Schwarze Himbeere 'Black Jewel'
Rubus occidentalis 'Black Jewel', trägt an den 2-jährigen Ruten
Schwarze Himbeere 'Black Jewel' kaufen
gleich mitbestellen
Breite: 40cm - 60cm
Botanischer Name: Rubus occidentalis
Kultur: Schwarze Himbeere; trägt an den zweijährigen Ruten, Erziehung ähnlich wie bei Brombeeren
Blütezeit: Mai bis Juni
Befruchtung: Selbstfruchtbar
Reifezeit: Mitte Juni bis Ende Juli; konzentrierte Reife, Haupternte in wenigen Durchgängen möglich
Frucht: Mittelgross, rundlich, schwarz und charakteristisch weiss bereift; dicht in Dolden angeordnet; sehr süss und kräftig aromatisch mit speziellem, leicht parfümiertem Geschmack; hoher Zuckergehalt und vergleichsweise wenig Säure
Wuchs: Kräftig und aufrecht, etwa 180–200 cm hoch und 40–60 cm breit; auffällig violett-graue bis bläulich bereifte Ruten
Resistenz: Besonders robust und widerstandsfähig; sehr geringe Anfälligkeit für Rutenkrankheiten und Wurzelsterben
Standort: Sonnig bis halbschattig; auch für Höhenlagen und raues Klima geeignet
Boden: Leichter bis mittelschwerer Boden; schwach sauer bis schwach alkalisch
Winterhärte: Sehr gut winterhart, bis mindestens -16 °C; auch für Höhenlagen ab etwa 600–800 m und raues Klima geeignet
Die Schwarze Himbeere 'Black Jewel' ist eine aussergewöhnliche Himbeere mit schwarzen, weiss bereiften Früchten und dekorativen violett-grauen bis bläulich bereiften Ruten. Ihre mittelgrossen Früchte besitzen viel Zucker, vergleichsweise wenig Säure und einen kräftigen, speziell parfümierten Geschmack, der sich deutlich von klassischen roten Himbeeren unterscheidet. Gleichzeitig ist 'Black Jewel' besonders robust, wenig anfällig für Rutenkrankheiten und Wurzelsterben und selbst für Höhenlagen und raueres Klima geeignet.
Die Herkunft der Schwarzen Himbeere 'Black Jewel'
Die Schwarze Himbeere 'Black Jewel' gehört botanisch nicht zur europäischen Himbeere Rubus idaeus, sondern zur nordamerikanischen Schwarzen Himbeere Rubus occidentalis. Schwarze Himbeeren besitzen einen eigenständigen Fruchtcharakter und sind insbesondere in den USA bekannt, wo ihre Früchte traditionell frisch gegessen sowie für Kuchen und Konfitüren verwendet werden. Auch in Wuchs und Kultur zeigt 'Black Jewel' einige Unterschiede zu klassischen roten Sommerhimbeeren und wird ähnlich wie eine Brombeere erzogen. Ihre Kombination aus ungewöhnlicher Fruchtfarbe, intensivem Geschmack und hoher Robustheit macht sie zu einer besonderen Ergänzung des Himbeersortiments.
Wie wächst die Schwarze Himbeere 'Black Jewel'?
Die Schwarze Himbeere 'Black Jewel' wächst kräftig und aufrecht und erreicht gewöhnlich etwa 180 bis 200 cm Höhe. Charakteristisch sind ihre auffällig violett-grauen bis bläulich bereiften Ruten, die der Pflanze auch ausserhalb der Erntezeit einen besonderen Zierwert verleihen. Anders als klassische rote Sommerhimbeeren wird 'Black Jewel' am besten ähnlich wie eine Brombeere an einem Gerüst im Fächersystem erzogen. Dabei werden die langen Ruten auseinandergeführt und angebunden, sodass sie ausreichend Licht erhalten und die dicht mit Früchten besetzten Bereiche bei der Ernte gut erreichbar bleiben.
Die Früchte der Schwarzen Himbeere 'Black Jewel'
Die Früchte der Schwarzen Himbeere 'Black Jewel' sind mittelgross, rundlich, bei Vollreife schwarz und charakteristisch weiss bereift. Sie stehen dicht in Dolden und ermöglichen einen sehr hohen Ertrag, der durch die konzentrierte Reife in vergleichsweise wenigen Durchgängen geerntet werden kann. Geschmacklich unterscheiden sich die Früchte deutlich von roten Himbeeren: Sie besitzen einen hohen Zuckergehalt, vergleichsweise wenig Säure und ein kräftiges, speziell parfümiertes Aroma. Die ungewöhnlichen Früchte schmecken frisch und eignen sich ebenso für Desserts, Müesli, Kuchen und besonders aromatische Konfitüren.
3 Kulturtipps
- Wie eine Brombeere erziehen: Binde die kräftigen Ruten der Schwarzen Himbeere 'Black Jewel' an einem Gerüst fächerförmig auseinander, damit die Triebe gut belichtet werden und die Früchte bei der Ernte leicht erreichbar sind.
- Abgetragene Ruten regelmässig entfernen: Schneide nach der Ernte die zweijährigen Ruten bodennah heraus und binde die neuen Ruten für die Ernte des folgenden Jahres am Gerüst auf.
- Auch für rauere Standorte nutzen: Die robuste Schwarze Himbeere 'Black Jewel' eignet sich auch für Höhenlagen ab etwa 600 bis 800 m und für raueres Klima und ist damit eine interessante Wahl für Standorte, an denen empfindlichere Himbeeren Schwierigkeiten haben können.
Die Schwarze Himbeere 'Black Jewel' im Vergleich mit anderen Himbeeren
Die Schwarze Himbeere 'Black Jewel' unterscheidet sich bereits botanisch von den meisten roten und gelben Gartenhimbeeren, denn sie gehört zu Rubus occidentalis statt zu Rubus idaeus. Ihre schwarzen, weiss bereiften Früchte besitzen mehr Zucker und weniger Säure als typische rote Himbeeren und entwickeln dadurch einen besonders süssen, kräftigen und eigenständigen Geschmack. Auch der Wuchs erinnert stärker an Brombeeren, weshalb die langen Ruten vorzugsweise fächerförmig an einem Gerüst erzogen werden. Gegenüber vielen klassischen Himbeeren punktet 'Black Jewel' ausserdem mit ihrer hohen Widerstandsfähigkeit gegen Rutenkrankheiten und Wurzelsterben sowie ihrer Eignung für Höhenlagen und raues Klima.
Gute Pflanzpartner für die Schwarze Himbeere 'Black Jewel'
Zu der Schwarzen Himbeere 'Black Jewel' passen besonders rote oder gelbe Sommerhimbeeren, die durch ihre andersfarbigen Früchte einen attraktiven Kontrast zu den schwarzen Beeren bilden. Eine Sommerhimbeere wie 'Willamette' kann mit ihrer frühen roten Ernte die ungewöhnlichen schwarzen Früchte von 'Black Jewel' ergänzen, während 'Meeker' mit ihrer etwas späteren Ernte das Sommerhimbeer-Sortiment erweitert. Auch niedrig wachsende Kräuter oder Fruchtfreundinnen können vor dem Fächersystem gepflanzt werden, solange sie den Wurzelbereich der kräftigen Schwarzen Himbeere nicht zu stark konkurrenzieren. Aufgrund des kräftigen Wuchses sollte 'Black Jewel' ausreichend Platz erhalten und nicht unmittelbar von starkwachsenden Begleitpflanzen bedrängt werden.
Ich kann Ihnen außerdem sagen, dass es sich um eine robuste Pflanze handelt, und hier, wo ich lebe (in den Pyrenäen auf 600 Metern Höhe), ist die Frucht weniger anfällig für Schädlinge als die einheimischen Himbeersorten.
Die kleinen Kerne empfinde ich in dem Fall (auch wenn ich da tendenziell eher 'schwierig' bin) als gar nicht störend.
Was noch etwas putzig ist: bei uns kommt jedes Jahr exakt ein neuer Trieb. Nie mehr, nie weniger, immer genau einer. Der wird dann allerdings ca. 3m lang (etwas mehr als 2 m sind brav hochgebunden und der Rest rankt dann über die Hecke daneben) und ist überaus reich an Früchten. Eventuell habe ich zu hoch gepflanzt? Oder es ist einfach eine Laune? Wobei es durchaus auch ein Vorteil ist: die Dornen sind nicht gar so nett und bei dem einen wohlgeordneten Stängel kann man sie gut umgehen :-)
Definitiv empfehlenswert die Pflanze!
Bester Geschmack, schönster Anblick Ende Juni mit den glänzenden, weiss gereiften Beeren und interessante Gespräche mit Spaziergängern und Nachbarn. Da sie eher unbekannt sind, werde ich immer wieder ausgefragt.
Dieses Jahr habe ich ein Beeren-Pie ausprobiert (Fooby von Coop
https://fooby.ch/de/rezepte/19887/beeren-pie?startAuto1=0 ), und was soll ich sagen: Wow! Vanilleglacé oder Schlagrahm dazu, und das Dessert ist ein Festessen! Ich liebe violette Himbeeren, Felsenbirnen, Heidelbeeren, Maibeeren, 4-Beeren (die meisten dieser Pflanzen übrigens von Lubera), aber dieser Geschmack ist nicht zu toppen, vor allem gekocht.
ich hätte da eine Frage bezüglich gepflanzter Beeren im Sommer. Wie schaut es da mit dem ersten Schnitt im Winter aus? Früchte dürften bei frisch gesetzte Ware kaum ein paar Monate später Früchte tragen, da die Blütezeit ja schon ewig vorbei ist.
Freundlichst, Oliver Schmidt
muss diese Himbeere vollsonnig stehen, oder reicht es, wenn volle Sonne nur bis 11:00 morgens vorkommt und die Himbeeren den Rest des Tages im Schatten eines freistehenden Hauses stehen?
Haben andere Himbereeren die gleichen Ansprüche bzgl. Sonnenstunden?
mfG
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.