Aralia elata
Japanische Aralie, Teufelskrückstock - exotisches Blattschmuckgehölz mit tropischer Ausstrahlung
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2m - 4m breit
Standort: Halbschatten bis lichter Schatten
Boden: humos, nährstoffreich, frisch bis feucht, gut durchlässig
Wasser: mittlerer bis hoher Wasserbedarf, gleichmässig frisch halten
Blüte: grosse rispige Doldenblüten
Blütenfarbe: cremeweiss bis weiss
Blütezeit: August bis September
Eignung für Bienen: sehr gut geeignet
Duft: leicht duftend
Wuchshöhe: 300–500 cm
Wuchsbreite: 200–400 cm
Wuchsgeschwindigkeit: ca. 30–60 cm pro Jahr
Blattform: sehr gross, doppelt gefiedert bis handförmig, exotisch wirkend
Blattfarbe: frischgrün bis mittelgrün
Herbstfärbung: gelblich
Laub: sommergrün, laubabwerfend
Wurzelsystem: flachwurzelnd mit Ausläufern
Pflanzabstand: 200–300 cm
Winterhärte: bis ca. -25 °C, WHZ 5
Verwendung: Solitär, Schattengarten, exotische Gartenbilder, Waldgarten, Gehölzrand
Windverträglichkeit: geschützte Lage empfohlen
Eignung für die Kultur im Kübel: nur bedingt geeignet
Familie: Araliaceae (Araliengewächse)
Herkunft: Japan, Korea, Nordost-China
Züchter: Wildart
Geselligkeit: bevorzugt einzeln pflanzen
Besonderheiten: riesige exotische Blätter, markante bedornte Triebe und späte Insektenblüte
Beschreibung
Der Japanische Aralie oder Teufelskrückstock (Aralia elata) sorgt mit seinen riesigen gefiederten Blättern sofort für exotisches Flair im Garten. Im Spätsommer erscheinen grosse cremeweisse Blütendolden, die zahlreiche Bienen und Insekten anlocken und der Pflanze zusätzlich eine eindrucksvolle Präsenz verleihen. Trotz seiner tropischen Ausstrahlung ist dieses aussergewöhnliche Gehölz erstaunlich winterhart und robust.
Herkunft
Der Japanische Teufelskrückstock stammt ursprünglich aus Japan, Korea und Nordost-China. Dort wächst er an Waldrändern und in lichten Bergwäldern. Botanisch gehört er zur Familie der Araliengewächse und ist mit Efeu und Fatsia verwandt.
In Europa wird Aralia elata besonders wegen seiner exotischen Erscheinung geschätzt. Die riesigen Blätter erinnern fast an tropische Pflanzen und machen das Gehölz zu einem aussergewöhnlichen Blickfang in naturnahen und modernen Gartenanlagen.
Der Name „Teufelskrückstock“ bezieht sich auf die kräftig bedornten Triebe, die der Pflanze einen wilden, urtümlichen Charakter verleihen.
Bevorzugter Standort und Wuchseigenschaften
Die Japanische Aralie bevorzugt geschützte halbschattige bis lichtschattige Standorte. Besonders wohl fühlt sie sich auf humosen, nährstoffreichen Böden mit gleichmässiger Feuchtigkeit. Direkte Mittagssonne und trockene Standorte sollten vermieden werden.
Die Pflanze wächst locker aufrecht mit markanten, oft wenig verzweigten Trieben und entwickelt im Laufe der Jahre eine schirmartige Krone. Mit Höhen von bis zu fünf Metern entsteht ein eindrucksvolles Solitärgehölz mit fast tropischer Wirkung.
Die riesigen gefiederten Blätter können beeindruckende Grössen erreichen und verleihen dem Garten sofort Struktur und Exotik.
Besonderheiten der Blüte und Fruchtstände
Ab August erscheinen grosse cremeweisse Blütendolden an den Triebenden. Zu einer Zeit, in der viele Gehölze bereits verblüht sind, bietet der Teufelskrückstock eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und andere Insekten.
Nach der Blüte entwickeln sich dekorative schwarzviolette Früchte, die zusätzlich Zierwert besitzen und von Vögeln geschätzt werden.
Die Kombination aus exotischem Laub, spätsommerlicher Blüte und dekorativen Fruchtständen macht Aralia elata zu einem aussergewöhnlichen Ganzjahresgehölz.
Verwendung im Garten
Der Japanische Teufelskrückstock eignet sich hervorragend als exotischer Solitär für geschützte Gartenbereiche. Besonders schön wirkt er:
- in asiatisch inspirierten Gärten
- in exotischen Blattschmuckpflanzungen
- an Gehölzrändern
- in Waldgärten
- als architektonischer Blickfang im Halbschatten
Durch seine markante Wuchsform wirkt die Pflanze besonders eindrucksvoll vor dunklem Hintergrund oder in Kombination mit grossblättrigen Stauden.
Pflege – robust mit exotischer Wirkung
Ist der Standort passend gewählt, entwickelt sich der Teufelskrückstock erstaunlich unkompliziert.
3 spezielle Kulturtipps
- Geschützten Standort wählen:
Junge Austriebe können spätfrostempfindlich sein. Ein windgeschützter Platz ist ideal. - Ausläufer kontrollieren:
Die Pflanze kann Wurzelausläufer bilden. Plane deshalb genügend Platz ein oder arbeite bei Bedarf mit einer Wurzelsperre. - Humosen Boden fördern:
Mulche bitte regelmässig mit Laub oder Kompost, damit der Boden locker und gleichmässig feucht bleibt.
Vergleich mit anderen Sorten
Im Vergleich zu klassischen Ziergehölzen wirkt der Teufelskrückstock deutlich exotischer und architektonischer. Seine riesigen Blätter schaffen sofort eine tropische Atmosphäre im Garten.
Gegenüber Fatsia japonica oder anderen Aralienarten überzeugt Aralia elata besonders durch:
- höhere Winterhärte
- imposantere Blattgrössen
- auffällige Spätsommerblüte
- markanten skulpturalen Wuchs
Wer ein aussergewöhnliches Blattschmuckgehölz mit exotischer Wirkung sucht, findet im Japanischen Teufelskrückstock eine faszinierende Gartenpflanze.
Empfehlenswerte Pflanzpartner
- Farne – verstärken die waldartige und exotische Wirkung besonders harmonisch.
- Funkien (Hosta) – ergänzen die riesigen Blätter mit attraktivem Blattschmuck.
- Fatsia japonica (Zimmeraralie) – sorgt für noch mehr tropisches Flair in geschützten Gartenbereichen.
- Purpurglöckchen (Heuchera) – schaffen mit dunklem Laub elegante Kontraste unter den grossen Blättern.
Diese Pflanzpartner harmonieren hervorragend mit der exotischen Ausstrahlung des Teufelskrückstocks und schaffen eindrucksvolle Gartenbilder mit tropischem Charakter und starker Strukturwirkung.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
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