Rose Rosa centifolia muscosa
Historische Rose Rosa centifolia muscosa - eine nicht umsonst seit Jahrhunderten begehrte Moosrose
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100cm - 160cm breit
Botanischer Name: Rosa centifolia var. muscosa
Deutscher Name: Moosrose
Rosengruppe: Historische Rose
Herkunft: Mutation von Rosa centifolia, seit dem 17. Jahrhundert in Kultur
Blütenfarbe: Rosa bis dunkelrosa (sortenabhängig)
Blütenform: Sehr stark gefüllt, nostalgisch
Blütengröße: 6–10 cm
Duft: Stark, klassischer Duft alter Rosen
Blütezeit: Juni bis Juli
Blühverhalten: Einmalblühend
Wuchs: Buschig, aufrecht bis leicht überhängend
Wuchshöhe: 120–180 cm
Wuchsbreite: 100–150 cm
Standort: Sonne bis Halbschatten
Boden: Humos, nährstoffreich, tiefgründig und durchlässig
Wasserbedarf: Mittel
Winterhärte: Sehr gut winterhart
Verwendung: Historische Gärten, Bauerngärten, Duftgärten, Solitär- und Gruppenpflanzung
Pflanzabstand: 100–150 cm
Pflanzzeit: Frühjahr und Herbst
Kübelgeeignet: Nur bedingt geeignet
Besonderheiten: Moosartig behaarte Knospen und Kelche mit aromatischem Duft, historische Kulturrose, wertvolle Duftrose
Bienenfreundlich: Mäßig geeignet aufgrund der stark gefüllten Blüten
Schnitt: Nur leichter Erhaltungs- und Auslichtungsschnitt
Düngung: Organischer Langzeitdünger Frutilizer® „Natürlich“ aus Schafwollpellets empfohlen
Winterschutz: In der Regel nicht erforderlich, sehr frosthart
Beschreibung
Die Historische Rose Rosa centifolia muscosa, auch als Moosrose bekannt, zählt zu den faszinierendsten Rosen der Gartengeschichte. Sie entstand im 17. Jahrhundert als Mutation der Zentifolien-Rosen (Rosa centifolia) und wurde besonders in Frankreich und den Niederlanden geschätzt. Ihr Name leitet sich von den moosartig behaarten Kelchen und Blütenstielen ab, die bei Berührung einen angenehm harzigen Duft verströmen.
Die großen, dicht gefüllten Blüten erscheinen meist in verschiedenen Rosatönen und verströmen einen intensiven, klassischen Duft alter Rosen. Die Sträucher wachsen kräftig, buschig und aufrecht mit leicht überhängenden Trieben. Während der Blütezeit im Frühsommer wird die Pflanze zu einem romantischen Blickfang in historischen Gärten, Bauerngärten und Duftgärten.
Standort und Einpflanzen
Rosa centifolia muscosa bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Der Boden sollte tiefgründig, humos, nährstoffreich und gut durchlässig sein. Hebe ein Pflanzloch aus, das etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen ist, lockere den Untergrund gründlich auf und arbeite bei Bedarf etwas Kompost ein. Nach dem Einpflanzen gut angießen. Da Moosrosen mit den Jahren stattliche Sträucher bilden können, solltest du ausreichend Platz einplanen.
Düngen und Gießen
Gieße die Rose regelmäßig, besonders in längeren Trockenperioden. Der Boden sollte gleichmäßig feucht bleiben, ohne dass Staunässe entsteht. Für eine optimale Nährstoffversorgung empfehlen wir den organischen Langzeitdünger Frutilizer® „Natürlich“ aus Schafwollpellets. Er versorgt die Pflanze über viele Monate hinweg mit wichtigen Nährstoffen und fördert gesundes Wachstum sowie eine üppige Blütenbildung.
Schneiden
Da Moosrosen überwiegend am mehrjährigen Holz blühen, solltest du sie nur behutsam schneiden. Im Frühjahr werden abgestorbene, schwache oder beschädigte Triebe entfernt. Ein stärkeres Auslichten älterer Triebe kann alle paar Jahre erfolgen, um die Pflanze zu verjüngen. Nach der Blüte können bei Bedarf einzelne zu lange Triebe leicht eingekürzt werden, um die natürliche Wuchsform zu erhalten.
Schnitt der Moosrose
Moosrosen sind, wie alle Zentifolien, einmalblühend. Nach einigen Jahren können sie bis zur Basis herunter geschnitten werden, um sie zu verjüngen.
- Winterschnitt im Februar/März: Der Winterschnitt der Englischen Moosrose centifolia muscosa wird idealerweise im Februar oder März durchgeführt. Schneide im Frühjahr nur die ältesten Triebe aus dem Strauch heraus, um die Rose zu verjüngen. Die Blüten wurden bereits im Vorjahr angelegt, daher nicht alle Trieb stark herunter schneiden, sonst bringst du dich dieses Jahr um die wunderbare Blüte. Das gilt für den Schnitt bei allen einmalblühenden Rosen, zu der die Moosrose zählt.
- Sommerschnitt: Nach der Blüte einer Moosrose, in der Regel im Spätsommer, kann ein Sommerschnitt durchgeführt werden. Triebe, die sich schwer nach unten neigen, oder sich gar zu Boden legen wollen, kürzt du um etwa ein Viertel der Länge ein. Dieser Schnitt kann auch mit einer Heckenschere durchgeführt werden.
Ursprung des Namens Rosa centifolia muscosa
Der Name Rosa centifolia muscosa bezieht sich auf die charakteristischen Merkmale dieser Rose. Das lateinische Wort 'centifolia', zu deutsch Zentifolie, bedeutet 'hundert Blütenblätter' und verweist auf die üppigen gefüllten Blütenbälle, die diese Rose hervorbringt. Der Zusatz 'muscosa' bezieht sich auf das moosartige Erscheinungsbild am Blütenboden und den Knospen. Dieses Merkmal hat der Moosrose einst ihren Namen gegeben, nachdem sie als Mutation einer Zentifolie entstanden ist.
Schöne Begleitstauden
Ziersalbei (Salvia nemorosa) harmoniert mit seinen blauvioletten Blüten hervorragend mit den warmen Gelbtönen der Rose.
Frauenmantel (Alchemilla mollis) lockert das Beet mit seinem frischen Blattwerk und den zart gelbgrünen Blütenwolken auf.
Katzenminze (Nepeta faassenii) bildet einen attraktiven Kontrast und unterstreicht den romantischen Charakter der Pflanzung.
allen. die Rosen lieben
Qualität sehr gut
ich seit 50 Jahren verzweifelt suche.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
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