Pflanzen verbieten?
Auf dieser Seite findest Du alle von uns veröffentlichten Artikel und Informationen zum Thema «Pflanzen verbieten?»
Schmetterlingsflieder: Blühende Rebellen
Ich freue mich immer, wenn ich irgendwo einen Schmetterlingsflieder oder Sommerflieder (Buddleja davidii) aus einem Riss im Asphalt spriessen sehe! Da erobert sich die Natur ein Stück Lebensraum zurück. Der Mensch kann noch so viel verwüsten und zubetonieren, am Ende taucht doch hier und da wieder ein Schmetterlingsflieder auf. Gut so!
WeiterlesenWem gehören die Pflanzen?
Hier im Gartenbuch, erzählt mein Züchter-Kollege Raphael Maier von seinem Besuch in Kew, den Royal Botanic Gardens bei London. Dabei hatte er das Privileg, vom weltbekannten Pflanzenforscher und Pflanzenjäger Carlos Magdalena empfangen und geführt zu werden. Gerne wäre ich auch in London gewesen… Aber auch ohne Reise hat Raphaels Artikel einige Gedanken bei mir ausgelöst. Lesen Sie selber....
WeiterlesenÜber Japanische Pflaumen und andere fremde Pflanzen - ein Rundumschlag
Die Japanischen Pflaumen stammen ursprünglich nicht aus Japan – sondern aus China. Und zur dominierenden Pflaumenobstart (mit ca. 70% weltweiter Produktion) wurden sie nur dank amerikanischer Züchtung, und nur dank dem Urvater aller Obstzüchter, Luther Burbank. Er hat fast im Alleingang diese neue Obstart geschaffen, indem er Chinesische Pflaumen Prunus salicina aus Japan importierte und mit anderen Prunus Arten wild durcheinander kreuzte. Amerika als Schmelztiegel, auch in...
WeiterlesenStellungnahme gegen das Pflanzenverbotsgesetz
Bundesamt für Umwelt BAFU
Gian-Reto Walther, Abteilung Arten, Ökosysteme, Landschaften
Papiermühlestrasse 172
3063 Ittigen
Buchs, den 23. August 2019
Stellungnahme zum Vorschlag des Bundesrates zur Abänderung des Bundesgesetzes über den Umweltschutz (vor allem Artikel 29f, Abschnitt 1 bis 5) und zur Bekämpfung invasiver gebietsfremder Organismen
Sehr geehrter Herr Bundespräsident, sehr geehrte Damen und Herren
Die vorgeschlagene Gesetzesänderung zur Bekämpfung invasiver gebietsfremder Organismen...
WeiterlesenGebietsfremde Pflanzen - Brief an Frau Hitzfeld Abteilungschefin im Bundesamt für Umwelt
Gemäss BAFU müssen wir ab sofort einige ausländische erfolgreiche Pflanzen, z.B. die Schmetterlingsflieder (ja ja, sie nennen sie auch Invasive Neophyten) aus dem Verkauf nehmen und/oder mit einem Warnhinweis auf der Seite versehen. Auch wenn wir es wollten, wäre dies aktuell gar nicht möglich, da wir bis heute glaubten, dass es reicht, wenn wir Schweizern, Deutschen und Österreichern die gleichen Sortenbeschreibungen zumuten… Wir Schweizer haben’s halt...
WeiterlesenVertriebsverbote als Lösung?
Unser Leser Herr Schmid beteiligt sich an der regen Diskussion und weist darauf hin, dass es ja schon Pflanzen gebe, die zum Beispiel der Landwirtschaft schaden. Er fordert, hier müsste die Information von den Vertreibern verstärkt werden (eventuell auch durch Warnbinden), sonst müsste er ein Verbot unterstützen. Ansonsten setzt Herr Schmid auf Selbstverantwortung und ist gegen generelle Verbote. In der Antwort zeigen wir auf, dass wir mit klaren Vertriebsverboten leben...
WeiterlesenPflanzen verbieten? Aber ja doch!
Ranka ist zwar eine unser besten Kundinnen und immer restlos begeistert von unseren Eigenzüchtungen und testet alles, was sie nur kann, in ihrem Garten aus, aber mit unserem Gründer und Chef-Züchter Markus Kobelt ist sie nicht immer einig, wie der aufmerksame Leser ihrer Kolumnen weisst. Das vehemente Plädoyer des Lubera-Chefs GEGEN Pflanzenverbote sieht sie jedenfalls ganz anders und argumentiert hier für – ja, man könnte sagen – Beugehaft für...
WeiterlesenVerbieteritis
Ich habe ja auch keine Freude an Lilienhähnchen, Dickmaulrüsslern und Buchsbaumzünslern. Aber wir können doch nicht einfach alles verbieten, was uns gerade nicht passt. Oder?
Schnecken zum Beispiel. Warum arbeitet das Parlament eigentlich nicht eine Vorlage aus, um endlich die Schnecken zu verbieten!? Und die Stechmücken? Da müsste doch nun wirklich ein Gesetz her! Den Tigermücken müsste man auf jeden Fall das Einflugsrecht in die Schweiz verweigern. Und erst die Schermäuse...
WeiterlesenDie Freiheit der Pflanzen - darf sie wohl grenzenlos sein?
La réalite dépasse la fiction. Die Realität übertrifft regelmässig die Fiktion. Markus Kobelt erzählt in seinem Text unten nicht von seinen Angstträumen, sondern von der Realität. In der Schweiz ist tatsächlich eine Arbeitsgruppe daran, auf sehr fraglichen gesetztlichen Grundlagen (nämlich der Freisetzungsverordnung, die für gentechnoligisch veränderte Pflanzen entworfen wurde), Pflanzenverbote zu erlassen und Pflicht-Warnhinweise bei sogenannt gefährlichen Pflanzen einzuführen. Was ist...
WeiterlesenEinheimisch essen
Esst ihr auch gerne ausländisch? Na ja, ich meine jetzt nicht italienisch, spanisch oder in Deutschland auch griechisch. Jedenfalls stelle ich bei mir selber fest, dass die Essenstermine ausser Haus immer fremdländischer werden: mexikanisch, chinesisch in verschiedenen Spielformen, japanisch, koreanisch, indisch, mongolisch. Ganz sicher fällt dir noch eine weitere spannende kulinarische Ergänzung ein. Und nordamerikanisch essen wir ja sowieso schon lange, wenn wir...
WeiterlesenMarkus, Lubera und die Buddleja auf der Frontseite der NZZ
Markus Kobelt, unser Gründer liest sie jeden Morgen, nachdem er sich kurz in der Firma gezeigt hat: die NZZ, die unersetzliche alte Tante der Schweizer Zeitungslandschaft. Wäre Markus heute nicht im Ausland unterwegs, so wäre er vielleicht nach der Lektüre der heutigen NZZ nicht in die Firma zurückgekehrt.
Auf der Frontseite der NZZ vom Freitag 24.07.2020 wird mit einem Buddleja-Bild ein grosser Portraitartikel über Markus Kobelt und seinen Kampf gegen die Neophyten-Jägerei angeteasert. Die...
WeiterlesenÜber den Kopf gewachsen
von Udo Schmidt (Silphium perfoliatum L. Uploaded by Amada44), CC-BY-SA-2.0, via Wikimedia Commons
Sabine Reber mag fast alles, was wächst und wuchert. Aber bei einigen Gewächsen ist sie dann doch vorsichtig.
Neulich hat mir an einer Lesung eine Dame ein Brieflein mit selbst gesammelten Samen zugesteckt, sie war ganz stolz darauf und überzeugt, etwas Gutes zu tun, sie wusste den Namen der Pflanze nicht, versicherte mir aber, die werde riesig, sie streckte ihre Hände zur Decke, so gross, und sie...
WeiterlesenKundenreaktionen zum Schweizer Kiwi-Verbot
Der letzte Newsletter zum Thema Warnhinweis für Kiwipflanzen in der Schweiz hat ein sehr grosses Echo ausgelöst. Die überwältigende Mehrheit pflichtete dabei Markus Kobelt mit seinem Editorial zu: Kiwi de fakto weitgehend zu verbieten wird als ziemlich fragwürdig angeschaut. Aber natürlich gibt es auch abweichende Meinungen.
WeiterlesenDie verbotene Rose: Ein Plädoyer für die Bewahrung der Vielfalt
Nehmen wir den Themenfaden des letzten Editorials wieder auf: Wäre es nicht am besten und heilsamsten für die Wiederentdeckung der Rose, wenn sie uns verboten würde? Was rar ist und gefährlich, was verboten ist, ist ja auch reizvoll, wertvoll, bewundernswürdig. Und vor allem gibt es bei Verboten fast immer einen Gewinner: Den Markt, der Seltenheit und Mangel mit Wert belohnt. Ich vermute wohl zu Recht, dass ihr mich nun vollends für verrückt hält, verloren...
WeiterlesenHerr Bundespräsident, ziehen Sie das Pflanzenverbotsgesetz zurück!
Ein offener Videobrief von Markus Kobelt an Bundespräsident Ueli Maurer Das geplante Pflanzenverbotsgesetz kann man aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Sehr häufig hören wir, dass es ja sicher nicht ganz so komme, wie geplant; und dass Vertriebsverbote ja nicht so schlimm seien und sehr wenige Pflanzen betreffen würden.
Aber genau darum geht es eben nicht mehr, das Gesetz geht weit darüber hinaus: (bestimmte) Pflanzen sollen grundsätzlich verboten werden können, der Staat (in der...
WeiterlesenÜber Makrelen, nackte Tomaten und Stachelbeeren...
Als ich kurz vor dem Rückflug aus London einen Rundgang durch den Königlichen botanischen Garten Kew machte, war ich schockiert: Im Essbaren Garten waren alle Tomaten nackt...
Die Tomatenpflanzen hatten keine Blätter mehr und hingen doch noch voll von grünen Früchten. Vielleicht war es der Gegensatz, der einen frieren liess: Hier die Früchte, dort die nackten Triebe. Offensichtlich hatte die Gärtnerin des Edible Garden beschlossen, die krank gewordenen Blätter alle zu...
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Die mit diesem Logo ausgezeichneten Pflanzen haben wir über ein ganz spezielles Kriterium selektioniert: Easy Gardening. Hier sollen Pflanzen hervorgehoben werden, die mit wenig gärtnerischem Zutun ganz einfach und leicht "funktionieren".
Natürlich ist diese "Easyness" überall ein wichtiges Kriterium, sowohl in der Sortentestung (Lubera® Selection) als auch in der hauseigenen Lubera® Züchtung. Hier fliesst die Einfachheit als Kriterium aber immer nur zusammen mit vielen andere Kriterien in die Entscheidung mit ein (zusammen mit Geschmack, Ertrag, Resistenz, Andersheit). - Im Gegensatz dazu möchten wir mit dem Lubera® Easytipp Pflanzen auszeichnen, die bei akzeptablen anderen Kriterien sich ganz besonders durch die einfache Kultur auszeichnen, also auch für pflegeleichte Gärten und faule Gärtner bestens geeignet sind. Dazu haben wir uns auch gezwungen, auch bei den eigenen Lubera Sorten nur 20-30% der Sorten mit diesem Logo auszuzeichnen, also die einfachsten der einfachen Pflanzen .
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.
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