Traubenspiere
Neillia affinis - elegante Blütenrispen und leuchtende Herbstfärbung für naturnahe Gärten
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Breite: 140cm - 2m
Boden: humos, nährstoffreich, frisch bis feucht, gut durchlässig, leicht sauer bis neutral
Wasser: gleichmässig frisch halten, Trockenheit möglichst vermeiden, Staunässe vermeiden
Blüte: zahlreiche aufrechte bis leicht überhängende Blütenrispen
Blütenfarbe: rosa
Blütezeit: Mai bis Juni
Eignung für Bienen: gut, wird von Bienen, Hummeln und anderen Bestäubern besucht
Duft: leicht süsslich
Wuchshöhe: 150–200 cm
Wuchsbreite: 150–200 cm
Wuchsgeschwindigkeit: etwa 20–40 cm pro Jahr
Blattform: unpaarig gefiedert, lanzettliche bis elliptische Fiederblättchen
Blattfarbe: frischgrün bis dunkelgrün
Herbstfärbung: leuchtend orange, scharlachrot bis purpurrot
Laub: sommergrün
Wurzelsystem: flach bis herzförmig, fein verzweigt
Pflanzabstand: 120–180 cm
Winterhärte: bis etwa –34 °C, Winterhärtezone WHZ 4
Verwendung: Solitär, Blütenhecke, Gehölzrand, Naturgarten, Parkanlage, Bauerngarten
Windverträglichkeit: gut
Eignung für die Kultur im Kübel: für einige Jahre in ausreichend grossen Gefässen möglich
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Herkunft: östliches Nordamerika
Züchter: Naturart (Sorbaria sorbifolia)
Geselligkeit: einzeln, in Gruppen oder als lockere Blütenhecke
Besonderheiten: attraktive Kombination aus dekorativer Blüte, auffälliger Herbstfärbung und hoher Robustheit; bildet mit den Jahren Ausläufer
Die Traubenspiere (Sorbaria sorbifolia) begeistert mit grossen, rosafarbenen Blütenrispen, einem frischen, farnähnlichen Laub und einer spektakulären Herbstfärbung. Das robuste Ziergehölz bringt vom Frühsommer bis in den Herbst Farbe und Struktur in den Garten und ist gleichzeitig eine wertvolle Nahrungsquelle für zahlreiche Insekten. Dank ihrer Anspruchslosigkeit eignet sich die Traubenspiere sowohl für naturnahe Pflanzungen als auch für klassische Ziergärten.
Herkunft
Die Traubenspiere stammt ursprünglich aus Nord- und Ostasien, insbesondere aus Sibirien, China, Korea und Japan. (Anmerkung: Der botanische Name Sorbaria sorbifolia wird gelegentlich fälschlich mit Nordamerika in Verbindung gebracht; das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in Asien.) Sie wächst dort an Waldrändern, Bachläufen und in lichten Gehölzen. Aufgrund ihrer Winterhärte und ihrer aussergewöhnlichen Anpassungsfähigkeit hat sie sich auch in europäischen Gärten als zuverlässiges Blütengehölz etabliert.
Bevorzugter Standort und Wuchseigenschaften
Die Traubenspiere bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit einem humosen, frischen und gut durchlässigen Boden. Sie gedeiht auch auf feuchteren Standorten sehr gut und eignet sich daher hervorragend für Bereiche mit gleichmässiger Bodenfeuchtigkeit. Längere Trockenperioden sollten möglichst vermieden werden.
Der Strauch wächst breitbuschig und dicht verzweigt. Mit einer Endhöhe von etwa zwei Metern eignet er sich hervorragend als Solitär, für lockere Blütenhecken oder als Hintergrundgehölz im Staudenbeet. Charakteristisch sind die gefiederten Blätter, die an Ebereschenlaub erinnern und dem Gehölz eine filigrane Wirkung verleihen.
Besonderheiten
Im Mai und Juni erscheinen zahlreiche aufrechte, rosafarbene Blütenrispen, die einen feinen Duft verströmen und viele Bienen, Hummeln sowie Schwebfliegen anziehen. Nach der Blüte entwickeln sich unauffällige Fruchtstände, die kaum Zierwert besitzen.
Zu den grössten Vorzügen der Traubenspiere zählt ihre intensive Herbstfärbung. Das Laub leuchtet je nach Standort in Orange-, Scharlach- und Purpurrot und setzt damit einen eindrucksvollen Saisonabschluss. Zudem bildet die Art mit den Jahren Wurzelausläufer und eignet sich dadurch hervorragend zur Begrünung grösserer Flächen oder Böschungen.
Verwendung im Garten
Die Traubenspiere wirkt besonders schön als Solitär oder in kleinen Gruppen, wo ihre grossen Blütenrispen und die eindrucksvolle Herbstfärbung gut zur Geltung kommen. Ebenso eignet sie sich als frei wachsende Blütenhecke oder als Gehölz am Teichrand und in naturnahen Pflanzungen.
Möchtest Du die Ausläufer begrenzen, empfiehlt sich beim Pflanzen der Einbau einer Wurzelsperre oder ein regelmässiges Entfernen junger Austriebe.
Pflege
Die Traubenspiere ist pflegeleicht und langlebig.
Kulturtipp 1: Schneide den Strauch im zeitigen Frühjahr kräftig zurück. Dadurch bleibt er kompakt und bildet besonders viele junge Blütentriebe.
Kulturtipp 2: Halte den Boden in trockenen Sommern gleichmässig feucht. Eine Mulchschicht hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu bewahren.
Kulturtipp 3: Entferne bei Bedarf Wurzelausläufer, wenn sich die Pflanze nicht weiter ausbreiten soll.
Vergleich mit anderen Sorten
Im Vergleich zur Zwerg-Traubenspiere 'Sem' bleibt die Wildart deutlich grösser und eignet sich besser für Hecken oder flächige Pflanzungen. 'Sem' überzeugt dagegen mit einem kompakteren Wuchs und einem besonders attraktiven bronzefarbenen Austrieb. Gegenüber klassischen Spiersträuchern (Spiraea) besitzt die Traubenspiere grössere, aufrechte Blütenrispen und eine wesentlich auffälligere Herbstfärbung.
Pflanzpartner
- Rispenhortensie (Hydrangea paniculata) – verlängert mit ihrer Sommer- und Herbstblüte die Blütensaison und liebt ebenfalls frische Böden.
- Purpurglöckchen (Heuchera) – setzt mit dekorativem Blattschmuck attraktive Kontraste unter der lockeren Krone der Traubenspiere.
- Prachtspiere (Astilbe) – harmoniert durch ähnliche Standortansprüche und sorgt für zusätzliche Blütenfülle in halbschattigen Gartenbereichen.
- Roter Hartriegel (Cornus alba) – ergänzt die Traubenspiere mit leuchtend roten Wintertrieben und sorgt ganzjährig für attraktive Gartenbilder.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
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Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.