Kornelkirsche (4 Artikel)

Kornelkirschen Cornus mas LuberaDie Kornelkirsche, lat. Cornus mas, vielfach auch Tierlibaum oder Dirndlstrauch genannt, gehört zu den wertvollsten einheimischen Natur- und Gartengehölzen.

Weitere wertvolle Informationen über Kornelkirsche...
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Veredelte Kornelkirsche 'Coral Blaze'
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ab ¤ 31,45/Pfl. Veredelte Kornelkirsche 'Coral Blaze' Cornus mas, Tierlibaum 'Coral Blaze' - die wüchsigste und buschigste Kornelkirsche mit den grossen korallenroten Früchten
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starke Pflanze im 5L Topf ¤ 34,95
3 starke Pflanzen, je im 5L Topf ¤ 99,60
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6 starke Pflanzen, je im 5L Topf ¤ 188,70
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Kornelkirsche 'Tierlibaum'
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ab ¤ 14,35/Pfl. Kornelkirsche 'Tierlibaum' Cornus mas - einheimischer Wildobststrauch aus Sämlingsvermehrung
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Veredelte Kornelkirsche 'Elegant'
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ab ¤ 31,45/Pfl. Veredelte Kornelkirsche 'Elegant' Cornus mas, Tierlibaum 'Elegant' - die fruchtig schmeckende Kornelkirsche; mit grossen, birnenförmigen Früchten
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Veredelte gelbe Kornelkirsche 'Yellow Molalla'
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ab ¤ 31,45/Pfl. Veredelte gelbe Kornelkirsche 'Yellow Molalla' Cornus mas, Tierlibaum 'Yellow Molalla' - die beste gelbe Kornelkirsche, säulenförmiger Wuchs, leuchtende Blüte
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Weitere Informationen über Kornelkirsche

Sie markiert mit ihrer frühen leuchtend gelben Blüte Ende Februar bis März den phänologischen Beginn des Frühlings (weit mehr und genauer als die Forsythie). Die Blüten der Kornelkirsche bieten den frühfliegenden Bienen und Insekten eine reiche Nektarquelle, die Früchte mit ihrem charakteristischen süss-sauren Geschmack können ab Ende August genascht werden und schliesslich färben sich die Bäume im Herbst relativ früh goldgelb bis orange. Kornelkirschen gehören mit Fug und Recht zu den Obstgehölzen und zu den Ziergehölzen! Hier im Lubera Gartenshop finden Sie neben der wilden Kornelkirsche auch die 3 besten Kultursorten mit bis zu 3cm grossen essbaren Früchten die in Gruppen oder als Heckenpflanzen auch gut in kleinere Gärten passen.
 

Kornelkirschen kaufen - die wertvollen Sorten im Lubera® Shop

Wenn Sie Kornelkirschen für Ihren Garten kaufen, so geht es zunächst um die Wahl zwischen einem sämlingsvermehrten Wildstrauch und einer veredelten Kultursorte. Für eine Hecke, die vor allem Sichtschutz sowie Wildtier- und Bienennahrung bieten soll, sind die Wildsträucher eine gute Wahl. Aber auch bei Cornus mas Wildsträuchern ist immer daran zu denken, dass für die Kreuzbefruchtung immer zwei Wildsträucher gepflanzt werden sollten.

Wer aber – bei aller Liebe und Rücksichtnahme auf die anderen lebenden Gartenbewohner – doch vor allem leckere und gesunde Früchte enten will, der sollte beim Kornelkirschen kaufen eine veredelte Kultursorte auswählen. Übrigens kann eine solche auch von einem Wildstrauch befruchtet werden, und befruchtet ihrerseits auch die nicht veredelten Sträucher. Wenn Sie jedoch nur Kultursorten pflanzen, sollten Sie immer zwei verschiedene Sorten auswählen Wir haben für unser Sortiment ausschliesslich Sorten ausgewählt, die nicht oder viel weniger von der Anthraknose, einer Pilzkrankheit mit Blattflecken befallen werden.

Die veredelte Kultursorte 'Coral Blaze' fällt vor allem durch den buschigen, schönen Wuchs mit dem insgesamt sehr hohen Ertrag auf. Die leuchten roten, korallenfarbenen Früchte sind wie bei allen Kultursorten ca. doppelt so gross wie bei Wildsträuchern. Die Kornelkirschensorten 'Elegant' wächst etwas schwächer und sparriger, aber die dunkelroten Früchte haben eine spezielle schöne Birnenform. Unserer Meinung nach ist 'Elegant' auch die fruchtigste Sorte, das heisst Zucker und Säure halten sich im idealen Gleichgewicht. Auffällig bei beiden Sorten: Der Grüne Geschmackston, der bei wilden unveredelten Kornelkirschen typsicherweise festzustellen ist, ist hier nicht mehr zu spüren.

Ein Höhepunkt unseres Sortiments ist 'Yellow Molalla', die beste Gelbe Kornelkirsche. Nicht nur ist diese Sorte weitgehend resistent gegen Athracnose, sie hat auch einen schönen, auffällig aufrechten, fast säulenartigen Wuchs. Ebenfalls ist der Blütenbesatz extrem dicht, dichter als bei anderen Sorten. Und vielleicht täuscht das Wissen um die ebenfalls gelbe Fruchtfarbe das Auge, aber jedes Frühjahr zur Blütezeit erscheint uns die Blüte von Yellow Molalla noch etwas gelber und leuchtender als die der anderen Sorten. Geschmacklich macht sich die Abwesenheit der Anthocyane in der Frucht von Yellow Molalla schon auch bemerkbar, der Gesamteindruck ist deutlich milder und süsser (aber vielleicht auch etwas weniger charakteristisch) als bei den roten Sorten. Da man ja sowieso 2 Sorten für die Befruchtung pflanzen sollte, ist die Kombination von 'Coral Blaze' oder 'Elegant' mit der gelben 'Yellow Molalla' sicher eine gute Wahl.

Die Herkunft der Kornelkirschen

Kornelkirschen Cornus mas LuberaObwohl die Kornelkirschen so aussehen wie Kirschen, und obwohl sie als Steinobst-Früchte auch ähnlich genossen und verarbeitet werden, sind sie weder mit Süss- noch Sauerkirschen verwandt. Sie gehören zu den Hartriegelgewächsen, stammen ursprünglich aus dem Kaukasus und sind bei uns in Mitteleuropa nach den Eiszeiten eingewandert. An den Naturstandorten, in Hecken, lichten Wäldern und an Waldrändern sind sie jedoch nur mehr selten anzutreffen. Dies hängt einerseits mit dem superharten und darum sehr begehrten Holz diese Obstart zusammen (das Holz sinkt sogar im Wasser), das die Menschen von Alters eher zu Speeren, Pfeilen und zu Handwerkszeug verarbeitet haben. Andererseits mag aber die beschränkten Konkurrenzstärke von Cornus mas eine Rolle gespielt haben, die Licht und Sonne braucht und auch wurzelmässig schnell von starkwurzelnden Gehölzen bedrängt wird. Im kultivierten Garen jedoch können die Kornelkirschen – sowohl die Wildsträucher als auch die grossfrüchtigen Kultursorten – ihre Vorteile (Frucht und Zierwert, relativ langsamer und gedrungener Wuchs) voll entfalten. Bei Lubera haben wir die verschiedensten gezüchteten und grossfruchtigen Kultursorten auf ihre Garten-Eignung getestet und die besten in unser Sortiment aufgenommen.

Der ökologische Wert der Kornelkirschen

Kornelkirschen haben einen immensen ökologischen Wert. Als Herzwurzler mit vielen feinen Adventivwurzeln entwickeln sie ein dichtes Wurzelsystem und sind so auch in Hanglagen in der Lage, den Boden zu sichern. Ihre frühe Blüte bietet eine der frühesten Nektarquellen für Insekten, Wildbienen und Honigbienen. Während der Blüte ist es auch auffällig, wie viele Vögel sich im Tierlibaum-Strauch, wie die Kornelkirsche vor allem der Schweiz genannt wird, tummeln: Ganz offensichtlich profitieren sie ihrerseits von den Insekten, die auf Nektar aus sind. Da die Früchte folgern reifen, ist es ganz normal, dass Früchte auch unbemerkt zu Boden fallen – auch sie sind dann wieder eine wichtige Nahrungsquelle für Wildtiere.

Kornelkirschen – Boden und Standort

Kornelkirschen halten fast alles aus. Sie sind absolut winterhart bis -30°C und darunter, auch die frühe Blüte hält kurzen Frost problemlos aus. Wind und Wetter können dem Stauch nichts anhaben. Im Gegenteil: Wenn die Blüte mal doch zu früh für die ersten Insekten und Bienen ist, dann hilft vielfach auch die Windbestäubung, den Ertrag zu sichern. Kornelkirschen ziehen einen sonnigen, eher trockenen Standort vor, sie sollten mindestens den halben Tag Sonne haben; dennoch gedeihen sie auch im Halbschatten, ganz im Schatten leidet dann der Fruchtertrag doch deutlich. Kornelkirschen gehören zu den Gehölzen, die trotz ihrer eher flachen Wurzeln auch Trockenheitsperioden problemlos überstehen, allerhöchstens kann der Fruchtertrag dann etwas leiden. Von den Naturstandorten lässt sich ableiten, dass Kornelkirschen einen kalkhaltigen Boden vorziehen, aber gerade die Kultursorten gedeihen auch in einem leicht sauren oder mittelschweren Boden. Bei schwerem Boden empfiehlt es sich, vor der Pflanzung etwas Kompost und Sand einzuarbeiten. Wie so viele Pflanzen erträgt Cornus mas nur die Staunässe ganz und gar nicht. Die schon erwähnte relative Konkurrenzschwäche der Kornelkirsche ist im Garten kein Problem, im Gegenteil, sie bedrängt damit auch nicht andere Gehölze und Pflanzungen. Man sollte den Dirndlstrauch – so die Bezeichnung in Österreich – folglich nicht neben konkurrenzstarke Grossbäume pflanzen.

Kornelkirschen pflanzen – die wichtigsten Tipps zu Kultur und Pflanzung

Kornelkirschen superrobuste Kulturpflanzen, bei dem man fast nichts falsch machen kann. Dennoch stellen wir hier die wichtigsten Tipps zusammen; wenn man sie nur einigermassen befolgt, steht dem Kultur- und Ernteerfolg mit dieser fast vergessenen Obstart nichts mehr im Wege.

  1. Wählen Sie einen lichten Standort mit mindestens einem halben Tag Sonne. Nicht neben Grossbäume pflanzen.
  2. Wenn es keine anderen Kornelkirschen in der Nähe hat, pflanzen Sie unbedingt zwei unterschiedliche Sorten oder einen Tierlibaum als Wildstrauch (aus Sämling) zusammen mit einer Kultursorte – nur so können Sie den maximalen Fruchtertrag erreichen.
  3. Wählen Sie für so eine Kleingruppe aus mehreren Kornelkirschen ein Abstand von 1.5 bis 2m, wenn die Pflanzung nachher solitärmässig wie eine Pflanze aussehen soll; idealerweise werden 3 Kornelkirschen im Dreieck gepflanzt mit einer Schenkellänge von 1.5-2 m. Wenn Sie mehr Platz haben oder wenn die Einzelsträucher zur Geltung kommen sollen, kann der Abstand 3m und mehr betragen, obwohl gerade einige Kultursorten wie die Sorte 'Yellow Molalla' sehr aufrecht und fast säulenförmig wachsen.
  4. Entfernen Sie bei den hier im Lubera® Gartenshop angebotenen Jungpflanzen im 5l Topf den Plastiktopf und rauhen Sie den Wurzelballen stark auf, so dass die feinen Wurzeln sofort gezwungen sind, nach aussen zu wachsen.
  5. Verbessern Sie bei schwerem Boden die Pflanzerde mit Kompost; in diesem Falle lohnt es sich auch, die Pflanzgrube etwa 4x so gross zu machen wie der Topf.
  6. Pflanzen Sie nicht tief, aber doch so, dass der Oberrand des Wurzelballens nach der Pflanzung mit ca. 5-10cm im Boden bedeckt ist.
  7. Pflanze andrücken und angiessen nicht vergessen.
  8. Umstritten ist der Pflanzschnitt; wir empfehlen nicht zu schneiden, sondern die Pflanze natürlich weiterwachsen zu lassen, sie wird so einfach am schönsten. Wenn die Jungpflanze einen oder zwei Triebe hat, die deutlich höher sind als der Rest der Pflanze, so können diese Dominanz-Triebe zurückgenommen werden.
  9. Jetzt ist etwas Geduld gefragt. Es ist ganz typisch für die Kornelkirsche, dass sie die ersten 2-3 Jahre sehr zurückhalten wächst, in dieser Zeit kann es auch sinnvoll sein, sie im Frühling mit etwas Volldünger zu unterstützen. Die Pflanze braucht einfach etwas Zeit, ihr dichtes und zentriertes Wurzelwerk zu entwickeln und erst dann legt sie los. Unsere empfohlenen Kornelkirschen-Kultursorten hier im Shop blühen meist schon im ersten Jahr (allerdings sehr früh, Ende Februar, meist wird nämlich später gepflanzt), mit ersten Probierfrüchten kann im zweiten Jahr gerechnet werden, richtig los geht der Ertrag im 3. Jahr.

Wuchs und Fruchtungsverhalten der Kornelkirschen

Kornelkirschen wachsen eher langsam. Im Durchschnitt der Jahre setzen sie jedes Jahr ca. 30-40cm zu, am Anfang vielleicht auch mal mehr. Der einsetzende Fruchtertrag bremst dann auch das Wachstum. Die ideale Gartenhöhe von 2-3m ist dann nach ca. 10 Jahren erreicht; danach kann man eventuell auch beginnen, grosse und starke Äste ganz zu entfernen und so die Höhe zu begrenzen (siehe Schnitt).

Die Blüten für das jeweils nächste Jahr werden schon im Sommer angelegt, ab Herbst kann man ganz deutlich die runden dicken Blütenknospen von den länglichen Blattknospen unterscheiden. Kornelkirschen blühen vor allem am älteren Holz bzw. an den kurzen Seitentrieben am älteren Holz. Nur ganz kurze, meist flach wachsende letztjährige Triebe (oder Seitentriebe der letztjährigen Triebe) können auch schon Blüten ansetzen, meist an den Verzweigungsstellen und an den ersten Nodien des Triebs. Der dominierenden Blütenansatz am älteren Holz verhindert auch, dass Kornelkirschen zu früh verkahlen und nur noch an der Spitze Blüten entwickeln und Früchte tragen. Aus diesem Grund sollte man auch nie Seitenholz ganz entfernen und auch grundsätzlich nicht oder nur sehr wenig schneiden (siehe unten den Abschnitt über den Schnitt).

Spannend sind auch die Biologie und die Entstehung der Blüten. Aus einer dicken Knospe entstehen regelrechte Blütendolden mit mehreren Blüten und 4 Tragblättern an der Basis der Dolde. Die Blüten sind zwar sehr klein, haben aber durch ihre schiere Dichte und Anzahl eine beträchtliche Leuchtkraft und Fernwirkung; bei leichtem Wind und warmem Wetter lässt sich auch ein leichter Honigduft wahrnehmen. Zwei bis drei, manchmal auch mehr der kleinen Blüten entwickeln sich dann bei Kultursorten zu bis zu 3cm grossen, meist länglichen roten oder gelben Früchten, die in der Ernte und Reifezeit sehr an Kirschen erinnern. Die Wildpflanzen produzieren nur 1.5 bis 2cm grosse Früchte, die im Gegensatz zu den Kultursorten meist auch säuerlicher und grünlicher schmecken. 

Die Befruchtung der Kornelkirschen – 2 oder mehr Sorten pflanzen

Bezüglich der Befruchtung der Kornelkirschen gibt es mehrere Unsicherheiten, die hier geklärt werden sollen. Die Blüten von Cornus mas sind zwar zwittrig, aber weitgehend selbstunfruchtbar. Das heisst der Pollen der eigenen Sorte kann die Narben der gleichen Sorte nicht befruchten (oder nur ungenügend befruchten). Dazu liest man im Netz und in der Fachliteratur dann häufig, man solle zwei oder mehrere Pflanzen pflanzen. Dies hilft aber der Befruchtung nur, wenn man Kornelkirschen als samenvemehrte Wildsträucher pflanzt (bei Sämlingen ist nämliche jede Pflanze genetisch unterschiedlich). Wenn man jedoch vegetative, über Veredelung angezogene Kultursorten pflanzt, reichen einfach zwei Pflanzen nicht, nur zwei (oder mehr) Pflanzen unterschiedlicher Sorten können die Befruchtung sicherstellen. Es müssen also für die Befruchtung verschiedene Sorten zusammengepflanzt werden.

Übrigens kann auch eine Sämlings-Pflanze von Cornus mas als Befruchter für die Kultursorten wie Yellow Molalla, Elegant oder Coral Blaze dienen; die Wildpflanze wird dann selber von der Kultursorte auch befruchtet.
Da es bei sehr früher Blütezeit der Kornelkirsche vorkommen kann, dass Bienen und Insekten noch zu wenig fliegen, hat sich Cornus Mas in der Evolution noch eine weitere Befruchtungsmethode angeeignet: Windbestäubung scheint mindestens teilweise auch eine Rolle zu spielen.

Kornelkirschen als Stamm (Baum) oder als Strauch erziehen?

Die Frage nach der Stamm- oder Straucherziehung kann leicht beantwortet werden. Möglich ist beides, aber anzuraten ist vor allem die Straucherziehung. Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Cornus mas hat einen natürlich basitonen Wuchs, tendiert also immer wieder dazu, unten Seitentriebe oder sogar aus der Basis neue Triebe auszubilden. Letztere müssen bei veredelten Sorten allerding entfernt werden, das sie meist Wildtriebe der Veredlungsunterlagen darstellen.

Cornus mas

Bild: Stammerziehung - trotzdem sind unten Äste entstanden, die nicht entfernt wurden

  • Eine Stammerziehung mit einer auf 1m oder 2 m Höhe angesiedelten Krone vergrössert letztlich die Pflanze; irgendwann wird sie zu gross, der natürlich Wuchs der Kornelkirsche muss durch einen starken Rückschnitt gestört werden, was häufig einige Jahre zu einem unschönen Struwwelpeter-Habitus führt.

Kornelkirschen Cornus mas Lubera

Bild: unschöne Krone nach Rückschnitt - aus meinem Garten

  • Bei Stammerziehung sind die roten Naschfrüchte kaum mehr erreichbar, auch ein allfälliger Schutz gegen Vogelfrass wird schwieriger.

Dennoch ist natürlich eine Stammerziehung grundsätzlich möglich. Dazu wird der stärkste Trieb der Kornelkirsche ausgewählt und an einem Pfahl gerade angebunden. Sobald die gewünschte Kronenansatzhöhe plus 20cm erreicht ist, wir im Frühling auf diese Höhe zurückgeschnitten, um die Verzweigung und Kronenbildung zu fördern. Selbstverständlich werden weiter unten entstehende Seitentriebe laufend entfernt, auch kurze Fruchttriebe sollen da nicht stehenbleiben.
Dagegen liest sich die Anleitung zur Straucherziehung wie ein gärtnerisches Schlaraffenland: Just do nothing, einfach abwarten, bis sich die Pflanze etabliert hat und – meist im zweiten oder dritten Jahr – zu fruchten beginnt.

Wie und wann muss man Kornelkirschen schneiden?

Hier müsste man vielleicht eher fragen, ob man die Kornelkirschen überhaupt schneiden muss. Unser Ratschlag wäre jedenfalls: Möglichst wenig schneiden, eigentlich zu Beginn gar nicht, es sei denn, dass bei der Pflanzung ein einzelner Trieb viel höher steht und dass er dann für einen gleichmässigeren Wuchs auf die Höhe anderer Triebe zurückgeschnitten wird. Die ersten 7-10 Jahre wird dann eigentlich gar nicht geschnitten. Danach können einzelne, zu hoch gewordene Äste ganz zurückgesetzt werden. Bitte lassen Sie dabei immer einen Stummel stehen, aus dem heraus sich wieder neue Langtriebe oder auch nur Fruchttriebe entwickeln können. Überhaupt ist dies eine weitere Ähnlichkeit zu den ansonsten gar nicht verwandten Kirschen: Hier wie dort empfehlen wir, bei Schnitt nie auf Astring zu schneiden, sondern immer einen Stummel stehen zu lassen, damit die Pflanze weiter verzweigen kann.

Damit wäre die Frage mach dem ‘wie’ des Schneidens weitgehend mit der Antwort ‘fast gar nicht’ geklärt. Es bleibt jetzt noch die Frage nach dem 'wann'. Im Frühling während der Blüte ist ein Schnitt psychologisch (für den Menschen, nicht für den Baum) ziemlich unpassend, muss man doch die Blüte entfernen; im Sommer um den längsten Tag entfernt man mit den Treiben gleichzeitig auch reifende Früchte und auch eine Wuchsreaktion ist bei einer so früh startenden Pflanze wie der Kornelkirsche kaum zu erwarten. Schliesslich bleibt noch der Herbst, der vielleicht mal ausnahmsweise am besten geeignet ist, obwohl wir sonst ja bei fast allen Pflanzen für den Frühlingsschnitt plädieren. Vielleicht aber zeigen unsere argumentativen Schwierigkeiten hier vor allem eines: Kornelkirschen sollte man grundsätzlich (fast) nicht schneiden!

Heckenschnitt und Rückschnitt auf Stock bei der Kornelkirsche

Gegenüber dem generellen Ratschlag zum Nicht-schneiden gibt es zwei Ausnahmen:

  • Erstens der Heckenschnitt: Kornelkirschen, auch und gerade die schön aufrecht wachsenden Sorten wie zB. Yellow Molalla, können auch als geschnittene Hecken erzogen werden. Dazu werden die Jungpflanzen ca. auf 1.5m Abstand gepflanzt und die ersten Jahre natürlich wachsen gelassen. Sobald dann die Zieldimension der Hecke - zB. 2m Höhe und 120cm Breite - überwachsen wird, wird die Hecke jährlich auf diese Dimension zurückgeschnitten. Im Gegensatz zu den meisten Hecken ist hier kein zweimaliger oder dreimaliger Schnitt pro Jahr möglich oder sinnvoll, da sich die Heckenkirsche nach einem Sommerschnitt kaum mehr zu einem weiteren Wachstum aufraffen kann. Also bleibt auch hier der Schnitt im Herbst oder im Januar die beste Lösung. Dieser einmalige Schnitt führt auch dazu, dass die Heckenkirsche als Hecke ein eher natürliches Gepräge hat, eben weil ihr erlaubt ist, in der Vegetationsperiode etwas aus de Form zu wachsen.
  • Zweitens auf den Stock schneiden: Schon der Heckenschnitt zeigt ja, dass die Kornelkirsche grundsätzlich Schnitt sehr gut verträgt. Wenn nun eine ältere Kornelkirsche nach 20 Jahren an einem Standort oder auch in einer Naturhecke zu gross wird, so kann man sie auch auf Stock zurückschneiden – worauf sie dann aus der Stamm-Basis und aus der Wurzel wieder wunderbar regeneriert. Aber Achtung: diesen Schnitt sollte man nur bei Wildobststräuchern der Kornelkirsche anwenden, die aus Sämlingen gezogen sind. Bei veredelten Kultursorten wie Coral Blaze oder Yellow Molalla kann das dazu führen, dass Sie mit der Veredelungsstelle auch die Sorte selber wegschneiden. Dazu werden die eigentlich unerwünschten Bodentriebe der wilden Unterlage zum Wachstum angeregt.

Die Verwendung der Kornelkirschen im Garten

Die Kornelkirschen sind ziemlich perfekt für den kleineren Garten geeignet, da sie Zier- und Nutzwert vereinen und auch relativ langsam wachsen. In Einzelstellung kommen sie im frühen Frühling mit der Blüte und später mit den vielen roten oder gelben Früchten am besten zur Geltung, nur sollte dann irgendwo in der Nähe noch ein zweiter Baum stehen. Als Alternative werden zwei oder drei Sträucher sehr nahe gepflanzt, zB. im Dreieck mit 1-1.5m Abstand (um so die Befruchtung sicherzustellen). Die geschnittene, aber doch relativ natürlich aussehende Hecke haben wir im letzten Abschnitt erwähnt und erklärt. Noch perfekter passt die Kornelkirsche aber in eine lockere, zB. zur Grundstücksabgrenzung gepflanzte Wild- oder Wildobsthecke. Hier gibt man der Cornus mas gerne eine Randposition, so dass sie genügend Licht bekommt und nicht erdrückt wird.
Die Kornelkirsche galt bis ins Mittelalter und sogar bis in die frühe Neuzeit als eine Standartobstart wie Apfel und Birne; später dann geriet diese wunderbare Frucht fast ganz in Vergessenheit, die Konkurrenz der aufkommenden Süsskirsche war wohl zu gross. Dieses weitgehend unverdiente Schicksal der Kornelkirsche können wir rückgängig machen, wenn wir zwei Kornelkirschen auch mal in eine Obstreihe mit Äpfeln, Kirschen oder Zwetschgen integrieren und dabei ein Abstand von 2-3m einhalten. Ebenso denkbar ist eine Spalierform: Dazu wird die Kornelkirsche nach der Pflanzung nochmals ganz bis ca. 30-40 cm über die Veredelungsstelle zurückgeschnitten, um eine möglichst gute Verzweigung zu erhalten. Die entstehenden Triebe werden dann fächerartig auf das Spalier mit 3m Breite verteilt. Zu lange Seitentriebe, die aus dem Spalier herauswachsen, werden regelmässig im Herbst oder im Frühjahr auf 20-30cm zurückgeschnitten.

Kornelkirschen – gesund oder giftig?

Natürlich sind die Früchte der Kornelkirsche ganz und gar nicht giftig, sondern sehr bekömmlich. Richtig reif und richtig schmackhaft sind sie eigentlich erst mit der Vollreife, wenn sie entweder zu Boden fallen oder bei der Pflücke einem fast in die Hand fallen. Warum die Frage nach der Giftigkeit doch im Netz herumschwirrt, könnte eventuell damit zusammenhängen, dass die kirschenartigen Früchte so gar nicht zu den ovalen, spitzigen Blättern passen, irgendwie fremd wirken, so dass man es kaum wagt, die heutzutage fast schon exotisch anmutenden Früchte zu geniessen.

Ein zweiter Grund könnte darin liegen, dass der Kornelkirschen-Strauch mit seinen Blättern (und zwar mit deren behaarter Unterseite) bei einigen Menschen bei intensiver Berührung zu Rötungen und Ausschläge führen kann. Dies ist noch ein weiterer Grund, warum man Kornelkirschen nicht in der Vegetationsperiode schneiden sollte – und warum man Kornelkirschen mit Vorteil nicht von Hand pflückt, sondern die reifen Früchte am Boden aufliest…

Wie schmecken Kornelkirschen?

Wie gesagt, schmecken Kornelkirschen nur, wenn sie vollreif geerntet werden. Dies ist dann erreicht, wenn sich die Kirschen dunkelrot umfärben, wenn sie schon bei einer leichten Berührung von Strauch fallen und wenn sie auf Druck gleich etwas Saft freigeben. Dann ist der Geschmack am besten – gleichzeitig süss und sauer, wobei vollreif die Süsse leicht überwiegt. Zusätzlich kommt eine leicht adstringierende, trockene Note hinzu, ganz ähnlich wie bei Cranberries und Pointillas. Vor allem bei Wildsträuchern ist der Geschmack meist noch von einem grünlichen, unreifen Ton geprägt, der dazu führt, dass man Wildsträucher meist wirklich nur für die Verarbeitung benutzen kann; bei den neuen Sorten und Züchtungen aber ist dieser Grünton weitgehend verschwunden und hat einer neuen Fruchtigkeit Platz gemacht: Unsere Sorten hier im Lubera-Shop – Coral Balze, Yellow Molalla und Elegant sind auch für den Frischgenuss geeignet.

Inhaltsstoffe 

Bei den Inhaltsstoffen der Kornelkirsche halten sich Zucker (7.5-10.5%) und Säuren (1-2.4% Säuren, vor allem auch Apfelsäure) die Waage, wobei die Säure degustativ leicht dominiert. Als weiterer gesunder Inhaltsstoff fällt der hohe Gehalt an Vitamin C auf: 70-120 mg /g Fruchtgewicht. Daneben finden sich diverse weitere Vitamine, dazu Pektin und Anthocyane (bei den roten Sorten).

Die vielen Namen der Kornelkirsche

Die vielen Namen der Kornelkirsche sind Legion. Wir haben es schon erwähnt: In Österreich heissen sie Dirndl, manchmal auch Dirndling oder Dirndlstrauch, in der Schweiz Dierli- oder Tierlibaum. Weiter sind Bezeichnungen wie Herlitze, Dirlitze, Dürlitze etc zu finden. Wahrscheinlich gehen alle diese Bezeichnungen auf den gleichen Wortstamm zurück; was er aber bedeutet und auf was er verweist, ist nicht bekannt.

Aber es gibt noch viel mehr Namen, die in ihrer Vielzahl und Diversität unterstreichen, dass dieser Nutzbaum zumindest in der Vergangenheit eine eminente kulturelle und praktische Bedeutung hatte. Was so viele Namen trägt, wird wohl nicht ganz unwichtig sein… Hier eine weitere kleine Auswahl der Namen für Cornus mas, Kornelkirsche: Hornkirsche kann man gut erklären, dieser Name geht wohl auf die lateinische Bezeichnung Cornus zurück, was zumindest assoziativ mit Cornu, dem Horn verbunden werden kann. Das Holz des Tierlibaums ist eben gleich hart wie das Horn. Die Bezeichnung ‘Beinholz’ zielt wohl ebenfalls auf die berühmte Holzhärte von Cornus mas ab.

Der Name Ruhrbeere verweist auf die wichtige Heilwirkung der Kornelkirsche: Sie wurde in der mittelalterlichen Medizin vor allem auch bakteriell verursachten Durchfall, gegen die Ruhr eingesetzt und soll eine stopfende Wirkung haben.
Aber da wären noch viel mehr Namen: Welsche Kirsche, Kornelle, Zisserle, Knütgen, Karlskirschenbaum. Die Kurbeeren erinnern wieder an die Heilwirkung. Am schönsten ist aber die Bezeichnung Fürwitz. Die Kornelkirsche ist in der Tat vorwitzig, treibt ihre Blüten lange vor allen anderen einheimischen Sträuchern – und auch lange bevor die Blätter ausgebildet werden.

Wie und wann kann man Kornelkirschen ernten?

Eigentlich sollte man Kornelkirschen nicht wirklich von Hand ernten, höchstens mal eine vollreife Frucht naschen. Am besten legt man ein Tuch unter das Bäumchen und holt sich jeden Tag, was runtergefallen ist (denn diese Früchte sind definitionsgemäss reif). Falls aber bei dieser Erntemethode die Konkurrenz von Insekten und Tieren doch zu gross wird, kann man natürlich trotzdem auf Handernte wechseln, wobei man dann wirklich nur die folgernd reifenden Früchte ernten sollte, die einem in die Hände fallen. Achten Sie bei der Ente darauf, dass Sie die Arme mit einem Kleidungsstück geschützt haben: So sind Sie sicher, dass Sie nach der intensiven Berührung mit den Cornus mas-Blättern nicht allergisch reagieren. 

Kornelkirschen verarbeiten

Reife Kornelkirschen sollten sofort verarbeitet oder auch eingefroren werden. Sie sind nicht sehr lange haltbar. Umgekehrt können nicht ganz reife Früchte flach ausgelegt werden und reifen dann in einigen wenigen Tage ganz gut nach.
Kornelkirschen können zu Konfitüren, Gelees und Chutneys verarbeitet werden. Aufgrund der betonten Säure werden sie auch vielfach zusammen mit anderen, eigentlich fast zu süssen Früchten wie Birne oder Aprikose eingekocht. In Österreich und in Osteuropa werden Kornelkirschen häufig auch als Edelbrände angeboten.

Kornelkirschen Cornus mas Lubera

Bild: Kornelkirsche Konfitüre

Eine besonders spannende Verarbeitungsform sind die die Kornelkirschen, die als eine Art einheimischer, roter Oliven in Gewürzen und Weinessig eingelegt werden. Rote Oliven mit dem typischen süss-sauren, jetzt zusätzlich noch würzigen Geschmack werden auf jeden Falls für Gesprächsstoff bei Tisch und bei Freunden führen.

Zum Schluss darf natürlich ein Kornelkirschen-Rezept nicht fehlen. Dirndl-Likör aus Korn wird folgendermassen zubereitet: Kornelkirschen und Kandiszucker (etwa 1 zu 1) in ein Glas geben und mit neutralem Schnaps (Vodka oder Obstbrand) übergiessen. Ca. 2 Monate hell und warm stellen, regelmässig schütteln, danach abgiessen und…. Selbstverständlich mit Vernunft und Genuss trinken…

Bekommen Kornelkirschen auch Krankheiten?

Grundsätzlich sind die Kornelkirschen sehr gesund und im Garten sind ganz selten Krankheiten festzustellen. Dennoch tritt in den letzten Jahren häufiger eine Anthraknose auf, die auf verschiedene Pilzkrankheiten zurückzuführen ist und sich im Sommer (vor allem bei feuchtem Wetter ) mit eingesunkenen Flecken auf den Blättern zeigt. Bei dieser Krankheit ist natürlich auch immer zu berücksichtigen, dass sie die Pflanze nur ganz selten nachhaltig schädigt, da auch die Kornelkirsche bis zu 30% Blattflächenverlust mit einer erhöhten Energieproduktion im restlichen Blattwerk kompensieren kann. 

Um zu überprüfen, ob die Anfälligkeit auf Anthraknose bei verschiedenen Sorten unterschiedlich ist, haben wir in der Baumschule und auf dem Versuchsfeld über 10 Sorten getestet. Dabei haben die ursprünglich aus der Ukraine stammenden Sorten 'Yellow Molalla', Elegant und Coral Blaze eindeutig am besten abgeschnitten. Bei der gelben Sorte 'Yellow Molalla' kann man fast schon von einer Resistenz sprechen, die beiden andere Sorten zeigen eine erhöhte Toleranz.
Zur Beruhigung: An vielen Standorten, vor allem bei etwas trockenerem Klima, können bei diesen Sorten auch gar keine Symptome festgestellt werden.

FAQ - Kornelkirschen: die wichtigsten Fragen und Antworten
Wie schneidet man Kornelkirschen?

Kornelkirschen werden nicht oder sehr wenig geschnitten. Wir raten, sie in den ersten 7-10 Jahren gar nicht zu schneiden. Danach können zu hohe und zu starke Äste rausgeschnitten werden, um den Strauch zu verjüngen.

Was ist der Unterschied zwischen den veredelten Pflanzen und den Wildsträuchern bei Cornus mas?

Bei den Kornelkirschen sind wie bei anderen Wildobstarten auch grossfrüchtige Edelsorten gezüchtet und selektioniert worden. Diese werden dann vegetativ, über Veredelung auf eine Unterlage vermehrt. Dieser Vorgang ist aufwändig und relativ teuer, was auch den relativ hohen Preis der veredelten Kornelkirschen rechtfertigt. Wildobststräucher von Cornus mas werden nur über Aussaat gewonnen; von Wildbeständen werden Früchte und Samen gesammelt und einfach ausgesät. Diese Vermehrungsart ist natürlich billiger, aber die Pflanzen sind dann auch alle leicht unterschiedlich und viel kleinfruchtiger als die Kultursorten. Wildsträucher tragen Früchte mit 1.5-2cm Länge, Edelsorten können bis zu 3cm grosse Früchte mit bis zu 5g Gewicht haben.

Kann man Kornelkirschen essen?

Selbstverständlich sind Kornelkirschen frisch und auch verarbeitet geniessbar und gut. Frisch sind vor allem die veredelten Kultursorten zu empfehlen, die süss-säuerlich schmecken und viel Fruchtfleisch aufweisen.

Wie gesund sind Kornelkirschen?

Kornelkirschen haben vor allem einen sehr hohen Vitamin C Gehalt, nämlich 70-120mg pro 100gr Fruchtgewicht. Das stärkt die Widerstandskräfte und hilft auch bei Erkältungen. Die roten Farbstoffe, die Anthocyan haben eine schützende antioxidative Wirkung, ebenso die vorhandenen Gerbstoffe. Seit dem Mittelalter wird der Kornelkirsche vor allem eine Wirkung gegen chronischen Durchfall, die Ruhr zugesprochen; sie soll stopfen und beruhigen. Die Hildegard-Medizin setzt Kornelkirsche als Mittel gegen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ein.

Woher kommt der Name Kornelkirsche?

Der Name stammt vom lateinischen Namen Cornus (mas), der schon in der Antike existierte. Und der wiederum verweist wohl auf lat. cornu, das Horn. Grund für diesen vermuteten sprachlichen Vergleich: Das Holz der Kornelkirsche ist sehr hart, genau wie das Horn.

Wie gross wird die Kornelkirsche?

Die Früchte der Kornelkirsche werden bis zu 3cm lang; das gilt allerdings nur für die veredelten Kultursorten, die Wildobststräucher tragen nur 1.5 bis 2cm grosse Früchte. Als Strauch wir die Kornelkirsche nach 10 Jahren ca. 300cm hoch.

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Kornelkirsche (1)

Frage 13.03.2020 gefällt mir gefällt mir (1) gefällt mir nicht gefällt mir nicht (0) Antwort schreiben
Kornelkirsche - welche Sorten in Höhenlage
Welche Ihrer Kornelkirschensorte eignet sich für Höhenlagen? Der Standort liegt an einem vollsonnigen Südhang auf 1600 m Höhe? Die Frosthärte der Pflanze allgemein dürfte wohl keine Rolle spielen, aber das Zeitfenster zwischen Blüte und Ernte ist natürlich eingeschränkter. Welche Sorte blüht nicht zu früh aber trägt Früchte vor Mitte oder Ende Sept (erster durchschnittlicher Frosttag)?
Antwort (1)