Balsamapfel (3 Artikel)

Der Balsamapfel (Clusia rosea) ist eine grosse, gleichmässig verzweigte Grünpflanze. Er wird auch als Balsamfeige, Rosen-Clusie oder Autographenbaum bezeichnet. Als Zimmerpflanze wird die Clusie zwischen 2 und 3 Metern hoch. Die immergrünen Blätter sind verkehrt eiförmig und bis zu 20 cm lang und 11 cm breit. Sie sind derb und dick, auf der Oberseite glänzend grün und auf der Unterseite hellgrün gefärbt.

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Clusia rosea 'Princess'
Der Balsamapfel - die Alternative für alle, denen der Gummibaum zu langweilig ist
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Clusia rosea 'Green Magic'
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Clusia rosea 'Green Magic'
Clusia rosea 'Green Magic'
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Weitere wertvolle Informationen über den Balsamapfel

In ihrer karibischen Heimat keimt diese schnellwachsende Pflanze als Halbepiphyt auf der Rinde anderer Bäume. Dann strebt sie schnell mit Luftwurzeln zum Boden und versorgt sich dann durch ein flaches Wurzelsystem mit Nährstoffen und Wasser. Dabei umschlingt der Aufsitzer den Wirtsbaum mit seinem Wurzelwerk und kann ihn wie eine Würgefeige unter sich ersticken. Darum und wegen der Ähnlichkeit der Blätter mit dem Gummibaum (Ficus elastica) wird Clusia rosea auch als Balsamfeige bezeichnet. Werden diese Zimmerpflanzen verletzt tritt ein weisser Pflanzensaft (Balsam) aus und es bildet sich an den Stellen eine korkige, braune Wundschicht. Dadurch ist es möglich die grossen Blätter anzuritzen und handschriftlich (autographisch) Notizen oder Briefe zu verfassen. Aus dem Grund trägt diese Pflanze den Beinamen Autographenbaum. Weil die Blätter eine Lebensdauer von etwa 15 Monaten haben, bleiben solche Nachrichten auch am lebenden Baum lange erhalten.
Unter guten Bedingungen blüht die Clusia regelmässig im Sommer von Juni bis August. Ihre etwa 7,5 cm grossen, weissen oder rosa-weissen Blüten erinnern an die von Kamelien. Es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Wenn diese gleichzeitig blühen, ist eine Bestäubung mit einem Pinsel möglich. Reifen die grünbraunen bis rötlichen Kapselfrüchte heran, öffnen sie sich sternförmig und entlassen bohnenähnliche Samen mit orange-rotem Samenmantel. Die Früchte und die Samen werden von Fledermäusen und Vögeln gefressen. Für Menschen, Hunde und Katzen sind alle Pflanzenteile des Balsambaums giftig.
Der Balsamapfel gehört zu den sukkulenten Pflanzenarten, die nachts Kohlendioxid aufnehmen und für die Fotosynthese am Tag speichern können. Solche Gewächse sind als Schlafzimmerpflanzen besonders beliebt, weil sie nachts kein Kohlendioxid an die Raumluft abgeben.

Die 3 grössten Vorteile des Balsamapfels

  • Immergrüne, kalk- und salztolerante, robuste Grünpflanze
  • Erträgt sowohl kurzzeitige Trockenheit als auch vorrübergehende Staunässe
  • Gut Schnittverträglich und leicht in Form zu halten

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Die Clusie ist eine vergleichsweise neue Zimmerpflanze, die erst seit der Mitte der 1990er angeboten wird. Sie hat sich aber wegen ihrer Robustheit innerhalb weniger Jahre als immergrüner Zimmerbaum durchgesetzt. Im Lubera® Pflanzenshop können Sie verschiedene Sorten des Balsamapfels kaufen. In Zimmerkultur werden die Pflanzen 2 bis 3 Meter hoch und etwa 1 bis 2 Meter breit.
Die Stammform ist ein schnell wachsender Baum mit glänzend grünem Laub. Die Blätter werden bis zu 20 cm lang und stehen gleichmässig an den regelmässig verzweigten Trieben.
Clusia rosea ‚Princess‘ hat kleinere Blätter und wirkt dadurch filigraner und eleganter.  Eine weitere dekorative Sorte ist Clusia rosea 'Green Magic' .

Der richtige Standort

Die Rosen-Clusie ist ein sehr robuster, immergrüner Baum. Er kann in der Natur mehrmonatige Trockenzeiten überstehen und wird bevorzugt in Küstenregionen gepflanzt, weil er Salz in der Luft und im Boden toleriert. Als Zimmerpflanze ist diese Art robust, widerstandsfähig und anspruchslos. Der Standort muss hell, aber nicht vollsonnig sein. Ein Platz an einem Ost- oder Westfenster ist ideal. Ein beschattetes Südfenster ist aber auch ein geeigneter Ort.
Als tropische Pflanze ist die Clusia kälteempfindlich. Sie verträgt keine Temperaturen unter 5 °C. In beheizten Räumen kann diese Grünpflanze ganzjährig bei Temperaturen zwischen 15 und 25 °C wachsen. Im Sommer können Sie sie an einen beschatteten Platz ins Freie stellen. Achten Sie aber darauf die Pflanzen dann langsam an das stärkere Licht im Garten oder auf der Terrasse zu gewöhnen, damit die Blätter keinen Sonnenbrand bekommen.

Pflege des Balsamapfels

Clusia rosea gedeiht sowohl in leicht saurem als auch in alkalischem Substrat (pH-Wert 6 bis 8). Jede Blumenerde und jedes Kübelpflanzensubstrat ist für die Kultur geeignet. Es ist sogar möglich die Clusia als Hydroponik-Pflanze dauerhaft ohne Erde in einem Glas mit Wasser zu halten. In dem Fall sollten sie kalkfreies Wasser verwenden, damit sich keine unschönen Ränder am Glas bilden.
Diese Pflanze ist ideal für Zimmerpflanzenneulinge und alle, die nur gelegentlich Zeit haben nach ihren grünen Mitbewohnern zu sehen. Sie eignet sich auch gut als Büropflanze, weil sie problemlos ein bis zwei Wochen ohne Wasser auskommen kann und dadurch einen Urlaub unbeschadet übersteht.

Richtig giessen

Der Wasserbedarf hängt von der Umgebungstemperatur ab. Je heisser und trockner es ist, desto mehr Wasser kann der Baum aufnehmen und verdunsten. Diese Pflanzenart ist an wechselnde Umweltbedingungen angepasst und kann problemlos einige Wochen ohne Wasser auskommen. Die derben Blätter haben eine dicke Wachsschicht. Weil die Pflanzen wie andere Sukkulenten auch ihre Spaltöffnungen nachts zum Gasaustausch öffnen, sind sie in der Lage ihre Verdunstung am Tag stark einzuschränken. Hält die Trockenheit zu lange an, werfen sie die unteren Blätter ab. Halten Sie das Substrat am besten gleichmässig feucht. Sollte die Erde im Sommer vorrübergehend etwas nasser oder im Winter einige Zeit etwas trockner sein, wird das ihrer Clusia nicht schaden. Weil die Pflanzen kalktolerant sind, können Sie sie mit Leitungswasser giessen. Wenn Sie zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit die Blätter besprühen wollen, dann sollten sie aber weiches Regenwasser oder destilliertes Wasser nehmen, um Kalkflecken zu vermeiden.

Düngung der Clusia

Der Balsamapfel wächst bei guter Wasser- und Nährstoffversorgung sehr schnell. Geben Sie Ihren Pflanzen während der Hauptwachstumszeit von April bis September alle 14 Tage schwach dosierten Flüssigdünger mit dem Giesswasser. Alternativ können sie dem Substrat einen Langzeitdünger untermischen oder der Pflanze Düngestäbchen oder Düngekegel in den Topf stecken. Dann ist eine zusätzliche Flüssigdüngung nicht notwendig.

Umtopfen

Weil die Jungpflanzen schnell wachsen, sollten Sie sie zunächst jedes Jahr im Frühjahr umtopfen, damit ihre Wurzeln in grösseren Pflanzgefässen und frischer Erde weiterwachsen können. Später reicht es sie alle 2 bis 3 Jahre in frische Erde umzusetzen, wenn der Topf voll durchwurzelt ist. Ein Grünpflanzensubstrat ist gut geeignet.

Rückschnitt

Der Rückschnitt fördert bei Gehölzen eine bessere Verzweigung. Wird ein Trieb abgeschnitten treiben schlafende Knospen aus, die unterhalb der Schnittstelle liegen. Dadurch wird die Clusia buschiger. Auf diese Weise kann der Balsamapfel zu niedrigen Büschen oder Stämmchen mit ausladender Krone herangezogen werden.

Stecklingsvermehrung

Eine Vermehrung ist ganz einfach. Schneiden Sie im Frühjahr 10 cm lange Kopfstecklinge und entfernen Sie die unteren Blätter. Stecken Sie die Stecklinge etwa 5 cm tief in Töpfe mit Anzuchterde, so dass sich die dann blattlosen Blattknoten im Substrat befinden. Decken Sie die Stecklinge zum Schutz vor Verdunstung zum Beispiel mit einer transparenten Folie oder der Haube eines Anzuchtgewächshauses ab. Sie können die Triebe auch in einem Glas mit zimmerwarmen Wasser bewurzeln lassen, bevor sie sie dann in gedüngte Grünpflanzenerde setzen. Wechseln Sie bei diesem Verfahren täglich das Wasser und reinigen sie das Anzuchtglas, damit sich keine Bakterien ansiedeln. Bei einer Temperatur von 25 bis 30 °C bewurzeln sich die Stecklinge innerhalb von wenigen Wochen.

Krankheiten und Schädlinge

Nur wenige Schädlinge treten am Balsamapfel auf. Selten sind bei trockner Luft Spinnmilben zu finden. Gelegentlich kommen Schildläuse vor. Die Bekämpfung der Schädlinge ist mit geeigneten Pflanzenschutzmitteln aus dem Fachhandel oder mit Hausmitteln problemlos möglich.
Treten Spinnmilben auf, brausen Sie die Pflanze unter der Dusche ab. Sorgen Sie für eine höhere Luftfeuchtigkeit oder besprühen Sie die Pflanze täglich mit weichem Wasser. Das vertreibt die Milben. Schildläuse lassen sich mit ölhaltigen Präparaten abtöten oder mit einer Mischung aus Wasser, Spülmittel und etwas Spiritus von den Blättern abwischen.

Giftigkeit für Mensch und Tier

Der Pflanzensaft, der dem Balsamapfel seinen Namen gab, ist giftig und kann zu Hautreizungen und allergischen Reaktionen führen. Essen Sie keine Teile von Clusia und halten Sie Haustiere wie Katzen, Hunde, Kaninchen, Meerscheinchen und Ziervögel von diesem Gewächs fern. Ziehen Sie Handschuhe an, wenn sie die Pflanzen zurückschneiden oder umtopfen.

FAQ - die wichtigsten Fragen und Antworten zum Balsamapfel
Warum verliert der Balsamapfel seine unteren Blätter?

Die Blätter sind sehr langlebig. Sie bleiben bis zu 15 Monate an der Pflanze. Im Verlauf eines Jahres verlieren die immergrünen Bäume immer wieder einige ältere Blätter, während an den Spitzen neue wachsen. Im Winter, wenn das Lichtangebot geringer ist, fallen mehr Blätter als im Sommer. Ist der Blattfall ungewöhnlich stark, müssen Sie das Substrat untersuchen. Ist es über längere Zeit zu trocken leiden die Pflanzen unter Stress und werfen Laub ab. Dauerhafte Staunässe kann Wurzelfäule verursachen und die Pflanze absterben lassen.

Warum bekommt mein Balsamapfel braune Flecken auf den Blättern?

Braune Flecken auf den Blättern sind häufig Verbrennungen durch die Sonne, wenn die Pflanzen direkt vom Zimmer ins Freie gestellt werden. Auch wenn beim Giessen die Blätter nass werden und die Sonne auf die Tropfen scheint, kann es durch den Brennglaseffekt zu Verbrennungen kommen. Seltener siedeln sich auf den Blättern braune Schildläuse an. Im Gegensatz zu den Nekrosen von den Verbrennungen lassen diese sich von den Blättern ablösen. In ihrer Umgebung sind die Blätter durch Honigtau klebrig. Die Läuse lassen sich mit Ölen oder Spiritus bekämpfen.

Ist der Balsamapfel giftig?

Alle Pflanzenteile - Blätter, Triebe, Blüten, Früchte und Samen - sind bei Verzehr giftig. Essen oder verfüttern Sie keine Teile vom Clusia rosea. Halten Sie Haustiere und Kinder von den Pflanzen fern, wenn die Gefahr besteht, dass sie etwas davon aufnehmen könnten.

Wann blüht der Balsamapfel?

Clusia rosea blüht im Sommer im Juni bis August. Im Zimmer ist die Blüte selten zu sehen. Wenn Sie sie im Sommer ins Freie stellen, kann die Pflanze jedes Jahr blühen. Zur Fruchtbildung sind aber männliche und weibliche Pflanzen notwendig.

Welchen Standort bevorzugt der Balsamapfel?

Die Clusie fühlt sich an einem hellen, nicht allzu sonnigen Standort wohl. Sie sollten darauf achten, dass die Temperatur nicht unter 5 Grad fällt.

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Balsamapfel (0)