Hydrangea serrata 'Oamacha'
Japanische Teehortensie 'Oamacha' - süsse Blätter und zarte Tellerblüten aus Japan
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80cm - 160cm breit
Standort: Halbschatten bis lichter Schatten
Boden: humos, frisch bis feucht, leicht sauer, gut durchlässig
Wasser: mittlerer bis hoher Wasserbedarf, gleichmässig feucht halten
Blüte: flache Tellerblüten mit fruchtbaren Innenblüten und dekorativen Randblüten
Blütenfarbe: rosa bis violettblau, je nach Boden-pH
Blütezeit: Juli bis August
Eignung für Bienen: gut geeignet
Duft: leicht aromatisch
Wuchshöhe: 80–150 cm
Wuchsbreite: 80–150 cm
Wuchsgeschwindigkeit: ca. 20–30 cm pro Jahr
Blattform: elliptisch bis lanzettlich, leicht gesägt
Blattfarbe: frischgrün bis mittelgrün
Herbstfärbung: gelblich bis bronzefarben
Laub: sommergrün, laubabwerfend
Wurzelsystem: flachwurzelnd
Pflanzabstand: 80–120 cm
Winterhärte: bis ca. -18 °C, WHZ 7
Verwendung: Schattengarten, Japangarten, Kübel, Sammlerpflanze, Teegarten
Windverträglichkeit: geschützte Lage empfohlen
Eignung für die Kultur im Kübel: sehr gut geeignet
Familie: Hydrangeaceae (Hortensiengewächse)
Herkunft: Japan
Züchter: traditionelle japanische Auslese
Geselligkeit: einzeln oder in kleinen Gruppen pflanzen
Besonderheiten: Blätter enthalten natürliche Süssstoffe und werden traditionell für Amacha-Tee verwendet
Beschreibung
Die Japanische Teehortensie 'Oamacha' ist eine aussergewöhnliche Liebhaberhortensie mit faszinierender Kulturgeschichte. Ihre zarten Tellerblüten verleihen halbschattigen Gartenbereichen eine elegante Leichtigkeit, während die Blätter traditionell für den berühmten japanischen Amacha-Tee verwendet werden. Mit ihrer feinen Erscheinung, der aromatischen Besonderheit und ihrer Eignung für Japangärten zählt 'Oamacha' zu den spannendsten Hortensienraritäten überhaupt.
Herkunft
Die Japanische Teehortensie stammt aus Japan und wird dort seit Jahrhunderten kultiviert. Botanisch gehört sie zur Gruppe der Tellerhortensien und ist eng mit Hydrangea serrata verwandt.
Besondere Bekanntheit besitzt sie durch die traditionelle Verwendung ihrer Blätter für den sogenannten Amacha-Tee. Die fermentierten Blätter enthalten natürliche Süssstoffe und wurden in Japan unter anderem bei buddhistischen Zeremonien verwendet.
'Oamacha' gilt bis heute als seltene Spezialität für Pflanzenliebhaber und Freunde asiatischer Gartenkultur.
Bevorzugter Standort und Wuchseigenschaften
Die Teehortensie bevorzugt geschützte halbschattige bis lichtschattige Standorte. Ideal sind humose, leicht saure Böden mit gleichmässiger Feuchtigkeit. Direkte Mittagssonne und längere Trockenheit sollten vermieden werden.
Die Pflanze wächst kompakt, fein verzweigt und elegant locker aufgebaut. Mit einer Höhe von etwa 80 bis 150 cm eignet sie sich hervorragend für kleinere Gartenbereiche, Japangärten oder grosse Kübel.
Durch ihren natürlichen und zurückhaltenden Wuchs wirkt sie besonders harmonisch in naturnahen Pflanzungen.
Besonderheiten der Blüte und Fruchtstände
Ab Juli erscheinen die eleganten Tellerblüten mit kleinen fruchtbaren Innenblüten und dekorativen Randblüten. Je nach Bodenreaktion variieren die Farben zwischen Rosa, Lavendel und leichtem Blauviolett.
Besonders faszinierend sind jedoch die Blätter: Nach traditioneller Fermentation entwickeln sie eine intensive natürliche Süsse. Daraus wird der berühmte japanische Amacha-Tee hergestellt, der geschmacklich an Lakritz oder süssen Kräutertee erinnert.
Die Pflanze verbindet damit auf einzigartige Weise Zierwert und kulturelle Bedeutung.
Verwendung im Garten
Die Japanische Teehortensie eignet sich hervorragend für ruhige, stilvolle Gartenbereiche. Besonders schön wirkt sie:
- in Japangärten
- in halbschattigen Innenhöfen
- als Sammlerpflanze im Kübel
- an Gehölzrändern
- in naturnahen Schattengärten
Durch ihre feine Blütenstruktur und die elegante Erscheinung harmoniert sie besonders gut mit Farnen, Gräsern und asiatischen Gartenpflanzen.
Pflege – sensibel, aber unkompliziert
Am passenden Standort entwickelt sich 'Oamacha' zuverlässig und langlebig.
3 spezielle Kulturtipps
- Leicht sauren Boden bevorzugen:
Verwende bitte humose Erde ohne hohen Kalkgehalt, damit die Pflanze gesund bleibt. - Gleichmässig feucht halten:
Besonders im Kübel sollte der Wurzelballen niemals vollständig austrocknen. - Nur vorsichtig schneiden:
Entferne im Frühjahr hauptsächlich alte Blütenstände und abgestorbene Triebe.
Vergleich mit anderen Sorten
Im Vergleich zu klassischen Bauernhortensien wirkt 'Oamacha' deutlich natürlicher und feiner. Die offenen Tellerblüten besitzen einen höheren ökologischen Wert und passen hervorragend in asiatisch inspirierte Pflanzungen.
Besonders hervorzuheben sind:
- traditionelle Nutzung als Teepflanze
- elegante lockere Blütenform
- kompakter harmonischer Wuchs
- hohe Seltenheit im Gartenhandel
Wer eine besondere Hortensie mit kultureller Geschichte und botanischem Charme sucht, findet in 'Oamacha' eine echte Rarität.
Empfehlenswerte Pflanzpartner
- Japanischer Ahorn (Acer palmatum) – ergänzt die asiatische Gartenwirkung mit filigranen Blattstrukturen.
- Farne – verstärken die ruhige, natürliche Ausstrahlung der Pflanzung.
- Funkien (Hosta) – harmonieren perfekt mit den halbschattigen Standortansprüchen.
- Japanisches Waldgras (Hakonechloa) – bringt Leichtigkeit und Bewegung in den Japangarten.
Diese Pflanzpartner unterstreichen die elegante und fernöstliche Ausstrahlung der Teehortensie 'Oamacha' und schaffen ruhige, stilvolle Gartenbilder mit besonderem botanischem Charakter.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
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