Inhaltsverzeichnis
- Zusammenfassung
- Amerikanischer Stachelbeermehltau (Sphaerotheca mors-uvae)
- So erkennst du den Amerikanischen Stachelbeermehltau
- Der Infektionszyklus des Amerikanischen Stachelbeermehltau
- Vorbeugung & Bekämpfung
- Blattfallkrankheit (Drepanopeziza ribis)
- So erkennst du die Blattfallkrankheit
- Der Infektionszyklus der Blattfallkrankheit
- Vorbeugung & Bekämpfung
- Stachelbeerblattwespe – kleiner Schädling, großer Appetit
- Symptome
- Die Lebensweise der Stachelbeerblattwespe
- Vorbeugung & Bekämpfung
- Sonnenbrand an Stachelbeeren – Hitzeschäden durch zu starke Sonneneinstrahlung
- Schadbild
- Ursachen
- So beugst du Sonnenbrand bei Stachelbeeren vor
- Platzende Beeren – wenn Stachelbeeren zu viel Wasser aufnehmen
- Schadbild
- Ursachen
- So beugst du platzenden Beeren vor
- Mögliche weitere Schädlinge bei Stachelbeeren
Zusammenfassung
Ein ungünstiger Standort, zu dichte Pflanzung oder feuchte Sommer schaffen ideale Voraussetzungen für Krankheiten und Schädlinge bei Stachelbeeren, vor allem für Pilzkrankheiten wie den Amerikanischen Stachelbeermehltau oder die Blattfallkrankheit. Ebenso können Witterungsextreme wie starke Sonneneinstrahlung oder unregelmässige Regenfälle zu Sonnenbrand oder platzenden Beeren führen. Hinzu kommen Schädlinge wie die Stachelbeerblattwespe, deren Larven die Sträucher innerhalb weniger Tage kahl fressen können. Wer die Anzeichen früh erkennt und seine Pflanzen durch richtige Pflege stärkt, kann jedoch viele Krankheiten und Schädlinge bei Stachelbeeren verhindern. Ein luftiger Standort, regelmässiger Rückschnitt, ausgewogene Bewässerung und der Einsatz robuster Sorten sind die besten Massnahmen, um Stachelbeeren dauerhaft gesund zu halten.
Praxis-Tipps
Robuste Sorten bevorzugen: Wähle Sorten mit guter Toleranz gegen Amerikanischen Stachelbeermehltau oder die Blattfallkrankheit (z. B. Crispa® 'Darling'®, Crispa® 'Solemio'®, Easycrisp® 'Mr. Green'®).
Mit Sortenvielfalt vorbeugen: Pflanze nur Stachelbeeren aus unterschiedlichen Sortengruppen nebeneinander – mit Stacheln (Crispa®) und ohne Stacheln (Easycrisp®).
Mai wöchentlich auf Schädlinge bei Stachelbeeren kontrollieren: Blattunterseiten und junge Triebe auf erste Larven der Stachelbeerblattwespe prüfen – frühzeitiges Absammeln verhindert Kahlfrass.
Amerikanischer Stachelbeermehltau (Sphaerotheca mors-uvae)
Der Amerikanische Stachelbeermehltau ist die bedeutendste Pilzkrankheit an Stachelbeeren. Ursprünglich stammt er aus Nordamerika und wurde Ende des 19. Jahrhunderts nach Europa eingeschleppt, wo er sich rasch ausbreitete.
Der Pilz gedeiht besonders gut bei feuchtwarmer, unbewegter Luft. Windstille, eingeschlossene Standorte und zu dicht gepflanzte Sträucher schaffen ideale Bedingungen für seine Ausbreitung. Besonders problematisch ist es, viele Exemplare derselben Sorte eng nebeneinander zu pflanzen, da sich der Erreger dort schnell von Pflanze zu Pflanze überträgt. Auch eine unausgewogene Düngung kann die Anfälligkeit erhöhen: Zu viel Stickstoff fördert das weiche Wachstum der Triebe, die dann anfällig für Krankheiten und Schädlinge bei Stachelbeeren sind, während eine ausgewogene Nährstoffversorgung mit ausreichend Kalium und Phosphor die Gewebe stärkt und das Risiko eines Befalls deutlich verringert.
So erkennst du den Amerikanischen Stachelbeermehltau
Die Krankheit zeigt sich zunächst an den Triebspitzen, die sich mit einem weiss-mehligen Belag überziehen. Das Wachstum wird gehemmt, wodurch die Triebe gestaucht und verkrüppelt wirken. Später befällt der Pilz auch Blätter und Früchte.
- Anfangs heller, später graubrauner Pilzbelag
- Verformte Blätter, gehemmte Triebentwicklung
- Beeren reifen schlecht aus, platzen leicht auf und werden ungeniessbar
Der Pilz überwintert auf den Trieben und infiziert im Frühjahr erneut junge Pflanzenteile.
Der Infektionszyklus des Amerikanischen Stachelbeermehltau
Der Pilz überwintert überwiegend als Myzel in den Knospen und an den Triebspitzen infizierter Pflanzen. Sobald im Frühjahr die Temperaturen steigen, beginnt das Myzel erneut zu wachsen und befällt die frisch austreibenden Triebe. Erste Symptome – ein weiss-mehliger Belag an jungen Spitzen – erscheinen meist bereits im späten Frühjahr. Während der Vegetationsperiode bildet der Pilz fortlaufend Sporen, die durch Wind und Berührung weiterverbreitet werden und neue Pflanzenteile infizieren. Besonders bei feuchtwarmer, stehender Luft können sich die Sporen explosionsartig vermehren. Gegen Sommer/Herbst entstehen zudem braune, kugelige Fruchtkörper (Kleistothezien) auf den Belägen, die den Pilz winterfest machen. So ist die Pflanze im nächsten Jahr erneut gefährdet, wenn befallene Triebe nicht konsequent entfernt werden.
Bild: Befallene Früchte sind ungeniessbar, sie reifen schlecht aus.
Vorbeugung & Bekämpfung
Mit diesen Pflegemassnahmen beugst du einem Befall mit dem Amerikanischen Stachelbeermehltau vor:
- Sträucher jährlich auslichten, alte Triebe entfernen, um die Luftzirkulation zu verbessern.
- Nicht zu viele Stachelbeersträucher nebeneinander pflanzen. Wenn doch, sollten sie aus unterschiedlichen Gruppen stammen – also stachelige und stachellose Sorten gemischt, diese haben unterschiedliche genetische Herkunft.
- Mehltautolerante Sorten wie unsere stachellosen Easycrisp®-Stachelbeeren oder unsere Crispa®-Stachelbeeren mit Stacheln.
- Nicht neben rote Johannisbeeren pflanzen, da diese anfällig für den Pilz sind; neben schwarze Johannisbeeren ist dagegen unbedenklich, sie sind mehltauresistent.
- Befallene Triebe und Blätter sofort abschneiden und nicht kompostieren.
- Hochstämmchen sind durch ihre luftige Krone weniger anfällig.
- Ausgewogene Düngung ohne Stickstoffüberschüsse.
Bild: Die Stachelbeere Crispa® 'Greenling'® hat eine gute Toleranz gegen Mehltau.
Weitere Informationen zu Echtem Mehltau findest du in unserem Artikel «Echter Mehltau – Ursachen, Vorbeugung und Bekämpfung».
Blattfallkrankheit (Drepanopeziza ribis)
Die Blattfallkrankheit zählt zu den häufigsten Pilzkrankheiten an Stachelbeeren und kann die Pflanzen erheblich schwächen. Sie tritt meist in feuchten, kühlen Sommern auf und wird durch den Pilz Drepanopeziza ribis verursacht. Neben Stachelbeeren können auch Johannisbeeren befallen werden.
Der Pilz verbreitet sich durch Sporen, die bei feuchtem Wetter vom Boden auf die unteren Blätter spritzen. Hohe Luftfeuchtigkeit, dauerhafte Blattnässe und schlechte Durchlüftung begünstigen die Infektion. Besonders gefährdet sind dicht wachsende Sträucher und Standorte im Schatten oder in Bodensenken, wo Feuchtigkeit länger anhält.
So erkennst du die Blattfallkrankheit
Die Krankheit macht sich zunächst durch kleine, rundliche braune Flecken auf den Blättern bemerkbar. Diese vergrössern sich, verfärben sich in der Mitte hell und verschmelzen schliesslich miteinander. Die Blätter vergilben, rollen sich ein und fallen frühzeitig ab – häufig schon im Hochsommer. Ein starker Befall kann dazu führen, dass die Sträucher vollständig entlaubt werden und im Folgejahr deutlich weniger tragen.
Der Infektionszyklus der Blattfallkrankheit
Der Pilz überwintert im abgefallenen, infizierten Laub in Form von Fruchtkörpern, die im Frühjahr zahlreiche Sporen freisetzen. Mit den ersten Regentagen gelangen diese Sporen durch Spritzwasser auf die unteren Blätter der Stachelbeeren und Johannisbeeren. Dort keimen sie bei anhaltender Blattnässe und kühlen Temperaturen (10–20 °C) rasch aus und infizieren das junge Laub. Zunächst entstehen kleine braune Flecken, die sich im Verlauf vergrößern und zusammenfließen. Im Sommer bilden sich auf den befallenen Blättern erneut Sporen, die weitere Infektionen auslösen – bei feuchter Witterung kann es zu mehreren Befallswellen kommen. Schliesslich fallen stark infizierte Blätter frühzeitig ab und bilden im Herbst die nächste Generation von Überwinterungsstrukturen. Ohne gründliche Laubentfernung beginnt der Zyklus im Folgejahr von vorn.
Vorbeugung & Bekämpfung
- Befallene Blätter und Falllaub vollständig entfernen und über den Hausmüll entsorgen – nicht kompostieren, da der Pilz dort überdauert.
- Bodenpflege: Eine leichte Mulchschicht kann das Aufspritzen der Sporen verhindern.
- Luftiger Standort und regelmässiger Rückschnitt, damit Blätter nach Regen schnell abtrocknen.
- Beim Giessen darauf achten, nicht über die Blätter zu wässern.
- Widerstandsfähige Sorten wie Crispa® 'Darling'® und Easycrisp® 'Mr. Green'® bevorzugen.
Bild: Die Stachelbeere Crispa® 'Darling'® ist sehr tolerant gegen die Blattfallkrankheit und Mehltau.
Stachelbeerblattwespe – kleiner Schädling, grosser Appetit
Die Stachelbeerblattwespe (Nematus ribesii) ist einer der häufigsten tierischen Schädlinge bei Stachelbeeren – und eine echte Herausforderung im Frühsommer. Ihre Larven können innerhalb kürzester Zeit ganze Sträucher kahlfressen. Besonders gefährlich ist, dass sie oft erst entdeckt wird, wenn der Schaden schon da ist.
Symptome
Der Schaden beginnt meist unauffällig:
- Zuerst entsteht Schabefrass an der Blattunterseite, der kleine, durchscheinende „Schrotschusslöcher“ hinterlässt.
- Bald wird der Frass intensiver – die Larven fressen an den Blatträndern weiter (Loch- und Randfrass).
- Schliesslich bleibt nur noch das Gerippe aus Blattadern übrig (Skelettierfrass), im Extremfall sind die Büsche völlig kahl.
Der erste Befall zeigt sich im unteren, inneren Strauchbereich – er bleibt daher leicht unentdeckt, bis die Larven sich über den ganzen Busch ausgebreitet haben. Starker Befall schwächt die Pflanzen deutlich: Sie treiben im selben Jahr nur spärlich aus, die Beeren bleiben klein und sauer, und die Pflanze verliert an Vitalität.
Bild: Die Raupen der Stachelbeerblattwespe sind sehr gefrässig.
Auch rote und weisse Johannisbeeren können befallen werden – schwarze Johannisbeeren dagegen selten.
Die Lebensweise der Stachelbeerblattwespe
Die Stachelbeerblattwespe fliegt ab Mai bis August in mehreren Generationen. Die Weibchen legen ihre Eier an die Blattunterseiten, und schon wenige Tage später schlüpfen die gefräßigen Larven.
Warme, trockene Jahre begünstigen ihre Entwicklung, und bei unentdecktem Erstbefall kann sich die Population explosionsartig vermehren.
Bild: Stachelbeerblattwespen legen ihre Eier an der Blattunterseite ab.
Vorbeugung & Bekämpfung
- Regelmässig kontrollieren: Ab Mai wöchentlich die Blattunterseiten prüfen – besonders an jungen Trieben.
- Larven absammeln: Kleine Bestände können einfach von Hand entfernt werden; frühes Eingreifen verhindert Massenbefall.
- Nützlinge fördern: Vögel, Schlupfwespen und Laufkäfer sind natürliche Feinde. Ein naturnaher Garten mit Wildhecken und Insektenhotels unterstützt sie.
- Rückschnitt nach der Ernte: Entfernt Verstecke und reduziert die Zahl überwinternder Puppen im Boden.
- Stärkungsmittel einsetzen: Pflanzenstärkungsmittel auf Brennnessel- oder Schachtelhalmbasis machen die Blätter weniger attraktiv für die Weibchen.
Mit regelmässiger Kontrolle und etwas Aufmerksamkeit lässt sich die Stachelbeerblattwespe gut in Schach halten – ganz ohne harte Chemie. Wer Nützlinge fördert, seine Sträucher luftig hält und den Boden im Herbst durchharkt, wird selten ernsthafte Probleme haben.
Bild: Die Larven der Stachelbeerblattwespe können ganze Stachelbeersträucher kahl fressen.
Sonnenbrand an Stachelbeeren – Hitzeschäden durch zu starke Sonneneinstrahlung
Nicht nur Pilze oder Insekten können Stachelbeeren schädigen – auch die Sonne selbst kann ihnen gefährlich werden. Besonders in heissen Sommern treten an reifenden Früchten immer häufiger Sonnenbrandschäden auf, die nicht infektiös sind, aber das Aussehen und den Geschmack deutlich beeinträchtigen.
Schadbild
Typisch für Sonnenbrand sind bräunliche, runde Flecken auf der Fruchtschale oder direkt im Fruchtfleisch. Das Gewebe wirkt, als sei es eingebrannt oder vertrocknet, und fühlt sich an der betroffenen Stelle ledrig an. Die Flecken entstehen meist einseitig – auf der Seite, die der Sonne zugewandt ist. Bei stärkerem Schaden schrumpfen die Beeren, verlieren ihren Glanz und trocknen ein.
Bild: Stachelbeerfrüchte mit Sonnenbrand werden ungeniessbar.
Ursachen
Sonnenbrand entsteht bei intensiver Sonneneinstrahlung und Temperaturen über 25 °C, besonders dann, wenn die Früchte nicht durch Blätter beschattet werden. Ein zu starker Rückschnitt oder ein luftiger Standort ohne Laubschutz kann die Gefahr zusätzlich erhöhen.
Besonders gefährdet sind Pflanzen, die gleichzeitig unter Trockenstress leiden. Wenn der Wasserhaushalt gestört ist, verliert das Fruchtgewebe seine Elastizität – die Haut trocknet an der exponierten Stelle ein und verfärbt sich braun.
So beugst du Sonnenbrand bei Stachelbeeren vor
- Regelmässig und gleichmässig bewässern: Eine konstante Bodenfeuchte während der Erntezeit senkt das Risiko deutlich.
- Schattierung: In heissen Perioden kann ein schattierendes Vlies helfen. Während der Mittagsstunden kann auch ein Sonnenschirm vorübergehend über die Pflanzen gestellt werden.
Weitere Informationen zu Sonnenbrand an Früchten findest du in unserem Artikel «Sonnenbrand an Früchten: Ursachen, Schäden und Schutz im Garten».
Platzende Beeren – wenn Stachelbeeren zu viel Wasser aufnehmen
Ein weiteres häufiges Problem bei Stachelbeeren, vor allem im Hochsommer, sind platzende Früchte. Nach einer längeren Trockenphase und anschliessenden starken Regenfällen oder intensiver Bewässerung. Die Beeren sehen auf den ersten Blick prall und saftig aus, doch bei näherem Hinsehen zeigen sich feine Risse in der Fruchthaut, die sich rasch vergrössern können.
Schadbild
Die Risse entstehen meist auf der Sonnenseite oder an der Fruchtspitze und wirken zunächst unauffällig. Doch schon nach kurzer Zeit platzen grössere Bereiche der Haut auf, das Fruchtfleisch tritt hervor, und die Beeren beginnen zu faulen oder schrumpfen. Besonders ärgerlich: Die offenen Früchte sind ein idealer Nährboden für Pilze und Fruchtfliegen.
Ursachen
Die Ursache ist fast immer Wasserstress – genauer gesagt, der abrupte Wechsel zwischen Trockenheit und starker Wasseraufnahme.
Nach Trockenperioden nimmt die Pflanze plötzlich grosse Mengen Wasser auf, sobald es regnet oder gegossen wird. Das Fruchtgewebe quillt, aber die Haut kann sich nicht schnell genug dehnen – sie reißt auf.
Begünstigt wird das Problem durch:
- ungleichmässige Bewässerung
- sehr feine Fruchtschalen (sortenabhängig)
- plötzliche Witterungswechsel zwischen heiß und nass
Auch Stickstoffüberschuss kann das Risiko erhöhen, da er zu weichem Fruchtgewebe führt.
So beugst du platzenden Beeren vor
- Mulchen: Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt, Laub oder Rindenhumus hält den Boden feucht und reduziert Temperaturschwankungen.
- Bodenstruktur verbessern: Lockere, humose Böden mit gutem Wasserhaltevermögen wirken vorbeugend.
- Rechtzeitig ernten: Reife Beeren pflücken – überreife Früchte platzen leichter.
Mögliche weitere Schädlinge bei Stachelbeeren
Weitere mögliche Schädlinge an Stachelbeeren sind die Rote Stachelbeermilbe und verschiedene Blattlausarten, etwa die Stachelbeer- oder Johannisbeerblattlaus. Sie treten zwar deutlich seltener auf als Mehltau oder Blattwespen, können jedoch bei starkem Befall Blattschäden und Wachstumshemmungen verursachen.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.