Begonien kaufen
Gärtnerwissen Begonien
Im Lubera® Shop kannst du Begonien kaufen. Es gibt kaum eine
Inhaltsverzeichnis
- Warum du Begonien kaufen und pflanzen solltest
- Begonien im Portrait: Botanik und Geschichte
- Die Vielfalt der Begonien
- Begonia boliviensis – Die robusten Sonnenanbeter
- Begonia pendula 'Cascade' – Der Wasserfall für den Schatten
- Welche Begonie ist die richtige für dich?
- Der ideale Standort: Vom Schattenkönig zum Sonnenanbeter
- Begonien pflanzen – Wann, wo und wie?
- Die Kunst der Begonienpflege: Giessen und Düngen
- Überwintern der Knollen – Den Winterschlaf richtig gestalten
- Schöne Nachbarn: Begonien geschickt kombinieren
- Die 5 wichtigsten Tipps zur Kultur von Begonien
Warum du Begonien kaufen und pflanzen solltest
Begonien sind die unangefochtenen Stars für alle Standorte, an denen andere Sommerblumen oft schwächeln. Hier sind die überzeugendsten Gründe, warum du Begonien kaufen solltest:
- Blühgarantie im Schatten: Begonien bringen leuchtende Farben in dunkle Gartenbereiche und Nordbalkone, die sonst eher farblos bleiben würden.
- Enorme Sortenvielfalt: Von elegant hängenden Kaskaden bis hin zu hitzeresistenten, aufrechten Sorten wird für jeden Verwendungszweck die passende Form geboten.
- Extrem lange Saison: Die Pflanzen blühen unermüdlich von Juni bis zum ersten Frost und müssen dabei kaum aufwendig gepflegt werden.
- Robustes Wachstum: Aus einer einzigen Knolle entwickelt sich innerhalb kürzester Zeit eine beeindruckende Blatt- und Blütenmasse.
- Einfache Überwinterung: Im Gegensatz zu vielen einjährigen Blumen können die Knollen überwintert werden, sodass du über Jahre hinweg Freude an deinen Pflanzen hast.
Begonien im Portrait: Botanik und Geschichte
Die Gattung Begonia gehört zu den vielfältigsten Zierpflanzen in unseren Gärten. Ihren Namen erhielt sie zu Ehren von Michel Bégon, einem französischen Marineoffizier des 17. Jahrhunderts. Die Reise der Begonie begann in den schattigen, feuchten Regenwäldern Südamerikas. Dort wachsen sie oft unter dem schützenden Blätterdach riesiger Urwaldbäume – ein Erbe, das unsere heutigen Gartenbegonien noch immer in sich tragen: ihre Liebe zu hoher Luftfeuchtigkeit und ihre Fähigkeit, selbst an schattigen Plätzen maximale Farbenpracht zu erzeugen.
Die Vielfalt der Begonien
Wenn du Begonien kaufen möchtest, triffst du auf eine beeindruckende Vielfalt. In der modernen Gartengestaltung haben sich besonders zwei Gruppen hervorgetan, die unterschiedliche Bedürfnisse und ästhetische Ziele erfüllen: die sonnenhungrigen Boliviensis-Hybriden und die romantisch verspielten Pendula-Cascade-Begonien.
Begonia boliviensis – Die robusten Sonnenanbeter
Die Boliviensis-Gruppe unterscheidet sich deutlich von der klassischen Knollenbegonie. Sie stammt aus den Bergregionen der Anden und hat sich an exponiertere Lagen angepasst.
Diese Begonien wachsen zunächst buschig aufrecht, bevor sich ihre Triebe mit fuchsienähnlichen Glockenblüten elegant über den Topfrand neigen. Charakteristisch ist das schmale, gezähnte Laub, das einen dichten Kontrast zur Blütenpracht bildet. Als echte Überlebenskünstler vertragen sie deutlich mehr Sonne und Hitze als andere Sorten und blühen unermüdlich bis zum ersten Frost.
- 'San Francisco': Sie besticht durch lachsrosa bis korallenrote Blüten, die einen tropischen Flair verbreiten. Sie ist die ideale Besetzung für Ampeln und Balkonkästen an sonnigen bis halbschattigen Standorten.
- 'Santa Barbara': Die elegante Schwester in reinem Weiss. Sie bringt Licht in halbschattige Ecken und wirkt besonders edel in dunklen Gefässen oder kombiniert mit silberlaubigen Pflanzen.
- 'Santa Cruz': Diese Sorte ist ein wahrer Feuerregen. Ihre leuchtend orangeroten, glockenförmigen Blüten hängen in Kaskaden herab und leuchten besonders intensiv in der Abendsonne. Sie ist extrem pflegeleicht und wird ca. 30–40 cm hoch.
Begonia pendula 'Cascade' – Der Wasserfall für den Schatten
Die Cascade-Serie ist der Inbegriff der klassischen Hängebegonie. Sie wurde gezielt darauf gezüchtet, üppige Blütenkaskaden zu bilden, die wie ein bunter Wasserfall aus Ampeln und Balkonkästen herabfliessen.
Die Cascade-Serie besticht von Beginn an durch einen hängenden, ausladenden Wuchs mit elastischen Trieben, die eine enorme Last an grossen Blüten tragen. In leuchtenden Farben wie Gelb, Orange oder Rosa sorgt sie an Standorten im Halbschatten oder Schatten für eine lückenlose Farbfülle – genau dort, wo andere Sommerblumen oft verblassen.
- 'Cascade Geel': Ein sonniges Gelb, das selbst an trüben Tagen für gute Laune sorgt.
- 'Cascade Oranje': Ein kräftiges Orange, das weithin sichtbar ist und sommerliche Energie ausstrahlt.
- 'Cascade Roze': Ein zartes, romantisches Rosa, das perfekt in verspielte Gartenarrangements passt. Alle 'Cascade'-Begonien zeichnen sich dadurch aus, dass sie extrem blühfreudig sind und bis zum ersten Frost immer wieder neue Knospen schieben.
Welche Begonie ist die richtige für dich?
Welche Begonien kaufen? Das hängt massgeblich vom Standort ab:
- Sonniger Balkon oder windige Terrasse: Hier sind die robusten Boliviensis-Sorten unschlagbar.
- Schattige Hauseingänge oder Nordbalkone: Hier entfaltet die Cascade-Serie ihre volle, leuchtende Pracht.
Eines haben beide Gruppen gemeinsam: Sie sind dankbare Dauerblüher, die aus einer einzigen Knolle eine beeindruckende Blatt- und Blütenmasse entwickeln.
Der ideale Standort: Vom Schattenkönig zum Sonnenanbeter
Da die meisten Arten ursprünglich am Boden tropischer Wälder Afrikas, Amerikas und Asiens wachsen, fühlen sie sich im Halbschatten besonders wohl. Sie schätzen einen windgeschützten Platz, damit die fleischigen Triebe und die zarten Blüten nicht beschädigt werden.
Doch es gibt Ausnahmen: Dank moderner Züchtungen, wie der Boliviensis-Serie, vertragen viele Sorten heute auch volle Sonne, sofern die Wasserversorgung stimmt. Generell gilt: Je dunkler das Laub der Begonie, desto besser verträgt sie direkte Sonneneinstrahlung.
Begonien pflanzen – Wann, wo und wie?
Da Begonien nicht winterhart und sehr frostempfindlich sind, liegt die ideale Pflanzzeit im Freien zwischen April und Juni. Nach dem Begonien kaufen oder überwintern sollte mit dem Auspflanzen ins Freiland unbedingt bis nach den letzten Frostnächten (Mitte Mai) gewartet werden.
Schritt für Schritt Anleitung:
- Bodenbeschaffenheit: Begonien lieben einen leicht sauren, nahrhaften und feuchtigkeitsspeichernden Boden. Damit keine Staunässe entsteht, sollte die Erde durchlässig sein. Bei schweren Böden kann die Drainage durch die Zugabe von Sand, Kies oder Blumenerde (Fruchtbare Erde: Nr. 2 Pflanzerde) verbessert werden. Bei Kübelpflanzung strukturstabiles Substrat verwenden (Fruchtbare Erde: Nr. 1 Topf- und Kübelerde).
- Die Knolle richtig setzen: Dies ist der wichtigste Punkt! Die Knolle wird mit der konkaven (napfartig nach innen gewölbten) Seite nach oben in das Pflanzloch gelegt.
- Pflanztiefe: Die Knolle sollte nur mit ca. 1–2 cm Erde bedeckt werden, da zu tiefes Pflanzen schnell zu Fäulnis führen kann.
- Abstand: Zwischen den Pflanzen wird ein Abstand von ca. 15–20 cm eingehalten. So kann die Luft optimal zirkulieren, was Krankheiten wie Mehltau vorbeugt.
Profi-Tipp: Möchtest du, dass deine Begonien bereits Mitte Mai blühen? Die Knollen können ab Ende März im Haus bei ca. 18–22 °C an einem hellen Ort vorgetrieben werden.
Die Kunst der Begonienpflege: Giessen und Düngen
Begonien benötigen eine ausgewogene Bodenfeuchtigkeit, da Trockenstress ebenso vermieden werden sollte wie Staunässe.
- Wässern: Du solltest die Pflanzen regelmässig giessen, wobei darauf zu achten ist, dass kein Wasser von oben auf die Blätter oder direkt in die Knollenmitte gelangt. Durch dieses Vorgehen wird Fäulnis und Mehltau effektiv vorgebeugt. Zwischen den Wassergaben sollte die Erde oberflächlich abtrocknen, darf jedoch nie völlig austrocknen.
- Düngen: Um die üppige Blüte von Juni bis Oktober aufrechtzuerhalten, wird bei Topfpflanzung etwa alle zwei Wochen eine Gabe Flüssigdünger (20 g Frutilizer® Instant Bloom pro 10 L Wasser) benötigt. Da Begonien salzempfindlich sind, sollte der Dünger in einer niedrigen Konzentration verabreicht werden. Alternativ kann bereits beim Einpflanzen im Beet eine Kompostgabe für einen guten Start eingearbeitet werden.
- Ausputzen: Verblühte Bestandteile sollten von dir regelmässig abgeschnitten werden. Dies verhindert die kraftraubende Samenbildung und die Pflanze wird dazu angeregt, sofort neue Blüten zu bilden. Zudem wird so das Risiko für Graufäule minimiert, die durch auf dem Laub liegende Blütenreste entstehen kann.
Überwintern der Knollen – Den Winterschlaf richtig gestalten
Da Gartenbegonien aus den Tropen stammen, überstehen sie keinen Frost. Sobald das Laub im Herbst gelb wird oder nach dem ersten leichten Bodenfrost, sollten die Knollen von dir ausgegraben werden.
- Rückschnitt: Die Stängel werden zunächst auf ca. 2–3 cm zurückgeschnitten.
- Lagerung: Du solltest die Knollen an einem frostfreien, trockenen und dunklen Ort unterbringen. Ideal sind hierbei Temperaturen zwischen 10 und 15 °C.
- Substrat: Durch ein lockeres, sandhaltiges Substrat (Fruchtbare Erde: Nr. 1 Topf- und Kübelerde) wird verhindert, dass die Knollen über den Winter komplett einschrumpfen.
- Vortreiben: Im nächsten März können sie dann wieder von dir zum Leben erweckt und für die neue Saison vorgetrieben werden.
Schöne Nachbarn: Begonien geschickt kombinieren
Die Begonie ist eine äusserst gesellige Pflanze, deren Leuchtkraft durch die richtige Nachbarschaft erst so richtig zur Geltung gebracht wird. Besonders in den schwierigen, halbschattigen Bereichen von Balkonen oder Gartenbeeten lassen sich mit ihr attraktive Arrangements gestalten, die Tiefe und Struktur erzeugen. Da Begonien sowohl durch ihre Blüten als auch durch ihr markantes Laub wirken, wird bei der Kombination idealerweise auf ein Zusammenspiel von kontrastierenden Battschmuckpflanzen und ergänzenden Blühern gesetzt. So entstehen stimmige Pflanzgemeinschaften, die den ganzen Sommer über vital und abwechslungsreich bleiben.
Besonders empfehlenswerte Begleiter für die Begonie sind:
- Fuchsien: Ein klassisches Duo für den Halbschatten, da beide ähnliche Ansprüche an Licht und Feuchtigkeit haben.
- Purpurglöckchen (Heuchera): Dunkellaubige Sorten bilden einen modernen, edlen Kontrast zu hellen Begonienblüten.
- Lobelien (Männertreu): Das tiefe Blau sorgt für einen kühlen Farbkontrast, besonders bei gelben oder orangefarbenen Sorten.
- Farne und Ziergräser: Ihr filigranes Laub lockert die dichte Struktur der Begonienblätter optisch auf und sorgt für Leichtigkeit.
- Buntblatt (Caladium): Mit seinen spektakulären Blattzeichnungen verstärkt es das exotische Flair der Pflanzung im Schatten.
Die 5 wichtigsten Tipps zur Kultur von Begonien
Damit die Pflanzen ihre volle Pracht entfalten und gesund bleiben, sollten diese zentralen Punkte nach dem Begonien kaufen beachtet werden:
- Die richtige Pflanzrichtung: Achte beim Setzen unbedingt darauf, dass die hohle (konkave) Seite der Knolle nach oben zeigt – nur so ist ein reibungsloser Austrieb gewährleistet.
- Vorsicht vor Frost: Die Pflanzen sollten erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai) ins Freie umziehen, da sie bereits bei leichtem Frost Schaden nehmen.
- Richtiges Wässern: Es sollte immer von unten oder direkt auf die Erde gegossen werden. Wasser in der Knollenmitte oder auf den Blättern wird vermieden, um Fäulnis vorzubeugen.
- Regelmässiges Ausputzen: Durch das Entfernen verblühter Teile wird die Pflanze kontinuierlich zur Bildung neuer Knospen angeregt und die Ausbreitung von Krankheiten verhindert.
- Energie durch Dünger: Da Begonien zu den Starkzehrern gehören, ist eine regelmässige Gabe von Flüssigdünger (20 g Frutilizer® Instant Bloom pro 10 L Wasser) alle zwei Wochen essenziell für eine langanhaltende Blüte bis in den Herbst.
Wähle die Sorte nach deinem Standort: Boliviensis für sonnige Plätze und Cascade für schattige Ampeln. Die Knollen sollten sich fest anfühlen und keine weichen Stellen aufweisen.
Die hohle (konkave) Seite muss immer nach oben zeigen. Aus dieser Vertiefung bilden sich die neuen Triebe, während die Wurzeln an der gewölbten Unterseite wachsen.
Erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai). Da Begonien keinen Frost vertragen, ist ein Auspflanzen vorher zu riskant, es sei denn, die Gefässe können bei Frostnächten geschützt werden.
Ja. Nach dem ersten leichten Frost werden die Knollen ausgegraben, die Stängel gekürzt und die Knollen trocken und frostfrei bei ca. 10–15 °C gelagert, bis sie im März neu vorgetrieben werden.
Vermeide Staunässe durch eine gute Drainage und giesse niemals direkt in die hohle Knollenmitte. Die Erde sollte zwischen den Wassergaben oberflächlich abtrocknen.
Die Knollen sollten nur flach mit etwa 1–2 cm Erde bedeckt werden. Ein zu tiefes Einpflanzen kann schnell dazu führen, dass die Knollen zu faulen beginnen.
Es sollte ein Pflanzabstand von ca. 15–20 cm eingehalten werden. Dies gewährleistet eine gute Luftzirkulation und beugt Krankheiten wie Mehltau effektiv vor.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
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