Matteuccia struthiopteris
Straussenfarn, Trichterfarn - anspruchslose, schnell wachsende Pflanze, die schattige Standorte mag
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80cm - 100cm breit
Blütezeitbereich: Sporenbildung im Sommer (Juni bis Juli)
Höhe: 100–150 cm
Lichtverhältnisse: Halbschatten bis Schatten, verträgt Morgen- oder Abendsonne
Blattform: Grosse, gefiederte Trichterwedel
Blattfarbe: Frischgrün bis dunkelgrün
Pflanzabstand: 80–100 cm (je nach Wuchs und Fläche)
Winterhärtezone: Zone 4–7
Verwendung für: Schattige Beete, Gehölzränder, Uferbepflanzungen, naturnahe Gärten, Sichtschutz
Besonderheiten: Grosszügiger Wuchs, dekorative Trichterform, schnell ausbreitend, langlebig
Familie: Onocleaceae (Farngewächse)
Geselligkeit: Ideal als Solitär oder in Gruppen mit schattentoleranten Stauden
Beschreibung
Matteuccia struthiopteris, bekannt als Straussenfarn oder Trichterfarn, ist eine markante, grosswüchsige Staude, die besonders in schattigen und feuchten Gartenbereichen beeindruckt. Mit einer Höhe von bis zu 150 cm bildet der Farn auffällige, trichterförmige Wedel, die bereits aus der Entfernung ein optisches Highlight setzen. Durch seine charakteristische Trichterform entsteht ein dekorativer, vertikaler Akzent, der Beete strukturiert und gleichzeitig Sichtschutz bietet. Der Straussenfarn ist winterhart und robust, was ihn zu einer langlebigen und pflegeleichten Wahl für naturnahe Gärten macht.
Die Wedel sind gefiedert und in einem frischen Grün bis dunkelgrün gehalten, das im Sommer besonders intensiv wirkt. Während der Sporenbildung im Juni und Juli entwickeln sich die Sporenstände, die leicht bräunlich erscheinen und die Pflanze in ihrer Reifephase zusätzlich interessant machen. Trotz seiner Grösse bleibt der Farn elegant: Die Trichterform sorgt dafür, dass die Wedel sich nicht breitflächig ausbreiten, sondern eine aufrechte, attraktive Struktur behalten. Straussenfarn bevorzugt humose, feuchte Böden, gedeiht aber auch an leicht sumpfigen Stellen oder entlang von Gartenteichen.
Matteuccia struthiopteris ist äusserst vielseitig einsetzbar. Sie kann als Solitär im Vorder- oder Mittelgrund von schattigen Beeten wirken oder in Gruppen gepflanzt werden, um grössere Flächen zu strukturieren. Dank seiner Schattentoleranz ergänzt der Farn andere Schattenstauden wie Farne, Astilben oder Hosta. Ein weiterer Vorteil ist sein schneller Wuchs: Innerhalb weniger Jahre können sich dichte Horste bilden, die Unkraut unterdrücken und zugleich einen natürlichen, üppigen Look erzeugen. Ein leichter Rückschnitt im späten Winter oder frühen Frühjahr entfernt alte, vertrocknete Wedel und fördert frisches Austriebswachstum.
Durch seine dekorative Form, die robusten Eigenschaften und die einfache Pflege ist der Straussenfarn sowohl für naturnahe Gärten als auch für formale Anlagen geeignet. In Kombination mit strukturstarken Stauden, Gräsern oder blühenden Schattenpflanzen entstehen harmonische Pflanzungen, die über Jahre hinweg optisch interessant bleiben.
Gute Pflanzpartner
Hosta sieboldiana (Blaublatt-Funkie) – Breite, dekorative Blätter bilden einen schönen Kontrast zu den aufrechten Farnwedeln.
Astilbe chinensis (Chinesische Prachtspiere) – Filigrane, aufrechte Blütenrispen harmonieren mit der Struktur der Trichterwedel und verlängern die Blühsaison.
Farne wie Dryopteris filix-mas (Wurmfarn) – Filigrane, niedrigere Farnarten ergänzen die aufrechten, kräftigen Trichterfarn-Wedel optisch und strukturell.
Astilboides tabularis (Tafelblatt) – Grosse Blätter setzen einen dramatischen Kontrast zu den gefiederten Wedeln und wirken besonders in naturnahen Schattenbeeten.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
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