Indigofera heterantha
Himalaya-Indigostrauch - Exotische Blütenfülle für sonnige Naturgärten
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100cm - 160cm breit
Standort: sonnig bis halbschattig, warm und geschützt
Boden: durchlässig, humos bis sandig, eher nährstoffarm
Wasser: mässig, nach dem Anwachsen trockenheitsverträglich
Blüte: lange, schmetterlingsförmige Blütentrauben
Blütenfarbe: dunkelrosa
Blütezeit: Juli bis Oktober
Eignung für Bienen: sehr gut, wertvolle Insektenpflanze
Duft: schwach, leicht süsslich
Wuchshöhe: 100–200 cm
Wuchsbreite: 100–150 cm
Wuchsgeschwindigkeit: mittel bis stark, ca. 30–60 cm pro Jahr
Blattform: gefiedert, länglich-oval
Blattfarbe: graugrün bis silbriggrün
Herbstfärbung: gelblich, eher unauffällig
Laub: sommergrün
Wurzelsystem: tiefreichend mit kräftigen Hauptwurzeln
Pflanzabstand: 120–180 cm
Winterhärte: bis ca. -18 °C (WHZ 7)
Verwendung: Naturgarten, Blütenstrauch, Solitär, lockere Hecken, Bienenweide
Windverträglichkeit: gut
Eignung für die Kultur im Kübel: bedingt geeignet, nur in grossen Gefässen
Familie: Fabaceae (Schmetterlingsblütler)
Herkunft: Himalaya-Region und Westchina
Züchter: Wildart bzw. traditionelle Gartenverwendung
Geselligkeit: einzeln oder in kleinen Gruppen pflanzen
Besonderheiten: sehr lange Blütezeit und attraktiver überhängender Wuchs
Beschreibung
Der Himalaya-Indigostrauch begeistert mit seinen langen dunkelrosa Blütentrauben und seinem locker überhängenden Wuchs. Über viele Wochen hinweg zieht der Strauch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge magisch an und bringt lebendige Bewegung in den Garten. Gleichzeitig überzeugt er mit Robustheit, natürlichem Charme und einer erstaunlich guten Trockenheitsverträglichkeit.
Herkunft
Der Himalaya-Indigostrauch stammt aus den Gebirgsregionen des Himalayas sowie aus Teilen Westchinas. Botanisch gehört er zur Familie der Schmetterlingsblütler und ist eng mit anderen Indigo-Arten verwandt. In europäischen Gärten wird er vor allem wegen seiner langen Blütezeit und seines naturnahen Charakters geschätzt.
Bevorzugter Standort und Wuchseigenschaften
Am schönsten entwickelt sich der Himalaya-Indigostrauch an einem sonnigen und warmen Standort. Der Boden sollte möglichst gut durchlässig sein, denn Staunässe verträgt die Pflanze nur schlecht. Nach dem Anwachsen zeigt sich der Strauch erfreulich trockenheitsverträglich und robust gegenüber sommerlicher Hitze.
Der Wuchs ist locker, breitbuschig und leicht überhängend. Dadurch wirkt die Pflanze besonders natürlich und elegant. Mit einer Höhe von bis zu 2 Metern eignet sich der Strauch ideal für naturnahe Pflanzungen oder als lockerer Blütenstrauch im Hintergrund von Staudenbeeten.
Besonderheiten
Die langen, rosafarbenen Blütentrauben erscheinen über einen aussergewöhnlich langen Zeitraum von Frühsommer bis in den Herbst hinein. Dadurch gehört der Himalaya-Indigostrauch zu den wertvollsten Insektenpflanzen für naturnahe Gärten.
Nach der Blüte entwickeln sich dekorative Hülsenfrüchte, die den Zierwert zusätzlich verlängern. Auch das fein gefiederte, leicht silbrig wirkende Laub sorgt für eine elegante Ausstrahlung.
Verwendung im Garten
Der Himalaya-Indigostrauch eignet sich hervorragend für Naturgärten, sonnige Gehölzränder oder lockere Blütenhecken. Besonders schön wirkt er in Kombination mit Gräsern und Stauden mit natürlichem Charakter.
Durch seinen lockeren Wuchs bringt er Leichtigkeit in Pflanzungen und eignet sich ideal als Übergang zwischen Staudenbeet und Gehölzbereich. Auch als Solitärstrauch entfaltet er eine eindrucksvolle Wirkung.
Pflege – kurz & knapp
Der Himalaya-Indigostrauch ist unkompliziert und pflegeleicht.
Kulturtipps:
- Wähle bitte einen sonnigen und möglichst geschützten Standort für eine besonders reiche Blüte.
- Schneide die Triebe im Frühjahr kräftig zurück, damit die Pflanze kompakt bleibt und kräftig austreibt.
- Vermeide Staunässe – lockere, durchlässige Böden sind ideal.
Vergleich mit anderen Sorten
Im Vergleich zum klassischen Blauregen wirkt der Himalaya-Indigostrauch deutlich natürlicher und lockerer. Gegenüber vielen Sommerblühern punktet er mit seiner aussergewöhnlich langen Blütezeit und seiner hohen Attraktivität für Insekten. Wer einen naturnahen, pflegeleichten Blütenstrauch mit exotischer Ausstrahlung sucht, findet hier eine besonders reizvolle Pflanze.
Pflanzpartner
Diese Pflanzen harmonieren besonders schön mit dem Himalaya-Indigostrauch:
- Lavendel (Lavandula angustifolia) – ergänzt die rosa Blüten mit Duft und mediterranem Flair
- Federborstengras (Pennisetum alopecuroides) – lockert die Pflanzung mit weichen Halmen elegant auf
- Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea) – sorgt für lange Blütezeiten und zieht zusätzlich Insekten an
- Blauraute (Perovskia atriplicifolia) – verstärkt den silbrig-blauen Charakter der Pflanzung besonders schön
Diese Pflanzpartner schaffen lebendige, naturnahe Gartenbilder mit langer Blühdauer und hohem ökologischem Wert.
Pflanze!
Hilfreich ist auch ein beigelegtes Heft mit ausführlichen Kulturanleitungen. Auch auf der Homepage von Lubera findet man eine Fülle von Informationen über das lieferbare Pflanzensortiment. Falls das möglich wäre, würde ich auch mehr als fünf Sterne vergeben!
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.