Salatrauke 'Astra'

Eruca vesicaria sativa 'Astra' - Per aspera ad Astra

Salatrauke 'Astra', Eruca vesicaria sativa 'Astra'
Salatrauke 'Astra', Eruca vesicaria sativa 'Astra'
Salatrauke 'Astra', Eruca vesicaria sativa 'Astra'
Salatrauke 'Astra', Eruca vesicaria sativa 'Astra'
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Die Salatrauke ‘Astra’ fällt auf: Während alle anderen Rauken bald mal blühen oder nur mit regelmässigem Wegschneiden der Blütensprosse daran gehindert werden können, zeigt ‘Astra’ absolut keine Anstalten, irgendwann Blüten anzusetzen. Die Salatrauke hält der Blattproduktion unbeirrt die Stange und lässt sich auch von Umweltstress (Trockenheit, karge Nährstoffversorgung) nur sehr schwer dazu bewegen. Zusammen mit der unbestrittenen Winterhärte optimale Voraussetzungen für die ganzjährige Versorgung mit würzigen Salatblättern. 

Die Vorteile der Salatrauke ‘Astra’:

  • Sehr geringe Neigung zum Schossen. Während andere Rauken schon lange blühen und die Blattbildung nahezu komplett eingestellt haben, liefert ‘Astra’ noch zuverlässig Kraut
  • Anfänglich mild, leicht nussig, dann pfeffrige Senföl-Schärfe
  • Winterhart, für optimale Winterproduktion im leicht geschützten Anbau (Gewächshaus, unter Folie)

Per aspera ad ‘Astra’ – Die überaus robuste Salatrauke ‘Astra’

Dieses antike Zitat aus einer altrömischen Tragödie (und absolute Lieblingssprichwort aller Lateinlehrer) widerspiegelt das Lebensmotto der Salatrauke ‘Astra’ ausgezeichnet: "Über rauhe unwegsame Pfade gelangt man schlussendlich zu den Sternen." Ohne spezielle Ansprüche an Standort, Bewässerung, Düngung oder Klima macht die Rauke zwei, drei eher verhaltene Wochen durch. Sie wächst an, gewöhnt sich an ihr Umfeld, um dann dafür umso länger ausdauernd geschmacklich einmalige Raukenblätter zu produzieren. Dank der ausgeprägten Blühhemmung bleibt sie auch wesentlich länger produktiv als andere Raukensorten.

Starke Blühhemmung: Stärke oder Schwäche?

Weniger Blüten heisst natürlich – und das ist für den ausdauernden Charakter der Rauken nicht unwichtig – weniger natürliche Versamung. ‘Astra’ ist je nach Umweltbedingungen zwei- bis mehrjährig, da die Versamung deutlich schwächer ausfällt als bei anderen Sorten, empfiehlt sich zumindest ein partieller Winterschutz, das erhöht im Allgemeinen die Persistenz und hat nicht zuletzt den angenehmen Nebeneffekt, dass mit rudimentärem Frostschutz den ganzen Winter durch stets kleinere Mengen des geschmacksintensiven Würzkrauts geerntet werden können. Zusätzlich wird gesichert, dass das Wurzelsystem gut über den Winter kommt und auch im folgenden Jahr Salatblätter produziert. So ist problemlos ein mehrjähriger Anbau möglich, wobei zu beachten ist, dass die Schärfe der Blätter mit dem Alter der Salatraukenpflanze zunimmt. Entsprechend liefert eine junge Pflanze eher Salatblätter, während die Ernte von älteren Pflanzen eher als Gewürzkraut zu benutzen ist.

Kurzbeschreibung der Salatrauke ‘Astra’ 

Standortansprüche: Anspruchslos, gerne etwas Platz und sonnig, guter Lückenfüller im Gemüsebeet
Wuchs: Zwei- bis mehrjährig, krautige Rosettenpflanze mit stark gezackten Blättern, geringe Neigung zum Blühen, hohe Blattproduktion
Ernte: Junge Blätter, kurz vor Erreichen der maximalen Blattgrösse
Verwendung: Salatzulage, bringt als Würzkraut Schärfe in verschiedenste warme und kalte Speisen

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Salatrauke 'Astra' (0)

Name: Salatrauke 'Astra' Botanisch: Eruca vesicaria sativa 'Astra'
Blätterfarbe: grün Sonne: Halbschatten, Vollsonne
Winterhärte: winterhart Erhältlich: Mai bis Dezember
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