Echte Teepflanze - Camellia sinensis (1 Artikel)

Fresh-T Echter Gartentee Camellia sinensis Lubera Für den echten chinesischen Tee, für Camellia sinensis hat das britische Empire noch im 19. Jahrhundert Spione und Schmuggler losgeschickt. Unterdessen ist Tee nicht etwa unwichtiger geworden, sondern wie Kaffee zu einem der wichtigsten globalen Kräuter-Getränke aufgestiegen. Und es ist an der Zeit, dass wir beginnen, Tee auch in unseren Gärten anzubauen und zu geniessen.

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Teepflanze Fresh-T®
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ab CHF 24.95 Teepflanze Fresh-T® Camellia sinensis, echter Tee für nördliche Gärten
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starke Pflanze im 1,3 L Topf CHF 24.95
kräftige Pflanze im 5 L Topf CHF 39.90

Weitere Informationen über Echte Teepflanze - Camellia sinensis

Im Gegensatz zu tropischem Kaffee ist die echte Teepflanze eine subtropische Pflanze, und hat durch Anbau und natürliche wie menschliche Selektion auch in nördlicheren Gebieten mit Winterkälte an Anpassungsfähigkeit gewonnen. Man muss nur die richtigen Herkünfte und Sorten benutzen – dann wird der Hausgartenanbau von echtem Tee problemlos möglich.

Fresh-T® - die robusteste Teepflanze für den Garten

Wir haben bei Lubera® in den letzten 7 Jahren diverse Teeherkünfte getestet - aus China, aus Japan, aus Südkorea, sogar aus dem russischen Socchi, wo vor nicht allzu langer Zeit die Wintersport-Olympiade stattfand. In unseren Tests hat sich der koreanische Tee, der dort in einer relativen kalten Hügel- und Bergzone angebaut wird, am robustesten gezeigt- mit gleichzeitig gutem Wachstum und auch interessanten Teearomen, die gerade auch beim von uns favorisierten Frischtee (siehe unten) perfekt zur Geltung kommen. Wir haben unsere Teesorte deshalb auch Fresh-T® genannt. Die Lubera® Teezüchtung für den Norden wird übrigens weitergeführt, und wir sind dabei, diverse Unterselektionen von Fresh-T® zu testen und werden voraussichtlich in einigen Jahren dann unterschiedliche Teesorten für den Garten (kleinblättrig, grossblättrig, rund wachsend, kompakt, mit starker Blühtendenz, unterschiedliche Teeintensitäten) anbieten.

Wie winterhart ist die echte Teepflanze Fresh-T®?

Fresh-T Echter Gartentee Lubera Camelia sinensisDie Teepflanze Fresh-T® ist bedingt winterhart, das heisst sie muss unter bestimmten Umständen leicht geschützt werden. In sehr vielen Regionen und Pflanzsituation kann Fresh-T® aber problemlos sogar im Garten und im offenen Boden angebaut werden, in sehr kalten Regionen braucht es dagegen zusätzlichen Schutz. Ganz allgemein raten wir, Fresh-T® eher in einer halbschattigen Exposition zu pflanzen, und auch den Kübel mit einer Teepflanze halbschattig oder absonnig aufzustellen. Wenn Sie sich die Bilder aus den asiatischen Teeanbauregionen in Erinnerung rufen, dann stehen auch dort immer wieder Bäume, die die Teeplantagen beschatten. Tee liebt den Halbschatten sowie auch eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit.

Als zweite Standard-Massnahmen empfehlen wir, den Boden im Wurzelbereich über den Winter sicherheitshalber immer mit Stroh oder Laub abzudecken (bis zu 25cm hoch), um das Einfrieren des Bodens zu verhindern. Das ist ja immer die ungemütlichste Situation für immergrüne Pflanzen wie Fresh-T®: Wenn der Boden gefroren ist, wenn die Wurzeln über längere Zeit kein Wasser mehr aufnehmen können, und wenn gleichzeitig unter der intensiven Wintersonne die immergrünen Blätter weiter Wasser verdunsten.

Winterschutz für die echte Fresh-T® Teepflanze - wo ist er notwendig?

In der folgenden Tabelle versuchen wir, die Winterhärte von Fresh-T® für die verschiedenen Regionen im deutschsprachigen Raum noch etwas spezifischer anzusprechen

Region Anbauempfehlung Winterschutz
Norddeutschland, Küstennähe, Gewässernähe, Weinbaulagen Freiland und Topf Exposition Halbschatten bevorzugen, Wurzelbereich über den Winter mit isolierendem Material (Stroh und Laub, 20-30cm) abdecken
Restliches Deutschland, Schweiz Österreich, milde bevorzugte Lagen Freiland und Topf Wie oben; aber bei sehr lange kalten Temperaturen unter -6°C die Pflanze mit einem isolierenden und schattierenden Vlies abdecken, bei milderem Wetter wieder entfernen; bei noch kälteren Temperaturen von -15°C und kälter auch bei kurzfristigem Temperatursturz schützen; Kübel dann einräumen
Süd- und Ostdeutschland, Schweiz, Österreich, eher kühle Lagen, Höhenlagen Anbau nur im Topf und Kübel Über den Winter den Kübel mit isolierendem Material einpacken, Überwinterung an einem geschützten, milden und hellen Ort, am besten draussen; bei sehr kaltem Wetter zusätzlich auch Pflanze isolieren und vor Sonneneinstrahlung schützen; Kübel ab 3-4 tägigem Dauerfrost einzuräumen, gerne aber bei Temperaturen über 0° wieder rausräumen

Echte Teepflanzen - Pflanzung, Standort und Boden

Teepflanzen gehören wie die andere Pflanzen der Gattung Kamelien zu den säureliebenden Pflanzen, brauchen also wie andere Moorbeetpflanzen einen pH von 4.5 bis 6. Verglichen mit extrem säureliebenden Pflanzen sind sie vielleicht ein klein wenig toleranter, aber am besten pflanzt man sie doch in ein fachgerecht gebautes Moorbeet, weil man da sicher sein kann, dass sich der pH zB. aufgrund des hineinlaufenden kalkhaltigen Bodenwassers nicht laufend erhöht. Wenn man partout kein Moorbeet einrichten möchte, kann dies natürlich auch ein Grund für eine Kübelpflanzung sein. Der Pflanzgrund sollte für die Wurzeln der Teepflanze gut entwässernd sein, wichtiger ist aber noch, dass es sich möglichst um eine halbschattige Lage handelt: Da wächst der Tee einfach besser, er mag die direkte austrocknende Sonneneinstrahlung nicht, und er liebt wie schon erwähnt eine hohe Luftfeuchtigkeit. Ein weiteres Kriterium mag bei der Standortwahl ebenso wichtig sein: Es sollte sich um keine spätfrostgefährdete Lage handeln, da ein Frost im Mai den frischen Austrieb (nicht die ganze Pflanze) und damit die Tee-Ernte des Frühjahrs gefährden kann. Also bitte nicht in Frostsenken und Frostseen hineinpflanzen, eher an einen Hang, wo die kalte Luft möglichst ungehindert abfliessen kann.

Noch ein Tipp: Pflanzen Sie im Kübel wie auch im Freiland die Teepflanze möglichst tief, so dass der Wurzelballen 7cm und mehr mit Erde bedeckt ist. Falls es doch einmal zu einem Winterfrostschaden kommen sollte und wenn die Triebe zurückfrieren, bleibt der unterirdische Teil der Äste geschützt und kann dann im Frühling neu austreiben und die Pflanze frisch aufbauen.

Die Kultur einer echten Teepflanze im Kübel

Der Kübel oder Topf - das haben wir schon bei den Heidelbeeren verschiedentlich festgestellt - ist das einfachste Moorbeet: Hier besteht keine Gefahr, dass sich der pH des Substrats durch das Einsickern von sehr kalkhaltigem Wasser stark verändern könnte. Idealerweise benutzen Sie Regenwasser fürs Giessen, aber das Leitungswasser müsste schon sehr kalkhaltig sein, wenn es einen Einfluss auf den Säurewert des Substrats haben sollte. Wie immer ist für eine langfristige Kultur für gute Drainage zu sorgen, die Entwässerungslöcher am Topfboden werden mit Vorteil erweitert; unten im Kübel oder Topf kommt eine Entwässerungsschicht mit Steinen oder Lecca rein, darüber ein Vlies, das das Verstopfen der Drainageschicht mit Feinteilen verhindert. Schliesslich wird der ganze Kübel mit Moorbeeterde (z.B. Fruchtbare Erde von Lubera® Nr. 3) gefüllt. Bitte, es lohnt sich, wirklich mit Moorbeeterde zu arbeiten, der Versuch über Umwege en saures Substrat zu schaffen, über das Benutzen von Walderde (meist eben nicht sehr sauer) oder mit übermässigem Einsatz von Kompost, funktioniert langfristig meist nicht. Für ein Substrat, das nachhaltig für einige Jahre den tiefen pH halten soll, ist in jedem Falle eine Moorbeeterde notwendig – und diese muss wiederum einen relativ hohen Torfgehalt aufweisen, da nur Torf den tiefen pH stabil halten kann.

Wie häufig muss die Teepflanze umgetopft werden?

Natürlich sollte die Teepflanze alle paar Jahre umgetopft werden: In der untenstehenden Tabelle zeigen wir die Grössen und Umtopf-Termine:

Jungpflanze im 1.3 L Topf Topf 5 L Kübel 15 L Kübelt ab 50 L
Keine langfristige Kultur in diesem Topf möglich

Jungpflanze einpflanzen;
Kultur für 1-2 Jahre möglich

 

3-4 Jahre Kultur möglich Nach 4-6 Jahren in einen Kübel mit 50 und mehr Litern umtopfen

Teepflanze schneiden

Das Schneiden ist ja immer so etwas wie die Angstdisziplin oder auch die Hohe Schule des Gärtnerns. Muss der Teepflanze nun geschnitten werden? Eigentlich ausnahmsweise mal nicht: Der echte Teestrauch wird ja abgeerntet, die Ernte der Triebspitzen im Frühjahr führt gleichzeitig zu mehr Verzweigungen, was dann wiederum eine zweite Ernte ermöglicht…. In gewisser Weise ersetzt die Ernte das Schneiden. Und gleichsam nebenbei verzweigt sich der Testrauch dank der Ernte-Aktivitäten auch immer besser. Falls man über den Winter die alten Spitzen des Sommerwachstums nicht für Frischtee aberntet (siehe weiter unten), sollte der Teestrauch im Frühling vor dem Austrieb oben etwas gestutzt werden, eben um einen möglichst vielfachen Austrieb –  und damit eine besser Ernte – zu provozieren. In den Anbaugebieten Asiens wird mit dem Teestrauch eine Art Tisch gebildet, indem die Pflanze auf einer Höhe von 50cm bis 100m auf eine horizontale Fläche geschnitten wird, von der dann die austreibenden Spitzen leichter abgeerntet werden können. Dies kann aber in unserem Klima frühestens nach 4-5 Jahren geschehen, wenn der Teestrauch die entsprechende Höhe und Pflanzenstärke erreicht hat. Bei vielen Gartenteepflanzungen wird man aber die natürlichere Rundform, ähnlich eines Buchsbäumchens vorziehen, einfach weil dies im Garten besser aussieht. Aber letztlich sind den möglichen Formen (fast) keine Grenzen gesetzt…wie bei anderen immergrünen Hecken- und Formpflanzen auch.

Wie kann man aus einer eigenen Teepflanze im Garten Tee gewinnen?

Zunächst richten wir den Blick mal auf die ursprünglichen Anbaugebiete des Echten Tees, Camellia sinensis. Hier werden die frischen Triebspitzen beerntet und dann in einem ziemlich komplizierten Verfahren veredelt und haltbar gemacht. Je länger die Veredelungsperiode (Fermentation) andauert, desto schwärzer wird der Tee - und in gewisser Weise auch stärker. Bei einer ganz kurzen Welke- und Fermentationsphase spricht man beim Resultat dann nicht von Schwarztee, sondern von Grüntee (wobei es noch viel mehr Zwischenvarianten gibt).

Gewinnung von Grüntee von der eigenen Teepflanze im Garten

Wenn man sich mit der eigenen Teepflanze oder gar Teeplantage im Garten an die klassische Teeherstellung wagen möchte, ist die Herstellung von Grüntee die beste Wahl. Nicht nur ist Grüntee etwas einfacher und schneller herzustellen als Schwarztee, er profitiert unserer Meinung am meisten von Frischeeffekt: Dass die Blätter frisch im eigenen Garten geerntet werden, sofort weiterverarbeitet und wohl bald auch genossen werden. In der spezialisierten Teeterminologie spricht man übrigens von einem sogenannten Gartentee, wenn der Tee am Standort der Pflanzenproduktion verarbeitet wird: Ihr Gartentee ist also sozusagen der Gartentee par excellence!

Wie aber geht die Herstellung von Grüntee? Wir versuchen, die verschiedenen Schritte schematisch aufzugliedern und auch die einfachsten Methoden zu beschreiben, die man bei der Herstellung benutzen kann:

  1. Triebspitzen mit 1-3 Zusatzblättern werden ab Ende Mai geerntet. Die Triebspitzen mit nur einem Blatt gelten als die feinsten, die 2- und 3-Blattvariante soll zu weniger verfeinertem Tee führen. Für den Garten raten wir aber durchaus zur Ernte von Triebspitzen mit 2-3 aufgefalteten Zusatzblättchen, es soll sich ja auch etwas Teevolumen ergeben…
  2. Die Triebspitzen werden in der Küche oder an einem schattigen Ort gewelkt und damit leicht fermentiert. Die Fermentation ergibt sich beim langsamen Welkeprozess von selbst, indem es zu Oxidationsvorgängen kommt. Der Welkeprozess (das sogenannte Withering) dauert für den Grüntee aber nur einige Stunden bis 1 oder 2 Tage. Ein länger andauernder Fermentierungsprozess führt zu Schwarzteevarianten.
  3. Der beschriebene Welke- und Fermentationsprozess wird über schnelle und starke Hitzeeinwirkung abgestoppt. Wir nehmen dazu eine Teflon-Bratpfanne ohne Fett, legen die Triebspitzen hinein, kehren und wenden das Erntegut sehr schnell, so dass es möglichst nicht oder nur wenig zu Verbrennungen kommt. Solche Verbrennungen führen nämlich zu Röstaromen, die leicht ausgeprägt ganz angenehm sind, aber den Teegenuss nicht dominieren sollten.
  4. Nach dem Abkühlen der erhitzten Teeblätter werden die Triebspitzen gerollt, bei einer nur kleinen Ernte kann man das gerne von Hand machen. Der Hitzestopp mit der Bratpfanne sollte intensiv und kurz sein, aber nicht zum vollständigen Austrocknen der Blättchen führen, so dass sie jetzt beim Rollen möglichst nicht brechen. Erinnern Sie sich einfach an offenen Schwarztee und wie da die Blattspitzen aussehen: Auch da sind die einzelnen Teeblättchen und Teekrümel durch das Zusammenrollen der Blätter entstanden. Das Rollen ist aber nicht Selbstzweck, dadurch sollen auch die restlichen Zellen noch auf- und angebrochen werden, die Inhaltsstoffe (Thein und viele andere) werden so freigelegt, damit sie schonend getrocknet werden können und sich dann beim Aufgiessen mit heissem Wasser in den Tee auflösen.
  5. Schliesslich werden die gerollten Triebspitzen schonend getrocknet, so dass sie auch längerfristig gelagert werden können. Natürlich ist hier eine Dörex-Maschine hilfreich, man kann es aber auch die Sonne ihr Werk verrichten lassen. Achten Sie darauf, dass der Trocknungsprozess nicht zu schnell vonstatten geht, sondern möglichst langsam und schonend.

Frischtee - die Alternative des Gärtners zu Grüntee und Schwarztee

Nun verstehen wir es durchaus, wenn so mancher frischgebackene Teeproduzent seufzt: „Was, so kompliziert ist es, bis ich den Tee endlich geniessen kann?“ Aber schauen wir uns den Prozess der Teeherstellung doch nochmals genauer an: Warum wurde ein so kompliziertes Verfahren gewählt? Das Hauptziel ist doch, dass Tee so über längere Zeit gelagert, versendet und gehandelt werden kann. Natürlich fügen die verschiedenen Methoden der Welkung und Fermentation Nuancen und Feinheiten zum Aroma hinzu (ebenso wie die Teesorte selber und das Terroir, um mal die Sprache des Weins zu benutzen), aber der Verarbeitungsprozess hatte in den Anbaugebieten zuallererst und ursprünglich eine rein technisch wirtschaftliche Bedeutung, die erst später kulturell, ja fast kultisch überhöht wurde. Jedenfalls ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass die ersten Teetrinker gleich einen Prozess mit 5 und noch mehr Verarbeitungsschritten durchgeführt hätten…

Frischtee aus Triebspitzen im Frühjahr und Frühsommer

Und wie haben die ersten neugierigen Teetrinker Tee getrunken? Hier braucht es nicht viel Phantasie, zu vermuten, dass frisches Pflanzenmaterial mit heissem Wasser aufgegossen, vielleicht noch früher einfach gekaut wurde. Und siehe da, wir haben das auch versucht, und sind von Resultat nicht nur positiv überrascht, sondern sogar begeistert. Einen feineren und leichteren Tee als mit frisch aufgebrühten Triebspitzen haben wir noch nie genossen: Ein grünlicher Geschmack, leicht säuerlich, entfernt an Rhabarber erinnernd  und dann ein Abgang mit leichter Teebitterkeit, der dem gesamten Trinkerlebnis Rahmen und Volumen gibt. Natürlich empfehlen wir vor dem Aufgiessen, auch die frisch geernteten Blattspitzen zu rollen und so die Zellen aufzuschliessen, um so mehr Inhaltsstoffe für den Tee zu gewinnen.

Frischtee aus alten Blättern oder alten Triebspitzen im Sommer und Herbst

Später im Jahr ist es ebenso möglich, ältere reifere Triebspitzen und auch ganz alte Blätter für den Frischtee zu verwenden. Hier verfahren wir so, dass wir die Blätter nach dem Waschen mit einem Rüstmesser aufschneiden und leicht hacken. Degustativ schneidet der Sommer- oder Herbsttee aus ganz alten Blättern besser ab als aus alten Triebspitzen. Lässt man einen solchen Tee über Nacht im Krug stehen und ziehen, so zeigt er sich am Morgen als recht starker, ja fast brauner Tee, der schon ziemlich nahe beim Schwarztee ist.

Frischtee aus Blüten im Spätherbst und Winter

Mit am besten schmeckt uns aber der Frischtee aus den Blüten von Fresh-T®. Fresh-T® blüht wie alle Camellia sinensis im Spätherbst und Winter, und die Blüten sind ja für die weitere Pflanzenentwicklung nicht wichtig. Was liegt da näher, als die Blüten im Aufgehen zu sammeln und auch frisch mit heissem Wasser aufzubrühen. Das Resultat ist vielleicht der überzeugendste Frischtee: Zu den säuerlichen Startaromen des Grüntees mischen sich hier florale, feinere Elemente, schliesslich abgeschlossen von einem Teeabgang, der nur als leicht bitter, eher schon als rund zu beschreiben ist. Dazu trinkt man ja auch mit dem Auge: Die Blüten zeigen an, dass man etwas ganz Besonderes, den wertvollsten und vollendetsten Frischtee geniessen darf.

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