Rose 'Charles de Mills'
Historische Rose mit karmesinrot-violetten Blüten, die essbar sind und stark duften
Rose 'Charles de Mills' kaufen
gleich mitbestellen
Breite: 120cm - 160cm
Synonym: 'Bizarre Triomphant'
Züchter: unbekannt, vermutlich Niederlande, vor 1790
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Klasse: Historische Rose / Gallica-Rose
Standort: Vollsonne, leichter Halbschatten möglich
Boden: humos, nährstoffreich, durchlässig
Blüte: sehr groß, sehr dicht gefüllt, flach und charakteristisch geviertelt, Karmesinrot bis samtig Purpurviolett
Blütengröße: ca. 10 cm
Duft: angenehm bis intensiv, typischer Duft Alter Rosen; die Angaben zur Duftstärke variieren je nach Quelle
Blütezeit: Juni bis Juli, einmalblühend
Wuchs: kräftig, dicht, aufrecht bis leicht überhängend
Wuchshöhe: ca. 120–160 cm
Wuchsbreite: ca. 120–150 cm
Laub: dicht, mittelgrün, matt
Bestachelung: vergleichsweise gering, zusätzlich feine Stachelborsten
Robustheit/Resistenz: sehr robust und langlebig, gute Krankheitsresistenz
Kübelpflanze/Auspflanzen: Auspflanzen empfohlen, großer Kübel bedingt möglich
Winterhärte: sehr gut
Verwendung: Solitär, historischer Rosengarten, Bauerngarten, Rosen- und Staudenbeet, frei wachsende Hecke und Schnittrose
Besonderheit: Eine der ältesten noch kultivierten Gallica-Rosen; außergewöhnlich regelmäßige, geviertelte Blütenform und spektakuläre Purpurfärbung
Die historische Rose 'Charles de Mills', ursprünglich auch unter dem Namen 'Bizarre Triomphant' bekannt, ist eine alte Gallica-Rose unbekannter Züchtung, vermutlich aus den Niederlanden und bereits vor 1790 kultiviert. Ihre außergewöhnlich großen, dicht gefüllten und perfekt geviertelten Blüten gehören zu den schönsten unter den Alten Rosen. Sie entwickeln im Aufblühen intensive Purpur-, Violett- und Mauvetöne. Dazu kommt der charakteristische Duft Alter Rosen. 'Charles de Mills' blüht nur einmal im Jahr, dafür im Frühsommer über mehrere Wochen außerordentlich üppig. Der kräftige, aufrechte und später leicht überhängende Strauch erreicht etwa 120–160 cm Höhe und eine ähnliche Breite. Damit eignet er sich hervorragend als Solitär, für historische Rosengärten, Bauerngärten, gemischte Staudenbeete und frei wachsende Rosenhecken
Der Name der Rose 'Charles de Mills'
Woher der Name der Rose 'Charles de Mills' kommt, ist nicht ganz eindeutig. In einiger Literatur soll der Name auf den von 1785 bis 1815 amtierenden Präsidenten der Britischen Ostindien-Kompagnie Charles Mills zurückzuführen sein. Wiederum andere Quellen sagen, dass ein Brite desselben Namens im 19. Jahrhundert einen berühmten Rosengarten angelegt haben soll.
'Charles de Mills': Standort und Boden für die Historische Rose
Die Historische Rose kommt zwar auch im Halbschatten zurecht, trotzdem bevorzugt sie einen möglichst sonnigen Standort. Wie viele Rosen hat die Rose 'Charles de Mills' auch hohe Ansprüche an die Erde, die möglichst lehmig oder sandig sein muss. Dadurch finden die Wurzeln der grossen Pflanze einen besseren Halt und überflüssige Wassermengen können abfliessen. Zusätzlich muss die Erde humos sein und sollte bei Bedarf mit Kompost vermengt werden, um den hohen Ansprüchen der Pflanze gerecht zu werden. Selbstverständlich ist das Erdprofil auch in tieferen Bodenschichten auf gleichem Niveau zu halten, um das Wachstum der Rose bestmöglich zu fördern.
Rose 'Charles de Mills' pflanzen
Die Rose 'Charles de Mills' kann das ganze Jahr über in den frostfreien Boden gepflanzt werden. Der Vorteil einer Sommerpflanzung ist, dass der Gärtner direkt sieht, was für eine Rose er pflanzt. Nichtsdestotrotz kann diese Rose auch im Frühjahr eingepflanzt werden. Wichtig ist, dass ein Standort gewählt wird, an dem zuvor keine Rosen standen. Falls es in Ihrem Garten keine andere Möglichkeit gibt, sollten Sie den Boden vor der Pflanzung grosszügig austauschen (mindestens 50x50x50 Zentimeter) und mit frischer Gartenerde auffüllen.
Haltung im Kübel
Eine Kultur in einem sehr großen Kübel ist möglich, langfristig ist 'Charles de Mills' jedoch deutlich besser für das Freiland geeignet. Dort kann sich der kräftige Strauch natürlich entwickeln und über viele Jahre an Schönheit gewinnen. Für kleinere Terrassen und Balkone ist die Sorte aufgrund ihrer Größe und ihres Ausbreitungsdrangs weniger geeignet.
Rose 'Charles de Mills' schneiden
Die Rose 'Charles de Mills' muss in der Regel nicht geschnitten werden. Es ist allerdings ratsam, alle paar Jahre einzelne Triebe rauszunehmen, damit die Vitalität der Rose erhalten bleibt.
Rose 'Charles de Mills' düngen
Die Rose mit organisch-mineralischen Dünger zu versorgen, ist nicht nur empfohlen, sondern ein Muss für eine volle Entwicklung des Wachstumspotenzials. Dies darf jedoch nicht an Jungpflanzen praktiziert werden, die ihre erste Blüte noch nicht erreicht haben. Ansonsten empfiehlt sich das Düngen im Frühjahr und im Sommer mit einem Langzeitdünger. Verwenden Sie dafür gerne unseren Frutilizer Saisondünger Plus. Verteilen Sie im Frühjahr etwa 30 gr des Düngers im Rosenbeet und hacken Sie diesen ein. Im Sommer wird dieses Vorgehen mit der halben Düngemenge wiederholt.
Schöne Begleitstauden
Die tiefen Purpur- und Karmesintöne wirken besonders edel mit Storchschnabel (Geranium), Fingerhut (Digitalis), und Glockenblumen (Campanula). Auch silberlaubige Stauden und weiße Blüten bringen die dunkle Farbe eindrucksvoll zur Geltung.
Schöne Begleitrosen
Für einen historischen Rosengarten lässt sich 'Charles de Mills' wunderbar mit anderen Alten Rosen kombinieren. 'Cardinal de Richelieu', 'Ispahan', oder 'Souvenir de la Malmaison' ergeben ein besonders stimmiges Ensemble. Durch unterschiedliche Blütenfarben entsteht ein romantisches Rosenbeet mit historischem Charakter.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.