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Clematis, Alpen-Waldrebe

Clematis alpina - robuste Wildclematis mit frühen, leuchtend blauvioletten Glockenblüten

Clematis alpina
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Vorteile

  • Frühe Blüte ab April
  • Wertvolle Wildform für Insekten
  • Extrem winterhart und robust
  • Dekorativer silbriger Fruchtschmuck
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Clematis, Alpen-Waldrebe kaufen

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Eigenschaften Clematis, Alpen-Waldrebe
Höhe und Breite Endhöhe / Breite Höhe: 180cm - 3m
Breite: 60cm - 140cm
Standort Standort Vollsonne, Halbschatten
Winterhärte Winterhärte bis -35 °C
Blütezeit
Anfang April bis Ende Juni
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
J F M A M J J A S O N D
Wuchs
Endhöhe 180cm - 3m
Endbreite 60cm - 140cm
Standort/Boden
Sonne Vollsonne, Halbschatten
Boden Schwere leicht, mittelschwer
Boden pH-Wert sauer, schwach sauer, neutral, schwach alkalisch
Winterhärte winterhart
Winterhärte Temperaturbereich bis -35 °C
Blüten
Blütenfarbe violett, blau
Blütezeit Anfang April bis Ende Juni
Laub
Blätterfarbe grün
Herbstfärbung Gelbtöne
Laubkleid laubabwerfend
Weitere Daten
Botanisch Clematis alpina
Züchter keiner; botanische Wildart
Herkunft Gebirge Mittel- und Südeuropas sowie Teile No
Verwendung Einzelpflanze, Gruppenpflanze, Nord- und Ostwände, Süd- und Westwände, Wildgarten, Kübel, Outdoor, Beet/Rabatten
Steckbrief Clematis, Alpen-Waldrebe
Standort: sonnig bis halbschattig, auch für kühlere und absonnige Lagen
Boden: humos, locker, frisch und gut durchlässig; bevorzugt kalkhaltig
Wasser: mässiger Wasserbedarf, gleichmässig frisch; Staunässe vermeiden
Blüte: einfach, nickend, glockenförmig, ca. 3–6 cm gross
Blütenfarbe: leuchtend blauviolett bis violettblau, selten heller
Blütezeit: April bis Juni
Eignung für Bienen: sehr gut; wertvolle frühe Nahrungsquelle für Wildbienen und andere Insekten
Duft: kein ausgeprägter Duft
Wuchshöhe: ca. 180–300 cm
Wuchsbreite: ca. 60–140 cm
Wuchsgeschwindigkeit: mittel, etwa 50–100 cm pro Jahr
Blattform: gegenständig, doppelt dreizählig bis gefiedert; Blättchen gezähnt
Blattfarbe: frisch- bis mittelgrün
Herbstfärbung: gelblich, eher unauffällig
Laub: sommergrün, laubabwerfend
Wurzelsystem: fleischig, kräftig und verzweigt
Pflanzabstand: ca. 80–120 cm
Winterhärte: extrem winterhart, etwa bis -35 °C und darunter; WHZ 3–4
Verwendung: Rankgitter, Zäune, Mauern, Pergolen, Sträucher, kleine Bäume, naturnahe Gärten und grosse Kübel
Windverträglichkeit: sehr gut
Eignung für die Kultur im Kübel: gut, in ausreichend grossen Gefässen
Familie: Hahnenfussgewächse (Ranunculaceae)
Herkunft: Gebirge Mittel- und Südeuropas sowie Teile Nord- und Osteuropas
Züchter: keiner; botanische Wildart
Geselligkeit: einzeln oder mit Gehölzen, Wildrosen, anderen Clematis und naturnahen Stauden
Besonderheiten: heimische bzw. europäische Wildclematis, sehr frühe Blüte, attraktive fedrige Fruchtstände, sehr trockenheitsverträglich, kaum Schnitt erforderlich, Schnittgruppe 1
Beschreibung

Clematis alpina, die Alpen-Waldrebe, verbindet natürliche Schönheit mit bemerkenswerter Robustheit. Schon im April hängen ihre leuchtend blauvioletten Glockenblüten zwischen dem frischen grünen Laub und bieten Insekten früh im Gartenjahr Nahrung. Später verwandeln sich die Blüten in silbrig-fedrige Fruchtstände, sodass diese Wildclematis weit über ihre eigentliche Blütezeit hinaus attraktiv bleibt.

Herkunft

Die Alpen-Waldrebe ist keine Gartenzüchtung, sondern eine botanische Wildart Europas. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt vor allem in Gebirgsregionen Mittel- und Südeuropas und reicht darüber hinaus in nördliche und östliche Gebiete Europas. Auch in den Alpen kommt Clematis alpina natürlich vor.

Dort findet man sie unter anderem an lichten Waldrändern, zwischen Gehölzen und auf felsigen, häufig kalkreichen Standorten. Ihre Herkunft erklärt die hervorragende Winterhärte. Schnee und kräftige Minusgrade gehören zu den Bedingungen, an die diese Clematis von Natur aus angepasst ist.

Zusammen mit verwandten Arten wie Clematis macropetala wird sie gärtnerisch der Atragene-Gruppe zugeordnet.

Bevorzugter Standort und Wuchseigenschaften

Clematis alpina gedeiht sonnig bis halbschattig, zeigt ihre besonderen Stärken aber gerade an Standorten, an denen manche grossblumige Clematis weniger glücklich wäre. Heller Halbschatten, eine Ost- oder Westlage und kühlere Gartenbereiche sind gut geeignet.

Der Boden sollte locker, humos und frisch sein. Kalkhaltige Substrate entsprechen den natürlichen Standortbedingungen besonders gut. Wichtig ist ein zuverlässiger Wasserabzug, denn dauerhaft vernässte Böden sind ungünstig.

Mit etwa 1,8 bis 3 m Wuchshöhe bleibt die Alpen-Waldrebe überschaubar. Ihre Blattstiele funktionieren als kleine Greiforgane und umschlingen Zweige, Drähte und dünne Rankstreben. Sie kann deshalb wunderbar durch einen lockeren Strauch wachsen und benötigt nicht zwingend ein künstliches Rankgerüst.

Besonderheiten – vor allem Blüte und Frucht

Bereits im April erscheinen die charakteristischen nickenden Blüten. Vier lange, zugespitzte blauviolette Blütenhüllblätter bilden eine lockere Glocke. Im Inneren sitzen zahlreiche hellere Staubgefässe, wodurch die Blüten trotz ihrer vergleichsweise geringen Grösse ausgesprochen detailreich wirken.

Für einen naturnahen Garten ist die frühe Blüte besonders interessant. Die ungefüllten Blüten stellen Pollen für verschiedene blütenbesuchende Insekten bereit, wenn die Auswahl im Garten noch vergleichsweise klein ist.

Mindestens ebenso schön ist der Fruchtschmuck. Nach der Bestäubung entstehen zahlreiche kleine Nüsschen. Ihre verlängerten, dicht behaarten Griffel entwickeln sich zu silbrig schimmernden, federartigen Büscheln. Diese filigranen Samenstände bleiben lange dekorativ und geben der Pflanze im Sommer einen völlig neuen Charakter.

Verwendung im Garten

Clematis alpina passt hervorragend in naturnahe und ökologisch orientierte Gärten. Du kannst sie an einem Zaun oder Rankgitter emporführen, über eine niedrige Mauer wachsen lassen oder in einen Strauch hineinleiten. Besonders reizvoll wirkt sie dort, wo ihre leicht nickenden Blüten auch von unten betrachtet werden können.

An grösseren Steinen und Mauerkronen können die Triebe teilweise auch locker herabfallen. So lässt sich der natürliche Charakter dieser Wildart besonders schön inszenieren.

Auch eine Kübelkultur ist möglich. Wähle bitte einen grossen, frostfesten Topf mit guter Drainage. Obwohl die Pflanze selbst extrem frosthart ist, friert der Wurzelballen im Gefäss wesentlich schneller durch als im Gartenboden.

Pflege – 3 spezielle Kulturtipps

1. Die Schere meistens liegen lassen: Clematis alpina gehört zur Schnittgruppe 1 und blüht überwiegend am vorjährigen Holz. Ein jährlicher kräftiger Rückschnitt ist weder erforderlich noch empfehlenswert.

2. Falls nötig direkt nach der Blüte schneiden: Ist die Waldrebe mit den Jahren zu gross oder zu dicht geworden, kannst du sie nach dem Flor auslichten und einkürzen. Danach bleibt genügend Zeit für neue Triebe, die im folgenden Frühjahr blühen.

3. Die Samenstände nicht vorschnell entfernen: Lass zumindest einen Teil der verblühten Blüten an der Pflanze. Die daraus entstehenden silbrigen Fruchtstände gehören zu den schönsten Eigenschaften der Alpen-Waldrebe.

Vergleich mit anderen Sorten

Gegenüber grossblumigen Clematis wie 'The President' oder 'Warszawska Nike' wirkt Clematis alpina deutlich natürlicher und zurückhaltender. Ihre Einzelblüten sind kleiner, dafür beginnt ihre Blüte wesentlich früher und die Pflanze benötigt kaum Schnittpflege. Die nahe verwandten Atragene-Clematis bieten zahlreiche Variationen dieses Grundtyps: 'White Swan' trägt beispielsweise weisse, halbgefüllte Blüten, während andere Sorten rosa, blaue oder stärker gefüllte Glocken hervorbringen. Clematis alpina ist die richtige Wahl, wenn du bewusst die ursprüngliche Wildform mit hoher ökologischer Qualität suchst.

Pflanzpartner für Clematis alpina

Felsenbirne (Amelanchier lamarckii): Ihre locker verzweigte Krone bietet der Alpen-Waldrebe eine natürliche Rankhilfe. Beide passen mit ihrer frühen Blüte und ihrem natürlichen Erscheinungsbild hervorragend in naturnahe Pflanzungen.

Kornelkirsche (Cornus mas): Die gelben Blüten erscheinen bereits vor der Clematis und verlängern damit das frühe Nahrungsangebot für Insekten. Später bietet der robuste Strauch der Waldrebe Halt und einen ruhigen grünen Hintergrund.

Kletterrose 'New Dawn' (Rosa 'New Dawn'): Nach der frühen Clematis-Blüte übernehmen im Sommer die perlrosa Rosenblüten. So entsteht an derselben Rankfläche eine lange Blütensaison.

Clematis viticella 'Etoile Violette': Während Clematis alpina bereits im Frühling blüht, sorgt 'Etoile Violette' im Sommer für dunkelviolette Farbe. Die zeitlich getrennten Blühphasen ergänzen sich ausgezeichnet und verlängern die Clematis-Saison über viele Monate.

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1 Bewertung
Schöne filigrane Pflanze.
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