Rosenforsythie 'Roseum'
Abeliophyllum distichum 'Roseum' - Seltene rosa Blütenpracht im zeitigen Frühjahr
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Breite: 100cm - 160cm
Standort: Sonne bis Halbschatten
Boden: humos, durchlässig, nährstoffreich, frisch bis mässig trocken
Wasser: mittlerer Wasserbedarf
Blüte: glockenförmige Einzelblüten entlang der Triebe
Blütenfarbe: zartrosa bis rosalila
Blütezeit: März bis April
Eignung für Bienen: gut, frühe Nahrungsquelle für Insekten
Duft: leicht duftend bis schwach wahrnehmbar
Wuchshöhe: 100–150 cm
Wuchsbreite: 100–150 cm
Wuchsgeschwindigkeit: 15–30 cm pro Jahr
Blattform: eiförmig bis lanzettlich
Blattfarbe: mittelgrün
Herbstfärbung: gelblich bis bronzefarben
Laubverhalten: sommergrün
Wurzelsystem: Herzwurzler
Pflanzabstand: 100–150 cm
Winterhärte: bis etwa -23 °C (WHZ 6a)
Verwendung: Solitärgehölz, Frühlingsgarten, Steingarten, Kübel, Vorgarten, Gehölzrand
Windverträglichkeit: gut
Eignung für die Kultur im Kübel: sehr gut
Familie: Ölbaumgewächse (Oleaceae)
Herkunft: Korea
Züchter: historische Auslese von Abeliophyllum distichum
Geselligkeit: einzeln oder in kleinen Gruppen
Besonderheiten: seltene Art, rosa Blüten, frühe Blüte vor dem Blattaustrieb, auch als Schneeforsythie bekannt
Die Rosenforsythie 'Roseum' ist eine echte Rarität für Liebhaber besonderer Blütengehölze. Noch bevor die Blätter erscheinen, schmücken unzählige zartrosa Blüten die kahlen Zweige und sorgen für einen aussergewöhnlichen Frühlingsauftakt. Mit ihrem kompakten Wuchs und ihrer eleganten Ausstrahlung eignet sich dieses seltene Gehölz hervorragend für kleinere Gärten und hochwertige Pflanzungen.
Herkunft
Die Rosenforsythie (Abeliophyllum distichum) ist die einzige Art ihrer Gattung und stammt ursprünglich aus Korea. Trotz ihres deutschen Namens ist sie nicht direkt mit den bekannten Forsythien verwandt, gehört jedoch ebenfalls zur Familie der Ölbaumgewächse.
Die Sorte 'Roseum' wurde aufgrund ihrer besonders attraktiven rosafarbenen Blüten selektiert. Während die Wildart überwiegend weiss blüht, begeistert diese Auslese mit einem zarten Rosaschimmer, der ihr einen besonders romantischen Charakter verleiht.
In Europa zählt die Rosenforsythie bis heute zu den seltenen Sammlergehölzen.
Bevorzugter Standort und Wuchseigenschaften
Die Rosenforsythie bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte. An sonnigen Plätzen entwickelt sie die reichste Blüte und die intensivste Blütenfarbe. Der Boden sollte humos, durchlässig und ausreichend nährstoffreich sein.
Der Wuchs ist kompakt, breitbuschig und fein verzweigt. Mit einer Endhöhe von meist nur etwa 1 bis 1,5 Metern eignet sich die Sorte hervorragend für kleinere Gärten, Vorgärten oder die Pflanzung entlang von Wegen und Terrassen.
Die elegante Verzweigung sorgt auch ausserhalb der Blütezeit für eine attraktive Struktur.
Besonderheiten – vor allem der Frucht
Die Blüten erscheinen bereits im zeitigen Frühjahr oft vor dem Blattaustrieb und bedecken die Zweige in grosser Zahl. Ihre zartrosa Farbe hebt die Sorte deutlich von klassischen Forsythien ab und sorgt für einen besonders feinen, eleganten Eindruck.
Zusätzlich verströmen die Blüten einen leichten süsslichen Duft, der an Mandeln erinnern kann. Dadurch wird die Pflanze auch für früh fliegende Insekten attraktiv.
Nach der Blüte entstehen kleine Kapselfrüchte, die jedoch nur eine geringe Zierwirkung besitzen. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der frühen und aussergewöhnlichen Blüte.
Verwendung im Garten
Die Rosenforsythie eignet sich hervorragend als Solitärstrauch in kleineren Gärten oder als besonderer Blickfang in der Nähe von Sitzplätzen und Hauseingängen. Da sie bereits sehr früh blüht, empfiehlt sich ein Standort, an dem die Blüte auch vom Haus aus bewundert werden kann.
Besonders schön wirkt die Sorte in asiatisch inspirierten Gärten, romantischen Frühlingsbeeten oder in Kombination mit anderen frühblühenden Gehölzen. Dank ihres kompakten Wuchses eignet sie sich auch hervorragend für grosse Kübel. Wähle bitte einen frostfesten Kübel mit mindestens 30 bis 40 Litern Volumen und guter Drainage.
Pflege
Die Rosenforsythie ist pflegeleicht und langlebig.
Drei spezielle Kulturtipps
- Schneide die Pflanze direkt nach der Blüte leicht zurück, um die Bildung neuer Blütentriebe für das kommende Jahr zu fördern.
- Vermeide Staunässe, insbesondere während der Wintermonate.
- Mulche den Wurzelbereich mit Kompost oder Laubhumus, um die Bodenfeuchtigkeit gleichmässig zu halten.
Vergleich mit anderen Sorten
Im Vergleich zur klassischen Forsythie (Forsythia × intermedia) wirkt die Rosenforsythie deutlich feiner, kompakter und eleganter. Statt leuchtend gelber Blüten erscheinen bei 'Roseum' zarte Rosatöne, die wesentlich seltener im Frühlingsgarten anzutreffen sind. Gegenüber weiss blühenden Formen der Schneeforsythie bietet 'Roseum' eine stärkere Fernwirkung und einen besonders romantischen Charakter.
Pflanzpartner
Stern-Magnolie (Magnolia stellata) – blüht zur gleichen Zeit und ergänzt die zarten Rosatöne mit eleganten weissen Sternblüten.
Japanischer Ahorn (Acer palmatum) – sorgt nach der Blüte mit filigranem Laub und spektakulärer Herbstfärbung für zusätzliche Gartenhöhepunkte.
Zwerg-Felsenbirne (Amelanchier alnifolia) – verbindet Frühlingsblüte, essbare Früchte und Herbstfärbung mit dem feinen Charakter der Rosenforsythie.
Japanische Skimmie (Skimmia japonica) – bietet immergrüne Struktur und dekorativen Fruchtschmuck als ganzjährige Ergänzung zur frühen Blüte.
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