Einjährige Minicuya
Gärtnerwissen Einjährige Minicuya
Für alle, die einen sonnigen Garten oder Balkon ihr Eigen nennen und gerne Neues ausprobieren, sind die Mini-Passionsfrüchte Minicuya (Passiflora vesicaria und Passiflora pentaschista) ein absolutes Muss. Diese mit der bekannten Maracuja verwandte Kletterpflanze zeichnet sich durch ihre extreme Pflegeleichtigkeit aus und trotzt ohne Weiteres Hitze sowie Trockenheit. Sie lässt sich wie Gurken oder Physalis einjährig kultivieren. Bereits ab Juni schmücken wunderschöne kleine Passionsblüten fast jede Blattachsel und verwandeln sich innerhalb von rund 30 Tagen in köstliche gelbe Mini-Passionsfrüchte. Die Minicuyas können direkt vom Balkon genascht werden können. Dank ihrer Selbstfruchtbarkeit ist keine zweite Pflanze für die Bestäubung notwendig.
Die 3 grössten Vorteile der Minicuya im eigenen Garten
- Exotisches Snackobst im eigenen Garten ernten
- Einfach zu kultivieren
- Bienenweide
Warum Minicuya-Pflanzen als Snackobst anbauen?
Gurken, Tomaten und Paprika stehen im Sommer auf fast jedem Balkon oder Terrasse. Wie wäre es aber mit einer exotischen Ergänzung zum bekannten Sommergemüse und Snackobst? Die kleinen Passionsfrüchte („Mini-Maracujas“) bieten eine reichhaltige und unkomplizierte Ernte an exotischen Früchten direkt vom Balkon oder aus dem eigenen Garten. Ihre unkomplizierte Pflege macht die Minicuya zur perfekten Wahl auch für kleine Gärten. Der exotische Geschmack der Passionsfrüchte – sei es der würzig-süsse Geschmack der Passiflora vesicaria oder das Bananenaroma der Passiflora pentaschista – bietet eine willkommene Abwechslung zu heimischem Obst und lädt zum Experimentieren in der Küche ein. Zudem sind die Mini-Maracujas dank ihrer hübschen Mini-Passionsblumenblüten eine visuelle Bereicherung und ziehen bestäubende Insekten an, was zur Biodiversität im Garten beiträgt. Die kleinen Früchte sind nach nur 30 Tagen reif sind und die Kletterpflanzen machen auch bei grosser Hitze nicht schlapp. Somit sind die Mini-Passionsfrüchte einer Minicuya eine perfekte Alternative zur klassischen Maracuja (Passiflora edulis), welche man auch aus dem Supermarkt kennt.
Minicuya kaufen: Die Unterschiede zwischen der Passiflora vesicaria und Passiflora pentaschista
Beide Arten blühen ungefähr von Juni bis September mit Blüten, die nur jeweils einen Tag (meist morgens) offen sind. Minicuya Gelb (Passiflora vesicaria) hat weisse Blüten mit einem zart-rosa Zentrum, während Minicuya Grün (Passiflora pentaschista) ein bisschen grössere rosa/violett-weisse Blüten aufweist. Das Blattwerk unterscheidet sich deutlich: Minicuya Gelb (Passiflora vesicaria) besitzt einfachere ungefähr dreieckige Blätter, während Minicuya Grün (Passiflora pentaschista) mit ihren fünflappigen, flaumüberzogenen Blättern und roten Trieben besticht.
Bild: Früchte und Blüten der gelben Mini-Passionsfrüchte
Minicuya Gelb (Passiflora vesicaria) produziert gelbe Mini-Passionsfrüchte, deren Geschmack würzig-süss und aromatisch-exotisch ist. Diese Früchte fallen bei Vollreife gelb ab und bieten ein durchsichtiges, wohlschmeckendes Fruchtfleisch.
Bild: Blüte der grünen Mini-Passionsfrucht
Minicuya Grün (Passiflora pentaschista) bekannt auch als Passiflora arida, trägt grüne Mini-Passionsfrüchte, die auch bei Reife grün bleiben und einen Bananengeschmack aufweisen. Die Früchte werden bei Vollreife hellgrün und weich und fallen ebenfalls ab.
Bild: Früchte der grünen Mini-Passionsfrucht
Welche Mini-Passionsfrüchte soll ich anbauen?
Die Entscheidung zwischen der Minicuya Gelb (Passiflora vesicaria) und der Minicuya Grün (Passiflora pentaschista) hängt von persönlichen Vorlieben in Bezug auf Geschmack, Farbe und Blattwerk ab. Beide Arten bieten eine einfache Möglichkeit, exotisches Flair und Geschmack in den eigenen Garten oder auf den Balkon zu bringen. Durch ihren einjährigen Zyklus ermöglichen sie auch Gartenneulingen ein erfolgreiches Gartenprojekt mit leckeren Mini-Passionsfrüchten zum Naschen. Und falls du dich nicht entscheiden kannst? Warum nicht einfach beide Sorten ausprobieren?
Anbau und Pflege der Mini-Passionsfrüchte
Beide Arten sind für den Anbau im Topf auf Balkon und Terrasse ideal und zeigen ihre Pracht in vollsonnigen, warmen Standorten. Sie sind selbstfruchtbar, was den Anbau vereinfacht, da keine zweite Pflanze zur Bestäubung benötigt wird. Ihre Trockenheitstoleranz und geringer Wasserbedarf machen sowohl Passiflora vesicaria als auch Passiflora pentaschista besonders pflegeleicht. Sie können bis zu 2-3 Meter hoch und breit werden, bleiben aber in Kübeln meist wesentlich kleiner und können auch problemlos geschnitten werden.
Minicuya® sind tropische Mini-Passionsfrüchte, die einjährig wie Tomaten oder Gurken angebaut werden können. Sie bilden attraktive Blüten sowie aromatische kleine Früchte.
Die Sorten unterscheiden sich in Blüten- und Fruchtfarbe, Geschmack und Blattstruktur.
Die Pflanzen gedeihen am besten an einem vollsonnigen, warmen Standort im Topf oder Beet mit Kletterhilfe. Sie sind selbstfruchtbar, trockenheitstolerant und sehr pflegeleicht.
Etwa 30 Tage nach der Blüte sind die Früchte reif. Die Früchte fallen bei Reife ab und können direkt genascht werden. Die Erntezeit beginnt im Juli und dauert bis in den Herbst.
Nein, Minicuya® ist nicht winterhart und wird wie Sommergemüse einjährig kultiviert. Eine Überwinterung ist nicht nötig, da sie schnell wächst und früh Früchte trägt. Im nächsten Jahr kann man einfach neue Pflanzen setzen.
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