Mentha x piperita 'Black Mitcham'
XL Minze - intensiv aromatische Sorte, ein Klassiker
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20cm - 40cm breit
- Pflanzzeit: Frühjahr bis Sommer (nach Frost)
- Pflanzabstand: ca. 25–30 cm (bei stärkerem Ausläuferwuchs ggf. größer)
- Blütezeit: Sommer bis Frühherbst (Juli–Oktober)
- Wuchshöhe: ca. 30–60 cm (je nach Standort)
- Lichtverhältnisse: sonnig bis halbschattig
- Winterhärtezone: Winterhart – verträgt mitteleuropäische Winter, meist ohne Schutz
- Verwendung für: Tee, Getränke, Süßspeisen, Desserts, Kräuterbeete, Topfbepflanzung
- Besonderheiten: Intensives Aroma, historische Kultursorte, bienenfreundlich, kann ausläuferbildend wuchern
- Familie: Lamiaceae (Lippenblütler)
Beschreibung
Die Pfefferminze (Mentha × piperita) ist ein natürlicher Hybrid zwischen Wasserminze (Mentha aquatica) und grüner Minze (Mentha spicata). Die Sorte ‘Black Mitcham’ gehört zu den klassischen, historischen Pfefferminz-Kultivaren, die bereits im 18. Jahrhundert in England kultiviert wurden und dort als Standard für Pfefferminztee und als Aromapflanze gelten.
Typische Merkmale
Mentha x piperita ‘Black Mitcham’ ist eine mehrjährige, ausläuferbildende Kräuterpflanze mit kräftig aromatischen Blättern. Die Blätter sind mittel- bis dunkelgrün, oft mit einer bronzigen oder leicht purpurnen Tönung, oval und stark gezähnt, was ihr ein attraktives Blattbild verleiht.
Im Sommer bis in den Herbst hinein entwickelt sie kleine, blassviolette Blüten in dichten, aufrechten Ähren, die viele Bestäuber anziehen.
Pflanzung und Pflege
Standort:
‘Black Mitcham’ bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Volle Sonne fördert besonders die Aromabildung in den Blättern, während leichter Halbschatten an heißen Standorten Blattverbrennungen vorbeugen kann.
Boden:
Optimal ist ein lockerer, gut durchlässiger, humoser Boden, der gleichmäßig feucht, aber nicht nass steht. Staunässe meiden, da dies zu Wurzelfäule führen kann.
Pflanzung:
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Auspflanzung im Frühjahr nach den letzten Frösten oder im Frühsommer, wenn der Boden warm ist.
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Bei direkter Pflanzung aus dem Topf darauf achten, dass die Wurzeln gut verteilt im Pflanzloch liegen und der Boden gut angedrückt wird.
Gießen:
Regelmäßig gießen – der Boden sollte gleichmäßig feucht sein. In heißen Perioden häufiger gießen, in kühleren Zeiten genügt weniger.
Düngung:
Eine moderate Nährstoffversorgung durch Kompost im Frühjahr reicht meist aus – zu viel Dünger kann den aromatischen Blattgeschmack schwächen. Sehr nährstoffreicher Boden kann gleichzeitig starkes vegetatives Wachstum begünstigen; deshalb eher maßvoll düngen.
Pflege:
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Regelmäßiges Ernten fördert einen buschigen, kräftigen Wuchs.
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Vor der Blüte schneiden oder nach der Blüte zurückschneiden verhindert verholzte, alte Triebe und erhält frische Blattmasse.
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Aufgrund seiner Ausläufer und kräftigen Wurzeln kann Minze im Boden stark wuchern – wenn du das Eindringen in andere Beetbereiche vermeiden willst, im Topf kultivieren oder mit Wurzelsperre pflanzen.
Erntezeit
Die Ernte der Blätter kann über die gesamte Vegetationsperiode erfolgen, besonders attraktiv ist die Ernte vor und während der Blütezeit (ca. Sommer bis Frühherbst). Junges Blattgrün liefert besonders intensives Aroma.
Verzehrsinformationen
Die Blätter der ‘Black Mitcham’ sind essbar und zeichnen sich durch ein starkes, erfrischendes Pfefferminz-Aroma aus – ideal für Tee, Desserts, Limonaden, Saucen oder als aromatische Zutat in herzhaften und süßen Speisen. Aufgrund ihres hohen Mentholgehalts ist der Geschmack kräftiger als bei milderen Minzsorten.
Gute Begleitpflanzen
1. Salvia officinalis (Echter Salbei)
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Warum geeignet: Verträgt ähnliche Standort- und Bodenverhältnisse (sonnig, gut durchlässig) und ergänzt die Minze durch strukturierte Blattform sowie aromatische Vielfalt im Kräuterbeet.
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Mehrwert: Bienen und andere Insekten werden durch die kräftig blauen Blüten zusätzlich angezogen.
2. Origanum vulgare (Oregano)
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Warum geeignet: Oregano harmoniert im Kräuterbeet mit Pfefferminze – beide lieben Sonne und mäßig feuchte Böden.
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Mehrwert: Oregano bietet eine andere Blatt- und Blütenform und eignet sich ebenfalls kulinarisch gut neben Minze.
3. Nepeta × faassenii (Katzenminze)
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Warum geeignet: Verträgt ähnliche Licht- und Bodenbedingungen und bringt mit ihren zarten Blüten eine längere Blütezeit ins Beet.
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Mehrwert: Zieht zusätzlich Bestäuber an, ohne mit der Pfefferminze um identischen Nährstoffanspruch zu konkurrieren.
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