Säulenobst kaufen (18 Artikel)

Säulenobst kaufenSäulenobstbäume sind die definitive Antwort auf die alte Aufforderung: „Hast du einen Raum, dann pflanze einen Baum!...

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Säulennektarine Fruttini® Alicecol®
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Säulenkirsche Fruttini® Garden Bing®
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CHF 43.40 Säulenkirsche Fruttini® Garden Bing® Säulenkirsche Fruttini® Garden Bing® für kleinste Gärten
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CHF 74.90 Säulensauerkirsche Fruttini® Jachim Säulensauerkirsche für den kleinen Garten
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ab CHF 40.90 Säulenapfel Malini® Black Beauty Fast schwarze Früchte mit ausgeglichenem Aroma
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CHF 53.40 Säulenpflaume Fruttini® Sunscraper Säulenpflaume Sunscraper für wenig Platz mit saftig-gelbem Fruchtfleisch
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Weitere Informationen über Säulenobst

...' Dank der schlanken Wuchsform ist es möglich, einen Obstbaum auch auf kleinstem Raum zu pflanzen, ja sogar auf einem kleinen Balkon die Früchte der eigenen Bäumchen zu ernten. Unter den Säulenobst-Sorten haben Säulenapfelbäume den schmalsten Wuchs und brauchen allerhöchstens einen Quadratmeter Raum. Ähnlich knapp ist der Raumbedarf unseres Säulenbirnbaums Pirini ' Myway'® .   Steinobstsäulenbäume brauchen jedoch deutlich mehr Platz.

In unserem Sortiment können Sie Säulenobst kaufen, das einen natürlich schmalen Wuchs hat. Der Obstbaum selbst vermittelt also diesen Wuchs (und nicht der Gärtner durch seine Schnitteingriffe). Nur so haben Sie als Kunde die Gewissheit, dass der Baum auch nach einigen Jahren schmal und säulenförmig bleibt. Diese Sicherheit bieten Ihnen die Pflanzen von Lubera.

Säulenobstbäume sind genetisch so veranlagt, dass sie vor allem in die Höhe wachsen und idealerweise wenig Seitentriebe bilden. Dieser Idealtypus zeigt sich vor allem bei den Apfelsäulenbäumen. Beim Steinobst gibt es zwar meist (mehr als genug) Seitentriebe, allerdings wachsen auch diese stark in die Höhe. Diese hinterlassen insgesamt einen eleganten, säulenartigen Eindruck. Bei den Säulenobst-Sorten bleibt fast kein Wunsch offen. Neben Äpfeln und Birnen finden Sie auch Kirschen, Pflaumen und Nektarinen in unserem Angebot.

Warum man Säulenobst kaufen sollte

Säulenobstbäume im Garten machen das ganze Jahr über Spass. Im Frühjahr begeistern sie mit ihrer weissen oder rosaroten Blüte. Da sie kompakt sind und im Topf wachsen, lassen sich Säulenobstbäume problemlos geschützt aufstellen. Nach der Blüte bilden sich kleine Fruchtansätze, denen Sie auf Balkon oder Terrasse sitzend beim Wachsen zusehen können. Der Herbst bringt die Ernte und damit ein herrliches Naschvergnügen. 

Wie kommt der Säulenwuchs zustande?

Letztlich ergibt sich der idealtypische Säulenwuchs aus einer ausgeprägten Apikaldominanz (Spitzenförderung), das heisst die Wuchshormone sind bei den Säulenobstbäumen so stark in der Vegetationsspitze konzentriert, dass nur diese wächst und wenig Seitentriebe entstehen. Damit die Bäume nicht in den Himmel wachsen, kombinieren wir diese Apikaldominanz mit kurzen Internodien, also mit kurzen Abständen zwischen den Knospen, was den Wuchs des Säulenobstes verlangsamt und die Wuchshöhe vermindert.

Die Herkunft der Säulenobstbäume

Der wohl erste bewusst so wahrgenommen Säulenobstbaum war Wijcik, eine Mutation von McIntosh, die in der Mitte der 60er Jahre in Kanada, genauer in Kelowna in Britisch Columbia entdeckt wurde. Vielleicht war es kein Zufall, dass die elegante Knospenmutation an einem einzelnen Ast von einem Mädchen, der Tochter des Obstbauern Anthony Wijcik, entdeckt wurde. Es ist nämlich so etwas wie feminine Eleganz, die diese Säulenapfelbäume auszeichnet. Nicht überraschend wurde auch die ersten Züchtungserfolge auf der Basis des Wijcik-Apfels Ballerina®-Bäume genannt. Seit den ersten Züchtungsversuchen von Don Fischer in  der Summerland Research Station in Britisch Columbia und seit den Ballerina-Säulenäpfeln von Ken Tobutt (der in East Malling mit dem Wijcik-Apfel Kreuzungen durchführte), gehen alle Säulenapfelsorten direkt und indirekt (unterdessen auch über viele Generationen)  auf den vor 50 Jahren entdeckten Wijcik zurück. Das gilt übrigens auch für die von Lubera® gezüchteten schorfresistenten Malini®-Säulenäpfel.

Der Erfolg des Konzepts ‚Säulenapfelbaum‘ und der Ballerina führte zur Einführung von anderen Obstarten als Säulenbäume, die aber ganz generell etwas mit Vorsicht zu geniessen sind (siehe nächster Abschnitt).

Alles Säule oder was? – Unfug mit Säulenobstbäumen!

So ist das mit Marketingerfolgen, die ganz offensichtlich den Nerv der Bedürfnisse der Kunden treffen: Plötzlich ist alles, was nach oben wächst eine Säule, und als Säulenobst Sorte wird leider vielfach auch verkauft, was eine Säule nur im Jungpflanzenstadium  ist oder nur säulenmässig bleibt, wenn man jedes Jahr stark erzieherisch und schneidend eingreift. Der Marketing-Hype – die Gärtner haben immer weniger Platz und wollen Obst auf kleinstem Raum ernten – alles was als säulenförmig verkauft werden kann, läuft auch gut – hat mittlerweile Ausmasse angenommen, die man nur noch als Unfug  bezeichnen kann. Grober Unfug ist es jedenfalls, einen ganz normalen Apfel wie z.B. Golden Delicious oder Elstar oder  Braeburn als Säulenapfel zu bezeichnen, nur weil sie halt als junge unverzweigte Ruten (=Säulen?) verkauft werden; ebenso grenzwertig scheint es uns, wenn von Säulen-Johannisbeeren oder Säulenbrombeeren (unsere Sorte Lubera® Navaho® wird manchmal so bezeichnet) sowie Säulenstachelbeeren die Rede ist: So werden Erwartungen geweckt (Wuchs und Einfachheit wie bei den Säulenäpfeln), die nicht erfüllt werden können. So eine Pflanzenform, sozusagen eine Beerenspindel, kann zwar erreicht und anerzogen werden, aber nur durch Schnitt und permanente Erziehungsmassnahmen (siehe Kulturanleitung Stachelbeeren). Nochmals: Wir machen beliebt, unter Säulenobst nur Pflanzen zu verstehen, denen ein natürlicher Säulenwuchs sozusagen von der Natur mitgegeben wird.

Der echte Säulenwuchs beim Kernobst und der Pillarwuchs beim Steinobst

Historisch ist also die Begeisterung für Säulenobst aus den Erfahrungen mit dem Säulenapfelbäumchen Wijcik  und den ersten von Ken Tobutt gezüchteten Ballerina-Sorten heraus entstanden und hat dann neue Obstarten erreicht. Dabei wird der Säulenwuchs beim Apfel und beim Steinobst meist genau gleich beschrieben, obwohl er sehr unterschiedlich ist! Und wenn mit Säulenobstbäumen keine Enttäuschungen vorprogrammiert sein sollen, dann muss diese Unterscheidung auch ganz deutlich gemacht werden: Den echten Säulenwuchs, also die Kombination von Spitzenförderung, entsprechend wenig Seitentriebbildung und kompaktem Wuchs, gibt es so nur bei den Apfelsäulenbäumen und neuerdings auch bei unserer Birnensäule Pirini Myway®. Steinobstsäulenbäume sollte man eigentlich besser als Pillarbäume bezeichnen: Sie haben zwar auch eine ausgeprägte Apikaldominanz und wollen also auch stark nach oben wachen (und nicht so in die Breite), aber in der Regel bilden sie mehr als genug Seitentriebe aus! Diese haben ihrerseits wieder den Drang, stark nach oben zu wachsen, was dann insgesamt eine schmale Krone, eine pappelartige Silhouette, eben einen Pillarwuchs ergibt

Säulenobstbäume kaufen

Vor dem Kauf von Säulenobstbäumen ist es insbesondere wichtig, dass man sich des Unterschieds zwischen dem Säulenwuchs im engeren Sinne (bei den Säulenäpfeln) und dem Pillarwuchs beim Steinobst im Klaren ist. Später kann man dann je nach den eigenen Bedürfnissen noch weiter differenzieren: So gibt es bei den Apfelsäulenbäumen sehr unterschiedliche Wuchshöhen (von 150-350 cm) und beim Steinobst bietet die Säulensauerkirsche 'Jachim' eine etwas schlankere Alternative an: Sie bildet weniger Seitentriebe aus und hat deshalb auch einen schmaleren Wuchs als die anderen pillarförmigen Säulen-Steinobstsorten. Es ist sicher auch hilfreich zu wissen, dass bei den von Lubera gezüchteten Apfelsäulenbäumen, den sogenannten Malini, überall eine Schorfresistenz vorhanden ist, dass man also die gefährlichste Pilzkrankheit im Apfelanbau im Garten nicht mehr bekämpfen muss.

Wie pflanzt man Säulenobstbäume?

Na ja, indem man es eben tut;-) Aber einen Tipp neben den immer wiederholten Gemeinplätzen (Loch graben, Wurzelballen aufrauen, einpflanzen, einfüllen, Giessrand, einschwemmen) möchte ich doch ganz besonders betonen: Pflanzen Sie junge Säulenobstbäume immer an einen stabilen Pfahl! Die Steinobstsäulenbäume brauchen einen Pfahl (nur) in den ersten Jahren, um gerade und ungestört an- und aufwachsen zu können; und bei den Apfelsäulen benutzen wir bei Lubera unterdessen ausschliesslich schwach- bis mittelstark wachsende Unterlagen (M26 und ähnliche), die nicht hundertprozentig standfest sind. In der Anfangsphase des Säulenhypes und in den meisten Baumschulen bis heute wurden auch bei den Apfelsäulen starkwachsende Unterlagen oder sogar die noch stärkeren Sämlingsunterlagen verwendet. Ihr Vorteil: Die Jungbäume wachsen schnell und können auch früh verkauft werden, sehen nach etwa aus... Und ja, sie sind auch ohne Pfahl stabil… Ihr langfristiger Nachteil: Säulenäpfel auf starkwachsenden Unterlagen wachsen buchstäblich in den Himmel, es geht viel länger, bis sie Früchte zu tragen beginnen und sie tendieren auch stärker zur Alternanz (nur jedes zweite Jahr gute Erträge) als die schwachwachsenden Bäumchen. In diesem Zwiespalt (starke Jungpflanze und gute Standfestigkeit vs Fruchtbarkeit und kompakter Wuchs, entscheiden wir uns bei Lubera eindeutig  für das letztere Konzept! Wir sind überzeugt davon, dass gerade auch Gärtner mit kleinen Gärten oder mit Balkon/Terrasse kompakt wachsende und schnell tragende Säulenapfelbäumchen möchten. – Beim Steinobst ist es leider viel weniger möglich, den Wuchs mit den Unterlagen zu begrenzen; ohne Eingriffe werden fast alle Sorten nach 4-5 Jahren deutlich über 3m hinauswachsen.

Wie kann man Säulenobstbäume verwenden?

Es tönt natürlich wieder wie ein Gemeinplatz, aber Säulenobst lässt sich sehr vielseitig verwenden. Nehmen Sie das bitte ganz wörtlich: Eine Pflanze, die mal etwas mehr (Kernobst) oder etwas weniger (Steinobst), wie eine Säule wächst, hat fast unendlich viele Seiten, kann also auch mit sehr Vielem kombiniert werden. Dazu kann man auch mit gestalterischen Gegensätzen wie hoch/tief, breit/schmal arbeiten. Haben Sie durchaus auch einmal den Mut, einen Säulenbaum oder noch schöner eine Dreiecksgruppe von Säulenbäumen (im Abstand 50-100cm)  in einem gemischten Beet mit anderen Sträuchern und Stauden zu kombinieren! Aufgrund des auffälligen Wuchses bietet es sich auch an, Säulenobst zu einer Hecke, zu einer Fruchthecke zu verbinden oder auch mal  mit Säulenobstbäumen eigene Gartenräume zu schaffen. Natürlich dürfen Sie dann bei einer solchen Hecke etwas weniger Schneiden als bei Buchs, Tuja oder Buche;-) Aber dafür können Sie gleich auch noch die Früchte der gesparten Arbeit ernten!

Säulenobstbäume schneiden

Auf den Schnitt gehen wir bei den Säulenäpfeln und auch bei den Steinobstsäulenbäumen noch etwas genauer ein. Wir raten aber generell, die Säulenbirnen und Säulenäpfel schmal zu schneiden, also entstehende Seitentriebe konsequent auf 15 cm zurückzuschneiden, um die Vorteile des superschlanken Wuchses zu erhalten. Bei Kirschen-, Pflaumen-, Aprikosen- und Pfirsich/Nektarinen-Säulen tendieren wir hingegen dazu, den Wuchs von Seitentrieben zuzulassen (es entstehen einfach viel zu viele davon und sonst wäre man nur noch mit der Gartenschere in der Hand unterwegs). Diese Seitenäste sollten Sie jeweils nach einigen Ertragsjahren auf Stummel zurückschneiden, so dass neue und frische nach oben wachsende Seitentriebe entstehen. Durch diese schnelle Fruchtastverjüngung wird auch verhindert, dass die alten tragenden Äste in die Waagrechte absinken und so kann der pappelartige Pillarwuchs insgesamt besser erhalten bleiben.

5 Tipps für Säulenobst im Topf

  1. Wählen Sie Sorten, die kompakt und schmal bleiben. Entsprechend kommen vor allem die Malini-Apfelsäulenbäume für die Topfkultur in Frage oder auch die Birnensäule Myway. Beim Steinobst hat die Säulenkrische Jachim den schmalsten Wuchs, während eine Säulennektarine Alicecol schon ziemlich riesig werden kann. In den nächsten Jahren werden wir bei den Malini-Säulensorten noch zwei besonders kompakt wachende Neuzüchtungen ergänzen, die nach 7 Jahren nur ca. 150 cm hoch werden. Aber wenn Sie aus gestalterischen Gründen eine wirklich riesige Säule wünschen, dann können wir auch damit dienen: Die blaue Säulenpflaume 'Skyscraper' wäscht buchstäblich in den Himmel (4m sind schnell erreicht); nur muss dann auch ein entsprechend grosses Gefäss gewählt werden (100l und mehr).
  2. Wählen Sie grundsätzlich einen Topf von 50lt und mehr. Je grösser der Topf, desto besser. Denken Sie immer daran, dass der Baum für immer auf den Topf beschränkt bleibt, Sie aber doch etwas mehr Freiheiten geniessen möchten und auch einmal nicht zu Hause sein werden. Im Topf sollte sich genügend Wasservorrat befinden, um 2-4 Tage zu überleben. Und noch was: Je grösser der Topf gewählt wird, desto besser ist auch die Stabilität. Diese ist bekanntlich eine ziemlich grundlegende Anforderung an…Säulen;-)
  3. Schaffen Sie unten am Topfboden einen guten Wasserausfluss, also genügend Löcher, füllen Sie unten im Topf auch etwas grobes Kies ein, um die Drainage zusätzlich zu verbessern.
  4. Stellen Sie den Säulenbaum im Topf über den Winter an einen schattigen Ort und schützen Sie den Topf vor direkter Sonneneinstrahlung. Die Wurzeln werden durch zu starke Temperaturunterschiede im Winter verwirrt und meinen viel zu früh, es sei schön Frühling...
  5. Dünnen Sie die Jungfrüchte aus, wenn sie ca. daumengross bis Walnuss-gross sind.  Da das Triebwachstum im Topf etwas reduziert ist, der Pflanzenstress auch etwas grösser, werden umso mehr Blüten und Früchte gebildet. In der Regel viel zu viele! Hier lohnt es sich, pro Blütenbüschel Mitte Juni bis Anfang Juli nur eine Frucht stehen zu lassen. Diese entwickelt sich dann umso besser und vor allem hat der Baum eher die Kraft, jedes Jahr Früchte anzusetzen, als wenn er chronisch überlastet ist.

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Säulenobst (9)

Frage 23.07.2020 gefällt mir gefällt mir (0) gefällt mir nicht gefällt mir nicht (0) Antwort schreiben
Säulen-Apfelbaum
Guten Tag, aus Platzgründen möchte ich 2 Säulen-Apfelbäume setzen. Nun ist mein absoluter Lieblingsapfel der Pinova. Welcher Ihrer Säulen-Apfelbäume kommt dem geschmacklich am nächsten? Vielen Dank! Andrea
Antwort (1)
Gartenstory 23.09.2019 gefällt mir gefällt mir (1) gefällt mir nicht gefällt mir nicht (0) Antwort schreiben
Bäume gepflanzt
Ersteinmal recht herzlichen Dank. Die Bäume haben den Versand gut überstanden, und sind optisch gesehen eine Augenweide.
Ich habe die Säulenäpfel in den vorbereiteten Boden gepflanzt. Dazu habe ich das Loch etwas größer und Tiefer ausgehoben, dass die Wurzeln lockere Erde vorfinden. Vor dem Pflanzen habe ich die Bäume 12 Stunden gewässert, den Wurzelballen ordentlich aufgerupft und beim pflanzen odentlich angegossen ( 2 Kannen a 10 l/Baum). Nun stehen sie seit 1 Woche, und bekommen jedes Wochenende 1 Kanne Wasser. Nur eine Frage habe ich: Blätter entfernen? Ich würde ab Oktober die Blätter von den Bäumen entfernen, um ein besseres Wurzelwachstum zu fördern.

Mit einem Dankeschön und freundlichen Grüßen verbleibe ich
Thomas Löschner
Antwort (1)
Frage 11.04.2018 gefällt mir gefällt mir (2) gefällt mir nicht gefällt mir nicht (0) Antwort schreiben
Säulenobsthecke auf 960 hm
Ich möchte eine ca 10 m lange säulenobsthecke pflanzen. Standort sonnig, auf 950 hm in tirol. Max. 2 m hoch. Welche sorten können Sie mir empfehlen?
Danke!
Antwort (1)
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