Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung
Zwölf Wochen Trockenheit haben in unserer Züchtungsanlage sehr unterschiedliche Spuren hinterlassen. Wie gut unsere Obstbäume Trockenheit vertragen haben, habe ich mir bei einem Rundgang durch unsere Züchtungsanlage angeschaut. Besonders stark haben die Birnen gelitten. Viele Äpfel haben ihr Wachstum deutlich reduziert und nur wenige Früchte angesetzt. Pflaumen, Pfirsiche und Kirschen sind mit dem Wassermangel deutlich besser zurechtgekommen. Kornelkirschen, Walnüsse, Maulbeeren, Chinesische Datteln und Pawpaws zeigen kaum Trockenschäden, während bei den Kaki grosse Unterschiede zwischen den Sorten sichtbar sind. Auch Feigen und unsere Switrus winterharten Zitruspflanzen haben die lange Trockenperiode vergleichsweise gut verkraftet.
Praxis-Tipps
Bei Trockenheit rechtzeitig bewässern: Warte nicht, bis Blätter braun werden oder abfallen. Obstbäume reagieren zunächst unsichtbar auf Wassermangel, indem sie ihre Spaltöffnungen schliessen und das Wachstum reduzieren. Sichtbare Schäden treten oft erst später auf.
Lieber durchdringend als häufig oberflächlich giessen: Das Wasser sollte auch tiefere Bodenschichten erreichen. So wird der Wurzelraum gründlich durchfeuchtet und das Wasser steht den Bäumen länger zur Verfügung.
Trockenheitsverträglichkeit bei der Pflanzenwahl berücksichtigen: Bei der Auswahl neuer Obstbäume lohnt es sich, neben Geschmack, Erntezeit und Wuchs auch darauf zu achten, wie gut diese Obstbäume Trockenheit und hohe Temperaturen vertragen.
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Obstart |
Trockenschäden |
Beobachtung |
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0 |
Viele grosse Früchte | |
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0 |
Keine sichtbaren Schäden | |
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0 |
Starkes Wachstum, viele Früchte | |
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Keine Schäden, viele Früchte | |
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Keine sichtbaren Schäden | |
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0 |
Trockenstress induziert Blüte | |
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0 |
Keine Schäden, viele Früchte | |
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0 |
Vor Trockenheit geerntet | |
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1 |
Früchte etwas kleiner | |
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1 |
Früchte etwas kleiner | |
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1 |
Wachstum deutlich schwächer | |
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0–3 |
Grosse Sortenunterschiede | |
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2–3 |
Wenig Wachstum, kaum Früchte | |
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2–3 |
Blatt- und Fruchtfall |
Wie gut vertragen unsere Obstbäume Trockenheit?
Die extreme Trockenheit dieses Sommers hat auch uns in der Baumschule getroffen. Während unsere Topfpflanzen im Gewächshaus und auf den Containerflächen laufend bewässert werden, sieht die Situation auf unseren Züchtungsfeldern anders aus. Dort gibt es keine fest installierte Bewässerung, und normalerweise bewässern wir diese Flächen auch nicht.
In diesem Jahr haben wir schliesslich doch mit der Bewässerung begonnen – allerdings zu spät. Denn lange haben wir immer wieder auf den nächsten Regen gehofft. Und tatsächlich zogen zwischendurch einzelne Regenschauer über uns hinweg. Doch die Niederschlagsmengen waren viel zu gering, um den ausgetrockneten Boden nachhaltig mit Wasser zu versorgen. Dazu kam die extreme Hitze: Was an Regen fiel, war schon bald wieder verdunstet.
So wurden unsere Felder in diesem Sommer unfreiwillig zu einem grossen Trockenheits-Stresstest. Dabei werden die Folgen einer Trockenperiode an Obstbäumen oft erst mit Verzögerung sichtbar. Als erste Reaktion schliessen die Bäume ihre Spaltöffnungen, um die Wasserverluste über die Blätter zu reduzieren. Hält die Trockenheit an, wird das Wachstum gebremst. Bei zunehmendem Wassermangel können die Bäume Früchte und später auch Blätter vorzeitig abwerfen. Erst bei stärkerem und länger anhaltendem Trockenstress werden schliesslich auch Triebe und Äste geschädigt. Deshalb zeigt sich oft erst nach mehreren Wochen, wie gut ein Baum tatsächlich mit einer Trockenperiode zurechtkommt.
Doch wie gut vertragen Obstbäume Trockenheit? Am Ende dieser aussergewöhnlich langen Hitze- und Trockenperiode bin ich durch unsere Kulturen gegangen und habe Bilanz gezogen: Welche Obstarten haben besonders stark gelitten? Welche sind mit dem Wassermangel besser zurechtgekommen?
Nach der langen Trockenheit bereitet uns vor allem der geringe Fruchtbehang Probleme bei der Züchtungsarbeit. Fehlen die Früchte, können wir wichtige Eigenschaften wie Fruchtqualität und Geschmack nicht beurteilen.
Kernobst
Wie unterschiedlich Obstbäume Trockenheit vertragen, zeigt sich bei unserem Kernobst besonders deutlich. Sowohl Äpfel als auch Birnen haben auf den Wassermangel reagiert, allerdings nicht im gleichen Ausmass. Während die Apfelbäume vor allem ihr Wachstum reduzierten und nur wenige Früchte tragen, sind die Auswirkungen bei den Birnen wesentlich stärker.
Äpfel
Auf den ersten Blick sehen unsere Apfelbäume noch recht gesund aus. Wenn ich mir aber die diesjährigen Triebe anschaue, wird die Wirkung der Trockenheit deutlich: Ihre Entwicklung ist deutlich gebremst. Die Bäume haben nur wenig neue Triebe gebildet und tragen in diesem Jahr kaum Früchte.
Dabei muss man berücksichtigen, dass viele unserer Apfelbäume auf schwach wachsenden Unterlagen wie M9 stehen. Solche Unterlagen sorgen für kompakte Bäume und einen frühen Ertrag, bilden aber ein vergleichsweise schwaches und eher oberflächennahes Wurzelsystem. Bei lang anhaltender Trockenheit können diese Bäume deshalb weniger Wasser aus tieferen Bodenschichten erschliessen als Bäume auf stärker wachsenden Unterlagen.
Bild: Die Trockenheit hat bei unseren Apfelbäumen deutliche Spuren hinterlassen.
Birnen
Die Birnen sind deutlich stärker von der Trockenheit betroffen. Viele Bäume haben einen Teil ihrer Blätter abgeworfen und damit ihre Verdunstungsfläche reduziert. Auch die Früchte zeigen die Folgen des Wassermangels: Viele konnten nicht mehr ausreichend versorgt werden, vertrockneten oder wurden vorzeitig abgeworfen.
Bei meinem Rundgang ist mir aber auch ein deutlicher Unterschied zwischen den Unterlagen aufgefallen. Unsere Birnen auf Quittenunterlagen haben wesentlich stärker unter der Trockenheit gelitten als die Säulen- und Minibirnen auf Birnensämlingen. Der Grund liegt im unterschiedlichen Wachstum und Wurzelsystem. Unsere klassischen Birnen veredeln wir auf schwächer wachsenden Quittenunterlagen. Diese bilden ein weniger tief reichendes Wurzelsystem und leiden deshalb bei lang anhaltender Trockenheit stärker unter Wassermangel. Unsere Säulen- und Minibirnen stehen dagegen auf stark wachsenden Birnensämlingen. Sie entwickeln ein kräftigeres und tiefer reichendes Wurzelsystem und konnten während der langen Trockenperiode noch Wasser aus tieferen Bodenschichten erschliessen.
Bild: Birnen auf Quittenunterlagen zeigen deutliche Trockenschäden mit vertrockneten Blättern und Früchten.
Bild: Deutlich weniger Trockenschäden zeigen unsere Säulenbirnen auf stark wachsenden Birnensämlingen.
Weitere Informationen findest du in unserem Artikel «Der Birnbaum verliert Blätter im Sommer: häufige Ursachen und was hilft».
Steinobst
Beim Steinobst zeigt sich ein ganz anderes Bild als bei Äpfeln und Birnen. Als ich durch unsere Pflaumen-, Pfirsich- und Kirschbestände gegangen bin, waren die Folgen der langen Dürreperiode deutlich weniger zu sehen. Die Bäume haben die lange Hitze- und Trockenperiode insgesamt gut überstanden.
Pflaumen
Bei unseren Pflaumen sieht man die Trockenheit vor allem an den Früchten. Sie sind in diesem Jahr etwas kleiner geblieben. Darüber hinaus machen die Bäume aber einen guten Eindruck. Stärkere Blatt- oder Triebschäden, wie wir sie bei den Birnen beobachten konnten, sind mir nicht aufgefallen.
Bild: Die Mirabelle 'Bellamira' trägt trotz der langen Trockenheit zahlreiche Früchte.
Pfirsiche
Auch bei den Pfirsichen sieht es gut aus. Die Bäume tragen viele Früchte und zeigen kaum sichtbare Schäden. Wie bei den Pflaumen sind die Früchte teilweise etwas kleiner geblieben, insgesamt haben unsere Pfirsiche die zwölf Wochen Trockenheit aber gut weggesteckt.
Auch unsere Minipfirsiche machen ein gutes Bild. Ihre grossen, dekorativen Blätter lassen kaum erahnen, dass seit Wochen Wasser fehlt, und auch Früchte haben die kleinen Bäume getragen. Besonders gut gefällt mir der rotlaubige Minipfirsich Fruttoni® Peachly® 'Red': Mit seinem dunklen Laub und den Früchten sieht er auch nach zwölf Wochen Trockenheit richtig gut aus.
Bild: Dem Minipfirsich Fruttoni® Peachly® 'Red' sieht man die lange Trockenheit nicht an.
Kirschen
Bei unseren Kirschen konnte ich ebenfalls keine grösseren Trockenschäden feststellen. Allerdings hatten sie in diesem Sommer einen entscheidenden Vorteil: Die Früchte waren bereits reif und geerntet, bevor die lange Trockenperiode ihre stärksten Auswirkungen zeigte. Die Bäume mussten während der extremen Trockenheit also keine heranreifenden Früchte mehr versorgen. Für die Kirschbäume selbst scheint die lange Trockenperiode jedenfalls kein grösseres Problem gewesen zu sein. Auch nach zwölf Wochen Hitze und Wassermangel waren keine auffälligen Schäden zu sehen.
Bild: Unsere Kirschbäume zeigen auch nach zwölf Wochen Trockenheit keine Schäden.
Kornelkirschen
Bei den Kornelkirschen konnte ich keine Trockenschäden erkennen. Die Pflanzen stehen gesund da und tragen jetzt sehr viele Früchte. Auch bei der Fruchtgrösse sind keine offensichtlichen Einbussen durch den Wassermangel zu erkennen.
Ein besonders schönes Beispiel ist 'Coral Blaze'. Die Sorte trägt grosse, längliche, korallenrote Früchte und ist ausgesprochen trockenheitsresistent. Nach diesem Sommer bestätigt sich diese Eigenschaft auch bei uns in der Züchtungsanlage eindrücklich – das Bild der voll mit Früchten behangenen ‘Coral Blaze’ spricht eigentlich für sich.
Bild: Die Kornelkirsche ‘Coral Blaze’ trägt auch nach der langen Trockenperiode zahlreiche grosse Früchte.
Walnuss
Bei den Walnüssen habe ich keine Trockenschäden gefunden: Die Bäume haben die lange Trockenperiode ohne nennenswerte Probleme überstanden.
Wie gut Obstbäume Trockenheit vertragen, hängt auch von ihrem Wurzelsystem ab. Walnussbäume entwickeln insbesondere in ihrer Jugend eine kräftige Pfahlwurzel und später ein weitreichendes Wurzelsystem. Damit können sie Wasser aus tieferen Bodenschichten erschliessen, wenn die oberen Bodenschichten ausgetrocknet sind.
Bild: Die Walnuss ‘Europa’ kommt mit der langen Trockenperiode sehr gut zurecht.
Feigen
Unsere Feigen hatten es in diesem Jahr gleich doppelt schwer. Im Winter wurden viele Sorten stark geschädigt und froren teilweise bis zum Boden zurück. Im Frühjahr sind sie zwar wieder aus der Basis ausgetrieben, doch dann folgte die lange Trockenperiode. Entsprechend schwach ist das Wachstum: Die neuen Triebe sind deutlich kürzer geblieben als in anderen Jahren.
Trotzdem gibt es bei einigen Sorten Früchte. Unsere Feigen Gustis® 'Perretta'® und Gustis® 'Twotimer'® haben den Winter ohne grössere Schäden überstanden. Sogar einige der bereits im Vorjahr angelegten Sommerfeigen kamen durch den Winter und konnten wir in den letzten Wochen geniessen. Jetzt entwickeln sich an den neuen Trieben zahlreiche Herbstfeigen. Die ersten davon dürften in etwa zwei Wochen reif sein.
Bild: Die Feige Gustis® 'Twotimer'® hat sich trotz widrigen Bedingungen gut entwickelt.
Maulbeeren
Die Maulbeeren kommen mit der langen Trockenperiode sehr gut zurecht. Trotz des Wassermangels wachsen die Bäume weiter und unsere dauertragenden Sorten wie 'Illinois Everbearing' liefern seit Juni ununterbrochen köstliche, reife Früchte. Auch Bombyx® 'One Million Everbearing' zeigt sich von der Trockenheit unbeeindruckt. Die Sorte hat am neuen Holz zahlreiche Früchte angesetzt, die jetzt für die Herbsternte heranreifen.
Bild: Trotz Trockenheit wächst die Maulbeere 'Illinois Everbearing' kräftig und trägt seit Juni ununterbrochen reife Früchte.
Jedes Mal, wenn ich an den Maulbeeren vorbeikomme, kann ich nicht anders, als ein paar Früchte zu naschen. Und seit die Früchte reif sind, fallen für mich ganz zufällig besonders viele Arbeiten in der Nähe der Maulbeerbäume an …
Chinesische Datteln
Auch die Chinesischen Datteln kommen mit diesem Sommer sehr gut zurecht. Trotz der langen Hitze- und Trockenperiode zeigen die Pflanzen keine auffälligen Schäden und entwickeln sich gut.
Das passt zu ihren natürlichen Ansprüchen. Die Chinesische Dattel ist ausgesprochen trockenheitsverträglich und kommt mit heissen, trockenen Sommern sehr gut zurecht. Für eine gute Fruchtreife braucht die Chinesische Dattel viel Sommerwärme.
Ich freue mich schon auf die reifen Früchte. Frisch vom Baum sind Chinesische Datteln ein besonderer Genuss: knackig, saftig und süss. Bei uns bekommt man sie in dieser Qualität nur sehr selten im Handel – ein guter Grund, sie selbst im Garten anzubauen.
Bild: Die Chinesische Dattel 'Coco' zeigt keine Trockenschäden und trägt zahlreiche Früchte.
Kaki
Dass nicht nur die Obstart darüber entscheidet, wie gut Obstbäume Trockenheit vertragen, zeigen unsere Kaki. Bei meinem Rundgang sind mir deutliche Unterschiede zwischen den Sorten aufgefallen. Manche haben die zwölf Wochen Trockenheit ohne erkennbare Schäden überstanden und stehen weiterhin gesund da. Andere haben dagegen deutliche Trockenschäden entwickelt: braune Blätter, vorzeitigen Blattfall und teilweise sogar abgestorbene Zweige. Auch beim Fruchtbehang sind die Unterschiede deutlich. Einige Sorten tragen trotz der Trockenheit gut, andere haben weniger oder gar keine Früchte.
Bild: Nicht alle Kakibäume kommen mit der Trockenheit gleich gut zurecht: Dieser Baum zeigt deutliche Trockenschäden.
Besonders gut haben sich in diesem Sommer die Kaki-Hybriden 'Nikitas Gift', 'Gora Roman Kosh' und 'Dar Sofievky’ geschlagen. Sie zeigten kaum Trockenschäden und haben sich damit unter unseren Bedingungen als besonders trockenheitsverträglich erwiesen.
Bild: Die Kaki 'Dar Sofievky’ entwickelt sich auch in diesem trockenen und heissen Jahr besonders gut.
Pawpaw
Auch unsere Pawpawbäume haben die zwölf Wochen Trockenheit gut überstanden, grössere Trockenschäden konnte ich nicht feststellen.
Dabei kommt den Indianerbananen ihr Wurzelsystem zugute. Pawpaws bilden eine ausgeprägte Pfahlwurzel, mit der sie auch Wasser aus tieferen Bodenschichten aufnehmen können. Gerade wenn die oberen Bodenschichten nach wochenlanger Hitze ausgetrocknet sind, ist das ein grosser Vorteil.
Bild: Die Indianerbanane 'KSU Atwood'® trotzt der Trockenheit.
Switrus winterharte Zitruspflanzen
Auch unsere ausgepflanzten Switrus winterharten Zitruspflanzen waren der langen Hitze- und Trockenperiode ausgesetzt. Insgesamt sind sie mit diesen Bedingungen gut zurechtgekommen.
Bei einigen Sorten hat der Trockenstress eine erneute Blüte ausgelöst. Die Mini-Orange 'Thomasville' und die Grapefruit 'Trifeola' blühen seit Ende Juli ununterbrochen.
Bild: Die Mini-Orange 'Thomasville' wurde durch die Trockenheit zu einer erneuten Blüte angeregt.
Bild: Auch die Grapefruit 'Trifeola' zeigt keine Trockenschäden, dafür aber Blüten.
Granatäpfel
Auch unsere im Freiland gepflanzten Granatäpfel präsentieren sich in diesem Jahr sehr gut. Nachdem sie den vergangenen Winter ohne grössere Schäden überstanden haben, kommen sie auch mit der langen Trockenheit problemlos zurecht. Trockenschäden konnte ich bei meinem Rundgang keine entdecken. Die Pflanzen sind kräftig gewachsen und viele Bäume sind voller Früchte.
Bild: Kräftiges Wachstum und viele Früchte: Unsere Granatäpfel zeigen, wie gut manche Obstbäume Trockenheit vertragen.
Fazit
Damit unsere Gärten uns auch in Zukunft mit köstlichem und gesundem Obst versorgen können, müssen wir bei der Pflanzenwahl stärker darauf achten, welche Obstbäume Trockenheit und Hitze gut vertragen. Dieser Sommer hat bei uns deutlich gezeigt, dass die Unterschiede gross sind – nicht nur zwischen den verschiedenen Obstarten, sondern teilweise auch zwischen einzelnen Sorten.
In diesem Jahr habe ich die Feige Gustis® 'Twotimer'®, die Maulbeere 'Illinois Everbearing' und die Chinesische Dattel 'Coco' gepflanzt, drei Sorten, die köstliche Früchte tragen und gut mit heissen und trockenen Sommern zurechtkommen.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.