Iris pseudacorus
Sumpfiris
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40cm - 60cm breit
Blütezeitbereich: Mai bis Juni
Höhe: 80–120 cm
Lichtverhältnisse: sonnig bis halbschattig
Blattform: schwertförmig, aufrecht
Blattfarbe: frisch- bis blaugrün
Pflanzabstand: 50–70 cm
Winterhärtezone: 3–9
Verwendung für: Teichrand, Feuchtbeet, Bachlauf, Sumpfgarten, Naturgarten
Besonderheiten: heimische Art, stark wachsend, verträgt zeitweise Überflutung
Familie: Iridaceae (Schwertliliengewächse)
Geselligkeit: gesellig, bildet mit der Zeit grössere Bestände
Beschreibung
Iris pseudacorus, die Gelbe Schwertlilie, ist eine imposante, heimische Staude, die vor allem durch ihre leuchtend gelben Blüten und ihr kraftvolles Erscheinungsbild besticht. Sie gehört zu den bekanntesten und wichtigsten Pflanzen für feuchte Standorte und ist aus naturnahen Gärten, Teichrändern und Uferzonen kaum wegzudenken. Ihre grossen, typischen Schwertlilienblüten erscheinen im späten Frühjahr und setzen mit ihrer intensiven Farbe starke Akzente im Gartenbild. Die Blüten sind nicht nur dekorativ, sondern auch eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten.
Die Pflanze bildet kräftige, aufrechte Horste aus langen, schwertförmigen Blättern, die auch nach der Blüte eine starke strukturgebende Wirkung haben. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 120 Zentimetern eignet sich Iris pseudacorus hervorragend als Hintergrundpflanze oder als markanter Solitär an Gewässerrändern. Besonders charakteristisch ist ihre Anpassungsfähigkeit an sehr feuchte Böden – selbst zeitweise Überflutung wird problemlos toleriert. Dadurch ist sie eine ideale Wahl für Teichufer, Gräben oder sumpfige Gartenbereiche, in denen viele andere Stauden nicht dauerhaft gedeihen.
In Bezug auf die Standortansprüche zeigt sich die Gelbe Schwertlilie äusserst genügsam. Sie bevorzugt sonnige bis halbschattige Lagen und humose, nährstoffreiche Böden mit dauerhaft hoher Feuchtigkeit. Einmal etabliert, ist sie sehr langlebig, pflegeleicht und ausgesprochen winterhart. In günstigen Bedingungen kann sie sich durch Rhizome kräftig ausbreiten und grössere Bestände bilden, weshalb ihr ausreichend Platz eingeräumt werden sollte. In naturnahen Anlagen ist diese Eigenschaft erwünscht, in kleineren Gärten kann jedoch gelegentlich eine Begrenzung sinnvoll sein.
Neben ihrer hohen Zierwirkung erfüllt Iris pseudacorus auch ökologische Funktionen. Sie trägt zur Stabilisierung von Uferzonen bei und verbessert durch ihr dichtes Wurzelwerk die Wasserqualität, indem sie Nährstoffe bindet. Als heimische Pflanze fügt sie sich harmonisch in natürliche Pflanzengesellschaften ein und unterstützt die lokale Tierwelt. Insgesamt ist sie eine äusserst wertvolle Staude für alle Gärten, in denen Feuchtigkeit nicht als Problem, sondern als Gestaltungschance verstanden wird.
Gute Pflanzpartner
Caltha palustris (Sumpfdotterblume): Früh blühend und ebenfalls heimisch, sorgt sie bereits im zeitigen Frühjahr für Farbe am Teichrand.
Lythrum salicaria (Blutweiderich): Mit seinen purpurrosa Blüten setzt er im Sommer einen farblichen Kontrast zur gelben Iris.
Carex elata (Hohe Segge): Das strukturstarke Gras ergänzt die aufrechte Form der Schwertlilie ideal und wirkt ganzjährig attraktiv.
Filipendula ulmaria (Echtes Mädesüss): Duftende Blüten und ähnliche Standortansprüche machen es zu einem harmonischen Begleiter in Feuchtbeeten.
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