Mispel 'Bredase Reus'
Riesige Mispel mit nussigem Aroma
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Botanischer Name: Mespilus germanica
Herkunft: Selektion aus Breda (Niederlande), ca. 1934
Befruchtung: Selbstfruchtend; hervorragende Bienenweide
Reifezeit: Ende Oktober bis November; Genussreife nach Frost oder Lagerung
Frucht: Gross, bronzebraun, flachrund; süss-säuerliches, nussiges Aroma
Wuchs: Kleinbaum, 4 m hoch, kugelförmige Krone
Winterhärte: Sehr gut (bis ca. -30 °C)
Beschreibung
Die Mispel 'Bredase Reus' ist eine alte niederländische Sorte. Sie zeichnet sich durch einen kräftigeren Wuchs als die Wildart aus und bildet im Alter eine dichte, sehr dekorative Krone. Die Sorte ist besonders für ihre „riesigen“ Früchte bekannt, die ein feines nussiges Aroma besitzen und vielseitig verwertbar sind. Aufgrund ihrer Unempfindlichkeit gegenüber Wind und Frost ist sie eine zuverlässige Wahl für naturnahe Gärten.
Herkunft der Mispel 'Bredase Reus'
Die Mispel 'Bredase Reus' hat ihren Ursprung im niederländischen Breda, wo sie um das Jahr 1934 auf einem Versuchsfeld selektiert wurde. Seit etwa 1950 verbreitete sich die Sorte aufgrund ihrer überlegenen Fruchteigenschaften in ganz Europa.
Wie wächst die Mispel 'Bredase Reus'?
Die Mispel 'Bredase Reus' wächst als kleiner, oft mehrstämmiger Baum oder Strauch mit einer Höhe von meist 4 bis 6 Metern und einer ähnlichen Breite. Besonders auffällig ist die bizarre, abgeflacht kugelförmige Kronenstruktur mit schweren Hauptästen, die im Alter sehr malerisch wirkt. Die jungen Zweige sind dunkelbraun und wollig behaart, während die graue Rinde im Winter einen schönen Kontrast bietet. Im Herbst verwandelt sich das 6–14 cm lange, dunkelgrüne Laub in ein leuchtendes Farbspiel aus tiefem Goldgelb und kräftigem Rotbraun.
Befruchtung der Mispel 'Bredase Reus'
Die Mispel 'Bredase Reus' ist eine zuverlässig selbstbestäubende Sorte, die keinen Bestäubungspartner benötigt, um reiche Erträge zu erzielen. Im Mai und Juni erscheinen die weißen, schalenförmigen Blüten, die mit einem Durchmesser von bis zu 5 cm sehr dekorativ sind. Diese Blüten sind eine hervorragende Bienen- und Insektenweide, da sie sowohl Nektar als auch Pollen in guten Mengen anbieten. Dank der späten Blütezeit ist die Sorte zudem weitgehend vor Ernteausfällen durch späte Frühjahrsfröste geschützt.
Die Früchte der Mispel 'Bredase Reus'
Die Früchte sind das Markenzeichen dieser Sorte: Sie sind mit 5 bis 7 cm Durchmesser deutlich grösser als bei anderen Mispeln und haben eine flache, bronzebraune Form. Das Fleisch ist im harten Zustand ungeniessbar und wird erst nach den ersten Frösten oder einer zwei- bis dreiwöchigen Lagerung weich und essbar. Geschmacklich überzeugt die Mispel ‘Bredase Reus’ durch ein harmonisches, süss-säuerliches Aroma, das oft als angenehm nussig oder weinartig beschrieben wird. In der Küche lassen sie sich exzellent zu Gelee, Marmelade, Saft oder sogar Likör verarbeiten, wobei die großen Früchte das Entkernen erleichtern.
Die Winterhärte der Mispel 'Bredase Reus'
Die Mispel 'Bredase Reus' ist extrem frostfest und übersteht Temperaturen von bis zu -30 °C problemlos. Sie zeigt zudem eine gute Widerstandsfähigkeit gegenüber Wind und kommt sogar mit Stadtklima und Hitzephasen gut zurecht, sofern der Boden nicht völlig austrocknet. Die Pflanze bevorzugt nährstoffreiche, feuchtigkeitshaltende Böden, ist aber insgesamt sehr anpassungsfähig an verschiedene Bodenarten. Einzig staunasse oder extrem kalkhaltige Böden sollten vermieden werden.
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