Amberbaum, Seesternbaum
Liquidambar styraciflua - spektakuläre Herbstfärbung und markante sternförmige Blätter
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Breite: 7.5m - 10m
Standort: sonnig bis halbschattig
Boden: tiefgründig, humos, nährstoffreich, frisch bis feucht, gut durchlässig, leicht sauer bis neutral
Wasser: gleichmässig frisch, nach der Etablierung mässig trockenheitsverträglich
Blüte: unscheinbar, kugelige Blütenstände
Blütenfarbe: gelbgrün
Blütezeit: April bis Mai
Eignung für Bienen: mässig
Duft: Blüten ohne nennenswerten Duft; Blätter und Harz aromatisch
Wuchshöhe: 15–20 m
Wuchsbreite: 7,5–10 m
Wuchsgeschwindigkeit: ca. 30–50 cm pro Jahr
Blattform: handförmig, meist fünflappig, sternförmig
Blattfarbe: glänzend mittel- bis dunkelgrün
Herbstfärbung: gelb, orange, scharlachrot, purpur bis violett
Laub: sommergrün
Wurzelsystem: Herzwurzler
Pflanzabstand: 6–8 m
Winterhärte: bis ca. -26 °C (WHZ 5b)
Verwendung: Hausbaum, Solitär, Parkbaum, Allee, repräsentative Gartenanlagen
Windverträglichkeit: gut
Eignung für die Kultur im Kübel: nur in jungen Jahren geeignet
Familie: Altingiaceae (Amberbaumgewächse)
Herkunft: östliches Nordamerika
Züchter: Wildart (Liquidambar styraciflua)
Geselligkeit: einzeln oder in kleinen Gruppen
Besonderheiten: spektakuläre, je nach Witterung sehr variable Herbstfärbung; dekorative, lange haftende Fruchtstände; aromatisch duftendes Harz (Storax)
Der Amberbaum (Liquidambar styraciflua), auch Seesternbaum genannt, zählt zu den eindrucksvollsten Herbstgehölzen überhaupt. Seine glänzenden, sternförmigen Blätter verwandeln sich im Herbst in ein faszinierendes Farbenspiel aus Gelb, Orange, Rot und Purpur. Mit seiner eleganten Wuchsform und der aussergewöhnlichen Herbstwirkung wird er zum unübersehbaren Blickfang in jedem grösseren Garten.
Herkunft
Der Amberbaum stammt aus den gemässigten Regionen des östlichen Nordamerikas sowie aus Teilen Mittelamerikas. Dort wächst er bevorzugt in feuchten Laubwäldern und Flussauen. Seinen Namen verdankt er dem wohlriechenden Harz (Storax), das früher unter anderem in der Parfümherstellung und als Räucherharz verwendet wurde. Heute zählt der Amberbaum zu den beliebtesten Zier- und Parkbäumen Europas.
Bevorzugter Standort und Wuchseigenschaften
Der Amberbaum liebt sonnige, warme und möglichst geschützte Standorte. Je mehr Sonne die Krone erhält, desto intensiver fällt die Herbstfärbung aus. Er bevorzugt tiefgründige, humose und leicht saure Böden mit gleichmässiger Feuchtigkeit. Kalkreiche oder dauerhaft trockene Standorte können die Herbstfärbung und Vitalität beeinträchtigen.
Mit einer Endhöhe von 15 bis 20 Metern entwickelt sich der Seesternbaum zu einem mittelgrossen Hausbaum mit zunächst kegelförmiger, später breit eiförmiger Krone. Besonders charakteristisch sind seine glänzenden, sternförmigen Blätter, die Ahornblättern ähneln, botanisch jedoch nicht mit diesen verwandt sind.
Besonderheiten, vor allem der Frucht
Nach der unscheinbaren Blüte entwickeln sich kugelige, stachelige Fruchtstände mit zahlreichen kleinen Kapselfrüchten. Diese dekorativen Fruchtkugeln bleiben häufig bis weit in den Winter am Baum hängen und verleihen ihm auch in der laublosen Jahreszeit einen besonderen Zierwert. Beim Anschneiden der Rinde tritt das aromatisch duftende Storaxharz aus, das dem Amberbaum seinen Namen gab.
Verwendung im Garten
Der Amberbaum eignet sich hervorragend als Solitär auf Rasenflächen oder als repräsentativer Hausbaum. Dank seiner eleganten Krone und der unvergleichlichen Herbstfärbung wird er schnell zum Mittelpunkt grösserer Gärten. Auch in Parkanlagen oder als Alleegehölz überzeugt er durch seine hohe Zierwirkung. In kleineren Gärten empfehlen sich schwächer wachsende Sorten wie 'Slender Silhouette' oder 'Gumball'.
Pflege
Der Amberbaum ist nach dem Anwachsen pflegeleicht und langlebig.
3 Kulturtipps:
- Wähle bitte einen sonnigen und möglichst geschützten Standort – so entwickelt sich die Herbstfärbung besonders intensiv.
- Halte den Boden in den ersten Standjahren gleichmässig feucht und mulche den Wurzelbereich mit Laubkompost oder Rindenhumus.
- Ein Rückschnitt ist normalerweise nicht erforderlich. Entferne lediglich abgestorbene oder beschädigte Äste während der Vegetationsruhe.
Vergleich mit anderen Sorten
Die Wildart des Amberbaums entwickelt sich zu einem stattlichen Hausbaum und eignet sich besonders für grössere Grundstücke. Im Vergleich dazu bleibt 'Gumball' kugelförmig und deutlich kleiner, während 'Slender Silhouette' einen aussergewöhnlich schmalen, säulenförmigen Wuchs besitzt und auch in schmalen Gärten Platz findet. Die Sorte 'Worplesdon' zeichnet sich durch eine besonders intensive Herbstfärbung und eine hohe Anpassungsfähigkeit an mitteleuropäische Klimabedingungen aus.
Pflanzpartner
- Zaubernuss (Hamamelis × intermedia) – begeistert mit einer frühen Winterblüte und ähnlichen Ansprüchen an humose, leicht saure Böden.
- Japanischer Fächerahorn (Acer palmatum) – ergänzt den Amberbaum mit filigranem Wuchs und einer harmonischen Herbstfärbung.
- Rhododendron (Rhododendron-Hybriden) – fühlt sich auf humosen, leicht sauren Böden wohl und sorgt im Frühjahr für üppige Blüten.
- Purpurglöckchen (Heuchera) – bildet einen attraktiven Unterwuchs und setzt mit farbigem Blattschmuck schöne Kontraste unter der lichten Baumkrone.
Herzliche Grüsse
Barbara Kiepe
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
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