Geissbart (2 Artikel)

GeissbartMit seinen dekorativen Blütenrispen und beeindruckenden Horsten sieht der Geissbart einfach hinreissend aus. Ob im eher schattigen Staudenbeet, im Waldgarten oder am Gartenteich: Die pflegeleichte Staude lässt sich überall in Szene setzen.

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Aruncus aethusifolius
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ab ¤ 3,83/Pfl. Aruncus aethusifolius Zwerg-Geißbart: Zierlicher Zwerg-Geißbart mit fein geschlitztem Laub und langer Blütezeit
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Aruncus dioicus
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¤ 4,45 Aruncus dioicus Wald-Geißbart
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Geissbart, Aruncus dioicus, Wald-GeißbartDer Wald-Geissbart ist eine stattliche, heimische Pflanze, die bei uns in Mittelgebirgen sowie im Hochgebirge in frischen bis feuchten Laub- und Laubmischwäldern zu finden ist. Er ist die ideale Besetzung für schattige Wildstaudenbepflanzungen, wo seine grossen, fluffigen Blütenrispen wunderbar zur Geltung kommen. Auch der kompakt bleibende Zwerg-Geissbart hat einiges zu bieten: Aus dem farnartigen,dichten Blattkleid, das im Herbst sich mit einer spekakulären roten Färbung verabschiedet, erhebt sich ein weisser, fedrig-getupfter Blütenstand. Die Art ist im Himalaya, in Bergregionen Zentral- und Ost-Chinas und sogar in Japan wild anzutreffen. Häufig gedeiht sie an halbschattigen Berghängen. Obwohl man es nicht sofort vermuten würde: Beide Vertreter gehören zu den Rosengewächsen.

Vorteile des Geissbarts

  • winterharte, anpassungsfähige Staude
  • auffällige, weisse Blütenstände
  • bildet ansehnliche Horste
  • adrettes Laub und schöne Herbstfärbung
  • toller Strukturbildner im Beet (Wald-Geissbart)
  • insektenfreundlich
  • schneckenunempfindlich
  • kübelgeeignet

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Ein Geissbart ist nicht nur eine Bereicherung für schattige Ecken: Die pflegeleichte Staude lässt im Garten vielseitig verwenden und macht auch in Pflanzgefässen eine gute Figur. 

  • Der Wald-Geissbart (Aruncus dioicus) ist eine sommergrüne, horstige Staude, die eine Höhe von bis zu 2 Metern erreichen kann. Mit der Zeit bildet die Art imposante, langlebige Horste.
  • Der kleinere Bruder der heimischen Ursprungsart ist der aparte Zwerg-Geissbart (Aruncus aethusifolius). Er erreicht Wuchshöhen von 30 bis 40 Zentimetern und lässt sich auch gerne auf einen sonnigeren Standort ein. Durch seinen dichten Wuchs kommt er auch mit bodendeckenden Qualitäten daher.

Verwendung im Garten

Der Wald-Geissbart lässt sich in einem naturnahen Garten zusammen mit anderen Wildstauden schön in Szene setzen. Seine imposante Gestalt wirkt insbesondere in der Alleinstellung auf einer grösseren Fläche oder am Gehölzrand. Aber auch im hinteren Staudenbeet entsteht mit ihm ein schöner Blickfang. Grundsätzlich belebt die Staude schattigere, frische bis feuchte Lagen, zum Beispiel im Waldgarten und im Schatten von Mauern und Wänden. Dort sorgt sie zusammen mit der Frühlings-Platterbse (Lathyrus vernus), dem Waldmeister (Galium odoratum) und dem Quirlblättrigen Salomonssiegel (Polygonatum verticillatum) für ein ansprechendes Bild. Der Echte Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) und die Behaarte Hainsimse (Luzula pilosa) unterstreichen ebenfalls das Ambiente. Die langen Blütenrispen sehen zudem in der Vase bezaubernd aus.

Der zierlichere Zwerg-Geissbart eignet sich für lichtärmere Partien des Steingartens und Schattenflächen an Mauern und Gebäuden. Schöne Pflanzpartner sind zum Beispiel das Pfauenradfarn (Adiantum pedatum) oder wintergrüne Farne wie der Tüpfelfarn (Polypodium vulgare). Auch mit der Japansegge (Carex morrowii) ergeben sich stimmige Kompositionen.

Tipp: Karl Foersters gestalterischer Ansatz von "Harfe und Pauke" lässt sich mit Aruncus wunderbar umsetzen. In der Kombination mit grossblättrigen Blattschmuckstauden wie etwa Hosta, kommen das fiederteilige Laub des Geissbarts sehr schön zur Geltung.

Verwendung in der Küche 

Die jungen Triebe von kräftigen Exemplaren des Wald-Geissbarts können im Frühjahr geerntet werden (so genannter "Wildspargel"). Sie sind zum Beispiel als Bestandteil einer Suppe sehr delikat und können generell wie Spargel verwendet werden. In gedünsteter Form geben sie daher auch eine gute Beilage ab. Die Blätter sind ebenfalls essbar, enthalten aber eine geringe Menge an Blausäure, weslhalb keine grösseren Mengen verspeist werden sollten.

Standort und Boden

Der Wald-Geissbart schätzt den luftfeuchten Halbschatten oder Schatten. Ist der Boden ausreichend feucht, kann man den Geissbart aber getrost auch ein sonnigeres Plätzchen zuweisen. Der anspruchslose Vertreter kommt beinahe auf jedem Gartenboden zurecht. Auf einem humusreichen, lehmigen und nährstoffreichen Boden, der zudem basisch und kalkarm ist, fühlt er sich jedoch besonders wohl.

Der Zwerg-Geissbart gedeiht gerne auf humosem, schwach alkalischem bis saurem, kalkarmem Boden. Vorübergehende Trockenheit kann er meistens leicht wegstecken - er fühlt sich aber, wie sein grosser Bruder, auf einem dauerhaft frischen Boden besonders wohl.

Pflanzung

Ein Geissbart kommt in der Alleinstellung sowie in der Gruppe sehr gut zur Geltung. Da insbesondere der Wald-Geissbart einen grösseren Platzbedarf hat,  ist ein Abstand von einem Meter zu Nachbarpflanzen empfehlenswert. Die Faustregel: Ein Exemplar pro Quadratmeter sorgt mit der Zeit für ein geschlossenes Bild.

An einem sonnigen Ort sollten Sie die junge Pflanze länger ausreichend bewässern, damit sie sich mit ihrem tief reichenden Wurzelwerk im Boden gut etablieren kann.

Pflege

Das Rosengewächs erweist sich als sehr pflegeleicht. Allerdings schätzt es eine gute Wasserversorgung. Daher sollten Sie die Staude vor allem in einem heissen Sommer regelmässig wässern. Bringen Sie im Herbst und Frühjahr zudem etwas Kompost aus. Auf diese Weise erhält die Pflanze die benötigten Nährstoffe.

Schneiden Sie im Frühjahr - vor dem Neuaustrieb - abgestorbenen Pflanzenteile bodennah zurück. Wer die  Selbstaussaat unterbinden möchte, kann die Blütenstände bereits nach dem Abblühen entfernen.

Teilen und vermehren

Ein Geissbart muss nicht - wie viele andere Stauden - durch eine Teilung verjüngt werden. Durch sein Rhizom, aus dem immer neue Triebe spriessen, wird der Waldgeissbart mit der Zeit immer prächtiger. Erscheint die Pflanze zu ausladend, kann jedoch getrost zum Spaten gegriffen werden. Auf diese Weise findet auch die Vermehrung statt. Ist die Basis der Staude allerdings einmal verholzt, kann das Teilen und Ausgraben zu einem Kraftakt werden.

Der Wald-Geissbart ist übrigens ein typischer Kaltkeimer. Wer die Pflanze über Samen vermehren möchte, sollte diese also bereits im Herbst in die Erde bringen.

FAQ - Häufige Fragen zum Geissbart
Wann blüht der Geissbart?

Die weissen Blütenrispen des Wald-Geissbarts erscheinen zwischen Juni und Juli. Von Mai bis Juni ist die Blütezeit Zwerg-Geissbarts.

Wann schneidet man den Geissbart?

Im Frühjahr können Sie die oberflächlich abgestorbenen Pflanzenteile bodennah zurückschneiden.

Ist der Geissbart giftig?

Der Geissbart ist nur bei der Verwendung in der Küche in grossen Mengen leicht giftig. Die Blätter des Wald-Geissbarts enthalten Blausäureglykoside.

Wann sollte man Geissbart pflanzen?

Der ideale Pflanzzeit ist der frühe Herbst. Die Staude kann aber auch im Frühjahr und Sommer gepflanzt werden, wenn die Wasserversorgung sichergestellt ist.

Was ist der ideale Standort für den Geissbart?

Ein Geissbart wächst fast an jedem Standort. Besonders prächtig entwickelt sich die Pflanze aber an schattigen bis halbschattigen Plätzen.

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