Cleopatra-Mandarine

Citrus reshni - ein Multitalent mit Starqualitäten

Cleopatra Mandarine Citrus reshni
Cleopatra Mandarine Citrus reshni
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Mit ihren kräftig rot-orangefarbenen Schalen gehört die Cleopatra-Mandarine ('Citrus reshni') zu den dekorativsten und zugleich auffälligsten Mandarinenvertretern. Besonders geschätzt wird ihre ausgezeichnete Robustheit, womit sich diese Zier- und Genussorte hervorragend für Gartenfreunde eignet, die gerade mit dem Aufbau einer eigenen Zitruspflanzensammlung beginnen wollen. Die „Schwarze Königin“ - so die freie Übersetzung aus dem afrikanischen Sprachraum oder kleos (für Ruhm) und pater (für Vater) als Ableitung aus dem Altgriechischen, deuten bereits darauf hin, dass wir es bei der Cleopatra-Mandarine durchaus mit einer Besonderheit aus der Gruppe der Citrusgewächse zu tun haben. Tatsächlich ist ihr Heimatland allerdings Indien, von wo sie im 19. Jahrhundert mit nach Florida gebracht worden ist. Ein weiterer Vorteil dieser Sorte ist ihr enorm hoher Fruchtbesatz, sodass Züchter sie heute in vielen Ländern gerne als Veredlungsunterlage für mandarinenartige Zitruspflanzen wie die Tangelos (das sind Hybriden aus Grapefruit und Mandarine) nutzen.

Die Vorteile der Cleopatra-Mandarine

  • kompakter, extrem gut verzweigter Wuchs, dornenlos
  • sehr fruchtbar
  • mit den riefenden Früchten sehr attraktiv, auch ein schöner Zierbaum
  • robust und einfach zu überwintern

So wächst die Cleopatra-Mandarine

Die Kultivierung dieser Exoten gelingt während der frostfreien Monate sowohl auf sonnigen Balkonen und Terrassen oder ganzjährig im Wintergarten. Von Natur aus wächst die Krone der Stämmchen mittelstark, kompakt und bildet sich rundherum sehr dicht heraus. Die Äste sind dornenlos. Die Belaubung von „Chota“ bzw. „Billi kichilli“, wie die dornenlosen Cleopatra-Mandarinen ebenfalls genannt werden, ist etwas kürzer und ein wenig breiter, als wir es von anderen Mandarinensorten her kennen. 

Duftende Blüten und Blätter der Cleopatra Mandarine

Obwohl die reinweissen Blüten mandarinentypisch nicht allzu gross ausfallen, sind sie doch, einzeln oder in Gruppen gebildet, sehr zahlreich vorhanden und duften herrlich. Die Intensität der zumeist süsslichen und nur zartherben Duftnuancen schwankt im Laufe des Tages übrigens, auch beim Auf- und Verblühen. Am markantesten duften solche Botschafter des Südens, wie unsere Cleopatra-Mandarine, während der Zeit ihrer Vollblüte gleich am Morgen und dann wieder in den späten Nachmittagsstunden. Ähnlich verhält es sich mit dem typischen Geruch der Blätter, die einen sehr hohen Anteil an ätherischen Ölen enthalten. Wird eins der kleinen, dunkelgrünen Blätter mit geschlossenen Augen zwischen den Finger zerrieben, werden Sie bei Mandarinen einen angenehm fruchtigen, leicht herben Parfümduft wahrnehmen, der nach einigen Stunden Sommersonne besonders kräftig ausfällt.

Die Blüten- und Fruchtentwicklung erfolgt über alle zwölf Monate und ohne Tendenz zu jährlichen Schwankungen.

Die richtige Erde für die Cleopatra-Mandarine

Zu den weiteren Besonderheiten der Cleopatra-Mandarine zählt, dass sie sowohl mit sandigen Böden als auch auf schwerer und lehmiger Erde gut klar kommt. Bei andauernder Staunässe können jedoch bei der gegen Citrus Tristeza Closterovirus (CTV) und Citrus Exocortis Krankheit (CEV) resistenten Sorte Probleme mit der Wurzelfäule auftreten. Im Topf setzen wir wie bei allen anderen Zitruspflanzen strukturstabile Kübelpflanzenerde ein – nicht ohne unten im Topf eine Schicht mit Steinen oder Lecca zu vergessen, die den Wasserabzug verbessert.

Früchte der Cleopatra-Mandarine und ihre Verwendung 

Die farbenfrohen Früchte sind vielfältig nutzbar, verwöhnen Ihren Gaumen auf exotische Art und sind enorm reich an Vitaminen. Sie haben die gleiche abgeflachte Form wie die meisten Mandarinen, erreichen aber nicht ganz deren Grösse. Direkt vom Baum genascht, schmecken sie sehr lecker und auch ihre Schale lässt sich leicht entfernen. Das Fruchtfleisch ist angenehm weich, enthält einen hohen Saftanteil und nur wenig Säure. Dies könnte vielleicht für unsere Gaumen ein Nachteil sein, da wir bei Mandarinen auch eine deutliche Fruchtsäure erwarten. So steht dann neben dem Zierwert weniger der Frischgenuss der Früchte als die Verarbeitung im Vordergrund. Klar, dass man die überschüssigen Früchte ausgezeichnet zu leckeren Säften, Marmelade und Obstsalaten verarbeiten kann, sie lassen sich aber auch auf die klassische Weise einkochen oder sie versuchen es mal mit einer unvergesslich schmackhaften Cleopatra-Mandarinen Frangipani (siehe weiter unten)
Mandarinenschalen lassen sich darüber hinaus in geriebenem Zustand ausgezeichnet trocknen und können ebenso gut wie die als sehr vitaminreich geltenden Zesten noch Wochen später für die Weihnachtsbäckerei verwendet werden. 

Pflegemassnahmen: Standort, Giessen, Schneiden

Die Cleopatra-Mandarine gehört zu den pflegeleichten Zitrusgewächsen und ist genau die richtige Wahl, wenn Sie bisher mit der Zitruspflege nur wenige Erfahrungen sammeln konnten. Dennoch braucht sie während der Sommermonate wie im Winter einen angemessenen Standort. Geben Sie ihr daher einen möglichst sonnigen Platz, lassen Sie das Bäumchen nicht ganzjährig im Zimmer stehen und achten Sie während des Sommers im Freien darauf, dass die Pflanze an ihren Wurzeln nicht überhitzt. Ein Pauschalrezept für perfektes Giessen gibt es leider nicht, da ihr Wasserbedarf von mehreren Faktoren (Wetter, Standort, Jahreszeit und Konstitution) abhängig ist. Die Giessmenge muss daher so bemessen sein, dass die Erde niemals austrocknen kann, aber auch nicht ständig nass ist. Wegen des ohnehin dichten Wuchses der Cleopatra-Mandarine reicht ein gelegentlicher Rückschnitt, höchstens zwei Mal im Jahr (einmal beim Auswintern im April, und dann ein zweites Mal im Juni/Juli) völlig aus. 

Cleopatra Mandarinen überwintern

Den überaus robusten Cleopatra-Mandarinen genügen Überwinterungstemperaturen ab 0 °C. Da Sie es mit einer immergrünen Pflanze zu tun haben, muss auch während der Winterpause für viel Licht gesorgt werden, wenn das Laub erhalten bleiben soll. Je dunkler das Winterquartier ist, desto niedriger sollen die Raumtemperaturen sein, da die Gewächse während der Wintermonate dazu animiert werden müssen, eine Ruhephase einzulegen, die ihre Energiereserven schont. Für besonders helle Überwinterungsorte empfehlen wir, die Temperaturen ein wenig zu erhöhen. Selbst wenn Ihre Cleopatra-Mandarine (scheinbar) schläft: Schauen Sie auch im Winter zwei bis drei Mal wöchentlich nach dem Rechten, um auf eventuelle Pflegefehler rasch reagieren zu können. 

Zum Schluss und als Vorschau auf den Genuss: Cleopatra-Mandarinen Frangipani 

Sie benötigen dazu: 1 Tasse gebleichte und geschälte sowie fein gemahlene Mandeln, 30 Gramm Mehl, eine halbe Tasse Zucker, 200 Gramm Butter, zwei Eier, Mandarinen und abgekratzte Zesten.

Die Mandeln im Mixer fein zerkleinern; die Zesten sowie Butter und Zucker dazugeben und ca. drei Minuten mit dem Mixer verrühren; Eier nach und nach beigeben; bevor das Mehr dazukommt, den Mixer kurz mit einem Gummischaber säubern. Die Creme wird jetzt mit Mandarinensaft oder -Likör aromatisiert und auf den Cleopatra-Mandarinen Filets dekoriert.

Kurzbeschreibung Cleopatra-Mandarine

Wuchs: kompakter Wuchs mit reichen Verzweigungen, Blätter kleiner und runder als bei Mandarinen, dornlose Zweige
Blüte: kleine, reinweiße Blüte, süßlich-herber Duft
Früchte: Zierfrüchte mit vielen Samen, kleine zahlreiche Früchte, die relativ lange an den Pflanzen haften, leicht bitterer, fader Geschmack des Fruchtfleisches.
Geschichte: Pflanze stammt aus Indien und wurde im 19. Jahrhundert nach Florida eingeführt
Überwinterung: hell bei + 3 bis + 10°C,  je wärmer der Standort ist, umso lichtreicher sollte er sein.

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Cleopatra-Mandarine (0)

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Name: Cleopatra-Mandarine Botanisch: Citrus reshni
Blätterfarbe: grün Blütenfarbe: weiss
Sonne: Vollsonne Boden Feuchtigkeit: feucht, trocken
Boden Schwere: mittelschwer, leicht Boden pH-Wert: neutral, schwach sauer
Winterhärte: im Winter im ungeheizten Raum Verwendung: Gewächshaus / Wintergarten, Kübel, Süd- und Westwände, Einzelpflanze
Erhältlich: April bis Dezember
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