Panaschierte weidenblättrige Bitterorange

Citrus aurantium 'Turcicum Salicifolia' - Die Bitterorange mit den panaschierten Blättern

Panschierte weidenblättrige Bitterorange
Panschierte weidenblättrige Bitterorange
Panschierte weidenblättrige Bitterorange voller Früchte
Panschierte weidenblättrige Bitterorange voller Früchte
Eine ganze Pflanze der Panschierte weidenblättrige Bitterorange
Eine ganze Pflanze der Panschierte weidenblättrige Bitterorange
Panschierte weidenblättrige Bitterorange
Panschierte weidenblättrige Bitterorange
Panschierte weidenblättrige Bitterorange
Panschierte weidenblättrige Bitterorange
Ein Hochstämmchen der Panschierten weidenblättrigen Bitterorange
Ein Hochstämmchen der Panschierten weidenblättrigen Bitterorange
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Die panaschierte weidenblättrige Bitterorange bieten uns im Garten eine unglaublich fesselnde Optik. Die weissgefleckten, auffallend schmalen Blättern in Kombination mit scheinbar natürlich getarnten Früchten, die sich mit dem Beginn ihrer Reife farblich exakt dem Laub an der Pflanze anpassen, machen ordentlich Eindruck Nach anfangs grün-gelblicher Tönung - mit grünen Streifen auf gelblichen Grund - wechselt die Farbe dieser Pomeranzen-Frucht  in ein kräftiges Orange, das die meisten Hobbyzüchter bei ihren Zitruspflanzen ganz besonders mögen. 

Die Vorteile der panaschierten weidenblättrigen Bitterorange

  • Kombination von Nutz- und Zierwert
  • Robustheit: Diese Bitterorange hält in der Übergangszeit im Herbst und im Frühling auch mal kurzzeitige Minustemperaturen aus

Was heisst 'panaschiert' bei der panaschierten weidenblättrigen Bitterorange?

"Farbig machen und mischen", so erklärt sich der Begriff des Panaschierens, wenn man ihn nachschlägt. Und im Fall unserer weidenblättrige Bitterorange Citrus aurantium 'Turcicum Salicifolia' hat die Natur wohl ein sehr geschicktes Händchen mit ins Spiel gebracht als sie weisse Flecken auf die Blätter und grüne rippen auf die Früchte malte. Solche Zeichnungen  kommen meist durch Mutationen zustande, kleine Fehler der Natur, wo sich einige Gene plötzlich verändern. Die Bitterorange scheint für solche Mutationen historisch besonders anfällig zu sein - dies war und ist auch ein Grund, dass sie in der Renaissance an den Fürstenhöfen und heute auf Balkon und Terrassen als zierende Besonderheiten so beliebt sind.

Die Herkunft der  Citrus aurantium Turcicum Salicifolia

Es wird vermutet, dass es sich bei der panaschierten weidenblättrigen Bitterorange Citrus aurantium 'Turcicum Salicifolia' um eine Knospenmutation der Citrus aurantium 'Salicifolia' handelt, die ursprünglich gegen Ende des 17. Jahrhunderts in der Türkei gefunden wurde. Diese hat übrigens auch der florentinische Maler Bartolomeo Bimbi auf einem später entdeckten Gemälde dargestellt, was gut die Wertschätzung der Bitterorangen und der Zitrusbäume ganz allgemein in der Renaissance aufzeigt: Sie wurden aufwändig kultiviert wie Kunstwerke und in solchen auch dargestellt…

Die panaschierte weidenblättrige Bitterorange - eine seltene Schönheit

Die panaschierte weidenblättrige Bitterorange steht bei uns leider meist  auch n in begrenzten Stückzahlen zur Verfügung steht. Sie ist auf jedne Fall  ein erlesenes Schmuckstück für Ihre heimische Orangerie. Citrus aurantium 'Turcicum Salicifolia', die panaschierte weidenblättrige Bitterorange eignet sich dank ihrer Robustheit auchl als Beginner-Pflanze, wenn Sie noch über relativ geringe Erfahrungen bei der Zitrusaufzucht verfügen; und sie passt mit ihrem hohen Zierwert ausgezeichnet in jede schon vorhandene Exotensammlung. 

Substrat oder Erde - worauf steht die panaschierte weidenblättrige Bitterorange?

Sicherlich haben Sie bereits von vielen unschlagbaren Geheimmischungen für die Aufzucht von Citrus aurantium 'Turcicum Salicifolia' und ihre bizarren Artgenossinnen gehört oder gelesen. Dennoch gilt die Auswahl der richtigen Pflanzerde unter Züchtern als eins der heikelsten und meistdiskutierten Probleme bei der optimalen Pflege von Zitruspflanzen. Bernhard Voss, Zitronenzüchter aus dem "Alten Land" - der Elbmarsch-Region zwischen Hamburg und Niedersachsen, empfiehlt für die Kultivierung bzw. das Umtopfen von Bitterorangen eine recht komplizierte Mixtur aus:
  • 52 Prozent grobem Weisstorf
  • 10 Prozent Blähton; 
  • 10 Prozent verrotteter Komposterde;
  • 10 Prozent abgelagertem Rindenhumus;
  • 8 Prozent Blähschiefer und
  • je 5 Prozent: feinem Kies oder grobem Sand sowie Tongranulat.
Altmeister und Zitruspapst Oscar Tintori aus der Toscana favorisiert dagegen ein wesentlich einfacheres 2:1 Gemisch aus Pferdemist und Walderde. Beide Rezepturen können funktionieren, müssen sie aber nicht. Wobei die Zusammensetzung von Walderde (Struktur, pH-Wert und Nährstoffgehalt), regional betrachtet, erheblichen Qualitätsschwankungen unterliegt und die illegale Entnahme einer grösseren Menge dieses Bodens aus dem Wald ganz schnell zu einer Anzeige führen kann. Wir empfehlen für die Aufzucht der panaschierten weidenblättrigen Bitterorange unsere fruchtbare Erde Nr. 1 für Topf und Kübel, die sämtliche erforderlichen Bestandteile für einen erfolgreichen Anbau aller gängigen Zitrussorten enthält. Solche fertig angemischten Substrate, die normalerweise als Kübelpflanzenerde oder als Zitruserde bezeichnet werden und die Sie selbstverständlich auch von anderen renommierten Herstellern beziehen können, werden mit grosser Fachkompetenz zusammengestellt und gemischt und regelmässig auf Qualität überprüft. Beachten Sie unbedingt, dass industriell produzierte normale Blumenerde für Zitrusbäume überhaupt nicht geeignet ist.

Kurzbeschreibung der panaschierten weidenblättrigen Bitterorange

Wuchs: Die panaschierte weidenblättrige Bitterorange wächst buschartig mit einer zumeist unregelmässigen Krone und wird mittelgross. Ihre Blattform ähnelt der von Weiden, die Blätter selbst sind auffällig gefleckt. 
Blüten: weiss und sehr intensiv duftend an hellgrün bis beige farbigen, panaschierten Blättern;
Frucht: In Längsrichtung gerippte, rundliche bis zum Teil ovale Früchte mit leicht abgeflachten Polen; bei richtiger Kultivierung zahlreiche mittelgrosse Früchte, die im unreifen Zustand optisch sehr eindrucksvoll grün-gelb - später leuchtend gelb bis orange - gestreift sind; Früchte der Bitterorange Citrus aurantium 'Turcicum Salicifolia' wie auch die heiss abgewaschenen Schalen sind essbar; die Fruchtreife erfolgt zwischen Januar und Februar; 
Verwendung: Früchte bzw. Fruchtschalen werden in der mediterranen Küche gern als Würzmittel für Fleisch- und Fischgerichte verwertet. Darüber hinaus eignen sich die Bitterorangen zur Herstellung von Marmeladen und Säften (eventuell in Kombination mit süssen Obstsorten). Die panaschierte weidenblättrige Bitterorange ist eine interessante und relativ selten anzutreffende Zierpflanze, mit der Sie sich das faszinierende mediterrane Lebensgefühl aus dem letzten Urlaub nun endlich auch nach Hause holen dürfen.
Winterhärte / Überwinterung: Bis - 6 °C froststabil, allerdings nur bei kurzfristigen Frostperioden von einer Nacht oder ganz wenigen Nächten. Bei stärkerem Dauerfrost rechtzeitig für helle und kühle Überwinterung (unbeheiztes Gewächshaus oder Wintergarten) sorgen; Überwinterung kühl und hell zwischen 3 und 12°C.

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Panaschierte weidenblättrige Bitterorange (0)

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Name: Panaschierte weidenblättrige Bitterorange Botanisch: Citrus aurantium Saliciflora
Blätterfarbe: grün Blütenfarbe: weiss
Sonne: Vollsonne Boden Feuchtigkeit: feucht, trocken
Boden Schwere: mittelschwer, leicht Boden pH-Wert: neutral, schwach sauer
Winterhärte: im Winter im ungeheizten Raum Verwendung: Gewächshaus / Wintergarten, Kübel, Süd- und Westwände, Einzelpflanze
Erhältlich: April bis November
Kundenbewertung 5.0/5
1 Bewertung

15.09.2017 | 09:23:21
Grosse Pflanze, welche kräftig angekommen ist. Substrat auch ideal, sehr luftig und leicht
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