Färberkamille (2 Artikel)

FärberkamilleDie Färberkamille ist eine unermüdlich blühende Staude für sonnige und trockene Lagen. Mit ihrer Vorliebe für magere Standorte ist Anthemis eine ideale Besetzung im Steingarten und im sandig-kiesigen Blumenbeet. Aber auch in einem bepflanzten Trog oder Kübel kommt sie mit ihren fröhlichen Strahlenblüten wunderbar zur Geltung.

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Anthemis tinctoria 'Susanna Mitchell'
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ab CHF 8.92/Pfl. Anthemis tinctoria 'Susanna Mitchell' Graublatt-Färberkamille
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1 Pflanze im 1 lt. Vierecktopf CHF 9.90
Anthemis marschalliana
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CHF 9.90 Anthemis marschalliana Silbrige Berg-Kamille
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Weitere Informationen über die Färberkamille (Anthemis)

Die Färberkamille oder Färber-Hundskamille (Anthemis tinctoria) ist eine heimische Wildart, die zur Gattung Anthemis innerhalb der grossen Familie der Korbblütler gehört. Neuerdings trägt sie auch den botanischen Namen Cota tinctoria, der sich allerdings noch nicht durchsetzen konnte. Die Art wird seit altersher als Färbepflanze geschätzt, die Naturmaterialien einen warmen Gelbton verleiht. Die Hundskamille siedelt sich gerne auf Trockenrasen, Dämmen und Böschungen an. Ihre gefiederten Blätter sind graugrün. Die ganze Pflanze verströmt einen aromatischen Duft.

Vorteile der Färberkamille

  • winterharte, trockenheitsverträgliche Gartenstaude
  • dauerblühende Pflanze, insbesondere bei einem Rückschnitt
  • schöner, horstbildender Wuchs und filigranes Blattwerk
  • Nektar- und Pollenlieferant für Schmetterlinge und Bienen
  • als Schnittblume lange haltbar
  • gut geeignet für Kübel und Töpfe

Färberkamille kaufen – Arten und Sorten im Lubera®-Gartenshop

Ob in einem naturnahen Garten, im Kiesbeet oder im pflegeleichten Balkonkasten: Wenn Sie eine Färberkamille kaufen, erhalten Sie eine genügsame Vetreterin, die mit ihren leuchtenden, körbchenförmigen Blüten punktet. Insbesondere bei Südbalkonbesitzern, die auf wenig durstige Pflanzen setzen, erfreut sie sich grosser Beliebtheit. Als Einzelpflanze setzt die Staude überall schöne Akzente – sie wirkt aber auch in der Gruppe äusserst zierend.

  • Die Graublatt-Färberkamille 'Susanna Mitchell' (Anthemis tinctoria) ist eine bezaubernde Sorte, die cremeweisse Blüten mit gelber Mitte hervorbringt. Auch das perfekt passende, fein gefiederte Blattwerk und die lange Blütezeit von Juni bis September machen diese Sorte besonders attraktiv, zumal sie mit ihrer dezenten Farbgebung vielfältig kombiniert werden kann. Unter günstigen Bedingungen erreicht sie eine Höhe von etwa 40 Zentimetern und eine Breite von 30 - 40 Zentimetern.
  • Ab Mai erscheinen die leuchtend-gelben Blüten der Silbrigen Bergkamille (Anthemis marschalliana) – auch als Silbrigblättrige Hundskamille bekannt. Die gefiederten Blätter der sommergrünen Staude, die wild in den Felssteppen des Kaukasus und Westasiens zu finden ist, erscheinen in Silbergrau und sind sehr schmückend. Die Art wird etwa 20 Zentimeter hoch und 30 Zentimeter breit. Sie bildet kleine, buschige Horste und breitet sich mit der Zeit gerne teppichartig aus. Die Blätter sind in schönen, regelmässigeb Rosetten angeordnet.

Verwendung

Eine Färberkamille fügt sich wunderbar auf einer trocken-warmen Blumenwiese ein und gedeiht auch auf einer Trockenmauer. Schöne Pflanzpartner im Beet sind das Grosse Fettblatt, der Steppen-Salbei und die Koreanische Minze. Die Silbrige Bergkamille überzeugt zudem mit ihrem feinen, silbrig-grünen Laub. Sie weist somit eine Ähnlichkeit mit anderen Blattschmuckstauden auf, beispielsweise Artemisia schmidtiana. Wie die verwandte Färberkamille macht sie in steppenartigen Pflanzungen oder im mediterran anlegten Garten eine gute Figur. Auch bei der Dachbegrünung stellt sie ein beliebtes Element dar.

Tipp: Die Blüten der Färberkamille sind essbar und verleihen Speisen aller Art einen fröhlichen Touch. Von März bis Juni können Sie auch die zarten, mattgrünen Blätter fein gehackt in Kräutermischungen nutzen.

Standort und Boden

Die wäremeliebende Färberkamille mag einen trockenen bis mässig trockenen Platz in der vollen Sonne oder im Halbschatten.

Sie bevorzugt einen stickstoffarmen Boden, der gerne kalkreich sein darf. Fällt der Gartenboden nämlich sehr nährstoffreich aus, neigt die Pflanze zum Lagern und blüht nur spärlich. Zudem sollte das Substrat unbedingt locker und durchlässig sein – ein sandiger oder steiniger Boden ist daher ideal. So kann dieser im Winter gut abtrocknen, denn winterliche Nässe ist ein Feind.

Pflanzung und Pflege

Pflanzen Sie Anthemis am besten in kleinen Gruppen mit einem Pflanzabstand von jeweils 20 Zentimetern. Der Korbblütler hat einen geringen Wasserbedarf und sollte daher nur sparsam gegossen werden. Bei einer Kultivierung im Pflanzgefäss sollten Sie darauf achten, dass überschüssiges Wasser gut abfliessen kann – Staunässe darf keinesfalls auftreten. Lässt die Färberkamille in einer sommerlichen Trockenphase doch einmal die Köpfe hängen, freut sie sich natürlich über eine Bewässerung. Grundsätzlich setzt ihr jedoch ein nasser Boden weitaus mehr zu als Trockenheit. Die anspruchslose Pflanze benötigt in der Regel keine Düngergaben.

Färberkamille im Topf

Ein völlliges Durchfrieren des Wurzelballens im Kübel oder Topf sollten Sie im Winter vermeiden, indem Sie das Gefäss ausreichend mit Vlies oder einer Noppenfolie isolieren. In rauen Lagen ist gegebenenfalls auch ein Winterschutz mit etwas Laub und Tannenreisig ratsam.

Weitere Tipps für ein gutes Gedeihen:

  • Achten Sie darauf, dass wüchsigere Stauden nicht die Oberhand gewinnen, denn eine Färberkamille ist nicht besonders konkurrenzstark.
  • Entfernen Sie Verblühtes regelmässig. So erscheinen über Monate immer wieder neue Blüten.

Färberkamille schneiden

Schneiden Sie Anthemis im September grosszügig bis zum Boden (auf etwa 10 Zentimeter) zurück. Durch den Schnitt kann sich die Staude gut auf den Winter vorbereiten. So verausgabt sie sich nicht bei der Blüten- und Samenbildung und bildet dafür neue Bodentriebe aus. Auf diese Weise bleibt die Vitalität der Färberkamille erhalten. Alternativ können Sie natürlich die Blüten (teilweise) stehen lassen und auf die Selbstaussaat der Pflanze setzen.

Vermehrung

Neben der Aussaat kann die Färberkamille durch Stecklinge vegetativ vermehrt werden. So können Sie sicher sein, dass die Sortenreinheit erhalten bleibt. Nach dem Rückschnitt im Spätsommer lässt sich die Pflanze auch gut teilen und an einem anderen Platz im Garten neu einpflanzen.

FAQ - Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Färberkamille
Ist die Färberkamille mehrjährig?

Die Färberkamille ist mehrjährig und treibt im Frühjahr wieder aus. Wichtig ist ein steiniger oder sandiger, eher humusarmer Boden, denn Winternässe lässt die Pflanze leicht absterben.

Ist die Färberkamille winterhart?

Ein Winterschutz ist für die Färber-Hundskamille nicht nötig. Sie übersteht grundsätzlich Temperaturen bis -20°C.

Muss man eine Färberkamille schneiden?

Im September sollte die Pflanze zurückgeschnitten werden, um die Neubestockung vor dem Winter anzuregen.

Ist die Färberkamille giftig?

Die Färberkamille ist in allen Teilen ungiftig. Ihre Blüten und Blätter können sogar in der Küche verwendet werden.

Wann blüht die Färberkamille?

Die Färberkamille zeigt von Juni bis September ihre gelben Strahlenblüten.

Fragen, Antworten und Gartenstorys zu Färberkamille (0)