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Bärentraube, Echte Bärentraube, Immergrüne Bärentraube

Arctostaphylos uva-ursi - robuster immergrüner Bodendecker für sonnige Standorte

Blüten der Bärentraube
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Vorteile

  • immergrüner, dichter Bodendecker
  • dekorative rote Beeren im Herbst
  • äusserst winterhart und trockenheitsverträglich
  • wertvolle Pflanze für Heide- und Naturgärten
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Steckbrief Beschreibung Kundenbewertungen Gartenstorys Fragen & Antworten
Eigenschaften Bärentraube, Echte Bärentraube, Immergrüne Bärentraube
Höhe und Breite Endhöhe / Breite Höhe: 15cm - 20cm
Breite: 80cm - 100cm
Standort Standort Vollsonne, Halbschatten
Duft Duft leicht duftend
Winterhärte Winterhärte bis -40 °C
Blütezeit
Anfang April bis Ende Mai
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
J F M A M J J A S O N D
Wuchs
Endhöhe 15cm - 20cm
Endbreite 80cm - 100cm
Wurzelsystem Flachwurzler
Standort/Boden
Sonne Vollsonne, Halbschatten
Boden Feuchtigkeit trocken
Boden Schwere leicht
Boden pH-Wert sauer, schwach sauer
Winterhärte winterhart
Winterhärte Temperaturbereich bis -40 °C
Blüten
Blütenfarbe weiss, rosa
Blütezeit Anfang April bis Ende Mai
Duft leicht duftend
Laub
Blätterfarbe grün
Herbstfärbung Rottöne
Laubkleid immergrün
Weitere Daten
Botanisch Arctostaphylos uva-ursi
Züchter Wildart
Herkunft Europa, Asien und Nordamerika
Verwendung Gruppenpflanze, Bodendecker, Kübel, Outdoor, Wege/Mauern, Beet/Rabatten
Steckbrief Bärentraube, Echte Bärentraube, Immergrüne Bärentraube
Standort: sonnig bis halbschattig
Boden: sandig bis steinig, humos, gut durchlässig, eher sauer und nährstoffarm
Wasser: geringer bis mässiger Bedarf, trocken bis frisch, keine Staunässe
Blüte: glockenförmige Blüten in kleinen Trauben
Blütenfarbe: weiss bis zartrosa
Blütezeit: April bis Mai
Eignung für Bienen: gut, beliebte Nektarquelle für Wildbienen und Hummeln
Duft: schwach
Wuchshöhe: 15–20 cm
Wuchsbreite: 80–100 cm
Wuchsgeschwindigkeit: ca. 10–20 cm pro Jahr
Blattform: klein, verkehrt eiförmig, ledrig und glänzend
Blattfarbe: dunkelgrün
Herbstfärbung: bronzerot bis purpurgrün
Laub: immergrün
Wurzelsystem: flachwurzelnd mit kriechenden Trieben
Pflanzabstand: 30–40 cm (6–9 Pflanzen pro m²)
Winterhärte: bis ca. -40 °C (WHZ 3)
Verwendung: Bodendecker, Heidegarten, Steingarten, Hangbefestigung, Grabbepflanzung, Naturgarten
Windverträglichkeit: sehr gut
Eignung für Kübel: gut
Familie: Heidekrautgewächse (Ericaceae)
Herkunft: Europa, Asien und Nordamerika
Züchter: Wildart
Geselligkeit: flächig in Gruppen pflanzen
Besonderheiten: heimische Wildpflanze mit dekorativen roten Früchten; wichtige Nahrungspflanze für Wildtiere und geschützte Art in einigen Regionen
Beschreibung

Die Echte Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi) ist ein robuster, immergrüner Zwergstrauch, der mit seinen glänzenden Blättern, zarten Blüten und leuchtend roten Beeren das ganze Jahr über attraktiv bleibt. Dank ihres kriechenden Wuchses bildet sie dichte Teppiche und eignet sich hervorragend zur Begrünung sonniger Böschungen, Heidegärten und Steingärten. Sie ist äusserst langlebig, winterhart und kommt auch mit trockenen, nährstoffarmen Standorten hervorragend zurecht.

Herkunft

Die Echte Bärentraube ist auf der gesamten Nordhalbkugel verbreitet und wächst natürlicherweise in Europa, Asien und Nordamerika. Sie besiedelt trockene Heideflächen, lichte Kiefernwälder, Dünen und felsige Gebirgsregionen. In Deutschland gilt sie in einigen Bundesländern als geschützte Wildpflanze und sollte daher ausschliesslich aus gärtnerischer Vermehrung gepflanzt werden.

Bevorzugter Standort und Wuchseigenschaften

Die Bärentraube liebt sonnige bis leicht halbschattige Standorte mit durchlässigen, sandigen oder steinigen Böden. Besonders gut entwickelt sie sich auf sauren, humusarmen Substraten. Kalkreiche oder dauerhaft feuchte Böden werden dagegen schlecht vertragen.

Mit einer Höhe von lediglich 15 bis 20 Zentimetern wächst sie flach kriechend und bildet durch ihre langen Triebe dichte, geschlossene Teppiche. Dadurch eignet sie sich hervorragend als pflegeleichter Bodendecker zur Unterdrückung von Unkraut und zur Befestigung von Böschungen.

Besonderheiten, vor allem der Frucht

Von April bis Mai erscheinen zahlreiche kleine, glockenförmige Blüten in Weiss bis zartem Rosa. Aus ihnen entwickeln sich ab Spätsommer leuchtend rote, kugelige Beeren, die oft bis weit in den Winter an der Pflanze haften. Sie dienen verschiedenen Vogelarten und Wildtieren als Nahrung. Für den Menschen sind die mehligen Früchte zwar essbar, geschmacklich jedoch wenig attraktiv. Die glänzenden, immergrünen Blätter besitzen zudem eine lange Tradition als Heilpflanze und werden unter anderem in der Phytotherapie verwendet.

Verwendung im Garten

Die Echte Bärentraube eignet sich hervorragend für Heidegärten, Steingärten, Trockenmauern und naturnahe Pflanzungen. Auch auf sonnigen Böschungen oder als pflegeleichte Grabbepflanzung überzeugt sie durch ihren dichten Wuchs und ihre ganzjährige Attraktivität. In Kombination mit anderen kalkmeidenden Pflanzen entstehen langlebige und naturnahe Pflanzbilder.

Pflege

Die Bärentraube ist äusserst pflegeleicht und benötigt nach dem Anwachsen kaum Aufmerksamkeit.

3 Kulturtipps:

  • Wähle bitte einen sonnigen Standort mit saurem, gut durchlässigem Boden und vermeide kalkreiche Substrate.
  • Giesse nur während längerer Trockenperioden – etablierte Pflanzen sind ausgesprochen trockenheitsverträglich.
  • Verzichte möglichst auf einen Rückschnitt; abgestorbene oder zu lange Triebe können im Frühjahr leicht eingekürzt werden.

Vergleich mit anderen Sorten

Im Vergleich zur Scheinbeere (Gaultheria procumbens) wächst die Echte Bärentraube deutlich flächiger und verträgt Trockenheit wesentlich besser. Gegenüber der Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea) bildet sie niedrigere, dichtere Teppiche und eignet sich dadurch besonders gut als Bodendecker. Während Preiselbeeren vor allem wegen ihrer schmackhaften Früchte angebaut werden, überzeugt die Bärentraube durch ihre Robustheit und ihre hervorragende Eignung für trockene, sonnige Standorte.

Pflanzpartner

  • Besenheide (Calluna vulgaris) – harmoniert mit ähnlichen Standortansprüchen und sorgt für eine lange Blütezeit.
  • Schneeheide (Erica carnea) – ergänzt die Pflanzung mit einer frühen Winter- und Frühlingsblüte.
  • Zwerg-Kiefer (Pinus mugo 'Mops') – bildet mit ihrem kompakten Wuchs einen attraktiven Kontrast zum flachen Bodendecker.
  • Silbergras (Corynephorus canescens) – unterstreicht den natürlichen Charakter von Heide- und Steingärten und gedeiht ebenfalls auf trockenen, sandigen Böden.
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