Gratiola officinalis
Gnadenkraut: Heimische Wildstaude mit weissen Blüten
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20cm - 40cm breit
Blütezeitbereich: Mai bis September
Höhe: 20–40 cm
Lichtverhältnisse: sonnig bis halbschattig
Blattform: lanzettlich bis elliptisch
Blattfarbe: grün, leicht glänzend
Pflanzabstand: ca. 30–40 cm
Winterhärtezone: USDA 4–8 (gut winterhart)
Verwendung für: feuchte Staudenbeete, Teichränder, Sumpfzonen, naturnahe Pflanzungen
Besonderheiten: aromatisches Laub, bienenfreundlich, anpassungsfähig an feuchte Böden
Familie: Plantaginaceae (Wegerichgewächse)
Geselligkeit: harmoniert gut mit anderen Sumpf- und Feuchtpflanzen
Beschreibung
Gratiola officinalis, auch bekannt als Gnadenkraut, ist eine vielseitige, ausdauernde Staude, die vor allem an feuchten Standorten ihre dekorative Wirkung entfaltet. Sie erreicht eine Höhe von 20 bis 40 cm und bildet dichte Horste, die sowohl in naturnahen Gärten als auch an Teichrändern oder in feuchten Staudenbeeten zur Geltung kommen. Die Blätter sind lanzettlich bis elliptisch, glänzend grün und bieten einen attraktiven Hintergrund für die filigranen Blüten, die in zartem weiss bis blassrosa erscheinen.
Die Blütezeit von Gratiola officinalis erstreckt sich von Mai bis September. Die kleinen, röhrenförmigen Blüten sitzen in den oberen Blattwinkeln und ziehen zahlreiche Insekten wie Bienen und Schmetterlinge an. Obwohl die Blüten nicht gross sind, entsteht in der Gruppe oder Pflanzung ein harmonisches, leicht romantisches Bild, das besonders in naturnahen Feuchtzonen zur Geltung kommt. Neben ihrer dekorativen Wirkung ist die Pflanze auch für Insekten wertvoll und trägt zur Biodiversität im Garten bei.
Gratiola officinalis bevorzugt sonnige bis halbschattige Lagen und feuchte, humose Böden. Sie kann sowohl in nassen Staudenbeeten als auch direkt an Teichen oder Sumpfzonen gepflanzt werden, da sie Nässe gut verträgt und auch zeitweilige Staunässe toleriert. Die Pflanze ist winterhart, robust und pflegeleicht. Ein Rückschnitt im Spätherbst oder frühen Frühjahr fördert frische Austriebe und eine kompakte Wuchsform. Aufgrund dieser Eigenschaften ist sie ideal für naturnahe Pflanzungen, die einen feuchten Bereich dekorativ gestalten wollen, und lässt sich hervorragend mit anderen Sumpf- und Uferpflanzen kombinieren.
Insgesamt ist Gratiola officinalis eine anspruchslose, dekorative und ökologisch wertvolle Staude. Sie verbindet zarte Blüten mit robustem, anpassungsfähigem Laub, winterharter Stabilität und einer langen Blütezeit. Sie ist besonders gut geeignet für naturnahe Gärten, Wasserflächen und feuchte Staudenbeete, wo sie sowohl optisch als auch ökologisch einen Mehrwert bietet.
Gute Pflanzpartner
Iris pseudacorus (Sumpf-Schwertlilie): Die hohen, gelben Blüten setzen farbliche Akzente und harmonieren mit dem niedrig wachsenden Gratiola.
Lobelia cardinalis (Rote Lobelie): Intensiv rote Blüten bilden einen lebendigen Kontrast zu den zartvioletten Blüten der Gratiola.
Caltha palustris (Sumpfdotterblume): Frühjahrsblüte in Gelb ergänzt die spätere Blüte der Gratiola und sorgt für durchgehende Farbakzente.
Filipendula ulmaria (Mädesüss): Weiss blühende Rispen harmonieren optisch mit den hellvioletten Blüten und ergänzen feuchte Staudenbeete durch Höhe und Struktur.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
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Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.