Clematis, Waldrebe 'Frances Rivis'
Clematis alpina 'Frances Rivis' - frühe blaue Blütenglocken für Garten und Kübel
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Breite: 60cm - 140cm
Clematis 'Frances Rivis' ist eine bezaubernde, frühblühende Waldrebe, deren blaue Glockenblüten bereits im April den Frühling begrüssen. Die robuste Kletterpflanze bleibt mit etwa 1,8 bis 3 m angenehm überschaubar und eignet sich deshalb auch für kleinere Gärten und grosse Pflanzgefässe. Nach der Blüte sorgen dekorative, fedrige Samenstände für einen zweiten Schmuckeffekt.
Herkunft der Clematis 'Frances Rivis'
'Frances Rivis' gehört zur Atragene-Gruppe und wird meist als Clematis alpina 'Frances Rivis' angeboten. Die Sorte wurde vom englischen Künstler und Pflanzenzüchter Sir Cedric Morris aus Saatgut selektiert, das Frances E. Rivis im Himalaya-Raum gesammelt hatte. Bereits vor 1965 entstand daraus diese heute klassische frühblühende Clematis.
Bevorzugter Standort und Wuchseigenschaften
Die Alpen-Waldrebe 'Frances Rivis' wächst mittelstark und klettert mithilfe ihrer Blattstiele. Rankgitter, Drähte, Zäune oder locker verzweigte Sträucher bieten ihr optimalen Halt.
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit lockerem, humosem und gut durchlässigem Boden. Der Wurzelbereich sollte möglichst kühl bleiben. Eine niedrige Unterpflanzung oder Mulchschicht schützt ihn vor starker Erwärmung und Austrocknung.
Blüten und dekorative Früchte
Von April bis Juni erscheinen die nickenden, mittel- bis kräftigblauen Glockenblüten. Ihre vier länglichen Blütenblätter umrahmen die auffallend helle Mitte und verleihen der Pflanze eine wunderbar leichte, natürliche Ausstrahlung. Eine schwächere Nachblüte kann im Sommer folgen.
Auch danach bleibt 'Frances Rivis' attraktiv: Aus den Blüten entstehen fedrige, silbrig wirkende Samenstände. Diese dekorativen Fruchtstände bleiben längere Zeit an der Pflanze und sorgen für reizvolle Strukturen. Sie sind Zierfrüchte und nicht zum Verzehr bestimmt.
Verwendung im Garten
'Frances Rivis' passt hervorragend an Pergolen, Zäune, Rankgitter und Rosenbögen. Besonders schön ist es, die Waldrebe durch Strauchrosen oder locker aufgebaute Gehölze wachsen zu lassen. Ihre frühe Blüte eröffnet dort die Saison, bevor der Pflanzpartner übernimmt.
Auch im Kübel macht sie eine ausgezeichnete Figur. Wähle bitte einen ausreichend grossen, frostfesten Kübel mit Abzugslöchern und gib der Clematis eine stabile, feingliedrige Rankhilfe.
Pflege: unkompliziert mit wenig Schnitt
Diese Waldrebe gehört zur Schnittgruppe 1 und blüht am vorjährigen Holz. Ein jährlicher kräftiger Rückschnitt ist daher weder nötig noch sinnvoll.
3 spezielle Kulturtipps:
- Nach der Blüte schneiden: Wird die Pflanze zu gross, korrigiere ihren Wuchs direkt nach der Hauptblüte.
- Kühlen Fuss schaffen: Beschatte den Wurzelbereich mit niedrigen Stauden oder einer Mulchschicht.
- Staunässe verhindern: Besonders bei Kübelpflanzen ist eine zuverlässige Drainage wichtig.
Vergleich mit anderen Clematis-Sorten
Gegenüber grossblumigen Clematis-Hybriden punktet 'Frances Rivis' mit früher Blüte, hoher Winterhärte und geringem Schnittaufwand. Im Vergleich zur starkwachsenden Clematis montana bleibt sie deutlich kompakter. Andere Alpen-Waldreben wie 'Pamela Jackman' oder 'Constance' besitzen einen ähnlichen unkomplizierten Charakter; 'Frances Rivis' überzeugt besonders durch ihre klaren blauen, elegant nickenden Blütenglocken.
Empfehlenswerte Pflanzpartner
- Katzenminze (Nepeta × faassenii): Ihre niedrigen blauvioletten Blütenpolster beschatten den Wurzelbereich und greifen gleichzeitig die blaue Farbwelt der Clematis auf.
- Storchschnabel (Geranium): Ein hervorragender Bodendecker für den Clematisfuss. Er hält den Boden länger frisch und bildet einen natürlichen Übergang zur umgebenden Pflanzung.
- Strauchrose (Rosa): Rosen bieten 'Frances Rivis' eine natürliche Kletterhilfe. Besonders reizvoll ist die zeitlich versetzte Blüte: zuerst die Clematis, anschliessend die Rose.
- Rispenhortensie (Hydrangea paniculata): Ein locker wachsendes Exemplar kann als lebende Rankhilfe dienen. Die Clematis liefert blaue Frühlingsblüten, während die Rispenhortensie im Sommer übernimmt – eine Kombination mit besonders langer Gartensaison.
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