Aprikose 'Elsa'®
Die frühe Schweizer Aprikose mit Monilia-Resistenz
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Breite: 2m - 3m
Botanischer Name: Prunus armeniaca
Herkunft: Kreuzung aus 'Bergarouge' × 'Luizet', Agroscope Conthey (Schweiz)
Frucht: Rundlich, gelb-orange bis orange-rot, ca. 40–50 g, 14–15 °Brix
Reifezeit: Anfang Juli
Befruchtung: Nicht selbstfruchtbar; Bester Bestäuber: ‘Mia’®
Endgrösse Niederstamm: Höhe: 2,5-3,5m, Kronen-Ø: 2-2,5m
Gesundheit: Sehr robust, resistent gegen Pseudomonas
Standort: Sonnig
Pflanzabstand: 3 m
Winterhärte: Sehr gut
Die Aprikose 'Elsa'® verbindet eine frühe Reife mit einer hohen Widerstandskraft gegen Blütenmonilia und eignet sich damit hervorragend für den Anbau im Hausgarten. Ihre ausgewogene Zucker-Säure-Balance, regelmässige Erträge und die gute Gesundheit machen sie zu einer der zuverlässigsten Aprikosensorten für feucht-kühlere Regionen Mitteleuropas. Gemeinsam mit der Aprikose 'Mia'®, zählt sie zu den empfehlenswertesten Sorten für den Garten.
Schweizer Züchtung für schwierige Aprikosenstandorte
Aprikosen gelten nördlich der Alpen als anspruchsvoll. Früh blühende Bäume leiden häufig unter Spätfrösten, während kühle und feuchte Frühjahre Krankheiten wie Monilia oder Pseudomonas begünstigen. Deshalb wurden neue Aprikosensorten mit einer höheren Widerstandskraft und gleichzeitig hervorragender Fruchtqualität gezüchtet. 'Elsa'® entstand im Aprikosenzüchtungsprogramm von Agroscope aus der Kreuzung von 'Bergarouge' × 'Luizet' und wurde speziell für diese anspruchsvollen Bedingungen entwickelt.
Hohe Widerstandskraft gegen Monilia
Die Aprikose 'Elsa'® zeichnet sich insbesondere durch ihre Robustheit gegenüber Monilia während der Blüte aus. Die Blütenmonilia zählt zu den häufigsten Problemen im Aprikosenanbau und kann zum Absterben ganzer Blütenbüschel und Triebe führen. Da Blütenmonilia häufig zum Absterben von Blüten und Trieben führt und eine Eintrittspforte für weitere Holzkrankheiten bildet, sorgt 'Elsa'® für gesündere Bäume und eine höhere Ertragssicherheit.
Frühe Ernte mit ausgewogenem Geschmack
Die Aprikose 'Elsa'® reift bereits Anfang Juli und eröffnet damit die Aprikosensaison. Die Früchte sind leicht gelblicher gefärbt als jene von 'Mia'® und erreichen durchschnittlich rund 40 g. Mit 14 bis 15 °Brix besitzt 'Elsa'® eine angenehme Süsse. Im Gegensatz zu 'Mia'® befindet sich die Säure nicht nur in der Schale, sondern auch im Fruchtfleisch. Dadurch entsteht ein ausgewogenes, angenehm frisches Geschmacksbild mit gutem Saftgehalt.
Die Befruchtung der Aprikose 'Elsa'®
Die Aprikose 'Elsa'® ist nicht selbstfruchtbar und benötigt für einen sicheren Fruchtansatz eine passende Befruchtersorte. Gute Pollenspender sind 'Mia'® und 'Goldrich'. Für den Hausgarten empfiehlt sich besonders die Kombination mit 'Mia'®, da sich beide Sorten optimal gegenseitig befruchten und gleichzeitig ihre unterschiedlichen Stärken – frühe Reife, hohe Fruchtqualität sowie eine gute Krankheitsresistenz – ideal ergänzen.
'Elsa'® im Vergleich zu anderen Aprikosensorten
Die Aprikose 'Elsa'® punktet vor allem durch ihre hohe Monilia-Toleranz und ihre frühe Reife. Während viele frühe Aprikosensorten in feuchten Frühjahren Probleme mit Blütenmonilia bekommen, bleibt 'Elsa'® deutlich gesünder. Geschmacklich ist sie etwas weniger süss als 'Mia'®, überzeugt dafür aber mit einer ausgewogenen Zucker-Säure-Balance und einer frühen Ernte.
Gute Pflanzpartner für die Aprikose 'Elsa'®
Unter der Aprikose 'Elsa'® machen sich robuste Begleitstauden besonders gut. Polster-Stauden wie die Hängepolster-Glockenblume bilden einen dichten Teppich und vertragen sonnige Standorte. Sie begleiten den Aprikosenbaum, ohne ihm die Show zu stehlen, und sorgen für einen attraktiven, pflegeleichten Baumscheibenbereich.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.