Sternhyazinthen
Gärtnerwissen Sternhyazinthe - Chionodoxa
Inhaltsverzeichnis
Eigenschaften und Sorten
Woher kommen die Sternhyazinthen?
Ursprünglich stammen die Gewöhnlichen Sternhyazinthen (Chionodoxa luciliae) aus dem westanatolischen Gebirge Bozdag bei Izmir in der Türkei, das auch als Skigebiet beliebt ist. Dort wachsen sie auf 1600 bis 2000 Meter über Meer, und blühen jeweils gleich nach der Schneeschmelze. Inzwischen gibt es aber verwildete Sorten in vielen Ländern der gemässigten Klimazone, und sie sind in Mitteleuropa und Nordamerika ebenso wie in gemässigten Klimazonen in Asien ein häufiger Anblick in Gärten, Parks und manchmal auch entlang von Waldrändern. In Deutschland sind sie inzwischen so häuftig, dass sie als 'in Einbürgerung begriffener Neophyt' eingestuft werden. Auch in der Schweiz und in Österreich sieht man sie oft. Was allen Standorten der Sternhyazinthen in der Natur gemeinsam ist: sie sind sonnig und eher warm, im Winter liegt Schnee. Ausserdem mögen die Sternhyazinten einen humosen, eher lockeren Boden, aber keine Staunässe. Am Saum einer Gehölzpflanzung fühlen sie sich wohl. Besonders schön wirken blaue Sorten unter einer gelb blühenden Forsythie. Ausserdem lassen sie sich gut mit frühblühenden Narzissen, aber auch mit Schneeglöckchen und Krokussen kombinieren, um bunte fantasievolle Blütenteppiche zu schaffen.
Chionodoxa pflanzen und pflegen
Die haselnussgrossen Zwiebeln sollten stets in Gruppen gepflanzt werden. Der Abstand zwischen den einzelnen Zwiebelchen beträgt sechs bis zehn Zentimeter. Die Pflanztiefe sollte etwa zehn Zentimeter betragen. Sie vermehren sich sowohl über Brutzwiebelchen wie über Selbstaussaat. Sie verwildern gerne und bilden mit der Zeit grössere Blütenteppiche. Die schwarzen Samen haben eine spezielle Eigenschaft: Daran befindet sich ein fettreiches, nahrhaftes Anhängsel, ein sogenanntes Elaiosom, das den Ameisen als Futter dient. So werden die Samen von den Ameisen transportiert und weitherum verbreitet. Die jungen Pflanzen blühen schon im zweiten Jahr. Wenn der Boden mager ist, sollte vor der Pflanzung reifer Kompost eingegraben werden. Auf schweren Böden ist ausserdem die Auflockerung mit Sand zu empfehlen. Chionodoxa vertragen keine Staunässe.
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