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Krokusse kaufen

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Stefanie Lütkemeier

Kaufberater Krokusse

Krokusse kaufen in vielen Farben

In der Natur sind Crocus meist violett oder gelb, weil diese Farben im zeitigen Frühjahr besonders auffallen und gezielt früh fliegende Bestäuber wie Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen anlocken. Violett liegt im für Bienen gut sichtbaren kurzwelligen Bereich, während Gelb einen starken Kontrast zu noch kahlen, braunen oder schneebedeckten Böden bildet und als Signal für Nektar und Pollenreichtum wirkt.

Dunkle, violette Krokusse kaufen

Die Hauptbestäuber der Krokusse sind Bienen (Honig- und Wildbienen) sowie Hummeln, die gezielt den reichlich vorhandenen Pollen und Nektar nutzen. Das dunkle Violett der Blüten ist an ihre Augen angepasst.

Gelbe Krokusse kaufen

Gelbe Blüten heben sich im noch winterlichen, oft braun-grauen oder schneebedeckten Umfeld besonders stark ab und sind für Bestäuber schon aus größerer Entfernung gut sichtbar. Sie signalisieren Pollen- und Nektarreichtum und sprechen damit gezielt früh fliegende Bestäuber wie Wildbienen und Hummeln an. Zudem erwärmen sich gelbe Blüten bei Sonnenschein schnell, was Insekten zusätzlich anlockt und die Bestäubungschancen erhöht

Weiße Krokusse kaufen

Reinweiße Crocus-Blüten sind in der Natur selten, weil sie sich im winterlichen Umfeld aus Schnee, hellem Boden oder Steinen weniger deutlich vom Hintergrund abheben, Damit sind sie für Bestäuber schwerer zu erkennen. Eine weiße Krokusblüte würde die visuelle „Zielgenauigkeit“ der Bestäuber verringern. Im Garten aber, wo zur Blütezeit er Krokusse meist kein Schnee mehr liegt, leuchten die weißen Garten-Krokusse für unser menschliches Auge wunderbar frisch, und auch die Bestäuber finden sie hier.

Krokusse in zarten Pastells

Viele Krokusblüten haben brillante, weithin leuchtende Farben. Wer jedoch zarte Farben lieber hat, wird sich über diese zauberhaften Krokus-Raritäten freuen.

Krokusblüten mit Farbkontrasten

Mehrfarbige Blüten oder eine unterschiedliche Färbung der Innen- und Außenseiten der Blütenblätter bei Crocus-Arten sind in der Natur vor allem Anpassungen an Bestäuber und Standortbedingungen.

Der Farbkontrast zwischen Schlund und Blütenblattspitzen verstärkt die visuelle Wirkung. So werden Insekten beim Anflug gezielt zum Pollen- und Nektarbereich geleitet.
Solange die Blüte geschlossen bleibt, ist nur die Außenseite sichtbar. Die dunkle, tarnende Färbung der Außenseite der Blütenblätter kann so vor Fressfeinden schützen. Die dunklen Blüten können sich an sonnigen, kühlen Frühlingstagen zudem schneller erwärmen. Sobald die Krokusblüten sich öffnen, reflektieren die hellen Innenseiten das Sonnenlicht für Bestäuber besser, und werden dadurch sichtbarer.

Krokus kaufen nach Blütezeit

Wenn du deine Krokusse so wählst, dass sie zu unterschiedlichen Zeiten blühen, kannst du dich über viele Wochen mit den hübschen Zwiebelblumen freuen.

Frühblühende Krokus für den Spätwinter

Wenn du den Winter leid bist, können die ersten Krokusblüten im Februar ein wundervoller Trost sein. Die frisch leuchtenden Krokus-Blüten lenken von der laublosen und farblosen Tristesse im Garten ab. Spätestens, wenn die Hummeln und Bienen in den Blüten brummen, sagen die Krokusse uns: Freue dich, der Frühling naht!

Die richtigen Krokus für Frühlingsbeginn und Ostern

Großblumige Gartenkrokusse (Crocus vernus) blühen in der Regel Mitte bis Ende März und können bei kühlem Wetter bis Ostern stehen. Das gilt natürlich besonders in den Jahren mit frühen Osterterminen.

Herbstblühender Krokus

Der Safran-Krokus (Crocus sativus) ist aus Herbstblühern unter den Crocus hervorgegangen, vermutlich aus dem mediterranen Crocus cartwrightianus. Der herbstblühenden Krokusse haben sich so angepasst, dass sie ihre Blüten nach der trocken-heißen Sommerpause bilden, wenn Temperaturen sinken und Regen einsetzt. Durch diese Strategie vermeiden sie die Konkurrenz mit vielen Frühjahrsblühern und bietet Insekten in einer blütenärmeren Jahreszeit eine Nahrungsquelle.

Botanische Krokusse: Die Wilden im Krokus-Sortiment

Wir im Gartenbau bezeichnen als „Botanischer Krokus“ meist artennahe, kleinblütige Wildarten und deren Sorten. Sie stehen im Gegensatz zu den großblumigen Garten-Krokussen (Crocus vernus-Hybriden). Alle Krokusse haben ihren Reiz, und du kannst ihre Vorzüge gezielt nutzen.
Merkmale, die „Botanische Krokusse“ auszeichnen:

•    Blühen sehr früh (Februar–März)
•    Kleinere, oft zartere Blüten als Crocus vernus Hybriden
•    Gute Verwilderungsfähigkeit
•    Hoher Artenreichtum

Krokus aus aller Welt

Die Naturstandorte der Crocus sind meist sonnige, gut durchlässige, eher trockene Lagen, oft auf Wiesen, in lichten Wäldern oder an steinigen Hängen. Sie benötigen einen warmen Sommer sowie eine kühle bis kalte Winterruhe, um zuverlässig zu blühen. Während großblumige Sorten meist auf Crocus vernus aus den Alpen und benachbarten Bergregionen zurückgehen, stammen viele kleinblütige „Botanische Krokusse“ von Balkan- und Mittelmeerarten wie Crocus chrysanthus, Crocus tommasinianus oder Crocus sieberi ab. Hinzu kommen wenige Arten aus Zentralasien (z. B. Crocus korolkowii), die wegen ihrer besonderen Robustheit in Gärten eingeführt wurden.

Krokusse aus dem Balkan

Wenn man im Garten „Balkan-Krokusse“ pflanzt, handelt es sich meist um Crocus tommasinianus, Crocus chrysanthus und Crocus flavus. Ihre Heimat liegt in Albanien, West-Balkan, Bulgarien, Griechenland, Romänien, und der Türkei. Die aus ihnen entstandenen Sorten sind allesamt frühblühend und robust. Sie verwildern gut und eignen sich für naturnahe Pflanzungen.

Krokusse aus dem Mittelmeergebiet

Aus dem bergigen Mittelmeerraum stammen vor allem Crocus sieberi, Crocus minimus, Crocus corsicus und Crocus etruscus. Der Crocus etruscus aus dem Nordwesten Italiens gilt als botanische Rarität. Bei Crocus sieberi handelt es sich um einen Krokus, der urprünglich nur auf Kreta wuchs, und Crocus minimus war allein auf den Inseln Korsika und Sardinien zuhause. Alle diese mediterranen Krokusse sind sonnenliebend, frühblühend und trockenheitsverträglich. Perfekt für deinen Steingarten und mediterran anmutende Pflanzungen in durchlässiger Erde.

Der Krokus aus Mittel- und Westeuropa

Crocus vernus stammt vor allem aus den Alpen, aber auch dem Apennin und den Pyrenäen. In der Natur wächst er auf Bergwiesen und in lichten Wäldern. Als wichtigste Wildart für die Zucht der großblumigen Krokusse hat er zur Vielfalt der heutigen Gartensorten beigetragen. Die bekannten Crocus vernus-Sorten im Handel sind in der Regel Hybriden, für die seit Jahrhunderten verschiedene Crocus miteinander gekreuzt wurden, um größere Blüten und kräftigere Farben zu erzielen. Wir finden das Zuchtergebnis wunderbar.

Der Krokus aus Asien

Der Taschkent-Krokus (Crocus korolkowii) ist ein aus Zentralasien (Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan und Teilen Tadschikistans) stammender Wildkrokus. Er wächst bevorzugt in steinigen Höhenlagen zwischen etwa 500 und 1.500 Metern. In seiner Heimat zählt er zu den frühesten Frühlingsboten und erscheint oft noch, während Schnee liegt. Dank seiner Herkunft ist dieser Krokus besonders trockenheitsverträglich und eignet sich im Garten für sonnige, gut durchlässige Standorte. In unseren Gärten gilt er als Rarität!

Der Krokus von der Krim

Crocus 'Yalta' stammt aus einer natürlichen Kreuzung zwischen Crocus tommasinianus und Crocus vernus. Die Samen, aus denen diese auffällige Sorte hervorging, wurden im Nikitsky Botanischen Garten in Yalta (Krim) gesammelt. Dort kreuzten sich vermutlich beide Arten spontan, was zu der einzigartigen Farbkombinationführte: hellfliederfarbene Außenseiten und violettblaue Innenfläche. In der Praxis präsentiert sich Crocus 'Yalta' als botanischer Krokus mit einer Wuchshöhe zwischen beiden Elternarten – größer als tommasinianus, aber etwas kleiner als vernus.

Der richtige Krokus für die Safran-Ernte

Nur der Safran-Krokus (Crocus sativus) liefert die für das Gewürz Safran verwendeten Narben. Andere Crocus-Arten haben zwar auch Narben, aber sie sind oft sehr kurz, und enthalten kaum oder keine aromatischen Farbstoffe wie Crocin, Picrocrocin und Safranal, die den typischen Geschmack und die Färbekraft ausmachen.

Der richtige Krokus für die Krokuswiese

Für eine Krokuswiese eignen sich vor allem robuste, verwilderungsfreudige botanische Arten wie Crocus tommasinianus (Elfen-Krokus) und deren Sorten, da sie sich gut über Tochterknollen und Samen ausbreiten. Diese Arten blühen sehr früh. Ein weiterer Vorteil: Wenn der Rasen nach dem Winter erstmals wieder gemäht wird, sind sie bereits eingezogen.

Wer größere Blüten bevorzugt, kann auch einzelne spätblühende Crocus vernus-Sorten einmischen, muss aber etwas länger auf das Mähen verzichten.

Stefanie Lütkemeier
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09.03.2018 - Es dauert nicht mehr lange ...
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