Ranunculus (3 Artikel)

RanunculusDie hübschen, schalenförmigen Blüten des Scharfen Hahnenfusses, der auf Wiesen zu finden ist und im Volksmund auch Butterblume genannt wird, sind dem Hobbygärtner meistens wohlbekannt. Dabei gibt es in der Gattung Ranunculus auch viele gartentaugliche Vertreter, die bei uns als Stauden gepflanzt werden.

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Ranunculus acris 'Multiplex'
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ab ¤ 3,96/Pfl. Ranunculus acris 'Multiplex' Gefülltblühender Scharfer Hahnenfuß
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1 Pflanze im 0,5 lt. Vierecktopf ¤ 4,41
statt ¤ 4,59
4 Pflanzen im 0,5 lt. Vierecktopf ¤ 16,70
statt ¤ 18,36
8 Pflanzen im 0,5 lt. Vierecktopf ¤ 31,68
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Ranunculus lingua
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ab ¤ 3,53/Pfl. Ranunculus lingua Zungen-Hahnenfuß
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Ranunculus flammula
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ab ¤ 3,53/Pfl. Ranunculus flammula Brennender Hahnenfuß
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Weitere Informationen über Ranunculus - Hahnenfuss

Ob auf Freiflächen mit Wildstaudencharakter oder am Teichrand: Ein Hahnenfuss ist vielseitig verwendbar, sofern er einen frischen bis feuchten Boden vorfindet und ausreichend Sonne erhält. Er ist in der Regel absolut pflegeleicht und übersteht auch kalte Winter klaglos.

Es müssen nicht unbedingt einfache Blüten sein - selbst pomponartige sind im Sortiment zu finden. Der Gefüllte Hahnenfuss 'Multiplex' ist daher eine besonders attraktive Variation der einheimischen Wiesenpflanze. Seine goldgelben Blüten, die stark an die einjährig kultivierten Ranunkeln erinnern, verzieren Beete aller Art. Eine grossartige Optik ergibt sich, wenn er in kleinen Gruppen gepflanzt wird. Auch als Schnittblume ist er sehr dekorativ.

 

Dekorative Staude für den Naturgarten und Wasserrand

Viele Vertreter der Gattung Ranunculus sind als Land-, Sumpf- und Wasserpflanzen verwendbar. Eine Schwertlilie, Kalmus oder Igelkolben sind schöne Pflanzpartner im Teichbereich. Diese Arten eignen sich bestens für eine Randgestaltung von Gartenteichen:

  • Der Brennende Hahnenfuss (Ranunculus flammula), ebenfalls eine heimische Wildstaude, ist ein bezaubernder Begleiter von kleinen Gewässern. Mit seiner aufrechten Silhouette erreicht er etwa 50 Zentimeter in der Höhe. R. flammula ist ein schöner Dauerblüher, der sich im Sommer mit unzähligen, gelben Blüten schmückt. Die Art kann bis zu einer Wassertiefe von 10 Zentimetern gepflanzt werden. Interessanterweise hängt ihre Wuchsform vom Wasserstand ab: Es gibt eine Landform, eine Schwimmblattform und eine Unterwasserform. Feuchtbiotope, die manchmal überschwemmt werden, bilden ideale Bedingungen für die Pflanze. Der Brennende Hahnenfuss bildet keine Ausläufer.
  • Der Zungen-Hahnenfuss (Ranunculus lingua) kann einen Meter hoch werden und hat grössere Blüten als Ranunculus flammula. Diese Pflanze ist im Sumpfbereich bestens aufgehoben, wächst aber auch bis 30 Zentimeter Wassertiefe. Wissen sollte man, dass Ranunculus lingua eine stark wüchsige Art mit einem hohen Nährstoffbedarf ist. Sie eignet sich sehr gut für Repositionszwecke und kann das Aufkommen einer Algenblüte verhindern. Da sich die Pflanze über lange Rhizome rasch ausbreitet, ist sie nur für grössere Teiche empfehlensweirt - Pflanzkörbe sind grundsätzlich von Vorteil. Der Zungen-Hahnenfuss ist wintergrün.

Wissenswertes über den Hahnenfuss (Ranunculus)

Die Gattung Ranunculus gehört zur grossen Familie der Hahnenfussgewächse.

Ranunculus bedeutet im Lateinischen „Fröschlein“. Der Grund ist dabei nicht ganz eindeutig. Viele Arten sind an feuchten Standorten (mit Fröschen) zu finden, die kaulquappenförmigen Früchte könnten ebenfalls die Namensgebung bestimmt haben. Den Namen Hahnenfuss tragen die Stauden aufgrund ihrer ungewöhnlichen Blattform, die durch ihre fünf- bis siebenfache Teilung tatsächlich an einen Tierfuss erinnern (Ausnahme: der Zungen-Hahnenfuss hat schmale, lanzettförmige Blätter).

Der Zungen-Hahnenfuss und der Brennende Hahnenfuss sind in Mitteleuropa in der Röhrichtzone stehender Gewässer zu finden, aber auch in Flachmooren und Sümpfen. Der Scharfe Hahnenfuss kommt ebenfalls in Mitteleuropa sehr häufig vor und ist vor allem auf Fettwiesen anzutreffen.

Standort und Boden

Der Standort für Ranunculus sollte sonnig bis halbschattig sein. Ranunculus acris gedeiht am liebsten auf nährstoff- und stickstoffreichen Lehmböden, die feucht, aber nicht unbedingt nass sein sollten. Der Zungen-Hahnenfuss und der Brennende Hahnenfuss mögen einen nährstoffreichen, humushaltigen Lehmboden, der auch unter Wasser liegen kann. Ranunculus flammula ist kalkmeidend - der pH-Wert des Bodens sollte unter 7 liegen.

Pflanzung

Pflanzen für feuchtere Standorte sollten nicht zu spät im Jahr gepflanzt werden (bis September). So können diese noch gut anwurzeln. Bei einer sehr späten Pflanzung kann es im Winter zu Ausfällen kommen.

  • Damit sich die einzelnen Exemplare optimal entwickeln, sollten Sie bei 'Mulitplex' einen Abstand von 45 Zentimetern einhalten. Auf einen Quadratmeter kommen etwa sechs Pflanzen.
  • Pflanzen Sie den Zungen-Hahnenfuss in kleinen Gruppen mit etwa fünf bis sieben Pflanzen pro Quadratmeter. Ein Pflanzkorb ist anzuraten, da Sie so den Ausbreitungsdrang unter Kontrolle halten können.
  • Beim Brennenden Hahnenfuss finden etwa 10 Exemplare auf einem Quadratmeter Platz, ein Pflanzabstand von circa 30 Zentimetern ist ratsam.

Pflege

Der Boden sollte niemals austrocknen - giessen Sie also reichlich. Ein Mulchen rund um die Pflanzen hält den Boden im Beet länger feucht und sorgt für eine gute Nährstoffzufuhr. Verwenden Sie im Frühling zusätzlich einen Langzeitdünger.

Da der Zungen-Hahnenfuss zum Wuchern neigen kann, ist es im Winter ratsam, die Pflanze weitläufig zurückzuschneiden. Der Brennende Hahnenfuss bildet hingegen keine Ausläufer und muss somit nicht ausgelichtet werden.

Vermehrung

Als Gartenteichpflanze kann man den Hahnenfuss mit Hilfe der Samen oder durch Teilung vegetativ vermehren. Die reifen Samen werden im Herbst (er ist ein Kaltkeimer) ausgebracht. Dann keimen sie im nächsten Frühjahr mit den ansteigenden Boden- und Lufttemperaturen.Teilen Sie die Pflanze am besten im Frühjahr.
Auch für die Vitalität der Pflanzen können Sie alle 2-3 Jahre teilen. Entfernen Sie dabei schwache Wurzeln und Triebe.

Achtung: Ein Hahnenfuss ist giftig

Stets sollte beachtet werden, dass beim Umgang mit Ranunculus feste Gartenhandschuhe getragen werden, denn die Pflanzenteile sind giftig. Alle Arten enthalten das giftige Protoanemonin. Bei Hautkontakt kann der Pflanzensaft zu Hautausschlag, Juckreiz und Rötung führen. Erreicht er die inneren Schleimhäute kann es zu krampfartigem Erbrechen bis zu einer Lähmung kommen.
Der Brennende Hahnenfuss weist von allen einheimischen Ranuculus-Arten die höchsten Konzentrationen auf.

FAQ - Häufige Fragen zum Hahnenfuss - Ranunculus
Welcher Hahnenfuss (Ranunculus) neigt zum Wuchern?

Der Gefüllte Hahnenfuss, Ranunculus acris 'Multiplex', gedeiht horstig und bildet keine Ausläufer. Auch der Brennende Hahnenfuss (R. flammula) bildet keine Ausläufer. Auf nährstoffreichem Boden entwickelt der Zungen-Hahnenfuss (R. lingua) hingegen ein üppiges Wachstum mit sehr langen Rhizomen. In kleinen Teichen sollte man deshalb das Wachstum unter Kontrolle halten, z. B. durch die Verwendung von Pflanzkörben.

Ist Ranunculus mehrjährig?

Der Asiatische Hahnenfuss, auch Ranunkel genannt, ist zwar eine mehrjährige Staude, er wird aber meist nur einjährig kultiviert, da er nicht winterhart ist. Die Pflanzen können jedoch im Herbst zum Überwintern aus dem Boden geholt werden. Andere Ranunculus-Arten sind bei uns heimisch (Scharfer, Brennender, Zungen-Hahnenfuss) und überstehen somit tiefe Temperaturen problemlos.

Ist Ranunculus giftig?

Ja, alle Hahnenfuss-Arten (auch die Ranunkeln), die im Garten verwendet werden, sind giftg. Der Pflanzensaft führt zu Hautreizungen. Bei Kontakt mit den inneren Schleimhäuten kann es zu krampfartigem Erbrechen oder einer Lähmung kommen. Handschuhe sind also beim Berühren der Pflanzen ein Muss!

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Ranunculus - Hahnenfuss (0)

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