Rettich 'Daikon'

Raphanus sativus var. niger 'Daikon' - japanischer Rettich mit grossen Wurzeln und wenig Schärfe - Lubera® Samenkorn

Rettich 'Daikon'
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Rettich 'Daikon'
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Rettich 'Daikon' Vorteile

  • grosse Wurzelknollen
  • mild-scharf
  • leichter Anbau
  • pflegeleicht

Raphanus sativus var. niger 'Daikon' ist eine aus Japan stammende Rettichsorte. Der Rettich 'Daikon' verfügt über grosse Knollen, dafür aber recht wenig Schärfe - optimal für alle, die einen Rettich mit eher milderer Schärfe bevorzugen. Der Anbau gestaltet sich wie bei allen Retticharten relativ einfach. Aufgrund der besonders tief reichenden Wurzeln ist allerdings darauf zu achten, dass der Rettich nach unten genügend Platz hat. Nach der Ernte ist der Rettich 'Daikon' für Salate, Saucen und Dips ideal geeignet, aber auch für die Zubereitung von asiatischem Wok-Gemüse.

Raphanus sativus var. niger 'Daikon' säen

Da Raphanus sativus var. niger 'Daikon' eine Temperatur von mindestens 12 Grad Celsius benötigt, um zu keimen, ist es angebracht, den Rettich 'Daikon' erst auszusäen, wenn die Temperaturen dem Frühjahr entsprechend sind. Eine Aussaat zischen Mai bis August ist empfehlenswert. Optimal ist ein sonniges bis halbschattiges Plätzchen mit einem lockeren, möglichst steinfreien Boden und ausreichend Tiefe - immerhin werden die Rettiche später bis zu 35 Zentimeter lang! Die Samen werden etwa 2 cm tief in Reihen in die Erde gegeben. Perfekt ist ein Pflanzenabstand von 15 cm und ein Reihenabstand von 20 cm. Beachtet man bereits beim Aussäen die Abstände, erspart man sich das spätere oft schwierige Pikieren. 
Nach etwa vier bis sechs Tagen und einer Keimtemperatur von 12-20 °C erscheinen die ersten Keimlinge. Stehen die Pflanzen zu dicht, ist nach 2-3 Wochen ein Vereinzeln der Jungpflanzen angesagt, sodass der optimale Pflanzenabstand von etwa 15 cm gegeben ist.

Rettich 'Daikon' Pflegetipps

Vor der Aussaat ist es sinnvoll, die Erde zu harken und von Steinen zu befreien. Ansonsten benötigt der Japanische Sommerrettich nicht viel Aufmerksamkeit. Lediglich das regelmässige Giessen bei Trockenheit darf nicht vergessen werden. Denn: Rettich, der zu trocken steht, wird schärfer. Für eine ertragreiche Ernte muss zudem Unkraut entfernt werden - das nimmt den Pflanzen sonst wertvolles Licht, Wasser und Nährstoffe.

Rettich 'Daikon' Ernte und Verwendung

Je nach Pflanzzeitpunkt kann Raphanus sativus var. niger 'Daikon' zwischen Juli und Oktober geerntet werden, bis zur Ernte dauert es zwischen 8 und 10 Wochen. Wobei Rettiche, die zu spät geerntet werden, hart und holzig sind. Um nachzuprüfen, ob Japanischer Sommerrettich reif ist, genügt ein einfacher Test: Wird die Knolle zwischen den Fingern gedrückt, darf kein Nachgeben zu fühlen sein.
Nach der Ernte wird der Rettich 'Daikon' am besten ganz frisch verwendet - dann schmeckt er am besten. Er ist optimal für Zubereitung verschiedener Salate, Saucen und Dips geeignet. Aber auch Wok-Gemüse verleiht er eine ganz eigene, würzige Geschmacksnote.

Gute Pflanzpartner für Raphanus sativus var. niger 'Daikon'

Für ein optimales Wachstum und eine ertragreiche Ernte sind nicht nur Boden, Standort und Wassergaben wichtig. Auch die Nachbarn im Beet müssen mit der Gemüsepflanze harmonieren. Beim Rettich 'Daikon' gehören folgende Pflanzen zu den bevorzugten Nachbarn:


Steckbrief: Rettich 'Daikon'

Bezeichnung: Rettich, Daikon
lateinischer Name: Raphanus sativus var. niger
Aussaat: Mai - August im Freiland
Saattiefe: 2 cm
Keimtemperatur: 12 - 20 Grad Celsius
Keimdauer: 4 - 6 Tage
Pflanzenabstand: 15 cm
Reihenabstand: 20 cm
Ernte: Juli - Oktober
Kultur: falls nötig nach 2 - 3 Wochen vereinzeln
Inhalt: reicht für ca. 100 Pflanzen
mind. Keimfähigkeit lt. Gesetz: 70 % 

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Rettich 'Daikon' (0)

Name: Rettich 'Daikon' Botanisch: Raphanus sativus var. niger
Reifezeit: Anf. Jul. bis Ende Okt. Saatzeit: Anf. Mai bis Ende Aug.
Erhältlich: ganzjährig
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