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Nashi

Kaufberater Nashi

Japanese nashi pears (Pyrus Pyrifolia), NashiMöchtest du in deinem Garten Nashi pflanzen? Fragst du dich, was du dabei beachten und wie du die Bäume pflegen musst? In dieser Lubera-Anleitung erfährst du alles, was du wissen musst, um die Asienbirne in deinem Garten mit Erfolg zu kultivieren. Die Nashi-Birne ist für Europäer ein gewöhnungsbedürftiges Obst. Als die Pflanze 1768 erstmals von Nicolaas Laurens Burman wissenschaftlich beschrieben wurde, hielt er sie für eine Feigenart und gab ihr den Namen Birnenblättrige Feige (Ficus pyrifolia). Als man später erkannte, dass es sich um eine Birnenart handelt, wurde sie in die Gattung Pyrus überführt und heisst heute Pyrus pyrifolia. Sie ist also die „Birnenblättrige Birne“. Und weil das japanische Wort für Birne „Nashi“ ist, ist auch die Bezeichnung Nashi-Birne eine Doppelung. 

Auf den ersten Blick erinnert die Frucht der meisten Sorten mit ihrer runden Form und dem tief eingesenkten Kelch aber eher an einen Apfel. Tatsächlich gehören beide Obstarten zu den Rosengewächsen und sind nahe miteinander verwandt. Sie unterscheiden sich botanisch nur wenig. Beim Apfel sind die Pollensäcke in den Blüten immer gelb und die Griffel sind am Grund verwachsen. Die Birne hat dunkelrote bis purpurne Staubbeutel und die Griffel sind freistehend. Die Form der Früchte variiert bei beiden Gattungen. Die typischen, birnenförmigen Früchte sind charakteristisch für die europäische Kulturbirne (Pyrus communis). Bei der Wildbirne (Pyrus pyraster) und bei der Asienbirne oder Nashi-Birne (Pyrus pyrifolia) sind sie dagegen rundlich. Nashis haben einen erfrischenden, süss-sauren an Birne, Apfel, Melone oder Ananas erinnernden Geschmack und saftig-knackiges Fruchtfleisch.

Nashi kaufen – was du wissen musst

Wenn du auf der Suche nach einem ausgefallenen Obstbaum für deinen Garten bist, können wir dir sehr unsere Nashibäume empfehlen.

Darum solltest du Nashi kaufen und pflanzen

Die Nashi ist erst seit den 1960er Jahren in Europa in Kultur und wird bis heute nur wenig angebaut. Im Handel sind fast ausschliesslich importierte Früchte aus Übersee erhältlich. Für den Transport um den halben Globus ist ihre gute Lagerfähigkeit von Vorteil. Werden die Asienbirnen vor der Vollreife geerntet sind sie im Zimmer mindestens zwei Wochen haltbar. In einem kühlen Lager bei 1 °C bleiben sie bis zu 6 Monate frisch. Vollreif geerntete Nashis halten dagegen nur halb so lange. Baust du sie selbst im eigenen Garten an, kannst du die Früchte ausgereift mit vollem Aroma ernten und frisch geniessen oder zu aromatischen Säften und Kompott verarbeiten oder sie einkochen. Im kühlen Keller ist deine Ernte bis zum Frühjahr frisch.
Obst aus heimischer Erzeugung hat eine bessere Ökobilanz als Importware. Es ist nachhaltig und günstiger. Der Nashi-Baum ist pflegeleicht und winterhart bis -20 °C. Er ist ausserdem widerstandsfähiger gegen Birnengitterrost (Gymnosporangium fuscum) und Schorf (Venturia inaequalis) als die heimische Kulturbirne.

Nashi-Sorten im Lubera®-Shop

Asienbirnen werden weltweit angebaut und es sind über 1000 Sorten in Kultur. Sie werden in zwei Klassen eingeteilt. Akanashi (Rossetbirne) mit bereifter, rauer, bräunlich-bronzefarbener Schale und Aonashi (Grüne Birne) mit glatter, grün-gelber Schale. Die bereiften Sorten haben eine robustere Haut und werden seltener von Vögeln gefressen als die glattschaligen. In Europa sind nur wenige Sorten erhältlich. Beispielhaft stellen wir dir hier zwei bewährte Nashi-Sorten vor.

Die Akanashi 'Chojuro' ist eine historische Sorte, die bereits seit 1895 in Japan in Kultur ist. Der Name bedeutet „langes Leben“. Die flachrunden Früchte haben eine rostbraune bis orangebraune Schale und grobzelliges, knackiges, süsses, saftiges, weisses Fruchtfleisch. Sie erreichen einen Durchmesser von 8 cm oder mehr. Im Durchschnitt wiegen diese Asienbirnen 230 g. Diese Nashi-Sorte ist für ihre guten Erträge bekannt und bekommt kaum Schorf. Die Früchte können bis zu 5 Monate im Kühlschrank gelagert werden. Der Baum hat einen mittelstarken Wuchs.

Die Aonashi 'Nijisseiki' ist ebenfalls eine historische, japanische Sorte. Sie wurde 1888 als Sämling mit unbekannten Eltern entdeckt und wird seit 1904 unter dem bis heute gebräuchlichen Namen, der „20stes Jahrhundert“ bedeutet, kultiviert. Diese Asienbirne war lange Zeit die am meisten angebaute Sorte. Der Baum ist kälteresistent sowie hitze- und dürretolerant. Die Früchte sind gross und wiegen im Durchschnitt etwa 220 g. Sie haben eine goldgelbe Schale und süss-saftiges festes, weisses Fruchtfleisch. 'Nijisseiki' gilt als die Nashi mit dem besten Aroma und kann bis zu 6 Monate lang gelagert werden. Der mittelstark wachsende Baum ist selbstfruchtbar und ein guter Befruchter.

Diese beiden Asienbirnen-Sorten sind vielen anderen überlegen, weil die zum Beispiel sehr stark wachsen, anfällig sein können für Obstbaumkrebs oder Schorf, dazu neigen glasiges Fruchtfleisch zu bekommen, wenn die Früchte nicht rechtzeitig geerntet werden oder wegen ihrer langen Reifedauer nur für warme Regionen geeignet sind. Aus dem Grund sind 'Chojuro' und 'Nijisseiki' bis heute die Spitzensorten unter den Nashi-Birnen. Es gibt jedoch auch andere auf dem europäischen Markt. Die Sorte 'Shinseiki' ist eine sehr frühe grüne Nashi und kann schon ab Anfang August gepflückt werden. Eine sehr späte Rossetbirne ist dagegen 'Kumoi', die bis in den Oktober am Baum bleiben kann.

In einigen Anbaugebieten sind Hybriden zwischen Nashi-Birnen und Kulturbirnen in Kultur. Die Hybridbirne ‚Benita‘® entstand 1985 in der Schweiz aus einer Kreuzung zwischen der Kulturbirne 'General Leclerc' und der Akanashi 'Hosui'. Sie erreicht am Baum Genussreife, kann dennoch 2 bis 3 Wochen bei Zimmertemperatur gelagert werden und bleibt dabei knackig. Diese Sorte kombiniert das feinsüsse Aroma der heimischen Birnen mit der Haltbarkeit der Asienbirnen.
Wie du siehst, hast du die Wahl, wenn du Nashis pflanzen willst.

Herkunft der Nashis

Die Nashi stammt ursprünglich aus Ostasien (China, Korea, Japan) und wird vor allem in Japan intensiv kultiviert. Von dort stammen die meisten der rund 1000 heute bekannten Sorten, weshalb die Nashi-Birne oft auch als Japanische Birne bezeichnet wird. Aber auch die Bezeichnungen Chinesische Birne, Koreanische Birne, Asiatische Birne oder Asienbirne sind gebräuchlich.
Die Bezeichnungen „Bapfel“, „Birpfel“ oder „Apfirne“ sind dagegen Kofferwörter mit denen die Medien seit den 1980ern Hybriden aus Äpfeln und Birnen bezeichnen. Solche Züchtungen sind noch im Versuchsstadium und sollen Obstsorten hervorbringen, die allergiearm und resistent gegen die Krankheiten des Kernobstes sind. Auf dem Markt gibt es bisher keine Kreuzungen aus Äpfeln und Birnen. Auch spielt die Nashi bei diesen Zuchtversuchen keine Rolle.

Der passende Standort

Wenn du Nashis pflanzen möchtest, brauchst du einen sonnigen bis halbschattigen, windgeschützten Platz. Die jungen Früchte können Schaden nehmen, wenn sie bei Wind aneinander oder an den Zweigen reiben. Der Boden sollte leicht, fruchtbar und sauer sein mit einen pH-Wert zwischen 5 und 6,5. Kalk mag die Asienbirne nicht. Ein zu hoher Boden-pH verursacht Eisenchlorosen und Magnesiummangel. Die Bäume für den europäischen Markt werden aber häufig auf Unterlagen der heimischen Birnen veredelt, weil die an unsere Verhältnisse besser angepasst sind. Abhängig von der Unterlage vertragen diese Nashis dann auch etwas Kalk. Die Erde muss in jedem Fall durchlässig, locker und tiefgründig sein. Staunässe ist schädlich für den Baum.

Vermeide spätfrostgefährdete Standort, damit die Blüten im April nicht erfrieren. Nashis sind wie andere Birnen und Äpfel nur begrenzt selbstfruchtbar. Darum lohnt es sich immer zwei oder mehr verschiedene Sorten anzupflanzen. Weil die Bäume als Halbstamm 5 Meter hoch und 4 Meter breit werden und auch als Niederstamm etwa 3 Meter Pflanzabstand benötigen, brauchst du dafür ausreichend Platz. Du kannst aber auch eine Kulturbirne als Bestäuber für deine Asienbirne verwenden. Wichtig ist nur, dass die zur gleichen Zeit im April blüht.

Nashi pflanzen

Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr oder der frühe Herbst. Lockere den Boden an der Pflanzstelle tiefgründig und werte ihn mit Kompost, Schafwollpellets oder anderem organischen Dünger auf. Setze den jungen Baum so tief in die Erde, wie er vorher im Topf gestanden hat. Wenn eine Veredelungsstelle vorhanden ist, muss diese über dem Boden bleiben. 
Wie weit der Pflanzabstand sein muss, hängt von der Baumform ab. Nashis können als Hochstämme, Halbstämme, Niederstämme oder Spalier gezogen werden. Beachte die Endgrösse der gewählten Erziehungsform beim Nashi Pflanzen.

  • Halbstamm: Endhöhe 3,5 bis 4,5 m, Pflanzabstand 3 bis 4 m
  • Niederstamm: Endhöhe: 2,5 bis 3,5 m, Pflanzabstand 2 bis 2,5 m
  • Spalier: Endhöhe 2,5 bis 3,5 m, Breite bis 3,5 m

Pflege der Asienbirne

Sind die Bäume gut angewachsen benötigen sie ausser einem regelmässigen Schnitt kaum Pflege. Das Mulchen der Baumscheibe hilft den Boden im Sommer feucht zu halten.

Giessen

Zum Anwachsen brauchen die jungen Bäume regelmässig Wasser. Ein begrenztes Wasserangebot im Oberboden veranlasst die Bäume dazu tiefer zu wurzeln. Dadurch werden sie standfester und widerstandsfähiger gegen Trockenheit. Darum ist es sinnvoll bei Trockenheit seltener und dafür tiefgründig zu wässern als täglich nur oberflächlich. Gut verwurzelte Bäume brauchst du nicht wässern, wenn es an deinem Standort jährlich etwa 800 mm Niederschlag gibt. Um eine gute Ernte sicher zu stellen, solltest du deiner Asienbirne bei anhaltenden Trockenperioden im Sommer Wasser geben.

Nashis schneiden

Meistens werden Asienbirnen als Pyramidenkrone oder als Spalier erzogen. Die Durchführung des Schnitts erfolgt wie bei der Kulturbirne und dient der Verjüngung des Fruchtholzes. Vergreist der Baum, bringt er keinen Ertrag mehr. Die Grundlage für eine gute Ernte legst du bereits im Pflanzjahr. Kürze alle einjährigen Triebe auf etwa einen Meter. In den darauffolgenden Jahren schneidest du alle Triebe um die Hälfte zurück. Dadurch wird der Neuaustrieb von Jungtrieben gefördert, an denen später Früchte wachsen. Beim Pflegeschnitt im Frühjahr vor dem Austrieb oder im Herbst nach dem Laubfall entfernst du herunterhängende Äste. Ihre Früchte bekommen zu wenig Licht und bleiben darum klein und werden nicht richtig süss.

Blüten und Fruchtbildung

Nashis sind sehr ertragreich, wenn ein geeigneter Befruchter in der Nähe steht. Die Blütenbüschel bestehen aus bis zu 12 Blüten. Etwa die Hälfte davon setzen Früchte an. Weil der Baum aber nicht genug Energie aufbringen kann, um die alle zu versorgen, musst du sie im Juni mit der Hand ausdünnen. Lass dabei nur etwa alle 15 cm eine einzelne Frucht an den Trieben hängen. Ohne das Ausdünnen, reifen die Asienbirnen nicht aus und bleiben ungeniessbar. Ausserdem verliert der Baum viel Energie und erschöpft sich schnell.

Schädlinge und Krankheiten

Die Früchte werden von Vögeln und Wespen angefressen. Um das zu verhindern haben sich Kulturschutznetze bewährt. Die Sorten mit der rauen Schale sind für diese Attacken weniger anfällig als die glattschaligen.
Die typischen Birnenkrankheiten und Schädlinge können auch Nashis befallen. Viele bewährten Sorten haben eine gut Widerstandskraft gegen Birnengitterost und Schorf. Birnenblattsauger sind an den Asienbirnen nicht zu finden. Blattläuse und die Maden von Wicklern können zum Problem werden. Diese lassen sich aber zusammen mit den Vögeln und Wespen durch Insektenschutznetze fernhalten. In feuchten und kühlen lagen können Asienbirnen von Obstbaumkrebs befallen werden. Auch für Feuerbrand sind sie anfällig.

Asienbirnen ernten

Bereits ab dem zweiten Standjahr tragen Nashis die ersten Früchte. Ernte sie dann nicht zu spät. Bleiben sie zu lange am Baum, lässt die Qualität und die Lagerfähigkeit stark nach. Du erkennst die Erntereife daran, dass die Grundfarbe der Schale sich deutlich aufhellt.

'Nijisseiki' und 'Chojuro' sind zwischen Anfang und Mitte September erntereif. Asienbirnen reifen nach der Ernte kaum nach. Ein Nachteil, der dazu führt, dass die Nashis im Supermarkt nicht den vollen Geschmack bieten. Im Hausgarten kannst du dagegen das Potenzial der Asienbirne voll auskosten. Pflücke während der Reifezeit die nach und nach reifenden Früchte in 2 bis 3 Erntedurchgängen. Dann erhältst du bei allen Nashis das beste Aroma zusammen mit einer guten Haltbarkeit. Nashis sind sehr druckempfindlich und müssen vorsichtig geerntet, transportiert und gelagert werden. Darum sind sie im Handel auch von den weissen Netzen umhüllt. Wird die Schale gedrückt oder angekratzt, färbt sie sich an der Stelle dunkel.
Unbeschädigte Früchte können bei 1 °C 5 bis 6 Monate gelagert werden. Ist es wärmer im Lager sinkt die Haltbarkeit. Im kühlen Keller oder im Kühlschrank bei etwa 5 °C kannst du sie vier bis sechs Wochen aufheben. Im Zimmer bleiben die Früchte bis zu 3 Wochen frisch.

Wenn du deine Asienbirnen zu Kompott, Marmelade oder Konfitüre weiterverarbeitest oder die Früchte als Konserve in Gläser einkochst kannst du sie bis zur nächsten Ernte nach und nach verzehren.

Inhaltsstoffe der Nashi

Nashis haben einen hohen Wassergehalt (86,5 %), sind säurearm und liefern viel Kalium (130 mg/100 g). Sie wirken entwässernd, lindern Blasen- und Nierenkrankheiten, senken den Cholesterinspiegel, wirken regulierend auf den Blutzuckerspiegel, regen die Verdauung an und enthalten sekundädre Pflanzenstoffe, die Entzündungen hemmen und gegen Magen-Darm-Geschwüre und Krebs vorbeugend wirken.

Nashi gegen Kater

Bisweilen hält sich das Gerücht, dass Nashibirnen gegen einen Kater helfen sollen. Forscher haben dazu in Australien einen Versuch gestartet. Bei diesem bekamen vor einer alkoholreichen Nacht eine Hälfte der Probanden Nashi-Birnen-Saft zu trinken und die andere Hälfte ein Placebo-Getränk. Am nächsten Morgen hatten tatsächlich die Teilnehmer, die den echten Saft getrunken hatten, weniger mit Katersymptomen (Lichtempfindlichkeit) zu kämpfen als die anderen. Wichtig ist dabei, dass das Getränk VOR dem Genuss alkoholischer Getränke getrunken werden muss. Im Nachgang vertreibt die Asienbirne keinen Kater. 

Die wichtigsten Tipps zu Nashis

  • Nashis sind eine ertragreiche, asiatische Birnenart mit apfelähnlichen Früchten.
  • Es gibt glattschalige, gelblich-grüne Sorten und solche mit rauer, bronzefarbener Schale.
  • Zum Pflanzen sind sonnige Standorte mit lockeren, nahrhaften, tiefgründigen, kalkfreien Böden geeignet.
  • Blütezeit ist im April, weshalb in ungünstigen Lagen Schäden durch Spätfröste auftreten können.
  • Erntezeit ist je nach Sorte zwischen Ende August und Oktober.
  • Im kühlen Lager sind die Früchte nach der Ernte 4 bis 6 Wochen haltbar.
  • Regelmässiger Schnitt sorgt für Verjüngung und guten Ertrag.
  • Im Juni müssen die Früchte ausgedünnt werden, damit im Herbst die Fruchtqualität gut ist.
  • Die Pflanzen sind frosthart bis -20 °C. Manche Sorten ertragen auch Temperaturen bis -28°C.
  • Asienbirnen-Bäume sind robust und wenig anfällig für Birnengitterost, Birnenblattsauger und Schorf.
FAQ - die wichtigsten Fragen und Antworten über Nashi
Was sind Nashi?

Nashi sind eine asiatische Birnenart, die in Japan, Korea und China verbreitet ist. Sie haben rundliche Früchte, die in ihrer Form an Äpfel erinnern. Kultursorten der Nashi werden heute weltweit angebaut. Ihr Fruchtfleisch ist fester als das der europäischen Kulturbirne. Sie sind bis zu 6 Monate lagerbar. Im Lubera®-Shop kannst du Nashi kaufen und dir direkt nach Hause liefern lassen.

An welchem Standort kann ich Nashi pflanzen?

Die Nashi mag sonnige, windgeschützte Standorte mit tiefgründigen, leicht sauren, kalkfreien, lockeren Böden. Auf kalkhaltigen Böden bekommt sie schnell Eisen- und Magnesiummangel. Meide spätfrostgefährdete Lagen.

Wie muss ein Nashi-Baum gepflegt werden?

Das wichtigste ist der regelmässige Schnitt, um den Baum zu verjüngen. Ein Insektenschutznetz hält Vögel und Insekten fern, die den Früchten und Pflanzen schaden können. Gegen Pilzkrankheiten ist die Nashi robuster als die Kulturbirne. Die Bäume haben eine gute Winterhärte und brauchen keinen Winterschutz.

Wann kann ich Nashi ernten?

Die Erntezeit für Asienbirnen ist im Herbst. Je nach Sorte und Klima reifen die Früchte zwischen Anfang August und Oktober.

Wie lassen sich Nashi am besten lagern?

Lagere Nashis immer in einer einfachen Lage mit dem Stiel nach, so dass sie keinem Druck ausgesetzt sind. Bei Zimmertemperatur halten sie sich nach der Ernte 2 bis 3 Wochen. Im Kühlschrank oder einem kalten Keller bei etwa 5 °C 4 bis 6 Wochen. Im Kühllager bei 1 °C bleiben die Früchte bis zu 6 Monate frisch.

Wie lange dauert es bis neu gepflanzte Nashi Früchte tragen?

Nach dem Pflanzen einer Nashi-Birne dauert es in der Regel drei Jahre, bis sie die ersten Früchte trägt. Bei nicht selbstfruchtbaren Sorten ist dafür aber eine zweite Sorte als Bestäuber notwendig.

Ist die Nashi-Birne winterhart?

Der Baum hat eine gute Frosthärte und kann Fröste bis -20 °C aushalten. Einige Sorten überstehen auch Temperaturen von -28°C.

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Fragen & Antworten (2)
Frage
10.09.2017 - Nashi Birnensorten als Spindelbaum?
Guten Tag. Lassen sich Nashi Birnensorten auf Grund ihres stark aufrechten Wuchses mit etwas Schnittaufwand auch als Spindel resp. Säulenform kultivieren?
Wird Lubera zufälligerweise eine der beiden Nashi Sorten Benita (Nashi Hosui x Général Leclerc Birne) und Kosui in Ihr Sortiment 2018 aufnehmen?
Die beiden Sorten gelten wie die Sorte Chojuro als hocharomatisch, süss und sehr ertragreich.
Herzlichen Dank im Voraus für die Infos. Mit freundlichen Grüssen
Antworten (1)
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Frage
03.09.2017 - Nashi schneiden
Liebes Lubera-Team,
wie schneide ich einen frei stehenden Nashi-Baum korrekt? Vielleicht haben Sie schon irgendwo eine Anleitung abgelegt, die auch hier gültig ist.
Herzlichen Dank und schöne Grüße!
Antworten (1)
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