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Brokkoli Samen

Kaufberater Brokkoli Samen

Möchtest du Brokkoli Samen kaufen? Dann bist du hier im Lubera® Shop genau richtig. Brokkoli ist ein Gemüsekohl, von dem nur die Blütenknospen gegessen werden. Er ist ein Edelgemüse, dessen Geschmack hauptsächlich von seiner Frische abhängt und frischer als aus dem eigenen Garten bekommst du ihn nicht. Brokkoli (Brassica oleracea var. italica) ist eine südeuropäische Kulturform des Gemüsekohls. Die meisten Brokkoli-Sorten sind grün. Es gibt aber auch roten Brokkoli. Charakteristisch für diesen Kohl sind seine stark verdickten Blütenstiele, die zusammen mit den Knospen als Blütengemüse genutzt werden. Die ursprünglichen Formen haben mehrere, etwa 10 cm lange Stiele mit lockeren Blütenbüscheln. Sie sind als Spargelkohl oder Spearbrokkoli bekannt. Ihre zarten Stängel brauchst du bei der Zubereitung nur 4 bis 5  Minuten zu kochen, kannst sie aber nach der Ernte nur wenige Stunden lagern. Von einer Pflanze bekommst du etwa 120 bis 180 g Erntegut. 

Brokkoli Samen kaufen

Brokkoli Samen, Broccoli, Brassica oleracea var. italica, LuberaIm Lubera® Shop kannst du Saatgut für Brokkoli kaufen. Ausserdem bekommst du bei uns Saatgut für Brokkoli-Keimsprossen, die den gesundheitlichen Wert von gekochtem Brokkoli durch ihre eignen sekundären Inhaltsstoffe zusätzlich steigern. 

  • Der Brokkoli 'Marathon' F1 ist eine Standardsorte, die sich seit vielen Jahren im Erwerbsanbau bewährt hat. Er bildet eine kompakte, gewölbte, blaugrüne Knospe, die im Durchschnitt etwa 200 Gramm wiegt. Unter optimalen Bedingungen erreicht sie einen Durchmesser von 18 cm und kann bis zu 500 g schwer werden. Es handelt sich um eine mittelfrühe Sorte für den Sommeranbau. Die Pflanze ist widerstandsfähig gegen Falschen Mehltau und hat ein langes Erntefenster von 9 Tagen.
  • Beim samenfesten Brokkoli 'Calabrese natalino'  wiegt die lockere Hauptknospe 120 bis 200 g. Nachdem du sie geerntet hast, bilden sich in den folgenden Wochen kleinere Nebenknospen, die du nach und nach abernten kannst. Die langen Stiele kannst du schälen und mitessen. Die Jungpflanzen werden von Mai bis Anfang August mit einem Abstand von 40x50 cm gepflanzt. Erntezeit ist von Anfang Juli bis Mitte Oktober.
  • Brokkoli kann auch zur Anzucht von Keimsprossen oder Microgreens verwendet werden. Mit den Keimsprossen von Brokkoli 'Calabrese Natalino' hast du die Möglichkeit alle positiven Effekte von rohem und gekochtem Brokkoli in einem Gericht zu vereinigen. Die Keimsaat wird in Sprossenschalen ausgesät. Nach etwa 5 Tagen kannst du die Mikrogreens abschneiden und essen. Wenn du sie mit gekochtem Brokkoli kombinierst, verbessert sich die Aufnahme des krebs- und entzündungshemmenden Sulforaphan aus dem Kohl durch Enzyme in den Brokkolisprossen. Dazu sind die frischen Sprossen ein aromatisches Topping für alle grünen und gemischten Salate.

Die Blütenknospen entwickeln sich bereits im ersten Jahr. Frühe Sorten können 60 bis 65 Tage nach der Pflanzung geerntet werden. Als mittelfrüh gelten Varietäten, die innerhalb von 66 bis 75 Tagen erntereif sind und als mittelspät solche, die 76 bis 90 Tage bis zur Reife benötigen. Späte Brokkoli-Sorten haben eine Entwicklungszeit von mehr als drei Monaten. Winterbrokkoli braucht zur Blütenbildung einen Kältereiz. Er wird im Herbst gepflanzt und nach einer Kulturdauer von mehr als 200 Tagen, im März oder April geerntet.

Standort und Düngung

Brokkoli gehört zu den anspruchsvollsten Kohlkulturen. Er benötigt einen warmen, sandig-humosen, gut durchwurzelbaren, nährstoffreichen Boden mit guter Wasserversorgung. Der Boden-pH-Wert muss zwischen 6,5 und 7,5 liegen und darf keine Staunässe aufweisen, weil die das Risiko eines Kohlherniebefalls erhöht. Aus dem gleichen Grund sind Anbaupausen von 4 Jahren erforderlich.

Als Starkzehrer benötigt Brokkoli eine Startdüngung und bekommt zusätzlich vier Wochen nach der Pflanzung eine Kopfdüngung. Damit sich die Blume gut entwickelt, ist eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen (Molybdän) wichtig. Durch Kalkung wird ein pH-Wert im neutralen Bereich und die Versorgung mit Kalzium und Magnesium sichergestellt.  Ist der pH-Wert im Boden zu hoch, kann das zu einem Bormangel führen, der durch Flüssigdüngung ausgeglichen werden kann.

Brokkoli Samen aussäen

Die Aussaat erfolgt in Aussaatplatten oder kleinen Töpfen. Lege die Brokkoli Samen auf Aussaaterde und decke sie mit 0,5 bis 1 cm Substrat ab. Brokkoli Samen keimen bei 15 bis 20 °C innerhalb von 8 bis 14 Tagen. Für den Frühanbau werden die Samen von Januar bis März ausgesät. Die Pflanzung erfolgt 6 bis 8 Wochen später von Anfang März bis Anfang April und die Ernte ab Mitte Mai. Mit Vliesen schützt du die Jungpflanzen vor der Kälte in der Nacht. Wähle für die frühe Kultur kältetolerante Sorten, die keine genetische Neigung zur Herzlosigkeit haben. Für den Sommeranbau säst du etwa Mitte März bis Mitte Mai aus, pflanzt 4 bis 5 Wochen später Mitte April bis Mitte Juni und erntest deinen Brokkoli zwischen Ende Juni und Ende August. Für den Sommeranbau eignen sich nur hitzetolerante Sorten. Für die Herbsternte zwischen Anfang September und Mitte November musst du zwischen Ende Juni und Anfang August pflanzen. Brokkoli erträgt Fröste bis -6 °C.

Kultur von Brokkoli

Weil Brokkoli eine kurze Kulturdauer hat, kann er nach frühen Kulturen wie Salaten und Frühkartoffeln und vor Nachkulturen wie Endivien, Spinat oder Feldsalat angebaut werden. Er lässt sich gut in Fruchtfolgepläne und Mischkulturen einbeziehen. Winterharte Sprouting Broccoli oder Winterbrokkoli werden im August oder September ausgesät, auf dem Beet überwintert und erst im Februar oder März geerntet.

Die Aussaat erfolgt von März bis Juni in mehreren Sätzen. Achte darauf, dass die Sämlinge keinen Temperaturen unter 10 °C ausgesetzt werden. Zu niedrige Temperaturen können Herzlosigkeit auslösen. Bei diesem genetisch bedingten Anbauproblem bildet die Pflanze keinen Vegetationspunkt und darum auch keine Knospe. Säst du im Abstand von ein bis zwei Wochen aus, bekommst du deine gesamte Ernte nicht auf einmal. Der erleichtert die Verwertung. Etwa vier Wochen nach dem Säen kannst du die Jungpflanzen mit einem Abstand von 50 cm in der Reihe und einem Reihenabstand von 50 bis 60 cm ins Beet setzen. Durch eine Abdeckung mit Gemüseschutznetzen verhinderst du den Befall mit Schädlingen.

Hacke regelmässig zwischen den Pflanzen, um den Boden locker und unkrautfrei zu halten. Achte auf eine gleichmässige Wasserversorgung. Sie ist für das Wachstum und die Nährstoffaufnahme unverzichtbar.

Kulturprobleme, Krankheiten und Schädlinge

Wird der Strunk braun, ist das ein Zeichen für den Befall mit Falschem Mehltau oder Bormangel. Hohle Strünke und das Auftreten von Faulstellen in der Knospe werden durch Stickstoffüberdüngung begünstigt. Bei zu grosser sommerlicher Hitze wachsen Blätter in die Knospe oder es entwickeln sich unregelmässige Kronen mit gelben Stellen. Manche Sorten neigen bei zu kalter Anzucht (<10 °C) zur Herzlosigkeit und bilden keine Knospe. Der Effekt wird aber auch durch den Befall mit Kohldrehherzmücke ausgelöst. Die lässt sich durch Netze fernhalten. Entferne immer alle Erntereste vom Beet, um das Überwintern von Schädlingen und Pilzsporen zu verhindern.

Brokkoli-Ernte

Der richtige Erntezeitpunkt ist erreicht, wenn die Kopfoberfläche des Brokkolis mit voll entwickelten Blütenknospen bedeckt ist. Wenn die Blumen reif sind, müssen diese zeitnah geerntet werden. Der Zeitraum, mit dem idealen Erntezeitpunkt, umfasst nur wenige Tage. Wenn sich die Knospen aus dem Kopf strecken und beginnen sich zu öffnen, schmeckt der Kohl nicht mehr. Kontrolliere darum um den Erntezeitpunkt herum, deinen Brokkoli mehrmals in der Woche und ernte jede reife Blume sofort.

Nährwert von Brokkoli

Brokkoli enthält in relevanten Mengen Vitamin C, Vitamin K, Betacarotin, Vitamin B5, B2, B6 und Folsäure. Sein gesundheitlicher Wert steigt durch einen speziellen sekundären Inhaltsstoff, der eine entzündungs- und krebshemmende Wirkung hat, das Sulforaphan. Damit dieses vom menschlichen Körper verwertet werden kann, muss es durch das Enzym Myrosinase aufgeschlossen werden. Das Enzym ist im Kohl enthalten, wird beim Kochen aber zum grössten Teil durch Hitze zerstört. Kombinierst du gekochten Brokkoli mit 2 bis 3 Teelöffeln von frischen Brokkoli-Sprossen, kannst du deinem Körper diese wertvollen Inhaltsstoffe in ausreichender Menge zuführen und ihre positiven Effekte voll ausschöpfen. So wird Brokkoli zum Superfood.

FAQ - die wichtigsten Fragen und Antworten zu Brokkoli Samen
Wann werden Brokkoli Samen ausgesät?

Für die Frühkultur wird von Januar bis März ausgesät und Anfang März bis Anfang April gepflanzt. Spätere Aussaaten zwischen Mitte März und Mitte Mai werden von Mitte April bis Mitte Juni gepflanzt. Für den Herbstanbau ist die Aussaatzeit Mitte Mai bis Mitte Juni säen.

Mit welchem Abstand soll ich Brokkoli pflanzen?

Der Pflanzabstand bei Brokkoli beträgt in der Regel 50 x 50 cm, kann aber bei einigen Sorten auch grösser sein.  

Ist Brokkoli winterhart?

Im Herbst kann Brokkoli Frost bis etwa -6 °C ertragen, ohne Schaden zu nehmen. Spezielle Winterbrokkoli-Sorten überstehen auch Temperaturen bis -15 °C.

Wann kann ich Brokkoli ernten?

Brokkoli benötigt nach der Pflanzung 2 bis 3 Monate, um seine Blume auszubilden. Je nach Aussaatzeit und Pflanztermin liegt die Erntezeit zwischen Mitte Mai und Mitte November.

Was ist der Unterschied zwischen samenfesten Sorten und F1-Hybriden?

Bei samenfesten Sorten gehen aus einer Kreuzung zwischen zwei Exemplaren der gleichen Sorte oder aus einer Selbstbestäubung Nachkommen hervor, deren Eigenschaften, mit denen der Mutter identisch sind. F1-Hybriden sind Kreuzungen aus zwei verschiedenen Sorten. Sie vereinen die Eigenschaften ihrer Eltern. Ihre Nachkommen weisen zufällige Merkmalskombinationen der Ursprungssorten auf und unterscheiden sich von der F1-Hybride. Samenfeste Sorten können sortenrein nachgezogen werden, F1-Hybriden nicht.

Was ist Blütengemüse?

Beim Blütengemüse werden von einer Pflanze nur die Blüten oder Blütenknospen gegessen. Das bekannteste Blütengemüse ist die Artischocke. Ausserdem gehören Blumenkohl, Brokkoli, Romanesco und Kapern dazu. Von ihnen werden die Knospen geerntet. Bei Zucchini, Kapuzinerkresse, Holunder, Taglilien und anderen Pflanzen werden gelegentlich die Blüten als Gemüsebeilage oder Salat genutzt.

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