Tetradium daniellii - Hochstamm
Tausendblütenstrauch, Bienenbaum, Honigesche, Duftesche - unverzichtbare Spättracht für Bienen und Insekten
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7.5m - 15m breit
Standort: sonnig bis halbschattig, warm und geschützt
Boden: durchlässig, humos, nährstoffreich, frisch
Wasser: mittel, gleichmässig feucht, keine Staunässe
Blüte: grosse, lockere Blütenrispen
Blütenfarbe: cremeweiss
Blütezeit: Juli bis August
Eignung für Bienen: hervorragend, eine der wichtigsten Spättrachten
Duft: stark, angenehm süsslich
Wuchshöhe: 10–12 m
Wuchsbreite: 8–10 m
Wuchsgeschwindigkeit: ca. 30–60 cm pro Jahr
Blattform: gefiedert, mit länglichen Einzelblättern
Blattfarbe: dunkelgrün
Herbstfärbung: gelblich
Laub: sommergrün
Wurzelsystem: Herzwurzler, kräftig
Pflanzabstand: 4–6 m
Winterhärte: bis ca. -20 °C (WHZ 6–7), junge Pflanzen frostempfindlich
Verwendung: Hausbaum, Bienenweide, Solitärbaum, Parkbaum
Windverträglichkeit: mässig, geschützter Standort empfehlenswert
Eignung für Kübel: nicht geeignet
Familie: Rutaceae (Rautengewächse)
Herkunft: China, Korea
Züchter: keine Zuchtsorte, Wildart
Geselligkeit: Solitärpflanze
Besonderheiten: extrem hohe Anziehungskraft auf Bienen und Insekten
Beschreibung
Der Bienenbaum (Tetradium daniellii), auch als Tausendblütenstrauch bekannt, ist ein aussergewöhnlicher Zier- und Nutzbaum für naturnahe Gärten. Sein Name ist Programm: Kaum ein anderes Gehölz zieht im Hochsommer so viele Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Wenn viele andere Pflanzen bereits verblüht sind, bietet er eine üppige und wertvolle Nahrungsquelle.
Bevorzugter Standort und Boden
Der Bienenbaum gedeiht am besten an einem sonnigen bis halbschattigen, geschützten Standort. Er bevorzugt nährstoffreiche, humose und gut durchlässige Böden mit gleichmässiger Feuchtigkeit. Staunässe sollte vermieden werden, ebenso extreme Trockenheit in der Anwuchsphase.
Verwendung im Garten
Als mittelgrosser Baum eignet sich der Bienenbaum hervorragend als Hausbaum oder Solitär in grösseren Gärten. Durch seine lockere, breit ausladende Krone spendet er angenehmen Schatten und schafft gleichzeitig einen ökologisch wertvollen Lebensraum. Besonders in naturnahen Gärten oder in Kombination mit anderen bienenfreundlichen Pflanzen entfaltet er sein volles Potenzial.
Spezielle Eigenschaften
Die grossen, cremeweissen Blütenrispen erscheinen im Hochsommer und verströmen einen intensiven, süsslichen Duft. Sie sind ein Magnet für Insekten und machen den Bienenbaum zu einer der wichtigsten Spättrachtpflanzen überhaupt. Nach der Blüte entwickeln sich dekorative, rötliche Fruchtstände, die zusätzlich zierend wirken. Die gefiederten Blätter verleihen dem Baum eine exotische Anmutung.
Pflege
Der Pflegeaufwand ist gering. In den ersten Jahren sollte auf ausreichende Wasserversorgung geachtet werden. Ein Schnitt ist in der Regel nicht notwendig. Junge Pflanzen profitieren in kalten Regionen von einem leichten Winterschutz.
Pflanzpartner
- Lavendel (Lavandula angustifolia) – ergänzt den Baum mit zusätzlicher Bienenweide und passt zu sonnigen Standorten.
- Sommerflieder (Buddleja davidii) – zieht ebenfalls zahlreiche Insekten an und verlängert die Blühsaison.
- Felsenbirne (Amelanchier ovalis) – bietet Blüten im Frühjahr und Früchte für Vögel.
- Rispenhortensie (Hydrangea paniculata) – sorgt für Blütenfülle im Spätsommer und gedeiht im lichten Schatten.
Der Bienenbaum ist damit die ideale Wahl für alle, die ihren Garten in ein Paradies für Insekten verwandeln möchten – ein ökologisch besonders wertvoller und zugleich dekorativer Hausbaum mit grossem Nutzen für Natur und Mensch.
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