Gladiolen kaufen
Gärtnerwissen Gladiolen
Im Lubera® Shop kannst du Gladiolen kaufen. Sie zählen zu den klassischen Sommerblumen und sind seit Generationen aus unseren Gärten nicht wegzudenken. Mit ihren aufrechten, reich besetzten Blütenähren, der klaren Formensprache und der grossen Farbvielfalt setzen sie markante vertikale Akzente – im Staudenbeet, im Bauerngarten ebenso wie in modernen Pflanzungen. Gleichzeitig gehören sie zu den beliebtesten Schnittblumen, da ihre Blüten in der Vase lange haltbar sind und sich vielseitig arrangieren lassen.
Je nach Art und Sorte unterscheiden sich Gladiolen deutlich in Wuchshöhe, Blütengrösse und Winterhärte. Neben den grossblumigen Zuchtformen, die im Frühjahr gepflanzt werden und deren Knollen im Herbst ausgegraben und frostfrei überwintert werden müssen, gibt es auch robuste, winterharte Arten. Diese können selbst mitteleuropäische Winter im Boden überstehen und sich dauerhaft im Garten etablieren.
Inhaltsverzeichnis
- Warum du Gladiolen kaufen und pflanzen solltest
- Botanik und Geschichte
- Unsere Favoriten: Besonders schöne Sorten von Gladiolen kaufen
- Nicht winterharte Gladiolen kaufen
- Winterharte Gladiolen kaufen
- Der perfekte Standort
- Bodenvorbereitung – der Schlüssel zur Winterhärte der winterharten Gladiolen
- Gladiolen pflanzen
- Pflege
- Was nach der Blüte zu tun ist
- Einfacher Winterschutz für winterharte Gladiolen
- Die 5 wichtigsten Tipps zur Kultur von Gladiolen
Warum du Gladiolen kaufen und pflanzen solltest
Gladiolen sind vielseitige Sommerblumen, die Struktur, Höhe und Farbe in den Garten bringen. Sie lassen sich sowohl klassisch als auch modern einsetzen und bieten durch ihre Sortenvielfalt Lösungen für unterschiedlichste Standorte. Von imposanten Beetpflanzen bis zu filigranen Wildarten decken sie ein breites gestalterisches Spektrum ab.
- Starke vertikale Wirkung: Gladiolen bringen Höhe und klare Linien in Beete und Pflanzungen.
- Grosse Sortenvielfalt: Von grossblumigen Hybriden bis zu winterharten Wild- und Zwergformen.
- Attraktive Schnittblumen: Die Blütenähren sind langlebig und vielseitig kombinierbar.
- Geeignet für viele Gartenstile: Vom Bauerngarten bis zur modernen Staudenpflanzung.
- Mehrjährige Freude möglich: Winterharte Arten können dauerhaft im Garten bleiben, andere lassen sich problemlos überwintern.
Botanik und Geschichte
Die Gattung Gladiolus gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) und umfasst mehr als 250 Arten. Ihr botanischer Name leitet sich vom lateinischen gladius („Schwert“) ab und verweist auf die charakteristischen, schmalen und spitz zulaufenden Blätter.
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Gladiolen reicht von Südafrika über den Mittelmeerraum bis nach Vorderasien. Besonders Südafrika gilt als Zentrum der Artenvielfalt. Bereits in der Antike waren Gladiolen bekannt, spielten jedoch zunächst eher als Wildpflanzen eine Rolle. Ihre Bedeutung als Zierpflanze wuchs erst im 18. und 19. Jahrhundert, als europäische Pflanzenjäger zahlreiche Arten nach Europa brachten.
Durch gezielte Kreuzungen entstanden im 19. Jahrhundert die ersten grossblumigen Hybridgladiolen, die rasch an Beliebtheit gewannen. Parallel dazu blieben kleinere Wildarten und Zwerggladiolen in naturnahen Gärten erhalten. Diese historische Entwicklung erklärt, warum Gladiolen heute sowohl im klassischen Bauerngarten als auch in modernen Staudenpflanzungen ihren Platz haben.
Unsere Favoriten: Besonders schöne Sorten von Gladiolen kaufen
Nicht winterharte Gladiolen kaufen
Gladiolus grootbloemig Mix: Der grossblumige Gladiolen-Mix vereint klassische Hybridsorten mit grossen, auffälligen Blüten in einem breiten Farbspektrum. Die kräftigen Blütenähren erreichen Höhen von bis zu 120 cm und eignen sich ideal als Blickfang im Beet oder für den Schnitt. Durch die Mischung entsteht ein lebendiges, sommerliches Gesamtbild mit hoher Fernwirkung.
Gladiolus callianthus 'Murielae': Diese elegante Duftgladiole besticht durch ihre cremeweisen Blüten mit dunkel purpurnem Schlund und einem intensiven, angenehmen Duft. Sie wirkt feiner und natürlicher als grossblumige Sorten und eignet sich hervorragend für halbschattige, geschützte Standorte. Besonders abends entfaltet sie ihren Duft und bringt eine ruhige, elegante Note in den Garten.
Gladiolus nanus Mix: Zwerggladiolen sind deutlich kompakter und bleiben meist unter 60 cm Höhe. Ihre kleineren, filigranen Blüten wirken natürlicher und sind weniger windanfällig. Sie eignen sich ideal für Beetränder, kleinere Gärten und Kübelpflanzungen und lassen sich gut mit Stauden kombinieren.
Winterharte Gladiolen kaufen
Byzantinische Wildgladiole (Gladiolus communis ssp. byzantinus): Diese robuste Art gehört zu den winterharten Gladiolen und ist besonders für naturnahe Pflanzungen geeignet. Die leuchtend purpurroten Blüten erscheinen zuverlässig jedes Jahr und bringen Farbe in Staudenbeete und Wildgärten. Sie ist langlebig, pflegeleicht und verwildert mit der Zeit leicht.
Zwerg-Gladiole 'Albus': 'Albus' überzeugt durch schlichte, reinweisse Blüten und einen kompakten Wuchs. Die Sorte wirkt ruhig und elegant und eignet sich hervorragend für helle, strukturierte Pflanzungen. Besonders in Kombination mit Gräsern oder pastellfarbenen Stauden entfaltet sie ihre volle Wirkung.
Der perfekte Standort
Gladiolen bevorzugen einen sonnigen, warmen Standort. Mindestens sechs Stunden direkte Sonne pro Tag fördern kräftige Blütenstiele und eine intensive Farbentwicklung. Halbschattige Lagen werden von einigen Arten toleriert, führen jedoch oft zu schwächerem Wuchs.
Der Boden sollte locker, durchlässig und nährstoffreich sein. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie schnell zu Knollenfäule führen kann. Schwere Böden lassen sich durch Sand oder feinen Kies verbessern. Ein windgeschützter Platz ist vor allem für hohe Sorten von Vorteil, da starke Böen die langen Blütenstiele knicken können.
Bodenvorbereitung – der Schlüssel zur Winterhärte der winterharten Gladiolen
Der grösste Feind winterharter Gladiolen ist nicht der Frost allein, sondern anhaltende Winternässe. Staunasse, verdichtete Böden begünstigen Knollen- und Stängelfäule und sollten unbedingt vermieden werden.
Der Pflanzplatz sollte daher gut drainiert sein und nicht zu den nassesten Bereichen des Gartens gehören. Vor der Pflanzung wird der Boden tiefgründig gelockert, sodass überschüssiges Wasser auch unterhalb der Knollen rasch versickern kann.
Bei schweren oder lehmigen Böden empfiehlt es sich, im unteren Bereich Sand einzuarbeiten. In den meisten Fällen genügt jedoch das Auflockern der Erde und das Beimischen von reifem Kompost oder hochwertiger Pflanzerde, um ideale Bedingungen zu schaffen.
Gladiolen pflanzen
Im Frühjahr kannst du nicht winterharte Gladiolen kaufen, ihre Pflanzzeit beginnt im April, sobald der Boden frostfrei ist, und reicht bis in den Mai. In kühleren Regionen empfiehlt es sich, bis nach den Eisheiligen zu warten. Winterharte Gladiolen werden im Herbst gepflanzt, idealerweise von September bis Oktober, solange der Boden noch frostfrei und gut bearbeitbar ist. Der November kann je nach Witterung bereits sehr nass sein, was für Blumenzwiebeln ungünstig ist. Daher gelten September und Oktober als die zuverlässigsten Pflanzmonate.
- Pflanztiefe: etwa 10–12 cm
- Pflanzabstand: 15–20 cm
- Ausrichtung: Die Spitze der Knolle zeigt nach oben
Für eine verlängerte Blütezeit können die Knollen in mehreren Etappen im Abstand von zwei bis drei Wochen gepflanzt werden. In schweren Böden ist eine dünne Drainageschicht aus Sand im Pflanzloch empfehlenswert. Nach dem Pflanzen wird gut angegossen.
Pflege
Nach dem Gladiolen kaufen und pflanzen benötigen sie während der Wachstums- und Blütezeit eine ausreichende Wasserversorgung, insbesondere bei längeren Trockenperioden. Der Boden sollte gleichmässig feucht, aber niemals nass sein. Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt oder Kompost hilft, die Feuchtigkeit zu halten und Unkraut zu unterdrücken.
Gedüngt wird massvoll: Eine Grunddüngung mit Kompost oder Langzeitdünger (Frutilizer® Volldünger Plus) zum Austrieb ist meist ausreichend. Hohe Sorten können bei Bedarf mit Stäben gestützt werden. Verblühte Blütenstände werden entfernt, das Laub bleibt jedoch stehen, bis es von selbst einzieht – nur so kann die Knolle ausreichend Reserven für das nächste Jahr einlagern.
Was nach der Blüte zu tun ist
Nach der Blüte werden – wie bei grossblumigen Gladiolen – die verblühten Blütenstängel abgeschnitten. Das Laub bleibt jedoch unbedingt stehen, bis es vollständig eingezogen und vertrocknet ist. In dieser Phase lagert die Pflanze Reservestoffe in der Knolle ein, die für die Blüte im kommenden Jahr entscheidend sind.
Einfacher Winterschutz für winterharte Gladiolen
Zwerggladiolen profitieren in den meisten Regionen von einem leichten Winterschutz. Eine Abdeckung aus lockerem Laub, ergänzt durch einige Tannenzweige oder Reisig, schützt die Knollen zuverlässig vor langanhaltenden Frösten.
Nicht nur die Tiefe, sondern vor allem die Dauer der Frostperiode ist entscheidend. Da Winter wechselhaft sein können, ist ein vorsorglicher Schutz sinnvoll. In sehr rauen Lagen können die Knollen alternativ im Herbst ausgegraben, trocken und frostfrei gelagert und im Frühjahr erneut gepflanzt werden.
Die 5 wichtigsten Tipps zur Kultur von Gladiolen
- Den richtigen Pflanzzeitpunkt wählen
Nicht winterharte Gladiolen werden im Frühjahr gepflanzt, winterharte Sorten im Herbst – jeweils nur in frostfreiem Boden. - Staunässe konsequent vermeiden
Durchlässiger Boden ist entscheidend, da zu viel Nässe schnell zu Knollenfäule führt. - Ausreichend Sonne einplanen
Ein sonniger Standort sorgt für stabile Blütenstiele und intensive Farben. - Nach der Blüte das Laub stehen lassen
Nur wenn das Laub vollständig einziehen darf, kann die Knolle genügend Reserven für das nächste Jahr bilden. - Winterschutz situationsabhängig einsetzen
Winterharte Gladiolen profitieren in rauen Lagen von einer leichten Abdeckung; empfindliche Sorten werden ausgegraben und frostfrei gelagert.
Nicht winterharte Sorten werden von April bis Mai gepflanzt, sobald der Boden frostfrei ist. Winterharte Gladiolen setzt man idealerweise im September oder Oktober in die Erde.
Das kommt auf die Sorte drauf an. Viele Zwerg-Gladiolen vertragen nur wenige Minusgrade, manche sogar nur Temperaturen um den Nullpunkt. Empfindliche Sorten sollten also im Herbst ausgegraben und trocken und frostfrei gelagert werden, bevor sie im April/Mai wieder in den Garten gesetzt werden.
Sie benötigen einen warmen, sonnigen Platz mit mindestens sechs Stunden direktem Sonnenlicht pro Tag. Der Boden sollte dabei locker, nährstoffreich und vor allem gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden.
Man kann die Knollen in mehreren Etappen im Abstand von zwei bis drei Wochen pflanzen. Dadurch blühen die Pflanzen zeitversetzt und verschönern den Garten über einen längeren Zeitraum.
Die Knollen werden etwa 10–12 cm tief gepflanzt, wobei die Spitze nach oben zeigen muss. Zwischen den einzelnen Pflanzen sollte ein Abstand von 15–20 cm eingehalten werden.
Das ist unterschiedlich. Reine Wildgladiolen wie die winterharte Byzantinische Wildgladiole vertragen bis zu -17 C, das aber nicht Monate am Stück, sondern nur kurzfristig. Zwerg-Gladiolen sind etwas empfindlicher, weil sie schon züchterisch beeinflusst sind. Einige Sorten vertragen nur wenige Minusgrade, so dass sie auf alle Fälle einen Winterschutz benötigen.
Das kommt auf die Winterhärtezone drauf an, die meist auf der Verpackung abgebildet ist. Und auf den jeweiligen Winter natürlich. Besser ist es, den winterharten Gladiolen im Herbst eine wärmende Schicht aus Laub und Zweigen zu verpassen, damit der Frost nicht so schnell ins Erdreich eindringen kann.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.