Blätter sind ausgesprochen dekorativ: während die Unterseite hellgrün oder leicht rötlich ist, sind die Oberseiten meistens silbrig marmoriert, was in Verbindung mit dem ansonsten satten Grün ein echter Eyecatcher ist. Zudem sind diese Blätter nahezu kreisförmig angeordnet, wodurch die Pflanze per se eine schöne Wuchsform bekommt. Aus den Blättern ragen dicke, einzelne Stiele empor, auf denen von September bis April die weissen, roten, rosa- oder pinkfarbenen Blüten sitzen. Eigentlich hängen sie, was jedoch niemand bemerkt, da die Kronblätter sehr nach oben gebogen sind, wodurch sie ein stolzes Aussehen bekommen. Aus der Blüte entwickeln sich Kapselfrüchte, die Samen enthalten. Diese werden jedoch nicht einfach so freigegeben. Während des Reifeprozesses krümmt sich der Blütenstängel immer mehr, bis er in Bodennähe ist. Erst, wenn sie sich auf der Erde befinden, öffnen sich die Kapseln und geben die Samen frei.

Die grössten Vorteile

  • sehr dekorative Zimmerpflanze
  • lange Blütezeit (September bis April)
  • pflegeleicht
  • mehrjährig; hohe Lebenserwartung
  • zart duftend

Alpenveilchen kaufen: Die schönsten gibt's im Lubera® Shop

In unserem Shop können Sie gesunde, kräftige Alpenveilchen kaufen, die frei von Schädlingen sind. Wir bieten sie in den Farben Weiss, Rosa, Pink und Rot an. Die lange Blütenzeit der Cyclamen sorgt dafür, dass Sie für viele Monate Freude an diesen Pflanzen haben werden. Suchen Sie sich Ihre Lieblingsfarbe aus oder bestellen Sie gleich alle vier zusammen. Wir liefern die Pflanzen schonend bis vor Ihre Haustüre.

Weisses Alpenveilchen: wohl eine der edelsten Cyclamen dank der strahlendweissen Blüten, die in einem faszinierenden Kontrast zu den silbrig-grünen Blättern stehen. Mit einer Wuchshöhe von 30 cm findet diese Sorte in jedem Zimmer ein Plätzchen.

Alpenveilchen in rosa: ein Traum. Die zartrosafarbenen Blüten verleihend er Pflanze ein mädchenhaftes Aussehen und wirken so filigran, dass man sie vor allem Bösen beschützen möchte. Ein wenig erinnern sie an Schmetterlinge, die gleich starten und losfliegen möchten…

Lieber ein kräftigerer Farbton? Dann ist die pinkfarbene Sorte genau das Richtige für Sie. Der warme, kräftige Farbton ist ein echter Hingucker und versüsst die kältere Jahreszeit mit sommerlichem Charme: von September bis April bringt sie ihre fantastischen Blüten hervor.

Rotes Alpenveilchen, der Klassiker: kaum eine andere Pflanze wird derart häufig in heimischen Wohnräumen kultiviert wie diese. Die kräftig-roten Blüten erscheinen bis in den April hinein; danach legt die Cyclamen persicum eine Erholungspause ein, um neue Kraft für die folgende Saison zu schöpfen.

Was sind Herbst-Alpenveilchen?

Nun hört man immer wieder, dass es auch sogenannte Herbst-Alpenveilchen gibt. Diese Cyclamen hederifolium sind jedoch keine Zimmerpflanzen, sondern wunderschöne Stauden für den Garten. Sie beginnen bereits Anfang August zu blühen und tun dies ununterbrochen bis in den Herbst hinein. Auch ausserhalb ihrer Blütezeit setzen sie dank ihres wintergrünen Laubes interessante Akzente in den ansonsten eher kargen Gärten. Vertreter dieser Art gedeihen am liebsten in einem humosen, durchlässigen und trockenen Boden. Dort verbleiben sie ganzjährig. Im Frühsommer verlieren sie ihre Blätter und legen eine kleine Ruhepause ein. Haben sie neue Kraft geschöpft, treiben sie erneut aus.

Herbst-Alpenveilchen kaufen

Cyclamen hederifolium 'Ivy Ice Purple' ist eine besonders schöne Vertreterin ihrer Art. Das grossblättrige Laub ist per se schon ein Blickfang. Die vielzähligen rosafarbenen Blüten leuchten durch den ganzen Garten und eignen sich hervorragend zur Pflanzung mit weissen oder blauen Gewächsen. Ivy Ice Purple kommt als gesunde, kräftige Pflanze im 0,5 Liter Vierecktopf zu Ihnen und wird maximal 15 cm hoch. Sie eignet sich hervorragend zur Kultivierung an Gehölzrändern, wo sie ganzjährig verbleibt und lediglich einen leichten Winterschutz benötigt.

Cyclamen hederifolium 'Ivy Ice Pure White' ist ein Herbst-Alpenveilchen von unvergleichlicher Schönheit. Ebenso wintergrün und buschig wachsend wie seine rosafarbene Schwester, besticht es durch seine schneeweissen Blüten, die edel sind und in grosser Anzahl erscheinen. An halbschattigen Standorten wird dieses kleine, winterharte Gewächs viele Jahre lang verbleiben und sich zudem vermehren können.

Lubera®-Tipp: Rosafarbene und weisse Sorten zusammen kultivieren; Pflanzabstand von 20-30 cm einhalten.

Was sind Vorfrühlings-Alpenveilchen?

Neben den Herbst-Alpenveilchen gibt es auch noch die Vorfrühlings-Alpenveilchen, die sogenannten Cyclamen coum. Beheimatet sind sie vor allem in der Türkei und in Bulgarien. Auch diese Alpenveilchen gehören zu den Stauden und werden im Garten ausgepflanzt. Am liebsten stehen sie an einem absonnigen/halbschattigen Standort. Sie blühen von Februar bis März und werden nur ca. 5-10cm hoch. Die wintergrünen Blätter sind nierenförmig und ziehen bereits im Frühsommer wieder ein.

Vorfrühlings-Alpenveilchen kaufen

Cyclamen coum 'Album' hat weisse Blüten mit einem rosa Basalfleck. Die Blüten erscheinen im Februar und März und duften zart nach Marzipan. Zaubern Sie mit diesem Alpenveilchen in Kombination mit anderen Vorfrühlingsblühern schöne Frühlingsstimmungen in Ihren Garten.

Cyclamen coum hat bereits ab Ende Februar rosa Blüten. Im lichten Schatten eines Gehölzrandes kommt der feine Charakter dieser Staude besonders zu Geltung. Cyclanum coum ist ein absolutes Muss für jeden Liebhaber von ausgefallenen Schattenstauden.

Alpenveilchen Pflege

Obwohl Alpenveilchen eine Vorliebe für Kälte und eine Abneigung gegenüber Heizungsluft haben, sind sie die meistverkauften Topfpflanzen. Lesen Sie im Folgenden, was Sie bei der Pflege der Alpenveilchen beachten müssen.

Der beste Standort für Alpenveilchen

Cyclamen persicum mögen es gerne hell; sehr hell. Dabei sollte jedoch direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. die dekorativen Blätter vertragen diese nicht so gut und bekommen schnell Sonnenbrand, gelbe sowie braune Stellen. Temperaturen um die 18° C sind ideal. Tiefer als 15° C sollte es im Zimmer nicht sein, jedoch auch nicht sehr viel wärmer. Je höher die Temperaturen sind, desto kürzer ist die Blütezeit; zudem kann es passieren, dass die Pflanze mit Blattabfall reagiert. Ein absolutes No-Go ist übrigens ein Standort über einer Heizung, der vielerorts den zarten Pflanzen angeboten wird. Dort fühlen sie sich überhaupt nicht wohl und zeigen dies auf verschiedene Weise: hängende Blüten, ausbleibende Blüten, gelbe Blätter, Blattabwurf.

Freilandhaltung möglich?

Im Sommer können Alpenveilchen im Freien stehen. Hierbei ist zwingend ein halbschattiges Plätzchen notwendig. Sollten die Knollen blattlos sein, dürfen sie auch komplett in Schatten. Cyclamen persicum sind jedoch weder darauf ausgerichtet, dauerhaft im Freien kultiviert noch Frost ausgesetzt zu werden, so dass sie unbedingt ins Haus geholt werden müssen, sobald die Temperaturen auf 15° C absinken.

Substrat sollte durchlässig sein

Wenn Alpenveilchen eines nicht mögen, dann ist es Staunässe. Die Knolle neigt dazu, zu verfaulen, was in der Konsequenz zum Eingehen der kompletten Pflanze führt. Um Staunässe zu verhindern, sollte ein durchlässiges Substrat verwendet werden. Handelsübliche Blumenerde kann mit Sand oder Blähton vermischt werden, um durchlässiger zu werden. Wir empfehlen Lubera® Fruchtbare Erde Nr. 1.

Alpenveilchen umtopfen

Damit das Zimmer-Alpenveilchen viele, viele Jahre lang am Leben bleiben kann, sollte es regelmässig frisches Substrat bekommen: alle zwei Jahre sollte es umgetopft werden. Dies geschieht im September. Zunächst wird der Blumentopf schräg gehalten, um die Pflanze leichter herausziehen zu können. Eventuell müssen Sie an dem Topf ein wenig klopfen, damit sich die Erde löst. Anschliessend wir der Wurzelballen für einige Minuten in eine mit Wasser gefüllte Schale gelegt, um sich vollzusaugen. Nun kann die Erde wunderbar von den Wurzeln gelöst werden. hierfür wird der Ballen unter fliessendes Wasser gehalten und dabei vorsichtig geschüttelt.

Sind einige Wurzeln beschädigt, verfault oder abgestorben, so werden sie entfernt. Dann kann die Knolle in ein mit frischer erde gefülltes Pflanzgefäss gesetzt werden. Wichtig ist, dass die Knolle ebenso tief in das Substrat gesetzt wird, wie sie zuvor gewesen ist. Keinesfalls darf sie tiefer hineingesteckt werden. Angiessen nicht vergessen!

Cyclamen persicum richtig giessen

Während der Vegetationsphase muss das Substrat immer leicht feucht sein, jedoch niemals nass. Andererseits darf die Erde auch nicht komplett austrocknen. Demzufolge ist beim Giessen ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt. Keinesfalls dürfen zu grosse Mengen Wasser auf einmal verabreicht werden.

Mythos Untersetzer: Was ist dran?

Jahre-, vielleicht jahrzehntelang wurde empfohlen beziehungsweise befohlen, Alpenveilchen nicht direkt zu giessen, sondern ihnen ihr Wasser in einen Untersetzer zu geben. Anderenfalls würde die Zierpflanze eingehen. Diese Methode ist zwar machbar, jedoch keinesfalls Pflicht. Sie können Ihr Alpenveilchen sowohl von oben als auch via Untersetzer giessen, ganz nach persönlichen Vorlieben. Wichtig ist nur, dass die Knolle nicht dauerhaft in sehr nasser Erde steckt, da sie ansonsten verfaulen würde.

Düngen

Ein paar Nährstoffe tragen zu einer wundervollen, üppigen Blütepracht sowie zu einem kräftigen Wuchs bei. Im September sollte Langzeitdünger verabreicht werden. Alternativ kann auch von September bis März im zweiwöchigen Rhythmus Flüssigdünger zusammen mit dem Giesswasser gegeben werden. doch Vorsicht: zu viele Nährstoffe können der kleinen Zimmerpflanze schaden. Im Jahr des Umtopfens gehen wir davon aus, dass das Substrat noch nährstoffhaltig genug ist, so dass keine zusätzlichen Düngegaben notwendig sind.

Muss man das Alpenveilchen schneiden?

Die wunderschönen Cyclamen benötigen keinen Schnitt – und vertragen es auch nicht so gut, wenn ihnen Pflanzenteile mithilfe einer Schere oder eines Messers entfernt werden, da dies häufig zu Quetschungen führt. Vergilbte oder vertrocknete Blätter werden zusammen mit ihren Stängeln vorsichtig herausgedreht – mehr müssen Sie diesbezüglich nicht tun.

Verblühtes sollte regelmässig entfernt werden. diese Massnahme dient nicht nur dem Erhalt der schönen Optik, sondern vor allem dazu, Kräfte zu sparen. Kräfte, die ansonsten in die Samenbildung investiert werden würden und demzufolge zu Lasten neuer Blüten gingen. Das Entfernen sollte jedoch nicht mithilfe einer Schere oder eines Messers geschehen. Vielmehr wird das Verblühte vorsichtig am Stielansatz abgedreht.

Alpenveilchen übersommern

Cyclamen persicum sind vom Schicksal gebeutelt: nach Ende der Blütezeit verwelken die Blätter, vertrocknen und sterben ab. So denkt manch ein Pflanzenliebhaber, dass die dekorative Zierpflanze eingegangen ist. Dies ist jedoch ganz und gar nicht der Fall! Es handelt sich um einen vollkommen natürlichen Prozess, den sich die Pflanzen aufgrund der Wasserknappheit in ihrer Heimat angeeignet haben. Den Sommer überdauern viele Alpenveilchen als Knolle, um im folgenden Herbst wieder neu auszutreiben. Es wäre eine Schande, es zu entsorgen. Vielmehr sollte es eine Ruhezeit bekommen, damit es danach wieder in voller Schönheit erstrahlen kann. Zunächst werden die vertrockneten Blätter abgeschnitten. Blattlose Knollen werden dann an einem dunklen und kühlen Ort platziert; sie werden nur noch selten gegossen und nicht gedüngt. Wenn zum Ende des Sommers die ersten neuen Blätter spriessen, werden die Wassergaben langsam erhöht; gegebenenfalls wird die Pflanze nun auch umgetopft.

Es kann jedoch auch sein, dass ein Alpenveilchen auch den Sommer über seine grünen Blätter behält. In jenen Fällen wird es ebenso gegossen und kultiviert wie während der Vegetationsphase.

Tipp: Alpenveilchen als Schnittblume

Wer seine Zimmer-Alpenveilchen gerne in der Vase sehen möchte, kann dies natürlich tun: sie sind auch hervorragend als Schnittblumen geeignet und bleiben dort bis zu drei Wochen lang frisch. Wenn Sie Ihre Cyclamen derart halten möchten, so schneiden Sie die Stiele bitte nicht ab, sondern drehen sie ruckartig heraus. Dann werden sie schräg angeschnitten und umgehend ins Wasser gestellt. Dieses sollte alle 2-3 Tage gewechselt werden; bei dieser Gelegenheit werden die Cyclamen wiederum schräg angeschnitten.

Sind Alpenveilchen giftig?

So sehr wir uns auch an Alpenveilchen erfreuen: wir sollten nicht vergessen, dass sie für unsere tierischen Mitbewohner gefährlich werden können. Sämtliche Pflanzenteile, besonders jedoch die Knolle enthalten Cyclamin. Zwar schmecken sie bitter, jedoch hält das nicht jeden Hund, jede Katze, Vögel oder jeden Nager davon ab, an ihnen zu knabbern. Der Verzehr kann dramatische Folgen haben:

  • Atemlähmung
  • Bewusstlosigkeit
  • Durchfall
  • Erhöhter Puls
  • Fieber
  • Krämpfe
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Schwindel

Im schlimmsten Fall verstirbt das Tier. Beim geringsten Verdacht, dass Teile des Alpenveilchens verzehrt worden sind, muss umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.

Doch auch für Menschen sind die Alpenveilchen nicht ungefährlich: es kommt zwar nur sehr selten zu Todesfällen, jedoch sind die oben erwähnten Vergiftungssymptome identisch mit jenen bei Haustieren.

FAQ - Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Alpenveilchen
Warum werden die Blätter meines Alpenveilchens gelb?

Für gewöhnlich ist eine Gelbfärbung der Blätter das erste Anzeichen für den Beginn der sommerlichen Ruhephase. Wenn die Blätter jedoch zu einem anderen Zeitpunkt gelb werden, kann falsches Giessverhalten ursächlich hierfür sein: ist die Knolle zu trocken oder zu nass, bekommen die Pflanzenteile eine ungesunde Farbe. In derartigen Fällen sollte sie ausgegraben und kontrolliert werden.

Kann man Alpenveilchen überwintern?

Da die Cyclamen persicum den Winter über blühen, ist eine Überwinterung im klassischen Sinne nicht möglich. Sie werden übersommert, was so viel bedeutet, dass sie im Sommer ihre Vegetationspause einlegen. Während dieser Zeit kann es passieren, dass sie nur noch blattlose Knollen sind, die erst im Herbst wieder austreiben werden.

Blühen Sommer-Alpenveilchen im Sommer?

Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich bei den im Handel angebotenen Sommer-Alpenveilchen um Cyclamen, die derart gezüchtet wurden, dass sie im Sommer blühen. Dieser Eingriff in die Natur wird mit einer kurzen Blütezeit bestraft. Abgesehen davon hält die sommerliche Blütezeit genau eine Saison: für gewöhnlich finden diese Pflanzen bereits im folgenden Jahr in ihren natürlichen Rhythmus zurück und werden dann wieder im Herbst Blüten bilden.

Wie kann man Alpenveilchen vermehren?

Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat im Frühjahr. Hierfür können reife Samenkapseln bestehender Pflanzen verwendet werden. Alternativ ist Saatgut im Fachhandel erhältlich. Zu beachten ist, dass die frischen Samen nicht lange keimfähig bleiben und deswegen möglichst schnell in die Erde gebracht werden sollten.

Welche Alpenveilchen Schädlinge gibt es?

Cyclamen persicum werden gelegentlich von Thripsen befallen, vor allem bei zu trockener Luft. Ist die Erde zu feucht, können sich Trauermücken ansiedeln. In beiden Fällen ist das Anbringen von Gelbtafeln hilfreich.

Kann man Alpenveilchen essen?

Es ist dringend davon abzuraten, Teile von Alpenveilchen zu verzehren. Sie enthalten giftiges Cyclamin, welches schlimme Vergiftungserscheinungen hervorruft. Im schlimmsten Fall verstirbt man als Mensch oder Tier sogar. Von daher sollten Alpenveilchen nicht nur keinesfalls auf dem Speiseplan stehen; auch im Umgang mit der Pflanze sollten vorsorglich Handschuhe getragen werden.

Was sind Mini-Alpenveilchen?

Bei den Mini-Alpenveilchen handelt es sich um Cyclamen, die mithilfe von Wachstumshemmern kleingehalten werden. Sie sehen besonders süss und niedlich aus – Alpenveilchen im Kleinformat halt. Allerdings bleiben sie für gewöhnlich nicht lange so klein: ist der Wachstumshemmer aufgebraucht, so bilden die Pflänzchen schnell grössere Blätter und Blüten.

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Alpenveilchen (0)