Rosmarinus officinalis 'Arp'
Amerikanischer Rosmarin 'Arp' - immergrün, winterhart und besonders robust
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60cm - 80cm breit
Blütezeitbereich: März bis Mai (teilweise Nachblüte im Spätsommer)
Höhe: ca. 80–120 cm
Lichtverhältnisse: Vollsonnig
Blattform: Schmal, nadelförmig, leicht ledrig
Blattfarbe: Dunkelgrün, Unterseite silbrig
Pflanzabstand: ca. 60–80 cm
Winterhärtezone: ca. Zone 6–9 (sehr frosthart für Rosmarin)
Verwendung für: Kräutergarten, Kübel, mediterrane Beete, niedrige Hecken
Besonderheiten: Intensiver Duft, hoher Gehalt an ätherischen Ölen, gute Frosttoleranz
Familie: Lamiaceae (Lippenblütler)
Geselligkeit: Gut kombinierbar mit anderen mediterranen Halbsträuchern
Beschreibung
Die Sorte Salvia rosmarinus 'Arp' (früher bekannt als Rosmarinus officinalis) zählt zu den robustesten und winterhärtesten Rosmarin-Sorten überhaupt. Während viele Rosmarine in kälteren Regionen Deutschlands nur mit Winterschutz oder im Kübel zuverlässig überleben, zeichnet sich 'Arp' durch eine bemerkenswerte Frosttoleranz aus. Temperaturen bis etwa –15 °C werden – bei gut durchlässigem Boden – meist problemlos überstanden. Dadurch eignet sich diese Sorte besonders gut für die dauerhafte Auspflanzung im Garten.
Optisch präsentiert sich 'Arp' als dichter, buschiger Halbstrauch mit aufrechtem bis leicht lockerem Wuchs. Er erreicht eine Höhe von etwa 80 bis 120 Zentimetern und kann sich mit der Zeit ebenso breit entwickeln. Die schmalen, nadelförmigen Blätter sind dunkelgrün und besitzen eine silbrig schimmernde Unterseite. Wie für Rosmarin typisch, verströmen sie bei Berührung einen intensiven, würzig-harzigen Duft. Die aromatischen Blätter sind ganzjährig nutzbar und stellen ein unverzichtbares Gewürz für mediterrane Gerichte dar.
Die Blütezeit beginnt oft bereits im zeitigen Frühjahr, meist zwischen März und Mai. Dann erscheinen zahlreiche zart hellblaue bis lavendelblaue Blüten entlang der Triebe. Diese frühe Blüte ist nicht nur dekorativ, sondern auch ökologisch wertvoll: In einer Zeit, in der nur wenige Pflanzen Nektar anbieten, dient ‘Arp’ als wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten. Unter günstigen Bedingungen kann es im Spätsommer zu einer leichten Nachblüte kommen.
Für ein optimales Wachstum benötigt Rosmarinus officinalis 'Arp' einen vollsonnigen, warmen Standort. Je mehr Sonne die Pflanze erhält, desto intensiver entwickelt sich das Aroma der Blätter. Der Boden sollte unbedingt gut durchlässig, eher sandig oder kiesig und nicht zu nährstoffreich sein. Staunässe ist der grösste Feind des Rosmarins, insbesondere im Winter. Eine Drainageschicht oder eine Pflanzung in leicht erhöhtem Gelände kann hier vorbeugend wirken.
Ein regelmässiger Rückschnitt nach der Blüte fördert einen kompakten Wuchs und verhindert ein Verkahlen im unteren Bereich. Dabei sollte jedoch nicht ins alte, verholzte Holz geschnitten werden, da Rosmarin daraus nur schwer wieder austreibt. Dank seiner immergrünen Belaubung bringt 'Arp' auch in den Wintermonaten Struktur und mediterranes Flair in den Garten.
Gute Pflanzpartner
Lavandula angustifolia (Echter Lavendel) – Klassische Kombination im mediterranen Beet. Beide lieben Sonne und durchlässige Böden und ergänzen sich farblich in Blau- und Violetttönen.
Thymus vulgaris (Echter Thymian) – Ebenfalls trockenheitsverträglich und aromatisch. Gemeinsam entsteht ein duftender Kräutergarten mit geringem Pflegeaufwand.
Santolina chamaecyparissus (Heiligenkraut) – Silbrig-graues Laub bildet einen attraktiven Kontrast zum dunklen Rosmarin und verstärkt den mediterranen Charakter.
Salvia nemorosa (Steppen-Salbei) – Mit seinen aufrechten Blütenkerzen ergänzt er die Struktur des Rosmarins und sorgt für zusätzliche Farbintensität im Sommer.
Leider hat er noch nicht geblüht. Ich werde im Frühjahr noch einen zweiten bestellen, damit ich öfter was abschneiden kann, mal von dem mal von dem anderen.
Oder lieber im Topf lassen bis Mai?
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