Tulpe 'San Pablo'
Gefranste Tulpe (Tulipa) 'San Pablo' - zweifarbiger, gefranster Blütentraum
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- Blütenfarbe: Dunkles Purpurrot bis Weinrot mit kontrastierendem weissem, gefranstem Rand
- Blütezeit: April bis Mai
- Höhe: ca. 40–50 cm
- Lichtverhältnisse: Sonnig bis leichter Halbschatten
- Blattform: Breit lanzettlich bis riemenförmig
- Blattfarbe: Grün bis leicht graugrün
- Pflanzabstand: ca. 10 cm
- Winterhärtezone (USDA): ca. 3–8
- Verwendung: Frühlingsbeet, Staudenrabatte, Gruppenpflanzung, Gefässe, Schnittblume
- Familie: Liliengewächse (Liliaceae)
- Geselligkeit: Am schönsten in Gruppen ab 10 Zwiebeln; auch hervorragend als wiederkehrender Akzent zwischen Stauden
Tulipa 'San Pablo' ist eine spektakuläre gefranste Tulpe, bei der nicht nur die intensive Farbe, sondern vor allem der ungewöhnliche Blütenrand begeistert.
Die grossen, klassisch tulpenförmigen Blüten zeigen ein sattes dunkles Purpurrot bis Weinrot. Einen starken Kontrast dazu bildet der weisse Blütenrand, der dicht mit feinen Fransen besetzt ist.
Gerade diese Fransen machen 'San Pablo' so besonders. Die feinen, nadelartigen Auswüchse sitzen entlang der oberen Blütenblattränder und erinnern aus der Nähe an Eiskristalle oder Raureif. Dieser Eindruck ist charakteristisch für die Gruppe der gefransten Tulpen, deren Blütenränder wie mit kleinen Kristallen besetzt wirken können. Bei 'San Pablo' wird dieser Effekt durch die Zweifarbigkeit zusätzlich verstärkt: Das Weiss konzentriert sich am Rand der dunklen Blütenblätter und hebt dadurch die Fransen optisch hervor. Aus der Entfernung dominieren die kräftigen wein- bis purpurroten Blüten, während aus der Nähe die helle, fein strukturierte Umrandung ins Auge fällt. Damit ist 'San Pablo' eine Tulpe, die sowohl als kräftige Farbfläche als auch als Detailpflanze funktioniert.
Die Sorte ist ziemlich neu. Mit einer Höhe von ungefähr 40–50 cm eignet sich 'San Pablo' hervorragend für den mittleren Bereich von Frühlings- und Staudenbeeten. Besonders eindrucksvoll ist sie in Gruppen: Je mehr Blüten zusammenstehen, desto stärker kommt das Zusammenspiel aus dunkler Grundfarbe und hellem Fransenrand zur Geltung.
Die Hauptblüte liegt im April bis Mai. Damit lässt sich 'San Pablo' hervorragend mit anderen mittleren bis späteren Tulpen kombinieren. Aufgrund ihrer ungewöhnlichen Blütenzeichnung benötigt sie dabei nicht zwingend viele verschiedene Partner – schon eine grössere, sortenreine Gruppe entwickelt eine sehr starke Wirkung.
Auch als Schnittblume ist 'San Pablo' ausgezeichnet geeignet. In der Vase kann man die fein gefransten Blütenränder besonders gut betrachten. Wir empfehlen, die Tulpen zu schneiden, sobald die Knospen ihre endgültige Farbe zeigen, aber noch nicht vollständig geöffnet sind. So entwickeln sie sich in der Vase weiter.
Die Zwiebeln werden im Herbst, idealerweise von Oktober bis November, gepflanzt. Empfehlenswert ist eine Pflanztiefe von etwa 10–15 cm und ein Pflanzabstand von ungefähr 10 cm. Die Zwiebeln werden mit der Spitze nach oben eingesetzt.
Für eine überzeugende Gartenwirkung sollte man 'San Pablo' in Gruppen von mindestens 10 bis 15 Zwiebeln pflanzen. In grösseren Beeten können mehrere solcher Tuffs wiederholt werden. Wer die aussergewöhnliche Zweifarbigkeit besonders betonen möchte, kombiniert sie am besten mit einfarbigen Begleitern statt mit weiteren stark gezeichneten Sorten.
Der Standort sollte sonnig bis leicht halbschattig sein. Ideal ist ein lockerer, humoser und gut durchlässiger Gartenboden. Während des Austriebs und der Blüte darf ausreichend Feuchtigkeit vorhanden sein. Staunässe sollte jedoch unbedingt vermieden werden, insbesondere während der Ruhephase der Zwiebeln.
Nach der Blüte können die verwelkten Blütenköpfe entfernt werden. Das Laub sollte dagegen vollständig vergilben und natürlich einziehen dürfen. Während dieser Zeit transportiert die Pflanze Reservestoffe zurück in die Zwiebel.
'San Pablo' ist winterhart. Wie bei vielen modernen Gartentulpen sollte man allerdings nicht davon ausgehen, dass die Blüte über viele Jahre unverändert kräftig bleibt. Ein sonniger Standort, gute Drainage und eher trockene Verhältnisse während der sommerlichen Ruhezeit verbessern die Chancen auf eine erneute Blüte. Für ein dauerhaft üppiges Erscheinungsbild empfehlen wir, bei nachlassender Blühfreudigkeit im Herbst neue Zwiebeln zu ergänzen.
Besonders interessant ist 'San Pablo' für elegante, kontrastreiche Pflanzkonzepte. Dunkles Weinrot und klares Weiss ergeben bereits innerhalb einer einzigen Blüte einen starken Kontrast. Durch den fein gefransten Rand wirkt die Sorte gleichzeitig extravagant und edel – eine Tulpe, die aus der Nähe fast noch spektakulärer ist als aus der Ferne.
Lubera Empfehlung für gute Pflanzpartner
- Tulipa 'Honeymoon' – Lubera empfiehlt eine reinweisse Fransen-Tulpe als besonders eleganten Partner. Das Weiss greift den hellen Fransenrand von 'San Pablo' auf, während die unterschiedliche Grundfarbe einen klaren Kontrast erzeugt.
- Tulipa 'Queen of Night' – Das beinahe schwarzviolette Dunkel verstärkt den dramatischen Charakter von 'San Pablo'. Gleichzeitig bleibt die Pflanzung farblich ruhig und elegant.
- Narcissus 'Thalia' – Die filigranen, reinweissen Narzissen bringen Leichtigkeit zwischen die kräftigen Tulpen und nehmen den weissen Blütenrand von 'San Pablo' wieder auf.
- Heuchera mit dunkelrotem oder purpurfarbenem Laub – Für die Integration ins Staudenbeet empfiehlt Lubera dunkelblättrige Purpurglöckchen. Sie greifen die weinroten Farbtöne der Tulpe auf und sorgen auch nach dem Einziehen des Tulpenlaubs für Struktur und Farbe.
Lubera Originale sind exklusive Lubera® Sorten, die von Lubera entweder gezüchtet oder erstmals auf den Markt gebracht worden sind.
Wer Lubera Originale kauft, bekommt die doppelten Tells®-Äpfel (=Rabatte für die nächste Bestellung) gutgeschrieben.
Beim Kauf dieser von Lubera gezüchteten Lubera Original-Pflanze erhalten Sie die doppelten Tells gutgeschrieben.
Tells® werden grundsätzlich aufgrund des fakturierten Nettobetrags berechnet (1 Tells für volle 25 Euro/sFr).
Bei doppelten Tells wird am Schluss nochmals der Wert der Tells-Originale dazugerechnet und die neue Summe für die Berechnung der Tells benutzt.