Und nicht nur hier in Westeuropa: Auch meine Frau erzählt von den Besuchen bei ihrer Grossmutter im südöstlichen Polen, und von den roten Stachelbeeren, die sie da zusammen mit Geschwistern und Cousinen stibitzte. Da hat sie sich wahrscheinlich auch ihre Art des Stachelbeergenusses antrainiert, die die Beeren nur aussaugt und Haut und Hülle übriglässt. So kann man in der Tat Stachelbeerfrüchte auch problemlos zu früh naschen (was für Kinder typisch ist), weil das flüssige Innere der Frucht rund um die Samen schon früher süss ist als das Fruchtfleisch gerade unter der Schale. So besehen ist es kein Wunder, dass meine Frau bis heute steif und fest behauptet, die Stachelbeerschale könne man nicht essen.
Die Grossmuttergeschichte findet in meiner Stachelbeerbiographie eine lustige Ergänzung: Noch während meines Studiums pflanzte ich die ersten Stachelbeersämlinge (aus frei abgeblühten Captivator-Früchten) im Garten meines Grossvaters an, der allerdings zu der Zeit schon lang verstorben war. Aber irgendwie müssen mich sein gärtnerischer Geist (er war Gärtner und gleichzeitig Zeitungsschreiber und Dorfchronist) und sein Garten angespornt haben, so etwas Verrücktes und Abseitiges wie Stachelbeeren zu züchten. Die Lubera Sorte ‘Lady Sun’ entstand aus diesen frühen Züchtungsversuchen und sie ist überhaupt meine allererste eigene gezüchtete Sorte. Eine Stachelbeere. Aus dem Garten des Grossvaters.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
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Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
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