Inhaltsverzeichnis
- Die faszinierende Welt der Quitten
- Herkunft und Geschichte der Quitte
- Herkunft und Geschichte der Zierquitte
- Quitten und Zierquitten im Vergleich
- Quitten pflanzen – die passende Sorte finden
- Quittensorten für Speisezwecke
- Apfelquitten
- Birnenquitten
- Ananasquitten
- Zierquitten pflanzen
- Japanische Zierquitten
- Chinesische Zierquitten
- Zierquitten-Hybriden
- Den richtigen Standort zum Quitten pflanzen
- Quitten pflanzen – so geht’s richtig
- Quitten richtig düngen
- Quitten schneiden
- Blüte und Fruchtbildung
- Verwendung der Quittenfrüchte
- Häufige Krankheiten und Schädlinge
Zusammenfassung
Quitten pflanzen bringt sowohl dekorative als auch kulinarische Vorteile in deinen Garten, denn Quitten sind traditionsreiche Nutz- und Zierpflanzen mit hohem biologischen Nutzen. Apfelquitten, Birnenquitten und Ananasquitten liefern aromatische Früchte für Gelee, Saft oder Mus, während Zierquitten mit ihren farbenprächtigen Blüten Bienen und andere Bestäuber unterstützen. Quittenbäume und Zierquittensträucher sind pflegeleicht und widerstandsfähig gegen viele Krankheiten. Am richtigen Standort sind sie bei guter Pflege, dem richtigen Schnitt und passender Düngung langlebige Obst- und Ziergehölze.
Praxis-Tipps
Dekorative Schönheit – Das dunkle Laub, die großen Blüten und goldgelben Früchte machen Quitten und Zierquitten zu dekorativen Zierpflanzen.
Pflegeleicht und bienenfreundlich – Quitten benötigen wenig Pflege und bieten Bienen im Frühjahr reichlich Nektar.
Aromatische Früchte – Das einzigartige Aroma von Quitten macht Saft, Gelee und Marmelade zu echten Delikatessen.
Die faszinierende Welt der Quitten
Die Quitte (Cydonia oblonga) und die Zierquitte (Chaenomeles) gehören beide zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae), aber zu verschiedenen Gattungen.
Der Quittenbaum (Cydonia oblonga) zählt zu den ältesten Obstgehölzen der Welt. Schon in der Antike wurden die duftenden Früchte wegen ihres intensiven Aromas und ihrer vielseitigen Verwendung geschätzt.
Die Zierquitten stammen aus China (Chaenomeles speciosa) und Japan (Chaenomeles japonica). Sie werden dort schon seit über 2000 Jahren kultiviert. Neben den beiden Arten sind heute auch Hybriden aus beiden (Chaenomeles × superba) in Kultur. Quitten pflanzen ist eine uralte Gartentradition.
Herkunft und Geschichte der Quitte
Die Quitte stammt ursprünglich aus Kleinasien. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in der Türkei und dem östlichen Mittelmeerraum (Griechenland, Kreta, Zypern). Ihr botanischer Name Cydonia oblonga geht auf die antike Stadt Kydon auf Kreta zurück.
Als Obstbaum wurde sie bereits vor etwa 4000 Jahren von den Sumerern, Ägyptern und Griechen gepflanzt. In Griechenland und Rom (ca. 1500 v. Chr. bis 500 n. Chr.) wurde sie sowohl als Nahrungsmittel als auch als kultisches Symbol verwendet. Heute findet man Quitten hauptsächlich im Mittelmeerraum und auf dem Balkan, wo sie für Gelee, Marmelade, Kompott und Saft angebaut werden.
In Mitteleuropa dienen Quittenbäume häufig als Unterlagen für Birnenveredelungen, da sie langsam wachsen und robust sind. Doch zunehmend entdecken Hobbygärtner die Quitte auch wieder als vielseitigen Obstbaum mit nostalgischem Charme.
Herkunft und Geschichte der Zierquitte
Zierquitten sind Ziergehölze, die ursprünglich aus China und Japan stammen. Ihr Herkunftsgebiet liegt in den gemäßigten Regionen Ostasiens, wo sie seit Jahrhunderten als Zierpflanze in Gärten und Parks kultiviert werden.
Die frühesten Aufzeichnungen über die Kultur von Zierquitten reichen über 2000 Jahre zurück, als sie in Ostasien wegen ihrer prächtigen Blüten und der frühen Blütezeit geschätzt wurden. Ab dem 18. Jahrhundert gelangten sie nach Europa, wo sie schnell als dekoratives Ziergehölz in Gärten, Parks und Hecken beliebt wurden.
Heute findest du Zierquitten in europäischen Gärten, wo sie nicht nur mit ihren leuchtend roten, rosa oder weißen Blüten beeindrucken, sondern auch als Bienenweide und wegen ihrer dekorativen, essbaren, wenn auch sehr sauren Früchte geschätzt werden. Moderne Zuchtformen wie 'Orange Storm', 'Crimson and Gold' oder 'Pink Storm'® verbinden dekorative Blütenpracht mit robustem Wuchs und hoher Anpassungsfähigkeit.
Quitten und Zierquitten im Vergleich
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Cydonia oblonga (Quitte) |
Chaenomeles (Zierquitte) |
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Herkunft |
Kleinasien, Mittelmeerraum |
China und Japan |
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In Kultur genommen |
Vor über 4000 Jahren im heutigen Gebiet der Türkei, und dem östlichen Mittelmeerraum |
Bereits vor über 2000 Jahren in Ostasien; in Europa ab dem 18. Jahrhundert |
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Wuchshöhe |
2 bis 5,5 m |
1 bis 2,5 m |
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Pflanzabstand |
3 bis 5 m |
1 bis 1,5 m |
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Blütenfarbe |
weiß bis zartrosa |
Rot, Rosa, Weiß (je nach Sorte) |
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Verwendung |
Obst für Saft, Gelee, Marmelade; Ziergehölz; Bienennährpflanze |
Ziergehölz; Bienenweide; Früchte essbar, aber meist zu sauer für Rohverzehr |
Quitten pflanzen – die passende Sorte finden
Quitten sind zwar traditionelle Kulturpflanzen, aber weniger weit in der Kultur verbreitet als andere Obstgehölze oder Ziersträucher. Es gibt viele regionale Sorten, aber nur wenige, die überregionale Bedeutung haben.
Quittensorten für Speisezwecke
Charakteristisch für Quitten sind ihre sehr harten, holzigen, faserigen Früchte, die roh nahezu ungenießbar sind. Ihre Schale ist glatt, gelb und wachsig. Bei einigen Sorten ist sie flaumig behaart. Sie werden nach ihrer Fruchtform und Verwendung in drei Haupttypen unterteilt. Möchtest du Quitten pflanzen, solltest du dir zunächst Gedanken machen, wie du die Früchte verwenden möchtest.
Apfelquitten
Apfelquitten erkennst du an ihrer rundlichen Form. Sowohl Kelch als auch Stiel sitzen in einer Vertiefung, was sie einem Apfel ähnlich macht. Ihr Fruchtfleisch ist sehr fest, trocken und aromatisch. Es hat einen hohen Pektin-Gehalt. Du kannst die Früchte zu Gelee, Marmelade, Kompott oder Quittenbrot verarbeiten. Roh sind sie nicht essbar. Bekannte Sorten sind die 'Konstantinopeler Apfelquitte' und die 'Riesenquitte von Lescovac'.
Birnenquitten
Birnenquitten besitzen eine länglichere, birnenähnliche Form. Ihr Fruchtfleisch ist weicher, enthält weniger Steinzellen und lässt sich leichter verarbeiten als das von Apfelquitten. Sie sind etwas milder im Aroma. Du kannst sie zu Saft, Mus, Kompott oder Gelee verarbeiten und zum Aromatisieren mit anderem Obst kombinieren. Die Birnenquitte 'Cydora Robusta' bringt regelmäßig einen hohen Ertrag. Im Geschmack ist sie süß-sauer mit typischem Quittenaroma. Ihre großen, goldgelben, glänzenden Früchte können bis in den Dezember gelagert werden. Die Sorte gilt als widerstandsfähig gegen Feuerbrand.
Bild: Birnenquitte 'Robusta' – Das Küchenwunder schlechthin mit leuchtend gelbem Herbstlaub
Ananasquitten
Die sogenannten Ananasquitten oder Aroma-Frischquitten sind neue Sorten und stammen vom Balkan und aus der Türkei. Sie duften intensiv, sind saftig und so aromatisch, dass du sie teilweise sogar roh genießen kannst. Die Ananasquitte 'Zarea' schmeckt wunderbar süß und hat ein deutliches Ananasaroma. Die großen Früchte reifen im Oktober. Sie haben ein faseriges Fruchtfleisch mit weicher, bissfester Struktur und können roh gegessen werden. Bei der Ananasquitte 'Auriu' ist das Fruchtfleisch mürbe und schmeckt saftig, aromatisch nach Quitte. Die Früchte kannst du frisch essen oder verarbeiten. Besonders saftig und ideal für den Frischverzehr ist die Ananasquitte 'Codreanca'. Sie sind sehr fruchtig mit typischem Quittenaroma und etwas Ananasgeschmack.
Bild: Cydonia oblonga 'Codreanca' – Die Quittensorte mit dem fruchtigen und erfrischenden Aroma
Zierquitten pflanzen
Zierquitten (Chaenomeles) sind dekorative Sträucher, die nicht nur mit ihren farbenprächtigen Blüten im Frühjahr begeistern, sondern auch einen hohen biologischen Nutzen bieten. Sie ziehen Bienen und andere Bestäuber an und eignen sich daher ideal für naturnahe Gärten. Zierquitten sind sehr anpassungsfähig und robust, wodurch sie für viele Gartenbereiche geeignet sind: als Hecken, zur Flächenbegrünung oder als Solitärgehölz. Ihre kleinen, essbaren Früchte sind dekorativ und dienen Kleintieren im Herbst und Winter als Nahrung. Sie können aber auch zu Gelee oder Marmelade verarbeitet werden.
Japanische Zierquitten
Die japanische Zierquitte (Chaenomeles japonica) ist ein kompakter, niedriger Strauch, der besonders früh im Frühjahr blüht. Ihre Blüten sind meist rot bis rosa und ziehen Bienen und andere Bestäuber an. Die kleinen, runden Früchte sind sauer, können aber verarbeitet werden. Japanische Zierquitten eignen sich hervorragend als Bodendecker, Beeteinfassungen oder niedrige Hecken. Zu den bekannten Sorten gehört die Zierquitte 'Crimson and Gold'. Ihre ungefüllten Blüten sind tiefrot mit goldener Mitte. Auffällige orangerote Blüten sind das Kennzeichen der Zierquitte 'Cido'‘. Die kleinen, gelben Früchte der Japanischen Zierquitte sind essbar. Sie sind hart und sauer und werden traditionell zu Gelee oder Marmelade verarbeitet.
Bild: Chaenomeles superba 'Crimson and Gold' bildet leuchtend rote Blüten aus denen sich kleine Früchte entwickeln
Chinesische Zierquitten
Die chinesische Zierquitte (Chaenomeles speciosa) wächst aufrechter und erreicht eine Höhe von 1,5 bis 2,5 Metern. Sie besticht durch ihre großen, farbintensiven Blüten, die in Rot- oder Rosatönen erstrahlen. Zu den beliebtesten Sorten gehören die Zierquitte 'Orange Storm' mit leuchtend orangefarbenen, dicht gefüllten Blüten und die Schwesternsorten Zierquitte 'Pink Storm'® und Zierquitte 'Scarlet Storm'®, die rosa und rot blühen. Alle drei sind dornenlos, bilden aber auch keine Früchte.
Bild: Chaenomeles speciosa 'Pink Storm' mit pinken, gefüllten Blüten
Zierquitten-Hybriden
Aus den zwei oben genannten Arten sind in Kultur Hybriden entstanden, die als Chaenomeles × superba im Handel zu finden sind. Diese Hybriden vereinen die besten Eigenschaften beider Arten: intensive Blütenfarben, variable Wuchsformen und teils größere, essbare Früchte. Beliebte Sorten sind die Zierquitte 'Nivalis', die kleine, weiße Blüten trägt, und die robuste, orangeblühende Zierquitte 'Friesdorfer Typ 205'‘. Sie beide haben ungefüllte, bienenfreundliche Blüten und eignen sich gut für Hecken und Solitärpflanzungen. Ihre gelben Früchte duften aromatisch und können wie die von Quitten verarbeitet werden.
Bild: Chaenomeles speciosa 'Nivalis' blüht weiss und bildet gelbe Früchte.
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Chaenomeles japonica (Japanische Zierquitte) |
Chaenomeles speciosa (Chinesische Zierquitte) |
Chaenomeles × superba (Kultur-Hybride) |
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Herkunft |
Japan |
China |
Kreuzung aus C. japonica × C. speciosa |
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Wuchshöhe |
0,8–1,5 m |
1,5–2,5 m |
1–2,5 m (je nach Sorte) |
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Wuchsform |
Kompakter, niedriger Strauch |
Aufrechter, größerer Strauch |
Variabel, meist ausladend oder aufrecht |
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Blütenfarbe |
Rot bis Rosa |
Rot, teilweise Rosa |
Rot, Rosa, Weiß, oft besonders intensiv |
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Fruchtgröße |
Klein, rund, sauer |
Mittelgroß, hart, sauer |
Mittelgroß, meist essbar, dekorativ |
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Verwendung |
Bodendecker, kleine Hecken, Beeteinfassung |
Ziersträucher, Hecken, Parkanlagen |
Ziergehölz, Hecken, Solitärpflanzung |
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Besonderheiten |
Frühblühend, sehr winterhart |
Große Blüten, robuste Pflanzen |
Besonders dekorativ, intensive Blüten, teilweise größere Früchte |
Den richtigen Standort zum Quitten pflanzen
Wenn du Quitten pflanzen möchtest, wähle einen warmen, sonnigen Standort mit durchlässigem, kalkarmem Boden. Wärme ist entscheidend, damit das Holz im Herbst gut ausreift und die Triebe weniger frostempfindlich sind.
Achte darauf, dass der Standort luftig ist – so trocknen die Blätter nach Regen schnell ab und das Risiko für Pilzkrankheiten sinkt. Auf stark kalkhaltigen Böden können Quitten gelblich werden (Chlorosen), da sie Nährstoffe schlechter aufnehmen.
Quitten pflanzen – so geht’s richtig
Quitten und Zierquitten aus Containern kannst du das ganze Jahr pflanzen, solange der Boden frostfrei ist. Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr oder Herbst, wenn der Boden warm und feucht ist.
- Grabe ein Pflanzloch, das doppelt so breit wie der Wurzelballen ist.
- Lockere den Boden und mische bei schwerer Erde Sand unter.
- Setze den Quittenbaum ein und fülle die Grube mit Erde, die du mit Kompost, Hornspänen oder Schafwollpellets anreicherst.
- Wässere gründlich und halte den Boden in der ersten Woche feucht.
Quittenbäume bilden breite Kronen mit bis zu 5,5 m Durchmesser. Plane also genügend Platz ein – besonders bei Hochstämmen.
Quitten richtig düngen
Nach dem Pflanzen reicht ein organischer Langzeitdünger wie unser Frutilizer® 'Natürlich' Schafwollpellets. Ab dem zweiten Standjahr kannst du im Frühling einen Volldünger wie Frutilizer® Volldünger Plus geben, um Wurzel- und Kronenwachstum zu fördern. Ab dem vierten Jahr genügt es, jährlich Kompost, Mist oder Hornspäne oberflächlich in den Boden unter der Krone einzuarbeiten.
Wenn du Chlorosen (gelbe Blätter) bemerkst, hilft eine Eisen- und Mikronährstoffdüngung mit unserem Frutilizer® Instant Solution Fe Eisendünger. Gegen Kalziummangel gibst du im Frühling und Sommer etwas Kalziumdünger. Eine Kalimagnesia-Düngung im Herbst stärkt die Winterhärte.
Quitten schneiden
Quitten sind pflegeleichte Obstgehölze, die nur alle 2 bis 3 Jahre geschnitten werden müssen. Entferne beim Schneiden vorrangig kreuzende oder alte Triebe, um Licht und Luft in die Krone zu bringen. Der beste Zeitpunkt zum Schneiden ist Ende Februar bis Anfang März. Verwende eine stabile Astschere, da Quittenholz sehr hart ist. Junge Bäume brauchen nur leicht ausgelichtet zu werden. Bei älteren Quitten schneide alte Äste bis auf junge, nach oben wachsende Triebe zurück. So beugst du einer Vergreisung vor und förderst neue, fruchttragende Zweige. Zierquitten musst du nur alle 4 bis 5 Jahre zurückschneiden oder auslichten.
Blüte und Fruchtbildung
Quittenbäume benötigen einige Jahre, um in den Ertrag zu kommen. Je nach Sorte dauert es vier bis acht Jahre, bis die erste richtige Ernte zu erwarten ist. Die Quitte blüht im Mai und Juni. Ihre großen, weißen bis rosafarbenen Blüten ziehen Bienen und Hummeln magisch an. Viele Sorten sind selbstfruchtbar, tragen aber mit einem zweiten Baum in der Nähe noch besser. Die Früchte reifen je nach Sorte zwischen Mitte September und Ende Oktober. Für die Verarbeitung pflückst du Apfelquitten und Birnenquitten am besten kurz vor der Vollreife, da sie dann das beste Aroma haben und viel Pektin enthalten. Außerdem sind sie dann am besten haltbar. Lagere sie kühl bei 12 bis 15 °C – so halten sie bis in den Dezember und du kannst sie später verarbeiten, wenn im Garten nichts mehr zu tun ist. Ananasquitten und andere Sorten, die für den Fischverzehr gedacht sind, werden vollreif geerntet. Vollreife Quitten erkennst du an ihrer goldgelben Farbe und dem intensiven Duft.
Verwendung der Quittenfrüchte
Quitten sind wahre Alleskönner: Du kannst aus ihnen Gelee, Saft, Marmelade, Mus, Chutney oder Quittenbrot, aber auch Most und Quittenbrand herstellen.
Sie sind reich an Vitamin C, Kalium, Kalzium, Zink und Eisen und enthalten viele wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe wie Pektin, Tannine und Schleimstoffe. Diese fördern die Verdauung und unterstützen eine gesunde Darmflora.
Bild: Die Ananasquitte 'Codreanca' schmeckt besonders fruchtig und erfrischend.
Häufige Krankheiten und Schädlinge
Quitten sind robust und wenig anfällig für Krankheiten. Wie alle Pflanzen können sie aber von Blattläusen und Mehltaupilzen befallen werden. Das bleibt jedoch in der Regel ohne schädliche Folgen für die Pflanzen und beeinträchtigt den Ertrag nicht. Gefährlicher ist die Blattbräune der Quitte. Diese Krankheit wird durch den Pilz Diplocarpon mespili verursacht. Es bilden sich zunächst rotbraune, später schwarze, rundliche Flecken, die sich bei starkem Befall zu großen braunen Flächen ausdehnen können. Auf den Flecken können winzige, schwarze Pusteln entstehen. Stark befallene Blätter vergilben und fallen vorzeitig ab. Dadurch wird der Baum geschwächt. An den Früchten bilden sich ebenfalls schwarze, krustige Flecken, die aufreißen können und das Eindringen von Fäulnispilzen ermöglichen. Zur Bekämpfung ist es wichtig, befallenes Laub zu entfernen und die Krone auszudünnen, um die Belüftung zu verbessern. Tritt wiederholt starker Befall auf, solltest du im Frühjahr vorbeugend mit einem Kupferpräparat spritzen. Auch Feuerbrand kann Quitten treffen. Diese bakterielle Krankheit ist meldepflichtig. Wähle resistente Sorten wie 'Cydora Robusta', um das Risiko zu minimieren.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
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